ESC 2020


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s.matze

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Es ist der Song, auf den sich die meisten verständigen konnten.

Also das kleinste Übel? Vor allem ist das wohl ein Song der laut dieser Fanseite angeblich mal wieder gar nicht neu ist: https://esc-kompakt.de/unser-lied-f...chauer-sahen-die-deutsche-song-praesentation/

Zitat:
"wurde der schweizer jury im herbst/winter2018 für den esc2019 vorgeschlagen, hatte aber wie s!sters keine chance gegen „she got me“. Ich kenne zufällig ein damaliges jury-mitglied und der hat mir heute das voting-blatt gezeigt. Es ist also der vielzitierte „schubladensong“. Warum der ndr dann trotzdem noch ein ziemlich ausgedehntes such-verfahren macht, weiss ich auch nicht."
und:
"Der titel war auch schon violent thing(demo-version) unter dem namen boris milanov. Aber man hat damals keinen passenden sänger gefunden…thema pairing"
sowie:
"Ja, es ist der Song, für den man in 2019 kein geeigneten Sänger gefunden hat."
und:
"– es ist der Schubladensong, für den man 2019 keinen Sänger gefunden hat
– es ist der Song, der für die Schweiz in 2019 nicht gereicht hat"

War nicht der von Schreiber&Co ebenso hochgelobte und beim letzten ESC grandios durchgefallene Sister-Titel auch zuvor der Schweiz angeboten und dort ebenfalls dankend abgelehnt worden?
https://www.rollingstone.de/esc-sst...hichte-hinter-dem-sieger-song-sister-1630677/
https://www.tz.de/tv/esc-2019-traur...tschen-flop-lied-von-sisters-zr-12293884.html
https://www.bild.de/unterhaltung/mu...er-die-schweiz-geschrieben-60319114.bild.html
https://www.20min.ch/entertainment/...er-Deutschland-kommt-aus-der-Schweiz-23946499
https://www.tag24.de/nachrichten/fr...ster-song-skandal-jury-israel-tel-aviv-983649

Das sind ja dann die allerbesten Voraussetzungen für einen der vorderen Plätze in diesem Jahr. Und dafür braucht man dann eine Expertenjury, einen Songwritingcontest und ein monatelanges, hochwissenschaftliches Auswahlverfahren des NDR?:wow:

Man kann auch Gerüchte finden, nach denen der völlig unbekannte Sänger Dolic schon im Jahr 2019 beim Vorentscheid sein Glück versucht haben soll, aber am Ende keiner der (erst 965, dann 198, dann 50, dann 20, dann 13 und am Ende sechs) Finalisten wurde. Es wurden ja letztes Jahr nicht alle Namen veröffentlicht. Warum wird dann so getan, als wären beides (Song und Interpret) neu? Zumindest der Song scheint es ja nachweislich nicht zu sein.
 
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Radiokult

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Sagen wir es mal so: "Besondere Umstände" haben eine lange Tradition beim ESC, womit wir wieder beim allersten im Jahre 1956 wären. Bis heute ranken sich zahleiche Legenden um diese Veranstaltung, denn sämtliche Bewertungen etc. des allerersten ESC wurden nach der Veranstaltung vernichtet. Abgesehen von einer Tonaufnahme des Siegerauftritts (gewonnen hatte damals die Schweiz), gibt es auch keinerlei Filmmaterial mehr von jenem ersten ESC. Was den deutschen Vorausscheid zum ersten ESC angeht, kann sich keiner der damals vorgesehenen Künstler daran erinnern, dass die öffentlich angekündigte Show aus dem Funkhaus Köln jemals stattfand.
https://www.eurovision.de/geschichte/1956-Deutscher-Vorentscheid-im-Koelner-Funkhaus,koeln125.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest_1956
 

CosmicKaizer

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@s.matze : es ist nicht außergewöhnlich, das beim ESC manche Songs in mehreren Ländern mehreren Künstlern angeboten werden. Komponisten leben vom Verkauf ihrer Songs. Das ist auch im ESC-Zusammenhang nicht ungewöhnlich. Du spielst auf den Kommentar von "trevoristos" an, den ich in der Bubble bisher noch nicht wahrgenommen habe. Seine Behauptungen werden im weiteren Verlauf von Benjamin Hertlein, Betreiber des von Dir erwähnten Blogs esc-kompakt und in der Szene seit Jahren bestens vernetzt, deutlich in Zweifel gezogen und von Userin Karin glaubhaft dementiert.
 
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da_hooliii

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Hat das wer behauptet? Es ist der Song, auf den sich die meisten verständigen konnten. Wahscheinlich sind die besten Songs alleamt irgendwo auf der Strecke geblieben, weil sie einem Teil der Beteiligten zu altbacken, zu folkig, zu komplex, zu deutsch, zu schwarz-gelb-kariert, zu kalorienhaltig, zu entkoffeiniert etc. waren.

Es wurden in etwa so viele Title eingereicht und normalerweise sollte dann auch der beste Titel ausgewählt werden. Irgendwie macht man das in Deutschland aber nicht.

Weil auch einzigartige Titel in der Vergangenheit schon häufiger gescheitert sind. Das europäische Publikum ist schlecht zu berechnen ...

Ja, sind sie aber trotzdem sollte man doch auch wenigstens mal was riskieren. Man hat ja auch mal Roger Cicero an den Start geschickt - kam zwar nicht so gut an aber immerhin wurde man nicht Letzter oder vorletzter was die letzten paar Jahre (ausgenommen Michael Schulte) standard für Deutschland war. Man muss auch mal was ändern an der Herangehensweise - so lernt der NDR nie daraus.
 

s.matze

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Du spielst auf den Kommentar von "trevoristos" an

Nein, ich spiele auf gar nichts an, die von mir wörtlich zitierten Stellen stammen von anderen Personen. Zitat 1 und Zitat 2 stammen von "Rainer1", Zitat 3 von "Marko" und Zitat 4 von "Cars 10".

Der von dir benannte Nutzer erscheint mir auch wenig glaubwürdig.

Gegen die von dir dargestellte Vorgehensweise spricht ja auch nichts, nur soll man dann bitte nicht so tun, als hätte man monatelang nach einem geeigneten Song suchen müssen, womöglich noch nach einem exklusiven Act, wenn es beides für sich schon gab.

Das Ergebnis im Mai wird für sich sprechen. Es muss Gründe haben, warum die Schweiz den Titel im vergangenen Jahr nicht wollte (genauso wie das Sisterlied).
 
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Skywise

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Ja, sind sie aber trotzdem sollte man doch auch wenigstens mal was riskieren.
Na ja, aber das funktioniert nicht so, wenn man ein Gremium hat, in dem mehrere Leute unterschiedliche Ansichten haben.
Ich merk's doch bei eventuellen Ausschreibungen, bei denen eine Bewertungsmatrix oder Ähnliches notwendig sind, um zu einer Entscheidung zu kommen. Hintergrund einer Bewertungsmatrix ist, daß kein Scheiß eingekauft wird. Also nimmt man verschiedene Bewertungskritereien ... nehmen wir beispielsweise mal einen Stuhl, in der Liste stehen also verschiedene Punkte wie "Standfestigkeit", "Einstellbarkeit ohne Werkzeugeinsatz", "Einstellbarkeit Lordosenstütze", "Einstellbarkeit Armlehnen", blablabla, bei den Stühlen in etwa 40 Kriterien inklusive "Recyclingkonzept des Unternehmens","Einweisung" und "Rücknahme des Verpackungsmaterials". Wenn jetzt die Bewerter mit unterschiedlichen Schwerpunkten an diese Bewertungsmatrix rangehen oder wenn der austrainierte Bundeswehrarsch von Kollege A auf einen Stuhl anders reagiert als das Sitzfleisch von Prinzessin auf der Erbse B, dann muß man bei sechs bis zehn stimmberechtigten Leuten damit rechnen, daß ein einziger Totalverweigerer genügt, um die überdurchschnittlichen Bewertungen der restlichen Kollegen so weit zu neutralisieren, daß einem Stuhl der ersten Platz verweigert wird. Ein einziger Mensch, der in der Bewertungskommission hockt und sagt "Experimente gut und schön, aber nicht mit dem", und in unserem Fall ist damit der Stuhl gestorben. Und exakt so ist es auch mit einem größeren Gremium: Du findest eine Handvoll stimmberechtigte Leute, die dem Experiment, das Du irre gern durchziehen würdest, total ablehnend gegenüberstehen, die restlichen Stimmen jubeln, da unwissend, nicht laut genug gegen diese Phalanx an, und das Experiment wird so nicht stattfinden, weil es immer einige Leute geben wird, die vielleicht nicht die vordersten Top-Positionen besetzen, aber immerhin doch so viele positive Punkte von den allermeisten erhalten, daß sie an vielen Spitzenreitern einzelner Personen im Rang vorbeiziehen.
Anders gesagt: mit mehreren Personen in einem Gremium schließt Du praktisch irgendwelche Experimente aus, es sei denn, aus irgendeiner besonderen Bierlaune heraus oder aus einem besonderen Faktor, der den Nerv möglichst vieler Beteiligten trifft, daß sich viele Menschen auf DASSELBE Experiment verständigen. Meistens ist es aber eher so, daß viele mögliche Experimente sich in einem solchen Abstimmungsverfahren gegenseitig neutralisieren. Was auch der Grund dafür sein mag, daß die Lieder, die mir in den letzten Jahren beim ESC am besten gefielen, nie gewonnen haben, mit Ausnahme von Salvador Sobral, der offenkundig besagten Nerv getroffen hat.

Man hat ja auch mal Roger Cicero an den Start geschickt - kam zwar nicht so gut an aber immerhin wurde man nicht Letzter oder vorletzter was die letzten paar Jahre (ausgenommen Michael Schulte) standard für Deutschland war. Man muss auch mal was ändern an der Herangehensweise - so lernt der NDR nie daraus.
Wie gesagt - die letzten zehn Jahre war Deutschland erfolgreicher beim ESC als die zehn Jahre davor, insofern ... wir haben uns schon gesteigert.

Gruß
Skywise
 
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Grasdackel

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Man muss auch mal was ändern an der Herangehensweise - so lernt der NDR nie daraus.
Man kann Schreiber sehr viel vorwerfen, aber genau das, was du da forderst, hat er in diesem Jahr doch getan, indem er eine Jury zusammensuchte, die das Ergebnis im Vorjahr besonders gut vorausgesagt haben. Diese 100 Leute haben in diesem Jahr den deutschen Beitrag ausgewählt.
Es ist doch überhaupt nichts dagegen einzuwenden, die Leute zu befragen, die sich am besten mit der beim ESC gängigen Musik auskennen und nicht (wie hier ständig gefordert) irgendwelche abstrusen musikalischen Außenseiter hinschicken wollen, wie z.B. diese bayerischen Blechbläser vor einigen Jahren.

Mein persönlicher Geschmack ist diese Jüngelchen auch nicht, aber die englischsprachigen Kommentare unterm Video zeigen schon, dass er im Ausland überraschend gut ankommt. Ich bin mal gespannt, wie es tatsächlich ausgeht. Dann ist immer noch genug Zeit für das nächste Schreiber-Bashing.

Man kann ihm in diesem Jahr jedenfalls nicht vorwerfen, dass er keinen anderen Weg beschritten hat, auch wenn plötzlich alles schreit, wo denn da die Demokratie bliebe. Wie weit man damit kommt, hat man beim ESC-Vorentscheid in den letzten Jahren doch wohl gesehen. (Jaja, dass die zur Wahl gestelten Titel alle eh nix getaugt haben, ist dann mal geschenkt.)
 
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da_hooliii

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Mein persönlicher Geschmack ist diese Jüngelchen auch nicht, aber die englischsprachigen Kommentare unterm Video zeigen schon, dass er im Ausland überraschend gut ankommt. Ich bin mal gespannt, wie es tatsächlich ausgeht. Dann ist immer noch genug Zeit für das nächste Schreiber-Bashing.

Also von den Kommentaren unter dem Video sollte man sich wirklich nicht täuschen lassen. Es ist kein Geheimnis, dass Negativkommentare gerne schon mal gelöscht werden. Da gibt es Sachen, die unterirdisch schlecht sind und auf YouTube findet man seltsamerweise keine bis kaum Negativkommentare obwohl ein Song z.B. zumindest kontrovers ist.

Man kann ihm in diesem Jahr jedenfalls nicht vorwerfen, dass er keinen anderen Weg beschritten hat, auch wenn plötzlich alles schreit, wo denn da die Demokratie bliebe. Wie weit man damit kommt, hat man beim ESC-Vorentscheid in den letzten Jahren doch wohl gesehen. (Jaja, dass die zur Wahl gestelten Titel alle eh nix getaugt haben, ist dann mal geschenkt.)

Wenn der Zuschauer schon nur eine extrem begrenzte Anzahl an Songs bekommt, die nicht konkurrenzfähig sind dann kann man denen keinen Vorwurf machen. Letztes Jahr standen beim Vorentscheid nur mittelmäßige bis unterdurchschnittliche Songs zur Auswahl. Wen soll man denn da wählen wenn man keine vernünftige Wahl hat?

irgendwelche abstrusen musikalischen Außenseiter hinschicken wollen, wie z.B. diese bayerischen Blechbläser vor einigen Jahren.

Die kamen beim Publikum herrvorragend an - und hatten durch diese dämliche Jurywertung dann gar keine Chance. Sie wirkten total unbekümmert und locker im Gegensatz zu diesem hüftsteifen und gefühlslosen Auftritt von Cascada. Noch dazu war das Lied eine schlechte Kopie vom Vorjahressieger Loreen.
 

Jessie

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… Mein persönlicher Geschmack ist dieses Jüngelchen auch nicht, aber die englischsprachigen Kommentare unterm Video zeigen schon, dass er im Ausland überraschend gut ankommt...

Das wundert mich auch in den mittlerweile 14 Reaction-Videos: Tendenz Top 5 - Top 10 oder "endlich keine Balladen mehr". Vielleicht schwingt da auch etwas Mitleid mit den Desastern der letzten Jahre mit? Lachflash dreier Briten ab 5:00 über das Styling deutscher ESC-Teilnehmerinnen. :wow: "That is so horrible."

Oder wie schon an anderer Stelle angedeutet - niemand erwartet beim ESC einen Pulitzer-Preis. Das votende junge Publikum will einfach einen tanztauglichen Song mit Gute-Laune-Faktor. Das könnte also diesmal funktionieren. Bin ich eigentlich der einzige, der sich mit "Violent Thing" entfernt an Daft Punk - Get Lucky erinnert fühlt?
 

ndrgast

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Verschwörungsthoretiker?
Aber ein Anhänger von Verschwörungstheorien bist du sonst nicht, stimmt's?
... bin ich eher nicht. Leider muss ich machmal spekulieren. Glauben ist nicht Wissen. Ein Vorwurf muss an den NDR gehen: Als ÖR-Sender dürfen diese Hinterzimmer-Mauscheleien - wie jetzt wieder beim ESC2020 - nicht sein.
Und ich glaube, dass unter den vielen positiven Kommentaren zum ausgeguckten D-ESC-Teilnehmer einige NDR-Claquere posteten.
 
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Zwerg#8

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Ist das etwa @Zwerg#8 ? Ich dachte bisher, der sei ein absolutes Unikat.
Ich hab damit nix zu tun! Selbstverständlich bin nur ich der "Echte" und sowieso ein Unikat! Ich stehe seit rund 13 Jahren radioforen.de für Kontinuität, was sich schon allein an meinem Avatarbildchen manifestiert, welches ich noch nie ausgetauscht habe. Warum auch? Das nennt man dann wohl Markenbildung. Man muß mich ja nicht lesen und erkennt meine Postings beim Scrollen durch einen Thread sofort. Lesen oder Nichtlesen. Alles gut.


War was mit dem ESC? Achso, deutscher Beitrag. Ich wills gar nicht wissen.
 

CosmicKaizer

Benutzer
Eine neue Songperle aus den Niederlanden wurde veröffentlicht. Mir gefällt es jetzt schon besser als der Siegersong von Duncan Lawrence vom letzten Jahr. Bekommt auf esc kompakt ziemlich schlechte Kritiken, ich hab mich spontan verknallt und will euch das nicht vorenthalten:
 

Grasdackel

Benutzer
Meh... dauert zu lange, bis er in Fahrt kommt und dann sind plötzlich die 3 Minuten um.

Ich bleibe bei Island. Europa braucht was Lustiges.
 

Dagobert Duck

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Könnte sein, oder auch nicht. Prognosen sind immer schwierig, wenn es um die Zukunft geht. Da es sich bei Corona um eine Grippe-Erkrankung handelt, gibt es die Hoffnung, dass sich das Virus im Frühling und Sommer wie bei der normalen Grippe durch die steigenden Temperaturen ganz von selbst zurückzieht. Deshalb werden manche Großveranstaltungen wie Messen momentan erstmal auf den Sommer verschoben. In der Hoffnung, dass sie dann ohne Einschränkungen nachgeholt werden können.

Außerdem gibt es für Hypochonder bereits ein Medikament. :D
 
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