Doch "Lügenpresse"?


Das Schlimme an der bundesdeutschen Medienlandschaft ist KEINESWEGS, dass sie lügt, sondern dass sie einzelne Themen ZU LASTEN anderer wichtiger Themen AUFBAUSCHT.
Nicht nur "Tonband" spielt dieses Spielchen munter mit, aber für ihn ists Gelegenheit, Verschwörungstheorien zu pflegen.
Ich bleibe dabei:
Wo bleiben die Berichte über Kinder, die als Selbsttötungsattentäter zerschmettert werden, wo bleiben die Hilfeaufrufe für die Kinder im Jemen und wo die Statistiken über unter Armut leidende Kinder in der Bundesrepublik?
(Erfreuliche AUSNAHMEN sind verlinkt.)
 
Ja ja, @chapri, mit den vielen Symptomen kann man sich natürlich auch beschäftigen. Aber wie fruchtbar ist das denn, wenn nicht gleichzeitig die Ursachenspielchen entlarvt werden?

Welche "Verschwörungstheorie" pflege ich denn nach Deiner Meinung, wenn ich auf Ungereimtheiten aufmerksam mache und nachfrage?
 
So eine ähnliche Frage hatten wir schon, aber ich reagiere noch mal:
Die von "staatshörigen Journalisten", "faulen Faktenfindern" und faulen Kompromissen.
Aber diese Misere geht bereits aus bisherigen Posts hervor, deswegen breite ich das nicht noch einmal aus!
 
Welche "Verschwörungstheorie" pflege ich denn nach Deiner Meinung, wenn ich auf Ungereimtheiten aufmerksam mache und nachfrage?
Du machst ja nicht mal auf Ungereimheiten aufmerksam, sondern postest irgendwelche Links, stellst irgendwelche Fakten nebeneinander und fragst dann treudoof, ob es nicht irgendeinen Zusammenhang gibt. Du lässt dabei eine Lücke, welchen Zusammenhang Du wohl vermuten könntest, und diese Lücke muss dann die Fantasie des Lesers ausfüllen.

Investigativer Journalismus würde damit starten, wenigstens eine Hypothese zu formulieren. Aber das tust Du nie, weil Du Dich damit angreifbarer machen könntest als mit Deinem Geraune.
 
Das haben welche Medien konkret behauptet? Ich kenne nur das Zitat von Oppermann, welcher geäußert haben soll, das Gauland wie ein Nazi rede. Damit hat aber auch der noch nicht behauptet, dass Gauland auch ein Nazi ist.
 
okay, dann ist er von mir aus ein Rassist. Oder auch ein Volksverhetzer. Das macht die Sache nicht besser. Wenn ein alter Mann öffentlich zum wiederholten Male sagt, Person xy solle „entsorgt“ werden, gehört der Opi für mich entsorgt. Die Stimmungsmache der AfD ist unerträglich und Schuld daran hat wahrscheinlich wieder die Lügenpresse.
 
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Stimmt, macht es nicht. Wenn du ihn aber pauschal als Nazi betitelst, begibst du dich auf das gleiche undifferenzierte AfD-Niveau, bei dem zum Beispiel pauschal alle Flüchtlinge erstmal zu Schmarotzern und Artverwandtem degradert werden. Und das ist nicht hilfreich.
 
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So eine ähnliche Frage hatten wir schon, aber ich reagiere noch mal:
Die von "staatshörigen Journalisten", "faulen Faktenfindern" und faulen Kompromissen.
Aber diese Misere geht bereits aus bisherigen Posts hervor, deswegen breite ich das nicht noch einmal aus!
Eben, die Pleiten, Pech und Pannenserie geht ungehindert weiter und weiter und weiter ... jetzt bei Anis Amri.
Und alles was den Behörden einfällt: Wir brauchen mehr Macht. o_O
Sollten wir, als Betroffene, nicht endlich mal wirksam reagieren?

Du (..) stellst irgendwelche Fakten nebeneinander und fragst dann treudoof, ob es nicht irgendeinen Zusammenhang gibt. Du lässt dabei eine Lücke, welchen Zusammenhang Du wohl vermuten könntest, und diese Lücke muss dann die Fantasie des Lesers ausfüllen.
Und was ist daran bitteschön falsch?
Investigativer Journalismus würde damit starten, wenigstens eine Hypothese zu formulieren.
Ich bin kein Journalist und zu den Investigativen gehörst Du leider mit Sicherheit nicht.

Dann eben weiter so, mit Pleiten, Pech, Pannen, Vertuschung und Stärkung der Geheimdienste.
 
Was soll denn da noch vertuscht werden und wo werden die Geheimdienste gestärkt? Im Fall Amri ist doch nun schon länger klar, dass die Ursache einzig und allein die katastrophale Vernetzung der Behörden untereinander ist. Die einstmals sicherlich gut gemeinte Vielstaaterei der einzelnen Bundesländer fällt uns hier mal ganz gepflegt auf die Füße. Und nicht nur da. Es ist niemanen mehr nachvollziehbar zu erklären, warum jedes Bundesland sein eigenes Schulsystem hat, seinen eigenen Rundfunk, seine eigenen Verfassungsbehörden... wenn, ja genau, wenn die Kommunikation dieser Behörden untereinander nicht funktioniert. Und das tat und tut sie nunmal nicht. Ergo sind sie, wie man im Fall Amri wunderbar sehen kann, schlicht überflüssig.
 
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Bei allem Respekt, aber das wurde nicht nur im Nachgang von Amri so postuliert. Insofern darf diese Phrase durchaus kritisch hinterfragt werden.

Außenstehenden steht im Übrigen nicht zu, zu beurteilen, ob die Dienste überflüssig sind.
Warum nicht? Das würde ja im Umkehrschluss auch heißen, das beispielsweise niemand die ÖRs für überflüssig halten dürfte.
 
Was soll denn da noch vertuscht werden und wo werden die Geheimdienste gestärkt? Im Fall Amri ist doch nun schon länger klar, dass die Ursache einzig und allein die katastrophale Vernetzung der Behörden untereinander ist. ... .
Das muss ich aber jetzt nicht glauben, oder? :rolleyes:

Weil gerade Buchmesse war eine sehr interessante Buchpräsentation zur Bewusstseinserweiterung:


Zitat von Westendverlag im Oktober 2017:
Wir rechnen damit, dass unter dem Vorwand, Persönlichkeitsrechte geltend zu machen, unsere Studie mit juristischen Schritten gestoppt werden soll. Hier sei gesagt, dass auch der Westend Verlag und die Autoren gute Anwälte haben – und eine juristische Auseinandersetzung in den Vereinigten Staaten nicht immer mit dem erhofften Ergebnis endet.
Prof. Dr. Robert E. Harkavy, Patrik Baab
 
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Och @Beyme, investigativer Journalismus ist wirklich nicht Dein Ding.

Anscheinend bist Du auch der Meinung, dass Medien- "Gleichungschaltung" nur im Nationalsozialismus funktioniert <siehe dort> und es Vertuschung und Aktenschredderung in einem gut bekannten deutschen Geheimdienst nie gegeben hat. Naja, der investigative Journalismus scheint ja hier völlig zum Erliegen gekommen sein. Mit einem Blick auf Malta versteh' ich das ja auch irgendwie.

Diese neue investigative STUDIE aus der Schweiz über die Funktion unserer Medien könnte zur Aufhellung m.E. etwas beitragen:
Ausschnitt: CFR-im-oeffentlichrechtlichen-Rundfunk.jpg

Da wundert man sich auch nicht mehr über die natokonforme Syrien-Berichterstattung aus dem fernen Kairo. Den 'embedded Journalists' kann man da nur noch Verständnis entgegen bringen und sein Beileid aussprechen.

"Lügenpresse" rufen ist zu einfach!

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P.S.: Siehe auch "Lückenpresse".
 
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Anscheinend bist Du auch der Meinung, dass Medien- "Gleichungschaltung" nur im Nationalsozialismus funktioniert <siehe dort> und es Vertuschung und Aktenschredderung in einem gut bekannten deutschen Geheimdienst nie gegeben hat.
Nein, das habe ich nicht mal angedeutet. Das unterstellst Du mir einfach.

Ich habe Dich danach gefragt, inwieweit Dein Hinsweis auf ein Buch über drei angebliche Geheimdienstmorde Deiner Meinung nach für das Verständnis des Falls Amri wichtig ist. Das beantortest Du nicht. Stattdessen postest Du einen neuen Link zur angeblichen Beeinflussung von Journalisten. Wieder ohne Erklärung, was das mit dem Fall Amri zu tun hat.

Was ist denn jetzt Dein Punkt? Hat Dein Buchtipp den Subtext, dass es im Fall Amri auch irgendeinen Geheimdienst-Mord gegeben hat? Hat Dein Hinweis auf frühere Aktenschredderungen in Geheimdiensten den Subtext, dass Du im Fall Amri auch noch die Vertuschung von etwas viel Größerem vermutest und keiner darüber berichten darf?

Wenn nein, warum postest Du hier diese Links als Antworten auf Fragen zum Fall Amri?
 
Hat Dein Buchtipp den Subtext, dass es im Fall Amri auch irgendeinen Geheimdienst-Mord gegeben hat?
(...) dass Du im Fall Amri auch noch die Vertuschung von etwas viel Größerem vermutest und keiner darüber berichten darf?
Um Deine Fragen endlich zu beantworten: Das wäre doch mal ein Ansatz für investigativen Journalismus.

Die diffuse „Causa 'Anus' Amri“ mit ihren Aufklärungsbehinderungen und sog. 'Pannen' erinnert mich fatal an ein altes Nato-Rezept zur Beeinflussung/Erzwingung politischer Entscheidungen: Die „Strategie der Spannung“.
Wobei noch anzumerken wäre, dass Amri weder beim Lenken im noch beim Aussteigen aus dem LKW gesehen :rolleyes: und die Polizei durch einen angeblichen „Augenzeugen“ sofort auf eine falsche Fährte geschickt wurde. :rolleyes: Die „Beweise“ wurden erst 2 Tage später entdeckt. :rolleyes:

- immer wieder unterhaltsam: Pleiten, Pech & Pannen. Aber das gehört eigentlich in <jenen Faden>. /

Zur Rolle der Medien: „Dass keiner drüber berichten darf“ wäre aber zu simpel. Natürlich darf bei uns Jeder berichten was er will wenn er das Risiko auf sich nimmt als (gesellschaftlich geächteter) „Verschwörungstheoretiker“ stigmatisiert zu werden. Dagegen kann sich das oben offengelegte kontrollierte Mediennetzwerk als „seriöse“ Alternative präsentieren und überzeugend ihre Theorie erklären „Warum Terroristen ihren Pass zurücklassen“. o_O Durch Multiplikation in der Informationsinzucht wird das dann zur "Wahrheit". - Da fragt man sich doch welche „Verschwörungstheorien“ plausibler sind.

Hmmm ... Anhaltspunkte hättest Du da reichlich, @Beyme.
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P.S.:
@Beyme, kannst Du mir evtl. noch erläutern wie Du in Deiner Antwort auf mein Posting auf „Nationalsozialismus“ kommst, den ich gar nicht erwähnt habe? [siehe: "Nein, das habe ich nicht mal angedeutet. Das unterstellst Du mir einfach."]
Dollarmilliarden können für die Meinungsbildung sehr nützlich sein. (...)
Der Begriff "Gleichschaltung" erscheint mir hier nicht ganz abwegig.
Ich finde diese Assoziation vom "Project Syndicate" zum Nationalsozialismus ganz und gar abwegig.
 
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Hmmm ... Anhaltspunkte hättest Du da reichlich, @Beyme. ...
Natürlich darf bei uns Jeder berichten was er will wenn er das Risiko auf sich nimmt als (gesellschaftlich geächteter) „Verschwörungstheoretiker“ stigmatisiert zu werden.
Tja, wenn man nichts anderes hat als das Tonband äh sorry, die Schallplatte "das kann doch alles kein Zufall sein", keinen Beweis, nichts als Mutmaßungen, ja, dann wird man eher als Verschwörungstheoretiker bezeichnet.

Aber doch nicht, wenn es belastbare Beweise gibt. Ich halte es für plausibler, dass Investigativjournalisten eine solche Enthüllungsstory, die sie unsterblich machen würde, bereits anrecherchiert und falsifiziert haben, als dass die Verschwörung so groß und mächtig ist, dass keiner sie beweisen kann. Aber ich gebe zu, dass das Spekulation ist. :)

Was hat denn jetzt das Buch mit den Geheimdienstmorden mit dem Fall Amri zu tun? Du wolltest mir doch meine Fragen beantworten.

@Beyme, kannst Du mir evtl. noch erläutern wie Du in Deiner Antwort auf mein Posting auf „Nationalsozialismus“ kommst, den ich gar nicht erwähnt habe? [siehe: "Nein, das habe ich nicht mal angedeutet. Das unterstellst Du mir einfach."]
Weil Gleichschaltung nun mal ein Begriff ist, der einen Prozess im Nationalsozialismus beschreibt.
 
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Stichwort "Beweise". Ohne diese sieht natürlich auch der investigative Reporter 'alt' aus. Damit kommen wir auf den Punkt. Ein Gedankenspiel zum trainieren der Logik:

Für den Fall, dass der Bock als Gärtner auftritt, unter dem Schutz des Hausherrn Beweise im gut abgesicherten Garten verbuddelt und evtl. noch rote Heringe auslegt ist die Aufklärung eines Verbrechens unmöglich. Dieses Verhalten ist als Verschwörung bekannt.

Ohne (überlebende) "Whistleblower" hat man dann sehr schlechte Karten. Die Watergate-Reporter Bernstein & Woodward hätten wohl ohne den geheimnisvollen "Deep Throat" bestenfalls als Verschwörungs-"Theoretiker" Karriere machen können. Ich habe Zweifel, dass das heute noch so möglich wäre. Diese Chancen schwinden m.E. mit der Maschengröße im o.g. journalistischen Netzwerk. Es wäre deshalb nicht verwunderlich, wenn Misstrauen und investigative Neugier dem Frust oder einer Selbstgleichschaltung weichen. (Letztere wurde nicht vom Adi erfunden.)

Zu Amri: Wer hat denn die besten Möglichkeiten unerkannt und ungestraft (evtl. im Namen des Volkes) Präsidenten-/ Politikermorde oder Terror zu organisieren/ lenken und die Aufklärung durch Schwärzen und Schreddern zu be- oder gar verhindern? Sündenböcke sind bei Bedarf für die autorisierten Beobachter von (harmlosen) Kriminellen zweifellos leicht zu finden. Erfolgreiche Terroranschläge scheinen für bestimmte Institutionen offensichtlich nützlicher zu sein als verhinderte.

Und, ist in Analogie zur o.g. Studie eine gleichartige vertikale Struktur im "Dienste"-Milieu unvorstellbar? (Ganz oben die "Weltregierung" mit ihren militaristischen Freunden.) Ein begleitendes Mediennetzwerk zur Verbreitung von Propaganda wäre logischerweise die ideale Ergämzung.

In diesem Zusammenhang ein ganz besonderer Schenkelklopper ist das neuerliche Theater um die JFK-Files, die vor der Veröffentlichung noch "editiert" werden sollen. Muahaha ...

Was ich nicht ganz verstehe: CIA und FBI hatten doch mehr als 50 Jahre Zeit für die Editierung. Waren die so fest überzeugt, daß eine Veröffentlichung ausgeschlossen ist?

Gewiss, es muss jeder Fall für sich geprüft werden. Die bisherigen Ereignisse* lassen jedenfalls Misstrauen als gerechtfertigt erscheinen.
TB.
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*) JFK, Buback, Wiesn-Attentat, Barschel, NSU, ...


P.S.: Im Hinblick auf 500 Jahre Reformation:
. Könnte endlich mal Jemand neue Thesen an die Pforten der "Schutz"ämter nageln? :rolleyes:
 
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