Fragen zu Volontariaten bzw. freiberuflicher Tätigkeit


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AW: Volontariat bei Radio Hamburg

Was willste denn bei Radio Hamburg lernen? CD´s sortieren oder Klorollen verteilen? Wenn Du was auf dem Kasten hast, dann bewirbste Dich bei einem guten Radiosender! Und nicht bei so einem Proll-Stadtsender.

Kollegiale Grüße
Der Schlickrutscher
 
AW: Volontariat bei Radio Hamburg

Man erzählt sich auch diese Geschichte:

Ein Moderator wird von einem anderen Sender "abgeworben" und zu einem Gespräch geladen.
Wie er dann da sitzt und plaudert (über Rotation, Titel und Gewinnspiele), geht die Tür auf, sein aktueller Chef kommt rein und sagt - "Danke, das war's dann wohl".
 
Radio "freiberuflich" - Frage

Hallo liebe Leute,

mir wurde bei einigen öffentl Radioanstalten "freie" Tätigkeit angeboten. Allerdings soll ich zuerst eine Probewoche (unbezahlt) durchlaufen. Gerade bei den ARD - Anstalten hieß es - Probewochen - wären sehr normal für freie. Mir ist das etwas unklar....wer hat denn Erfahrung mit sowas gemacht? Ist das üblich? :(
 
AW: Radio "Freiberuflich" --- Frage

Nein. Absolut unüblich. Du verwechselst das bestimmt mit einem Praktikum. Dafür gibt es - fast - kein Geld. Aber unbezahlte "Probewochen"...? Für was für eine Art von Beruf denn?
 

WAZmann

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AW: Radio "Freiberuflich" --- Frage

Wenn es ein Praktikum ist - nimm es hin. Eine Woche vergeht auch.
Viel mehr würde mich interessieren, ob du schon einen anderen Beruf ausübst und du dich mit dem Gedanken trägst, ins Radiogeschäft zu wechseln. Vielleicht kann ich mich dann auch noch ein wenig dazu äüßern.
 

Steinberg

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AW: Radio "freiberuflich" - Frage

generell gilt:
Probewochen sind normal... Allerdings mit der durchaus fairen Regelung. Wenn was gemacht wird, was dann auch on air geht, wird das ganz normal bezahlt. Ich denke ein Deal, den man eingehen kann.... um nachher große Karriere zu machen :D
 

Kontrovers

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AW: Volontariat bei Radio Hamburg

Hallo Capitol Radio,
wie bei fast allen Sendern auch, mußt du auch bei Radio Hamburg vor dem Volontariat ein Praktikum machen.
Innerhalb kurzer Zeit wird sich schon herausstellen, ob sie dich für ein Langzeit-Praktikum haben möchten.
Und in diesen 6 Monaten entscheiden sie dann, ob du für ein Volontariat in Frage kommst oder nicht.
Und dementsprechend würde ich auch die Bewerbung formulieren.
Schönes Wochenende!
 
AW: Radio "freiberuflich" - Frage

Vielen Dank für die Bemerkungen. Bei ÖR dachte ich, sei es nicht üblich. Wie wollen die in einer Woche merken, ob gleich im Anschluß, ich als "freie" für die tätig sein darf. Ansonsten, nein: Ich möchte nicht umsteigen, sondern versuche bei denen Fuß zu fassen.

Behaupten alle: Probewochen für "freie" sind üblich?
 
AW: Volontariat bei Radio Hamburg

@Kontrovers: Woher weißt du, ob ich ein Praktikum vorher machen muß? Davon war bisher absolut nicht die Rede.
 

Steinberg

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AW: Radio "freiberuflich" - Frage

was hattest du denn gedacht, was üblich sei?
Probewoche heisst ja nur, dass du "unter Vorbehalt" schon mal so arbeitest, wie es dann später, bei gegenseitigem Gefallen, auch läuft.
Du hockst in der Redaktion rum und guckst, ob was für dich abfällt. Und obendrein darfst du die Abläufe kennen lernen. ICh weiss nicht, was daran auszusetzen ist...
 

Kacie

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AW: Radio "Freiberuflich" --- Frage

Hallo,

also bei uns (privater Radiosender) gibt es auch eine Probewoche für neue Freie. Die laufen in der Redaktion ne Woche mit. Moderatoren machen 1-3 Probesendungen. Das Ganze ist natürlich unbezahlt. Wenn man sich dann für die Person entscheidet, gibts Kohle für die folgenden Einsätze.
 
AW: Radio "freiberuflich" - Frage

Eigentlich habt ihr schon Recht. Ich habe immer wieder die Sorge, daß halt auch gerne mal die Leute auf die Schaufel auf diese Art genommen werden. Ich bin ja nicht auf der Suche nach einem Praktikum, das ich schon 1000 Mal gemacht, sondern nach einem Job. Wie soll man denn bitteschön nach einer Woche sowas entscheiden können, ob frei oder nicht???!!!!
 

Kontrovers

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AW: Volontariat bei Radio Hamburg

@Kontrovers: Woher weißt du, ob ich ein Praktikum vorher machen muß? Davon war bisher absolut nicht die Rede.

Weil ich bei Radio Hamburg gearbeitet habe und der Ablauf immer der Gleiche ist.
Mit wem hast du denn bisher bei RHH gesprochen?
 
AW: Volontariat bei Radio Hamburg

@Kontrovers: Das ist gut zu erfahren mit dem Langzeit - Praktikum. Genauso gut zu wissen, daß ich unbezahlte 2 Jahres Praktika nicht eingehe. Also, hätte sich das sowieso schon erledigt. Super, eh?!!!
 

Kontrovers

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AW: Volontariat bei Radio Hamburg

Wie kommst du denn auf unbezahlte 2-Jahres Praktika?
Du machst ein normales Praktikum. (Was du auch unbedingt machen solltest, um zu schauen, ob es auch DIR in dem Laden gefällt. Was man on air hört und wie es hinter den Kulissen zugeht, das ist ja noch mal etwas anderes.)
Also, du machst zum Beispiel ein monatiges Praktikum. In diesem 1 Monat entscheiden sie, ob sie dich für ein 6 monatiges-Langzeitpraktikum übernehmen. Und von da aus geht es dann in ein 2 jähriges Volontariat, welches natürlich(!) bezahlt wird!

Und das ist eigentlich der normale, überall übliche Weg beim Privatradio.
 
AW: Volontariat bei Radio Hamburg

Ja, ja....normales unbezahltes Praktikum für 1 Monat ist ja in Ordnung, um dann zu sehen, ob Volotariat oder nicht. Sorry, aber nochmal 6 Monate (unbezahlt oder sei es auch bezahlt) Praktikum, und erst dann Volontariat??!! Da lachen ja die Hühner! Hahahhaaa........
Ich bin nicht frisch aus der Schule, und versuche rumzukaspern. Da darf ich schon etwas erwarten, schließlich habe ich auch etwas drauf!
 

scardanelli

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AW: Volontariat bei Radio Hamburg

Entschuldigung, liebes Capitol Radio,

aber das ist nun einmal der Weg der Dinge - erst muss man etwas investieren, um überhaupt eine Rendite erwarten zu können. Den Weg ins Radio schafft man eben nur mit dem Absolvieren von Praktika - Aussagen von wegen "6 Monate bezahltes Praktikum - da lachen ja die Hühner" (o.s.ä.) werden dir dabei nicht weiterhelfen. Dann solltest du tatsächlich eine Karriere als Bankkaufmann, Handwerker oder Taxifahrer in Betracht ziehen (wobei die Repräsentanten der drei eben genannten Beispielberufe auch was auf dem Kasten haben müssen und ersterer zumindest der deutschen Sprache mächtig sein sollte). Der normale Werdegang in den Journalismus bedeutet: Ein Praktikum folgt dem anderen, eine bezahlte oder unbezahlte Hospitanz der nächsten: Erfahrung und Vitamin-B (das man sich dadurch beschafft, dass man in Redaktionen positiv auffällt) Alpha sunt et Omega, ohne die kannst du deine Karriere im Radio (oder sonst wo) knicken. Zumindest darfst du dir zu nichts zu schade sein - Journalisten sind immer im Einsatz, egal ob sie von der Regierungserklärung Schröders aus dem Bundestag berichten oder von der Jahresvorstandssitzung des Kleintierzüchtervereins Odelzhausen-West. Denn: Selbst wenn du gut bist, es gibt immer mindestens zwei, die es genauso gut können und ja sagen, wenn du ablehnst - Das gilt übrigens auch für sog. "Dudelfunk-Moderatoren" und sonstige Mitarbeiter des Privatradios, die einen Haufen Arbeit für wenig Kohle machen - entsprechender Einsatz wird auch vom Nachwuchs erwartet. Allerdings scheint deine Einstellung (ich zitiere: "hahaha") dem eher entgegen zu stehen.
 

c.rothe

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AW: Volontariat bei Radio Hamburg

@Nähkästchen:

...was ich auch verstehen kann, wenn die Methode auch fies ist. Wenn ich irgendwo arbeite/gearbeitet habe, dann habe ich eben Betriebsgeheimnisse zu wahren.

@scardanelli, kontrovers:

Ich kann die Haltung durchaus verstehen. Für mich war die Schwierigkeit, erstmal 6-8 Monate (und das evtl. bei mehreren Sendern nacheinander) Praktika zu absolvieren einer der Hauptgründe, mich für die IT und gegen die Medien, speziell Radio zu entscheiden, als ich mein Abi fertig hatte. Ich muss aber auch zugeben, dass ich es bislang nicht bereue und Radio weiterhin als Hobby "nebenbei" im Bürgerfunk mache.

Christoph
 

scardanelli

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AW: Radio "freiberuflich" - Frage

Eigentlich habt ihr schon Recht. Ich habe immer wieder die Sorge, daß halt auch gerne mal die Leute auf die Schaufel auf diese Art genommen werden.
Ich würde mir bei dieser Sache keine Sorgen bei dieser deiner Leistung machen - außerdem hast du für ein Volontariat beworben
ich habe für ein Volontariat bei Radio Hamburg beworben.
Und schon eine erste Hörfunkreportage gemacht, die nach deiner Aussage auch extrem gut geworden ist, obwohl du nur zwei Tage Zeit dafür hattest
Obwohl das meine erste Hörfunk - Reportage war, ist es mir sehr, sehr gut gelungen.
http://www.radioforen.de/showthread.php?t=14342
Hey, dann besten Glückwunsch - da dürften dir alle Möglichkeiten offen stehen, nicht nur bei den Privaten, erst recht bei den Öffentlich Rechtlichen, die bei solchen Talenten ja endlich aufhören können, ihre sauteuren Volontäre zu alimentieren.
Eine Woche? Mensch, sei doch froh über die Chance...
 

Kontrovers

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AW: Volontariat bei Radio Hamburg

CapitolRadio,
das ist leider eine Einstellung, mit der du nicht weiterkommen wirst.
Selbstbewußtsein in allen Ehren - aber nicht so.
Wenn du schon für Stationen gearbeitet und ordentlich Erfahrungen hast - gut, dann KÖNNTE man fordern.
Aber nicht in der derzeitigen Arbeitsmarktlage!!!

Aber Radio-Erfahrung scheinst du nicht zu haben, wenn du hier fragst, wie man an ein Volontariat kommt.

Nur Einsatz ohne Ende und Begeisterung ohne Überheblichkeit bringen dich (zumindest bei RHH) ans Ziel.
 
AW: Radio "freiberuflich" - Frage

@scardanelli: Wegen ÖR und 'freier Mitarbiet': Da wurde mir bei diversen ÖR Probewochen von max. 2 Wochen angeboten, und ich weiß nicht, ob das üblich ist. Gibt es denn niemanden, der das bei den ÖR so kennt?!!
 
AW: Volontariat bei Radio Hamburg

@Kontrovers: Die Arbeitsmarklage ist zwar mies, aber mit so ganz rechten Dingen geht es halt auch nicht immer zu. Ich möchte einfach nur als "freie" für meine Rechte kämpfen, und mir der Sachlage bewußt werden. Trotzdem Danke für Deine Antworten.
 

Steinberg

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AW: Volontariat bei Radio Hamburg

beovr du um deine Rechte kämpfen kannst, versuch erstmal, um Aufträge zu kämpfen. Das ist schon schwer genug.
 

Grenzwelle

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AW: Radio "freiberuflich" - Frage

Da wurde mir bei diversen ÖR Probewochen von max. 2 Wochen angeboten, und ich weiß nicht, ob das üblich ist.

Bei diversen Ö/R.... und du weißt nicht, ob das üblich ist?

Die werden sich wohl gegen Dich verschworen und das extra so abgesprochen haben. Alle anderen dürfen sofort gegen Cash anfangen. :D
 
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