Eigenes kleines Radiostudio


Ein Nachmittag im Studio, mit Schlagern und Beatmusik...:)

Equipment:
- Das Mischpult ist aus der Konkursmasse eines französischen Radiosenders
"power - Broadcast Series" wohl von Ende der 70er Jahre, mit Telefonhybrid
- Compressor: dbx166XL
- Mikrofonverstärker: Behringer Ultragain
- 2 Reloop Cd Player
- mAirlist als Software für mp3s mit Preh 84MX Tastatur für die Bedienung
- Headset: Beyerdynamic DT291
- Mikrofon von T-Bone
- 2 Plattenspieler: Sony, umgebaut für Faderstart
- Tascam Tapedeck für die Digitalisierung meiner Cassetten
- Aufnahme der Sendung mit Wavelab, Bearbeitung mit Adobe Audition

Bei der Arbeit_18_Oktober_2013.jpg
Mischpult_18_Oktober_2013.jpg
Turntables on_18_Oktober_2013.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte nicht so blauäugig, Aladin. Es dürfte klar sein, dass Justins Vater die Fäden in der Hand hat (s. Google). Ich finde es eher befremdlich und alarmierend, dass ein 13Jähriger sich im Internet wie ein Selbständiger produziert. Mit 20 kriegt er wahrscheinlich die Krise, wenn er sieht, dass das Internet nichts vergisst, und kreidet es seinen Eltern an, dass sie ihn "damals" so frei gewähren ließen. Viele Erwachsene sind heute froh, wenn man sie nicht oder kaum über Suchmaschinen ausspionieren kann; da sollte man 13Jährige nicht darin bestärken, sich schon so früh mit Foto und verunglückten Selbstdarstellungen auf den Servern dieser Welt zu verewigen. Die hiesigen Boardregeln übrigens setzen die Volljährigkeit für eine Teilnahme voraus.
 
Achso Ok. Ich habe die ganze Sache nicht so verfolgt! Das mit den Boardregeln hatte ich nicht mehr auf dem Schirm. Ich war so lange nicht mehr aktiv das ich sie mir sicherheits-halber wohl nochmal durchlesen muss.
Danke für die Aufklärung!
 
das geht ganz einfach. 1 x mic, 1 x playlist (player a/b) und 1 x cartwall
in der playlist kann man ja blenden vordefinieren. und zur not hat jeder player über die software noch einen pegelsteller.
der mixer hat ansonsten eine abhörkreuzschiene, demnach entfällt der pfl kanal als fader und man kann auch sonst mit
einem knopfdruck jeden eingang auf jeden fader legen.
 
Nachdem ich in die neue, größere Wohnung gezogen bin, hab ich mir (endlich), beeindruckt von den tollen Studios, die hier präsentiert werden, auch ein kleines Radiostudio als "Winterhobby" einrichten können. Es ist nicht vom neuesten, teuersten und besten, da mich meine "Sommerhobbies" Motorrad & Wohnmobil auch eine ganze Stange Geld kosten, aber es macht Riesenspass, damit zu "arbeiten" und mal selber Radio zu machen.

Kurz zur Technik:

Ich verwende als Mischpult ein Monacor MPX 8200. Dieses Gerät bietet insgesamt 9 Faderzüge (3 x 60 mm Mono für Microfon: 3X 100 mm Stereo mit Faderstart, umschaltbar von Phono auf Line; 3 x 600 mm Stereo Line (Davon zwei mit Faderstart)).

Außerdem befinden sich am Moderationsplatz zwei PC: Der eine wird dazu benutzt, um Audiodateien über das Programm "mairlist" auszuspielen, der andere (mit Internet-Anschluss) dient dazu, redaktionelle Elemente wie Moderationstexte u.ä. zu bearbeiten oder während des Programms z.B. einen Chat zu moderieren.

Der Rechner, auf dem mairlist installiert ist, wird über ein Saitek PC Dash 2 USB-Keypad gesteuert, so dass die Programmfunktionen von mairlist komfortabel mit einfachem Tastendruck gesteuert werden können, ohne die Maus zu benutzen. Die Ausspielung von mairlist geschieht über eine externe 5.1 ASIO-Soundkarte (Hercules DJ Console), mit drei Stereo-Ausgangskanälen (2x Player, 1X Cartwall), die ich auf die drei 60mm-Stereofader meines MPX 8200 gelegt habe. Den PC-Dash 2 habe ich derart technisch modifiziert, das zwei der Taster mit den Faderstart-Schaltern am Mischpult verbunden sind, so dass ich die beiden mairlist-Player auch über Faderstart vom MPX 8200 aus starten kann.

Da ich viele CDs, Schallplatten und Musikkassetten besitze, kommen als analoge Zuspieler 2 Sony-CD Spieler, 2 Reloop-Turntables sowie ein Philips-Doppelkassettendeck zum Einsatz. Zusätzlich ist noch ein Sony-Minidiscplayer als Zuspieler integriert.

Zur Klangbearbeitung benutze ich einen Behringer Virtualizer FX 2000, der in den Effektweg des MPX 8200 eingebunden ist, wobei das MPX 8200 erlaubt, den Effektanteil für alle an den jeweiligen Pulteingängen anliegenden Klangquellen individuell zu regulieren.

Die Mischpultsumme wird zusätzlich noch über einen Dynamik-Prozessor Behringer Composer 2600 bearbeitet, in dessen Sidechain-Weg noch ein 7-Band Graphic-Equalizer integriert ist. Aufgezeichnet werden meine Programme über einen VHS-Hifi-Videorekorder, den ich quasi als "Tonbandgerät" benutze.

Den Sendetisch habe ich - mit meinen allenfalls rudimentären Kenntnissen aus dem Holzbau - aus einem alten IKEA-Schreibtisch und Regalbrettern, für die ich in der neuen Wohnung keine Verwendung habe, selbst zusammengezimmert, wobei es mir hier mehr um Funktionalität aus um Ästhetik ging:

20141205_215647 (2).jpg
20141205_215710 (2).jpg

20141205_215732 (2).jpg
 
Coole Sache, Parker...! :) So ein MPX-8200 habe ich auch noch im Keller stehen - leider derzeit ungenutzt, da ich in meinem Heimsendeplatz meinem Behringer DX1000 den Vorzug gegeben habe :)

Klasse Anlage, gefällt mir :)

LG

McCavity
 
Oben