• Wie aus den radioforen.de-Nutzungsbedingungen hervorgeht, darf kein urheberrechtlich geschütztes Material veröffentlicht werden. Zur Identifizierung von Interpret und Titel (o.ä.) können jedoch Hörproben bis zu 30 Sekunden angehängt werden. Was darüber hinausgeht, können wir nicht tolerieren.

GEMA-Meldung bei Musik in BmEs?


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#1
Es kommt ja nun häufig vor, dass Musik in Beiträgen verwendet wird - meist nur kurze Bits. Muss für diese Musik eigentlich eine Meldung an die GEMA gemacht werden?

Habe noch nie gehört, dass das irgendjemand gemacht hat...
 
#3
AW: GEMA-Meldung bei Musik in BmEs?

1) bei den ÖRs: wird schon eine GEMA-Meldung gemacht (gehört zur ordentlichen Dokumentation des Beitrags)

2) bei den privaten (wenn es denn überhaupt noch BMEs gibt) fällt das unter die GEMA- Pauschale, die die Sender monatlich zahlen
 
#4
AW: GEMA-Meldung bei Musik in BmEs?

Zitat von der beobachter:
So lange es sich um Zitatlänge handelt, ist das rechtlich unproblematisch.
Hüsterle. Ein Anwalt würde nun schmunzelnd fragen, wie lang ein Zitat denn sein kann. Vergiss es, das ist ein Märchen. Genau genommen ist ab der ersten Sekunde zu melden und zu zahlen. Dieses Gerücht, bis xx Sekunden sei das nicht notwendig, kommt leider immer mal wieder auf.
 
#6
AW: GEMA-Meldung bei Musik in BmEs?

Zitat von der beobachter:
Und wird einem vom DRA aber ebenfalls so mitgeteilt, Micha.
Hm, dann sind Gesetze in Deutschland zu schwammig verfasst. :confused: Aber das zeigt, meiner Meinung nach, dass man sich auf dünnem Eis bewegt. Da investiere ich doch die paar Sekunden Arbeit und gebe die Daten zu jedem BmE an. Wenn der Sender die Daten unter den Tisch fallen lässt, kann man es dem Autor nicht ankreiden.

Einige werden sich sicherlich auch noch an die rechtliche Auseinandersetzung der Rundfunkanstalten mit den Verlagen erinnern, als es darum ging, um die sogenannten „Pressespiegel“ gegen geltendes Recht verstoßen würden. Und in Sachen Musik wird ja bedeutend heißer gekocht, als bei veröffentlichten Printartikeln.

Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste. :D
 
#7
AW: GEMA-Meldung bei Musik in BmEs?

In diesem Lande ist doch alles geregelt, also mal ganz langsam:

Die Sache mit der "Zitatlänge", debe, gibt es nicht.
Prinzipiell müssen die Sekunden gesendeter, nichtgemafreier Musik einfach nur gemeldet werden. Sowohl von den ÖRs als auch von allen Privaten. Nach den Meldungen verrechnet die Gema. Alle (!), ich wiederhole: ALLE zahlen pauschal. Jährlich, U87.
Unterschiedlich viel. Aber pauschal.

Den Sendern kostet Gema ihre jährliche Pauschalsumme. Nicht mehr, nicht weniger. Melden sie korrekt, kann die Gema auch korrekt verteilen, melden sie nicht korrekt, gehen die nicht genannten Berechtigten leer aus. Da den Sendern es mööööglicherweise nicht wichtig ist, ob ihr Pauschalgeld gerecht verteilt wird, ist der Schludrian möööööglicherweise erklärbar.

Schwammig ist die Gesetzlage eben nicht, man bewegt sich auf stabilem Eis. Nur wird oftmals nicht pflichtgemäß gearbeitet. Ob die eventuell geprellten Berechtigten allerdings immer Kenntnis ihrer Rechte haben, die sie geltend machen könnten und ob sich juristische Auseinandersetzungen dann lohnten, steht auf einem anderen Blatt.
 
#9
AW: GEMA-Meldung bei Musik in BmEs?

@count down

Das klingt logisch und plausibel. Dementsprechend ist es der GEMA mehr oder weniger egal ob man nun jede einzelne Sekunde richtig gemeldet hat? Spricht, es gibt keine Kontrollen, weil man ja eh pauschal zahlt?

Und anders ist es wohl bei TV-Beiträgen mit Musik, da muss ja penibel alles aufgeschrieben und gemeldet werden. Aber das wohl aus dem Grund, weil die TV-Sender vermutlich nicht pauschal zahlen...
 
#10
AW: GEMA-Meldung bei Musik in BmEs?

kleiner Hinweis aus dem Bereich TV - hier müssen alle, auch noch so kleinen Schnipsel angemeldet werden. Sonst steigt Dir aber die Holi-Abteilung aufs Dach.
 
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