DPD Driver's Radio und die Kooperation mit dem Paketdienst DPD


sp

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Mir ist folgende Merkwürdigkeit zum DPD Driver's Radio aufgefallen:

Als dpd-driversradio.de im Dezember 2020 den Betrieb aufnahm, habe ich beim Sendebetreiber Wolffberg International Media GmbH nachgefragt, ob der Paketdienst DPD etwas damit zu tun habe. Antwort: Nein.

Januar 2021: DPD Driver's Radio gibt eine Sponsoring-Kooperation mit dem Paketdienst DPD bekannt. Seitdem erscheint das DPD-Paketdienst-Logo auf der Website von dpd-driversradio.de.

Im DPMA-Markenregister habe ich jetzt entdeckt, dass Wolffberg International im August 2020 ein Logo für DPD Driver's Radio angemeldet hat, das stark dem Logo des Paketdienstes DPD ähnelt. In der Praxis wurde dieses Logo aber nicht verwendet. Im November 2020 meldete Wolffberg beim DPMA ein geändertes Senderlogo an, das dem Paketdienst DPD kaum noch ähnelt.

Ich habe die Vermutung, dass von Anfang an geplant war, DPD Driver's Radio mit Unterstützung des Paketdienstes DPD zu starten. Aus irgendwelchen Gründen wollte der Betreiber das aber nicht offen zugeben.

Geplantes Senderlogo vom August 2020:
202103-markenregister.jpg

Aktuelles Senderlogo mit Sponsoring-Ergänzung:


202103-dpd-drivers-radio.jpg
 

Ted Stryker

Gesperrter Benutzer
Vielleicht war der Vertrag noch nicht in trockenen Tüchern. Abgesehen davon ist eine private Firma nicht verpflichtet, irgendwelche Auskünfte an Privatpersonen zu geben.
 

Podogu

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Und jetzt die Frage der Fragen: Was ist denn daran schlimm, dass die unternehmen kooperieren? Ich würde das ganze eher positiv sehen; somit hat man einen mündigen Partner an der Seite.
 

s.matze

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Nichts neues,
wurde alles schon hier
diskutiert.

Die Hörerzahlen dürften ohnehin überschaubar sein.
 

sp

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Und jetzt die Frage der Fragen: Was ist denn daran schlimm, dass die unternehmen kooperieren? Ich würde das ganze eher positiv sehen; somit hat man einen mündigen Partner an der Seite.
Vielleicht könnte es Schleichwerbung sein, wenn im Programm ständig die Senderkennung "DPD Driver's Radio" durchgegeben wird. Vielleicht denken Leute dabei an den Paketdienst und nicht an "Drivers Pop Delivery".
 

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Wanderdüne

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Was steigert ihr euch da eigentlich so rein? Grenzt ja schon fast an Verschwörungstheorien ;). Vielleicht gab und gibt es einen Deal. Egal, um es mit einem Wort eines Irren zu sagen, der mal Schlager trällerte. Das Ganze mutet aber so oder so an wie Marketing aus dem 1,- Euro Shop oder Markenbildung for runaways. Wer profitiert eigentlich von einem (vermeintlichen) Imagetransfer? Linnenbachs Abspielstation mit dem selbst gebastelten Logo oder der Paketdienstleister, der in den letzten Jahren keine Gelegenheit ausgelassen hat um sein Image nachhaltig zu ramponieren? Geldfluß? Wofür? Ein Programm ohne Hörer? Am Ende hat keiner der Beteiligten was davon, aber Glaube versetzt ja manchmal Berge. Gut, man kann sich auf die Schulter klopfen, weil man so toll gedealt hat (wenn man denn einen Deal hat). Interessiert aber allenfalls hier ein wenig. Beiden Unternehmen gute Reise!
 
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alqaszar

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Jeder darf Radio machen. Die meisten, die es hierzulande versuchen, scheitern allerdings. Nicht unbedingt geschäftlich, aber oft inhaltlich. Das Gute für die Macher ist natürlich, es gibt keine Erwartungen, die man enttäuschen könnte. Insofern kann DPD Radio entspannt vor sich hin senden. Schafft sogar den einen oder anderen Arbeitsplatz. Ob DPD jetzt von Echsenmenschen oder den Morgellonen beherrscht wird, ist mir während des Wartens auf meinen Bill-Gates-Mikrochip egal.
 
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Sieber

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Und warum? Zwischen Abschaltimpuls und Abschreibungsprojekt gibt es kaum Differenzen. Insbesondere, wenn das Schmslspur-Abschreibungsprojekt so gar keine Hörer ernsthaft generien will.
dpd ist auf einem Level von Megaradio Bayern oder gar Digital Classix. Kriegt keiner außerhalb gewisser Foren mit, dass es diesen seeenlosen Billigmist terrestrisch gibt.
Sei's drum.
 
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STARSAILOR001

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Das ist doch ganz klare Sache mit der Buchstabengleichheit des Senders zum Paketdienst...:)
Oder sind schon Klagen des Paketdienstes wegen Ähnlichkeiten beim Radioveranstalter eingegangen ??....

Anderes Beispiel: Jeder Weiß doch auch das z.B RB Leipzig für R asen B allsport steht...und nicht wie immer vermutet wird, für eine alpenländische Koffeinbrause......

Damit dürften nun alle Klarheiten endlich einmal beseitigt sein!

PS: Und ja, unbestätigten Berichten zufolge soll das Osterei NICHT vom Hasen kommen, man vermutet es war doch ein Huhn gewesen.Der Hase hat sich dessen nur uneigennützig bemächtigt um damit KEINEN Profit zu machen.....sondern nur aus reinem Spass an der Ostersache.
 
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Nordi207

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Das ist doch ganz klare Sache mit der Buchstabengleichheit des Senders zum Paketdienst...:)
Oder sind schon Klagen des Paketdienstes wegen Ähnlichkeiten beim Radioveranstalter eingegangen ??....

Anderes Beispiel: Jeder Weiß doch auch das z.B RB Leipzig für R asen B allsport steht...und nicht wie immer vermutet wird, für eine alpenländische Koffeinbrause......
Oh nein, die R.asen B.allsport-Firma aus dem Alpenland betreibt sogar eine TV-Sender.:oops::eek:😁
 

BSF

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Mir wäre nicht bekannt, dass es in der Medienlandschaft verboten ist, dass sich Fernseh- oder Radiosender fördern lassen oder deren Namen tragen (ich lasse mich da aber gerne korrigieren).

RB Leipzig heißt ja auch nicht aufgrund irgendwelcher Gesetze nicht Red Bull Leipzig, sondern weil es die DFB-Satzung untersagt. Namenssponsoring ist in anderen Sportarten (etwa Basketball, Radrennsport oder Formel 1) durchaus üblich, auch Arenen werden nach Unternehmen benannt.

Interessanter finde ich den Aspekt, dass weder das Logo von August 2020 noch das aktuelle wirkliche einen klaren Bezug zueinander herstellen. Üblicherweise werden beim Namenssponsoring etwa identische Logos oder Schriftarten verwendet; die Reduzierung auf ähnliche Farben halte ich eher für eine halbgare Lösung.
 

Sieber

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Werbung muss vom restlichen Programm eigentlich klar getrennt werden. Etwas anders verhält es sich mit Sponsoring (... "wird präsentiert von"), das ist auch z. B. Sonntags beim Öffi-TV möglich. Daher scheint die Kooperation der dpds wohl in der Grauzone zulässig zu sein.
Red Bull Leipzig darf sich wie erwähnt nicht so nennen. Bei Bayer 04 Leverkusen und einst bei Bayer 05 Uerdingen (den Namen gibt es nicht mehr, die heißen jetzt KFC) war der DFB damals nicht so schnell. Bei "Jägermeister" Braunschweig aber schon. In Sachen Trikotwerbung aber erfolglos. Genauso wie das beim DFB bis in die 1970er existierende Verbot von Frauenfußball. Irgendwann gab (gibt?) es noch eine Damenmannschaft aus Dormagen, die auch Bayer hieß (heißt?). Handball oder Volleyball oder so.
 

SigurdWongraven

Gesperrter Benutzer
Wenn eine Fußball-GmbH eine 100prozentige Tochter einer Firma ist, dann darf der Firmenname schon im Namen enthalten sein, so wie bei Bayer Leverkusen ("Die Werkself") oder Siemens Karlsruhe.
 

thorr

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Red Bull Leipzig darf sich wie erwähnt nicht so nennen. Bei Bayer 04 Leverkusen und einst bei Bayer 05 Uerdingen (den Namen gibt es nicht mehr, die heißen jetzt KFC) war der DFB damals nicht so schnell.
Das ist nicht ganz richtig. Bayer 04 Leverkusen wurde als Werkself gegründet und das lange vor der Regelung des DFB, dass Vereinsnamen keine Werbeplattform sein sollen. Aus einem Spiegel-Artikel ("Das Magazin 11Freunde erklärt, wie RB Leipzig die DFB-Statuten unterwandert") dazu:
Ausnahmen von der Regel gibt es nur dort, wo Clubs als Betriebssportgemeinschaften gegründet wurden und daher Unternehmensnamen beziehungsweise dessen Logo im Vereinsemblem tragen, wie etwa bei Bayer Leverkusen oder Carl Zeiss Jena.
Es ist übrigens witzlos, dass RB Leipzip überhaupt so heißen und dieses Vereinsemblem tragen darf. Aber beim DFB auch nicht wirklich verwunderlich.
 

grün

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Meine Güte! Ihr regt Euch auf!

Schwarzwaldradio arbeitet auch mit nem Sponsor zusammen, so macht es Driver's Radio eben auch. Irgendwie muss Programm ja finanziert werden!

Und ehrlich gesagt fällt das bei Driver's Radio im normalen Programm kaum auf, dass da ein Sponsor hinter steckt, so what?
 
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