Gottschalk will wieder Radio machen


Rainer Nitschke habe ich eigentlich nicht als große Plaudertasche in Erinnerung, aber es mag sein dass das beim Schwarzwaldradio nun anderes ist. Beim SWF und WDR waren es kurze, Wohlfühlansagen mit Verkehr und Wetter, dort hat er aber auch nicht die Playlist selbst zusammengestellt.

Thomas Gottschalk ist in Deutschland eine Ikone, das ist unbestritten. In Frankreich heißt die Ikone Dany Cohn Bendit. Schade das es keine Radiosendung von ihm gibt, er hat bestimmt einen interessanten Soundtrack im Gepäck.
 
Die Sendung lebt doch im Prinzip von seinen spontanen und originellen Kommentaren. Die gestauchten Musiktitel dazwischen werden mir auf Dauer zu anstrengend.

Seine große 80er-Show im ZDF vorgestern war dagegen wegen der guten (Live-) Tonabmischung über 2,5 Stunden angenehm zu verfolgen.
 
Die 80er-Show hat er gut moderiert. Aber es war halt nichts neues. Ausgenudelte 80er Songs und dazu sämtliche Gottschalk-Freunde auf dem Sofa, die man schon tausend mal bei Wetten Dass? gesehen hat. Also wirklich nichts neues. Ich habe letztlich die Show nur gesehen. weil es keine Alternative im Gegenprogramm gab.
 
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Er hat seinen Spaß gehabt, seine Plattform in seinem alten Sender bekommen, seinen Beifall auch und inzwischen wird er sagen: "Es war eine gute Zeit, die alte Radioleidenschaft für eine Weile wieder aufleben lassen zu können".

Dies nicht mehr zu tun, wird ihm nicht wirklich weh tun (ich meine dies nicht pekunär, sondern von Herzen aus). Ich schätze, es war seine Entscheidung.
 
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Oh Gott(schalk), schade!
Ich habe ihn schon gehört, da war er nur Stationssprecher, ich hab seine erste, seine letzte (und fast alle dazwischen) Pop nach 8 - Sendungen verschlungen, seine Radioshow geliebt und ihn dann viel zu lange im Radio vermisst.
Ich hasse das, wenn etwas zu Ende geht. Und "Sondersendungen" sind immer etwas anderes, als ein regelmäßiges Format - genau das waren immer seine Sternstunden.
Niemand hat mich so lange im Radio begleitet, wie Thomas.
Kleine Geschichte nebenbei: So um 1986 ließ ich mal meine Beziehungen spielen, und konnte ins damals noch alte B3-Studio. Als ich dort eintraf, moderierte Gottschalk gerade seine Radioshow, Peter Maffay war Studiogast. Doch mir war das eigentlich ziemlich wurscht, der Maffay sowieso, aber auch Gottschalk, den ich zuvor auch schon einige Mal "in echt" erlebt hatte. Nein, ich wartet sehnsüchtig darauf, das um 14.57 Uhr seine Sendung vorbei war, und um 15.03 Uhr "Musik und Service" begann. Die Sendung, und das war der eigentliche Grund meines Besuchs, wurde nämlich in dieser Schicht von Bea Reszat moderiert. Und ich wollte endlich zu dieser faszinierenden Stimme und der mich so ansprechenden Moderation, ein "Gesicht" im Kopf haben. Allerdings hatte ich fürchterliche Angst, dass dieses "Gesicht" so gar nicht zu meiner großen "Radio-Liebe" passte, die sich da in meinem Kopf entwickelt hatte. Und dann war der Gottschalk endlich weg und eine wunderschöne und symphatische Frau trat ans Mikrofon. Mein Kopfkino wurde kein bißchen zerstört....

Nun gut, Bea ist schon lange Radiogeschichte, Gottschalk jetzt auch wieder. "Abschiede sind irgendwie immer blöd" hat die ebenfalls wunderbare und viel zu früh verstorbene Bettina Stummeyer in ihrer letzten Sendung auf Bayern 3 im Mai 92 gesagt - und da hat sie bis heute recht!

Danke Thommy, bis dann doch mal wieder
 
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Ich weiß nicht ob ich der einzige bin dem das aufgefallen ist, aber irgendwie hatte ich in den letzten zwei - drei Sendungen bei ihm schon etwas den Eindruck dass er nicht mehr so recht will und auch dass er bei der Musikauswahl immer mehr von Tom Glas abhängig war.
 
Ich kann die Entscheidung verstehen. Er wird ja auch nicht jünger und muss sich nichts mehr beweisen. Wenn er jetzt mehr Zeit fürs Privatleben haben will, kann ich das voll und ganz verstehen. Er ist ja auch noch im TV eingebunden z.B. mit der Gottschalk, Jauch, Schöneberger-Show und Wetten Dass. Von daher wird ihm das vermutlich erstmal reichen.
 
Wetten, dass...? ist doch schon lange Geschichte, soweit ich das mitbekommen habe.

Ich schätze mal, dass er sich peu á peu zurückzieht.

Man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist.
 
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