Dynamische Reporter-Mikrofone


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TheSpirit

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

Hallo nochmal.

Die bei RTL sind ganz schön clever! Ist euch schonmal aufgefallen, dass die bei Interviews oft ein RTL- und ein n-tv - Mikrofon haben? Ich dachte immer nur, das wäre Promotion, aber es könnte noch mehr dahinter stecken. Ich glaube nämlich, dass eins davon ein Kugel- und eins ein Nierenmikrofon ist. Dann können sie so viel Atmo einbauen, wie sie gerade brauchen.

Was sagt ihr denn zu meiner Theorie?

lg christian

Falsch - eins ist Fake, da ist nix drunter :cool:
 

MungoHH

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

Hallo nochmal.

Die bei RTL sind ganz schön clever! Ist euch schonmal aufgefallen, dass die bei Interviews oft ein RTL- und ein n-tv - Mikrofon haben? Ich dachte immer nur, das wäre Promotion, aber es könnte noch mehr dahinter stecken. Ich glaube nämlich, dass eins davon ein Kugel- und eins ein Nierenmikrofon ist. Dann können sie so viel Atmo einbauen, wie sie gerade brauchen.

Macht auch Sinn: Das RTL-Mikro hat einen Windschutz, der so wie der typische Sennheiser-Schutz aussieht. Das Mikro könnte ein MD-42 sein - Kugel also! Das von n-tv könnte ein Richtrohr sein - also Niere!

Hier noch ein Beweis: Natürlich sieht man nicht immer die beiden Mikrofone zusammen. Allerdings habe ich das oben bezeichnete RTL-Mikro nur selten alleine gesehen. Wenn, dann ist es auch ein längliches Mikrofon mit dem Schriftzug seitlich drauf, was wiederrum auf ein Richtmikrofon hindeutet. Würde ja auch für RTL keinen Sinn machen, das mit einem Kugelmic aufzunehmen.

Was sagt ihr denn zu meiner Theorie?

lg christian

Leider nichts dran. Ich bin sehr oft auf PKs und ähnlichen Politiker- bzw. Promi-Events, wo auch Teams von RTL zugegen sind. Es ist immer nur ein Mikrofon angeschlossen, und hierbei handelt es sich um ein herkömmliches Richtmikrofon (Sennheiser MKH 416 oder ME 66), wie es auch andere Sender verwenden. Das zweite "Mikrofon" ist entweder nicht angeschlossen oder gar nur ein Plastikrohr mit aufgesetztem Poppschutz. Hintergrund ist m. W. die Kostenersparnis: Ein Team für zwei Sender und immer das richtige Mikrologo im Bild. :rolleyes:
 

cfranke

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

hmm ... schade, allerdings wäre es schon clever gewesen, die Atmo je nach Bedarf zu regeln.

MungoHH schrieb:
Ein Team für zwei Sender und immer das richtige Mikrologo im Bild.

Das ist ja klar und da sind sie natürlich nicht die einzigen. Allerdings finde ich, dass sie es dann so wie bei ProSiebenSat.1 hätten machen sollen (ein Windschutz für alle wichtigen Sender der Kette), aber ok ... ich will damit jetzt nicht mehr diesen technischen Thread mit Ideen füllen, wie die Sender sich besser promoten könnten.
 

cfranke

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

Nochmal zum Thema dynamische Gesangsmikros ...

Muss ich das Ding dem Gesprächspartner richtig nah ans Gesicht drücken, um vernünftige Aufnahmen zu bekommen oder nimmt ein Gesangsmikro auch bei normaler Entfernung (ca. 20cm) akzeptabel auf? Irgendwelche Erfahrungen?

lg christian
 

alphabeta

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

Hallo Leute,

danke für die Antworten soweit, besonders an omni. Da die Zeit drängt, habe ich nun kurzentschlossen zugeschlagen, und vor mir liegt ein nagelneues 421 MD II. Die "Anleitung" beschränkt sich leider auf ein paar technische Daten.

Daher zwei Fragen:

- Kann mir jemand erklären, wie man den mehrstufigen Bassschalter benutzt?

- Wie nah muss ich mit dem Mikro an den Gesprächspartner ran? Kann man das Mikro in Indoor-Situationen auch dezent auf dem Tisch aufbauen? Bei einem ersten Test war das Ergebnis viel zu leise (Mikro auf dem Tisch, Abstand zum Sprecher ca. 80 Zentimeter.) Liegt das an meinen Einstellungen oder muss ich das Mikro dem Interviewpartner immer ganz dicht unter die Nase halten?

Sorry für die dummen Fragen, bin blutiger Anfänger.
 

rtsberlin

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

Moin cfranke, moin alphabeta,

du musst schon relativ nah ran mit dem 421. 20 cm ist ein guter Wert. Wenn ich es mit dem "HD-P2" von Tascam (Flashcard-Rekorder) benutze, kriege ich bei einer normalen Stimme und 20-25 Zentimeter bei vollem Pegel (10) gerade einmal -20db raus (komischerweise war das mit den consumer-Geräten, die selbst pegeln, besser, aber die pegeln auch alles rauf und gleichen alles an und das ist nicht akzeptabel). Also bei 20 cm: Völlig akzeptabel.

Was den Bass-Filter betrifft: Nimm dich selbst auf und höre es dir an! Immer den gleichen Satz, in jeder Schalterstellung. Ob es einem gefällt, dass das Mikro Tiefen herausfiltert, ist subjektiv. Ich habe das Gerät ständig auf Mittelstellung.

Niemals beim Interview Stativ, und erst recht nicht beim 421. Niemals, weil du das Mikro immer nach dem Mund des Gesprächspartners führen solltest. Er dreht sich weg - kein Ton. Er bewegt sich vor und zurück: Laut - leise - laut - leise, oder übersteuert - untersteuert - übersteuert...
Beim 421 erst recht nicht, weil es eine Niere ist. Das heißt gerichtet, und du läufst sehr große Gefahr, dass bei Kopfbewegungen er schlicht aus dem Schussfeld des Mikros gerät. Zumal es ja relativ konzentriert und dicht am Gesprächspratner dran sein muss.

Hoffe, ich konnte helfen...

Grüße,
rts
 

omni

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

Ich lese in diesen Thread so viel Angst vor der Nähe hinein, ganz so als berge sie irgendeine unberechenbare Gefahr. Dazu ein kleiner Kommentar am Rande:

Je näher das Mikrofon an der Schallquelle, desto besser ist der Klang. Das gilt für dynamische wie für Kondensatormikrofone: es geht um Rauschabstand, Umgebungsgeräusche etc. Dieser Umstand ist gegeben und es gibt daran nichts zu rütteln. Der Job des Reporters besteht also darin, das Mikrofon so nah wie möglich an den Mund des Interviewpartners/Passanten zu bekommen. Punkt.
Wenn nun im Moment der Erkenntnis dieses Umstands Panik um sich greift, deutet das meines Erachtens auf ein gewisses Defizit in der Haltung hin: man würde die ganze Technik am liebsten verstecken und ein ganz natürliches Gespräch heimlich aufnehmen und am Ende in der Hoffnung, der/die aufgezeichnete höre sowieso kein Radio, auf Sendung gehen, stets begleitet von einem mulmigen Gefühl bezüglich der Rechtslage dieser Situation und miesem Ton.
So geht das nicht. Man verhält sich, als würde man dem Passanten irgendwas wegnehmen, als würde man an der Kreuzung stehend um Antworten betteln und sei dann jedem, der großzügig mit seiner Zeit umgehend eine Antwort gibt, zu endlosem Dank verpflichtet.

Ich hatte in einem vorangegangenen Posting bereits erwähnt, wie wichtig das Auftreten des Fragenden für das Interview ist. Man kann an seinem Auftreten noch so hart arbeiten, die innere Haltung wird sich dem Gegenüber immer mitteilen.

Möchte man daran etwas ändern, sollte man sich eines deutlich machen: ein Gesprächspartner spricht nicht mit mir, wenn er selbst nicht daran interessiert ist. Er oder sie hat etwas zu sagen und hat ein Interesse daran, dass seine Worte auch von meinem Rekorder aufgezeichnet werden und möglichst deutlich andernorts wiedergegeben werden.
Mein Mikrofon ist das Werkzeug um dies zu ermöglichen. Es dient uns beiden. Und mir obliegt die Verantwortung es so zu gebrauchen, dass es funktioniert. Was hat mein Gesprächspartner von seiner Anstrengung, wenn ich sie am Ende nicht über den Rauschpegel heben kann?

Und noch etwas: bei bestimmten Interviews, (nämlich dann, wenn ich bereits einen Gesprächsverlauf geplant habe oder auf etwas ganz bestimmtes hinaus will) ist mein Mikrofon der Taktstock. Der Gast wird mit dem Gerät vertraut gemacht -im Sinne des "es dient uns beiden"-, sodass er damit interagiert. Das Mikrofon in meiner Hand dirigiert jetzt das Gespräch: ich erteile das Wort und nehme es wieder, entscheide wann eine Ausführung zu lang ist, das Thema zu sehr verlassen wird etc. Mit ein bißchen Gefühl im Handgelenk kann man das alles machen ohne im entferntesten unhöflich zu wirken.

Also: Nähe ist in meinem und im Interesse meiner Interviewpartner. Und man kann sie auch nicht mit igrendwelchen Spezialmikrofonen kompensieren: die gibt es nämlich nicht -selbst ein mkh416 muss mindestens 30cm an den Mund heran um vernünftig zu klingen und wirkt dabei aufgrund seiner Größe ebenso penetrant wie ein md21 auf 10cm.

lieben Gruß

omni
 

rtsberlin

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

Das fand ich sehr lesens- u überlegenswert - danke!

Lieber Omni,

danke, ein sehr wertvoller Artikel, muss ich auch sagen. Ich hatte mich in meiner Ausführung allein auf die Technik bezogen. Natürlich ist es auch davon unerlässlich, das Mikrofon immer in der Hand zu halten und "Herr des Geschehens" zu sein. Aber an dieser Stelle auch noch mal der Hinweis: Das 421 reagiert für ein dynamisches Mikrofon äußerst empfindlich auf Hand- und Kabelgeräusche. Kleinste Bewegungen der Hand am Mikrofon sind auf dem Band, unweigerlich.

Ich möchte allerdings hinzufügen, dass es, allgemein betrachtet, auch Aufnahmesituationen gibt, in denen eben gerade keine Nähe erwünscht ist. Nähe ist nur dann gut, wenn sie erwünscht ist. Ich habe Menschen in Situationen befragt, in denen ich die Distanz zum Mikrofon wollte und es beabsichtigt war, dass die Umgebungsgeräusche beeinflussen. Reine "Talking Heads" sind, wie ich finde, nicht automatisch immer gut.

Aber für solche Interviews eignet sich halt das 421 nicht.

Viele Grüße
rts
 

KonstantinT

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

Grüßgottle!
Ich habe bisher das Sennheiser MD421 (alte cremefarbene Version mir Kleintuchel-Stecker), das Beyerdynamic M59 und das M201N gehabt. Ich bin kein Reporter, ich nutze die Mikrofone für Gesang- und Konzertaufnahmen.

Über das Sennheiser hat auch Flötenmusik angenehm geklungen. Nicht zu unterschätzen ist seine Flexibilität durch den dreistufigen Bassfilter. Leider konnte ich bei meinem Exemplar den Filter nicht in Betrieb umschalten, sonst war ein hässliches Geräusch zu hören. Außerdem missfiel mir, dass der Schwerpunkt nicht über dem Stativgewinde liegt (in Verbindung mit dem serienmäßigen Stativadapter), so dass das Mikro nach vorne kippt, wenn die Gelenkschraube nicht extrem fest angezogen ist.
Das Beyer M59 gibt eine klare Stimmenwiedergabe. Für Instrumentenaufnahmen gefällt es mir weniger -- ist ja auch nicht seine Bestimmung. Die Dämpfung des Gehäuses finde ich sehr gut. Nicht nur Griffgeräusche werden gedämpft. Meines hat sogar einen Schlag durch ein schwingendes Weihrauchgefäß in der Kirche abbekommen. In der Aufnahme hört man zwar das sich nähernde Klirren des Geschirrs, aber keinen Schlag. Und -- von Kratzern am Gehäuse keine Spur.
Das Beyerdynamic M201 (1,2mV/Pa) ist klanglich super, es gilt als vielen Kondensator-Mikrofonen ebenbürtig. Es ist zwar schön klein und unauffällig, aber -- vielleicht deshalb -- nicht griffgünstig und die Griffgeräusche sind in der Aufnahme deutlich zu hören, wie dira schon geschrieben hat. Es gehört deswegen auf ein Stativ.
Konstantin
 

alphabeta

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

danke für die guten beiträge, aber bei mir ist es keine angst vor nähe, sondern es gibt verschiedene situationen. ich möchte auch gespräche mitschneiden, wo wir mit 5-6 leuten um einen tisch sitzen und der interviewpartner mit der runde spricht. da hätte ich gerne ein mikro dezent auf dem tisch aufgebaut, weil ich nicht das rundgespräch stören kann, indem ich als einziger das mirko die ganze zeit dem mann ins gesicht halte. vermutlich ist dann eine kugel besser geeignet, oder muss man damit auch so nah ran?
 

cj

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

vermutlich ist dann eine kugel besser geeignet, oder muss man damit auch so nah ran?

Man muß noch näher ran, weil der Hallradius kleiner ist.
Vielleicht tut's 'ne Grenzfläche wenn keiner auf den Tisch klopft, keiner Papier auf's Mikro legt und der Raum nicht zu hallig ist.
 

divy

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

Für einen solchen Fall setze ich ein MCE 82 ein, allerdings führe ich es immer leicht nach, wenn Leute sprechen, die weit rechts oder links sitzen. Dabei ist darauf zu achten, dass Du das Stereobild nicht veränderst, dass also nicht plötzlich jemand stärker von der nach rechts gerichteten Kapsel aufgenommen wird, während er vor im Stereobild links saß. Das geht natürlich nicht, wenn Ihr Euch in der Kneipe trefft.
 

walt

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

hallo leute,

komme gerade vom testhören -
wir haben uns ein neues mic angehört, das akg d5, das im nahfeld sehr
druckvoll klingt, preis ist ok (ca. 130€). der griff ist etwas kurz (ca. 18cm) - für ein reportage mic. aber kaum griffgeräusche und ein guter supernieren effekt: in lauter umgebung "richtungsweisend"! wir hatten ein rode nt3 auch dabei und ein shure vp64: beim bass klang das akg deutlich stärker (satter). beim rode gefielen mir die "höhen" nicht so gut (zischelnd). und das shure ist ein kugel mic - das klang etwas matter als die beiden kollegInnen...

kennt ihr das akg im einsatz?
lässt sich diese mic mit anderen reportage mics vergleichen (hyper / superniere)
http://www.idealo.at/preisvergleich/OffersOfProduct/691215_-d-5-akg-acoustics.html

danke, ein stets suchender

lg.walt.
 

alphabeta

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

Mir haben einige "alte Hasen" empfohlen, für Athmo bei Reportagen grundsätzlich ein Stereomikro zu verwenden, z.B. das Sony ECM-MS 957. Ausserdem will ich Musikaufführungen mitschneiden. Habt Ihr damit Erfahrungen?
 

Lulu1

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

Mir haben einige "alte Hasen" empfohlen, für Athmo bei Reportagen grundsätzlich ein Stereomikro zu verwenden, z.B. das Sony ECM-MS 957. Ausserdem will ich Musikaufführungen mitschneiden. Habt Ihr damit Erfahrungen?

Ich habe meins vor Jahren wieder verkauft. Es hat eine schlechte Basswiedergabe (eigentlich gar keinen Bass um ehrlich zu sein), ist griffempfindlich und nicht sehr robust. Trotzdem habe ich einige schöne Aufnahmen damit gemacht. Beim Einspielen musste ich dann immer ordentlich Bass rein drehen, damit es gut klang.

Persönlich mag ich halt gerne, wenn das gesamte Frequenzspektrum übertragen wird, wenn es dann zu sehr rumpst, dreh ich halt etwas Bass raus.

Für Musikaufführungen würde ich Dir ein Stereopaar Kleinmembran-Kondensatormikrofone empfehlen, die du auf ein Stativ packst. Folge: Besserer Stereoefffekt wenn die sie ordentlich anordnest. Sonst Beyer MCE82 oder Senneiser MKE44 oder auch andere Stereomics um 400 Euro.

Grundsätzlich Stereomic? kann man machen! Da würde ich keine Regel aufstellen. Ein Stereomikrofon stellt wesentlich mehr Anforderungen an denjenigen der das Mikrofon hält, sonst schwankt der Gesprächspartner nachher zwischen den Boxen umher. Für Reportagen oder Feature ist ein Stereomikrofon, vorausgesetzt man kann damit umgehen, natürlich perfekt. Man fühlt sich viel mehr in der Situation.

güßchen,
t.
 

cfranke

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

Für Aufnahmen im Studio und on the road: Lieber das MD-421 oder ein Neumann KMS105? Irgendwelche Erfahrungen?
 

Gelb

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AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

Ich erlaube mir, dieses Thema mal nach oben zu holen, weil das andere, um das es eigentlich geht, schon längt zu ist.

Ich möchte gerne die Frage von AFu aufgreifen und die Frage wiederholen. Bedruckte Poppschutze/-schütze sind in Europa bekanntlich weiter verbreitet als diese Manschetten, jedoch auch deutlich teurer, oft nur in größeren Stückzahlen und dann auch logischerweise nur sendergebunden erhältlich. Bei einer Manschette in neutraler Farbe (z. B. weiß oder schwarz) ist der Wechsel eines Senderlogos deutlich einfacher und kostengünstiger, was insbesondere für freischaffende Reporter einen enormen Vorteil bedeutet.

In der Canford'schen Apotheke gibt es diese "Microphone flags", allerdings eben zu üblichen Apothekenpreisen. Hier in Deutschland ist mir kein Lieferant bekannt. Kennt jemand eine Quelle für diese Dinger? Ich brauche allerdings auch nur eins mit einem Durchmesser von ca. 3 cm.
 
AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

Ich hänge mich mit einer weitergehenden Frage da mit dran:

Kennt jemand einen Hersteller dieses Schaumstoffes für den Windschutz?
Es ist ja ein spezielles Material und nicht mit dem normalen Matrazen-Schaumgummi identisch.
Letzteres dämpft ja enorm.
Ich habe hier einige Mikro-Oldies, die eines neuen Kopfschmuckes bedürfen.



Jens
 

Gelb

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Wenn es unbedruckte Windschutze sein dürfen, hilft ein Blick zum großen T. Dort gibt's Schaumstoffaufsätze in verschiedenen Farben und Größen.
 

divy

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Mir stellen die Windschutzaufsätze mit Logo die Sender zur Verfügung. Ist ja in deren Interesse. Ich weiß nicht, was sie kosten und wüsste auch nicht, wie ich das sonst lösen sollte.
 

ToWa

Gesperrter Benutzer
AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

Mir stellen die Windschutzaufsätze mit Logo die Sender zur Verfügung. Ist ja in deren Interesse. Ich weiß nicht, was sie kosten und wüsste auch nicht, wie ich das sonst lösen sollte.

Geht mir ähnlich. Bei mir daheim im Schrank habe ich schon eine hübsche Sammlung von Windschützen mit Senderlogos. Und wie ich mitbekommen habe, gibt es bald schon wieder eine neue "Kollektion".
 

Gelb

Benutzer
AW: Dynamische Reporter-Mikrofone

Auf eine solche Sammlung kann ich nicht zurückgreifen, und sie würde mir auch nichts nützen. Billiger erscheint es mir in der Tat, einen neutralen Poppschutz aufzustecken und eine unbeschriftete oder in unbunter Farbe gehaltene Manschette je nach Bedarf mit dem jeweiligen Senderlogo zu bekleben.

Kennt denn niemand eine Quelle für diese Manschetten? Ich meine außer Canford. Da muß es doch irgendwas geben.
 

TeSS

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www.micflag.biz
Sitzen aber im Ami-Land und sind alles andere als billig. Bei Ebay USA werden gelegentlich gebrauchte angeboten aber mit Versand ist das auch jenseits von gut und böse :( In Europa ist mir kein Vertreiber bekannt.
 

Gelb

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Ich erlaube mir mal, dieses Video zu verlinken, das ich bei meinen Recherchen gefunden habe. Ich habe es (noch) nicht nachgebaut, kann also nichts zum Nutzwert sagen, aber eine solche Lösung erscheint mir eine kostengünstige und senderneutrale Alternative zu bedruckten Schaumstoffaufsätzen zu sein. Vor allem, wenn man bei seiner Reportage nicht von einem Sender abkommandiert wurde, sondern auf eigene Faust unterwegs ist.

Ein Gehäuse, wie es im Film gezeigt wird, gibt es beim großen C. Etwas Schaumstoff (im Film "Foam") läßt sich sicherlich auch noch irgendwo auftreiben, und der Rest erklärt sich von selbst.

Falls jemand das Teil nachbaut, würde ich mich über einen Erfahrungsbericht und über ein Foto vom Endergebnis freuen. Und bei Gelegenheit meine eigenen Resultate nachreichen, sobald es welche gibt.
 
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