Erstmals UKW-Radio für 1.000 St. Ulricher


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#2
Interessant dass es so etwas bis vor kurzem gegeben hat.

Ich stelle mir die Frage, ob es sonst noch in Europa Gebiete gibt, in denen überhaupt kein UKW-Empfang möglich ist.
Am ehesten würde ich solche weißen Flecken in Russland vermuten.
 
#5
@grün:
Kommt immer darauf an wo man sich befindet. Auf diesem Wege habe ich Radiostationen aus Großbritannien, Kolumbien, Guayana, der Dominikanischen Republik und Brasilien empfangen, ohne jemals in diesen Ländern gewesen zu sein. ;)
 
#6
Dazu zwei Videos:



Beim zweiten Video sind die beiden Frequenzen 92,5 und 102,3 interessant, auf denen in Kaesong, unweit der innerkoreanischen Grenze, der nordkoreanische Rundfunk verbreitet wird. Beide werden vom Süden gestört. Selbst in dem ersten Video ist nach einer gewissen Zeit ein Leerträger auf der in Haeju/Nordkorea genutzten 103,7 vernehmbar.
 
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#7
Interessant dass es so etwas bis vor kurzem gegeben hat.

Ich stelle mir die Frage, ob es sonst noch in Europa Gebiete gibt, in denen überhaupt kein UKW-Empfang möglich ist.
Am ehesten würde ich solche weißen Flecken in Russland vermuten.
Vielleicht nicht "ganz ohne" UKW - aber da wo ich wohne ist der DLF nicht per UKW zu empfangen (von DAB+ ganz zu schweigen). Dafür kommen alle Schweizer mit'm nassen Handtuch rein...
 
#9
Flugzeug funktioniert wunderbar. Lediglich die Wände des Fliegers und die verbaute Bordtechnik setzen dem Grenzen. Interessant ist, dass man manche Sender über recht weite Strecken empfängt, andere dagegen gar nicht (mit jeweils vergleichbarer Leistung). Auf einem Flug Antalya-Stuttgart habe ich z.B. den Sender Kabhegy in Ungarn fast eine halbe Stunde hören in bester Qualität können, benachbarte Standorte dagegen nur kurz, schwach oder gar nicht.

jetzt aber zurück "on topic": Sicher gibt es solche Bereiche noch. In entlegenen Gebirgstälern wird man da fündig. Ich habe einmal in Serfaus in Tirol fast nichts empfangen, selbst die ORF-Funzel aus dem benachbarten Ried war nur leicht angerauscht zu bekommen. Und das würde ich jetzt nicht gerade als "entlegen" bezeichnen. In Val Thorens in Frankreich kamen nur die örtlichen Funzeln (Radio France und ein Privatprogramm, das einmal am Tag sogar deutsche Nachrichten brachte) herein. In Russland wird es große, unversorgte Bereiche geben, in Norwegen dagegen hat man zumindest das erste Programm mittelst Kleinumsetzern bis in den letzten Fjord gebracht. Wobei ich das Land bislang noch nicht durchkämmt habe, sondern nur die (vergleichsweise dicht besiedelte) Telemark besucht hatte. Südtirol ist fast schon überversorgt, auch da sorgen RAI und RAS bis in kleinste Seitentäler für Empfang.
 
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#11
Ja freilich, nur sind diese Füllsender halt sehr kostenintensiv und keineswegs rentabel. Der ORF hat allerdings einen Versorgungsauftrag und verfügt dafür über öffentliche Gelder. Früher war es so, dass dort, wo der ORF keine eigenen Umsetzer baute (vor allem beim Fernsehen), die Gemeinde eigene, tlw. abeneteuerliche Mini-Umsetzer baute, auch für kleinste Streusiedlungen. Tlw. waren zusätzliche Relais nötig, um das Signal überhaupt hinzuführen. Bei den Privaten wundert mich der recht straffe Ausbau z.B. in Tirol schon eher. Man sieht aber: Wenn einmal angefangen wird zu konkurrieren, wird es lebhaft. Und der ganze Ausflugs- und Urlaubsverkehr in die Täler darf halt auch nicht vergessen werden. Auch Touristen kaufen ein und sie hören auch Radio.
 
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