Hamburg: UKW-Frequenzen neu vergeben


#76
Wenn man so kurz vor 2020 die Meldungen über UKW-Radios liest, fühlt man sich direkt 30 Jahre jünger. Läft alles wie eine hängende Platte. Geht die Welt unter, würde ich mich kurz vorher als Prakti bei Energy, RHH & Co. unterbringen. Selbst Armageddon wird da frühestens fünf Jahrzehnte später als überall sonst eintreten, die Medienanstalten mal ausgenommen. Und zwei Wochen vor dem finalen Exitus wird's ne ins Nirvana versandte PM vom GF geben, der sich über die ganz neuerdings schwindende Reichweite seiner UKW-Kette beschwert.
 
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#77
Ja und dankenswerter Weise hat die Medienanstalt 2018 ja auch schon die Übernahme von Alsterradio mit dem Rockantenne-Mantel aus München ohne Bedenken durchgewunken und damals schon einen weiteren Konkurrenten aus dem Popbereich weggeräumt. 106,8 sendet seit Jahren ohne gefährlich für 103,6 zu sein.
 
#79
In Bremen hat überhaupt nichts geklappt! Keine nenneswerten lokalen Inhalte, keine Abdeckung, keine Werbekunden:

Lauter enttäuschte Hoffnungen
Nach vier Jahren stellt Flux FM den Radiobetrieb in Bremen ein. Abgesehen von der Welt am Sonntag wollte kaum einer werben. Aber auch die lokale Szene kam zu kurz. ... Das eigene Studio, das Bremen bekommen sollte – es wurde zwar immer wieder angekündigt, in Bremen ankommen sollte es jedoch nie. ...Und auch wenn immer wieder zu hören war, der Sender strebe an, in Bremen ein ausführliches Programm über die lokale Kulturszene zu produzieren, etwa in einem mehrstündigen Magazin-Format: Für das kleine Bremer Redaktionsbüro des Senders gab es nicht viel mehr zu tun, als regelmäßig kleine Interviews mit Bremer Kreativen nach Berlin zu schicken.
Quelle:
https://taz.de/Nachruf-auf-Flux-FM/!5018122/

Und weiter heißt es da:

Produziert wurde das Radioprogramm für Bremen derweil in Berlin.
....
Zumindest gab es bis auf regelmäßige Spots für die Welt am Sonntag auf der Bremer Frequenz so gut wie keine Werbung zu hören.
Auf Stuttgart hatte man "keinen Bock" mehr:

https://www.stuttgarter-zeitung.de/...mmt.8d1868fc-a590-455f-81ae-d87da93cdc8a.html

"FluxFM ist in Stuttgart nur noch bis Ende 2015 empfangbar: Der Radiosender sendet auf eigenen Wunsch künftig nur noch digital."
...
FluxFM hatte seine Bewerbung für die Stuttgarter UKW-Frequenz mit Verweis auf seine Digitalstrategie zurückgezogen,
Die Scheinheiligkeit und Doppelmoral in dieser Sache ist schon bemerkenswert. Da wird hier immer gebetsmühlenartig "mehr Vielfalt" und "musikalische Abwechslung" im Deutschen Radio gefordert, Stationen wie XFM oder Flux, aber auch Ego FM wurden beim Start als neue Heilsbringer für alternative Musik bejubelt. NRJ wird hier gemeinhin als "übelster Dudelfunk", "Festplatte", "Low Budget-Programm", "Praktikantenstadel", "schlimmster Hitdudler" und überflüssig verschrien.

Ich glaube darüber dass Energy keine musikalische Vielfalt bietet und im Vergleich zur Playlist von Radio Hamburg, RSH, Delta oder FFN keinen Mehrwert bringt, besteht hier Konsenz.

Interessant ist aber doch folgendes: Die LMA hat die Auswahl sogar mit dem Vielfaltsgedanken begründet, und trotzdem wird jetzt auf einmal hier auf die sonst so hochgelobten alternativen Kleinanbieter geschimpft, sogar in einigen Postings das Aus von Energy bedauert (!).

Also manche Leute müssen sich mal Entscheiden: Wollen Sie nun musikalische Vielfalt für eine kleine Nische, oder Mainstream für 800.000 Leute die genauso gut auf die 103,6 umschalten können und dort das gleiche hören?

Und dass Hamburg künftig "kein Jugendradio mehr" hat stimmt auch nicht! Delta Radio sieht sich (mit Frequenzen rund um und sogar in Hamburg selbst, von einer gemeinsamen LMA der beiden Bundesländer SH und HH lizensiert!) als Jugendradio speziell auch für Hamburg. Da wird massiv über Hamburger Bands (Tomte oder Kettcar), deren Label und deren Konzerte berichtet!

Also wer hier sagt Delta Radio (das seit Jahren bewusst und ganz offen im Hamburger Radiomarkt wildert und sein Werbefenster sogar selbst "Delta HH" im Auto nennt, sei kein CHR für die Hansestadt Hamburg, der verkennt die Fakten.

Zumal Energy eben NICHT vom Markt der Hansestadt verschwindet, sondern mit der selben Rotation (sind es 35, 50, 80 oder doch 100 Songs?) nur in anderer Reihenfolge und mit weniger "Gequatsche" in bester Digitalqualität, so nah als wär ich da, rauschfrei und mit vielen tollen Zusatzdiensten übertragen wird! Auch dieses DAB-System, hier nicht selten als "Radio der Zukunft" und "alternativlose Technologie" hochgepriesen, wird doch sonst immer als so toll empfunden.

Jetzt auf einmal scheint wieder das "veraltete" UKW das Nonplusultra, ebenso wie man das Ende eines Hitradios von vielen beklagt, das es so in dieser Form in Deutschland über UKW dutzendfach gibt und das mobil locker durch Youtube / Spotify oder den eigenen USB-Player ersetzt werden kann. Warum? Weil eben niemand* in Hamburg freiwillig DAB hört und selbst DAB-Vorreiter im Muster-Ausbauland Bayern konsequenterweise gescheitert sind!

Eben deshalb wird es auch kein Energy Hamburg auf DAB geben. Weil: Wer soll das hören? Neben Energy Deutschland. Und neben Delta / RHH im Auto auf UKW. Ach ja, richtig, den NDR gibt es ja auch noch. Und der dudelt gleich mit 4 Wellen in Hamburg in bester Stereoqualität: 89,5 Welle Nord / 90,3 Hamburgwelle / 87,6 NDR 2 / 103,2 Radio NDS / 94,2 Njoy.

*Ausnahme: eine verschwindend kleine Minderheit
 
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#80
In Bremen hat überhaupt nichts geklappt! Keine nenneswerten lokalen Inhalte, keine Abdeckung, keine Werbekunden:



Quelle:
https://taz.de/Nachruf-auf-Flux-FM/!5018122/

Und weiter heißt es da:



Auf Stuttgart hatte man "keinen Bock" mehr:

https://www.stuttgarter-zeitung.de/...mmt.8d1868fc-a590-455f-81ae-d87da93cdc8a.html



Die Scheinheiligkeit und Doppelmoral in dieser Sache ist schon bemerkenswert. Da wird hier immer gebetsmühlenartig "mehr Vielfalt" und "musikalische Abwechslung" im Deutschen Radio gefordert, Stationen wie XFM oder Flux, aber auch Ego FM wurden beim Start als neue Heilsbringer für alternative Musik bejubelt. NRJ wird hier gemeinhin als "übelster Dudelfunk", "Festplatte", "Low Budget-Programm", "Praktikantenstadel", "schlimmster Hitdudler" und überflüssig verschrien.

Ich glaube darüber dass Energy keine musikalische Vielfalt bietet und im Vergleich zur Playlist von Radio Hamburg, RSH, Delta oder FFN keinen Mehrwert bringt, besteht hier Konsenz.

Interessant ist aber doch folgendes: Die LMA hat die Auswahl sogar mit dem Vielfaltsgedanken begründet, und trotzdem wird jetzt auf einmal hier auf die sonst so hochgelobten alternativen Kleinanbieter geschimpft, sogar in einigen Postings das Aus von Energy bedauert (!).

Also manche Leute müssen sich mal Entscheiden: Wollen Sie nun musikalische Vielfalt für eine kleine Nische, oder Mainstream für 800.000 Leute die genauso gut auf die 103,6 umschalten können und dort das gleiche hören?

Und dass Hamburg künftig "kein Jugendradio mehr" hat stimmt auch nicht! Delta Radio sieht sich (mit Frequenzen rund um und sogar in Hamburg selbst, von einer gemeinsamen LMA der beiden Bundesländer SH und HH lizensiert!) als Jugendradio speziell auch für Hamburg. Da wird massiv über Hamburger Bands (Tomte oder Kettcar), deren Label und deren Konzerte berichtet!

Also wer hier sagt Delta Radio (das seit Jahren bewusst und ganz offen im Hamburger Radiomarkt wildert und sein Werbefenster sogar selbst "Delta HH" im Auto nennt, sei kein CHR für die Hansestadt Hamburg, der verkennt die Fakten.

Zumal Energy eben NICHT vom Markt der Hansestadt verschwindet, sondern mit der selben Rotation ...
Delta radio ist aber nicht in Hamburg ansässig und hat hier auch keine Studios.
Anders bei NRJ Hamburg, wenn es auch ein kleines Team ist.

Aber da, wo @Pfälzerwald recht hat: Flux FM wird es in HH genauso machen und nicht aus der Hansestadt senden. Bei den niedrigen Hörerzahlen lohnt sich das finanziell nicht. Alles wird aus Berlin kommen.
Und das ist ja der Skandal: Man vernichtet ein Hamburger Hitradio mitsamt Personal um einen Sender zu lizenzieren, der quasi unter Ausschuss der Öffentlichkeit senden wird.
Und die verlinkten Artikel rund um das Flux FM Desaster im Bremen und Stuttgart zeigen, dass im Entscheidungsgremium der MA HSH Dilettanten sitzen. Egal, was Flux FM denen versprochen hat: Man lizenziert doch keinen Sender, der so unwirtschaftlich und amateurmäßig in anderen Hörfunkmärkten aufgetreten ist!
 
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#81
Das Studio an der Alster hat Flux auch nicht und ob es das jemals haben wird, ist fraglich. Ich würde mich nicht wundern, wenn die nie den Sendebetrieb aufnehmen und die Frequenzen nach 2 oder 3 Jahren ungenutzt wieder zurückgeben. So lief es ja nebenan in Meckpomm auch.

Delta Radio hat sogar einen I Love Hamburg Webchannel und nennt sich auf der BEschreibung seines offiziellen Twitter Kanals:

The latest Tweets from delta radio (@deltaradio). delta radio, der beliebteste Jugendsender in Hamburg und Schleswig-Holstein. #klingtanders
Also man stellt das Hamburg bewusst provokativ vor sein eigentliches Stammsendegebiet! Und wie bereits geschrieben Stichwort Niedriglohnsektor, der Verlust an Manpower für den Arbeitsmarkt bei Energy wird ebenso gering sein wie der Verlust für die Hörer.

Die Immobilie wird sicherlich schnell neue Mieter finden.
 
#82
Also man stellt das Hamburg bewusst provokativ vor sein eigentliches Stammsendegebiet! Und wie bereits geschrieben Stichwort Niedriglohnsektor, der Verlust an Manpower für den Arbeitsmarkt bei Energy wird ebenso gering sein wie der Verlust für die Hörer.

Die Immobilie wird sicherlich schnell neue Mieter finden.
Mir ging es bei meinem letzten Post nicht nur um den Arbeitsmarkt, sondern v.a. um den Hörer-und Werbemarkt. Rund 800000 WHK bei NRJ in HH ist jetzt nicht irgendein Wert. Was der Sender in Hamburg an Werbeeinnahmen generiert (hat) weiß ich nicht, aber das wird, wie bei den Hörern, v.a. Radio Hamburg zugute kommen. Und es ist gerade das, was ich bemängele, Konkurrenz wird in Hamburg abgeschafft bzw. stark eingeschränkt, in dem man einen Sender aus dem jungen Segment einfach entfernt, ohne ihn durch etwas vergleichbares zu ersetzen.
 
#83
Auf Stuttgart hatte man "keinen Bock" mehr:
Falsch. Das steht da nirgends. Die LfK entschied sich für einen Mitbewerber. Dieser hat übrigens so gut wie keine technischen Ausfälle und kümmert sich auch programmlich um Stuttgart. Also alles richtig gemacht.
"Keinen Bock mehr" hatte man danach wohl auf Bremen, dort hatte man die Lizenz freiwillig zurückgegeben.
 
#85
Aus dem Interview mit dem neuen Rockantenne Chef:

Bei 917XFM – Hamburgs Musiksender steht die digitale Transformation im Fokus.
...
, sagt Schneekloth, der auch für 917XFM verantwortlich zeichnet. Die digitale Transformation des Ablegers ist auch deshalb geboten, da der Medienrat der Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein im November 2019 beschlossen hat, dass der Sender ab April 2022 seine UKW-Frequenz in der Hansestadt verliert.
Heißt also im Klartext der Sender wird nicht eingestellt sondern bleibt als Webradio (und evtl. über DAB?) bestehen. :thumbsup:
 
#86
Überraschung! Energy hat beim Hamburger Verwaltungsgericht einen Etappensieg erzielt. Die UKW-Frequenz 97,1 darf vorerst bis zum Abschluss des Hauptverfahrens vor Gericht weiter genutzt werden. Ursprünglich sollte das Hamburger Energy-Programm Ende Juli auf UKW abgeschaltet werden.

Quelle: radiowoche
 
#91
Auch wenn das Hamburger Energy-Programm noch so flach ist - zumindest haben die gute Rechtsanwälte, die das Haar in der Suppe gefunden haben. Wegen einer fehlenden Unterschrift eines FluxFM-Geschäftsführers soll nun also die ganze Bewerbung auf die 97,1 ungültig gewesen sein. Sollte diese Argumentation vor Gericht wirklich Bestand haben, wirft das ein ziemlich schlechtes Licht auf die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein. Mal schauen, was das Oberverwaltungsgericht dazu sagt. Das Urteil ist ja noch nicht rechtskräftig.
 
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#92
Verwaltungsgericht entscheidet im Eilverfahren vorläufig zugunsten von ENERGY Hamburg - Fehlte eine Unterschrift?
https://www.ma-hsh.de/

Dass es so kommen würde, war ja zu erwarten. EnergyHH bleibt am Ende doch! Genau wie erwartet ! Dass man es Energy aber so einfach machen würde (wegen einer angeblich nicht vorhandenen Unterschrift??) - Unfassbar. Ein Possenspiel!

zumindest haben die gute Rechtsanwälte, die das Haar in der Suppe gefunden haben
Eine fehlende Unterschrift ist wohl kaum ein "Haar in der Suppe", sondern ein dilletantischer Anfängerfehler der überaus peinlich ist und in diesem Fall für fatale Konsequenzen haben kann. Sowas kann einem Amateur passieren aber doch nicht Profis! Dafür braucht man auch kein Heer von Anwälten, das wäre vermutlich beim Überfliegen der Papiere sogar einem Blinden aufgefallen, dass da am Ende keine Druckstellen vom Füllfederhalter auf dem Blatt sind.

Da sollte man doch meinen dass da erfahrene Juristen sitzen die alles wasserdicht prüfen.:wall:
 
#93
@s.matze
Dein Wort in Gottes Ohr. Bei FluxFM fällt mir als erstes nicht gerade "Profis" ein. Zumal, was die in Berlin machen, hat wenig mit dem Lizenzantrag zutun, in Stuttgart + Bremen wurden Lizenzen zurückgegeben. Irgendwie hat das alles sehr viel Geschmack... Aber, dass ist im Radiogeschäft wahrlich nichts neues.
 
#94
Ganz so banal ist es dann doch nicht, @s.matze. FluxFM hat angeblich zwei gleichberechtigte Geschäftsführer, die laut Hamburger Verwaltungsgericht beide hätten unterschreiben müssen. Tatsächlich hat dies aber nur einer getan. Wie werden sehen, welche Tragweite dieser formelle Fehler tatsächlich haben wird. Vielleicht war es gar nicht Schusseligkeit. Es könnte ja einen triftigen Grund geben, von dem wir nur nichts wissen.

Energy hat in der ersten Instanz einen vorläufigen Erfolg erzielt. Ob das Oberverwaltungsgericht dem Urteil des Verwaltungsgerichts folgt, ist völlig offen. Sollten sich die Gerichte aber tatsächlich der Argumentation der Energy-Anwälte anschließen, hat es FluxFM auch nicht besser verdient. Und der wirklich Schuldige säße dann in Norderstedt. Die MA HSH wäre, als zuständige Lizenzierungsbehörde, alleine für das Desaster verantwortlich.
 
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#95
Die Blamagen in Berlin (Paradiso / Oldiestar) und NRW (dein fm / Metropol) dürften doch eigentlich Ansporn genug sein, penibelst auf die Einhaltung aller formalen Anforderungen zu achten.
 
#96
FluxFM hat angeblich zwei gleichberechtigte Geschäftsführer, die laut Hamburger Verwaltungsgericht beide hätten unterschreiben müssen.
Das sollten sie dann aber auch eigentlich beide wissen, oder??? Wird ja nicht das erste Stück Papier sein dass ihnen in die Hände fällt. Den Sender gibt es ja wohl schon seit 2006. Kann dann insofern ein Versehen aus Schusseligkeit ausgeschlossen werden?

Die MA HSH wäre, als zuständige Lizenzierungsbehörde, alleine für das Desaster verantwortlich.
Naja ist das denn wirklich so ein Desaster? für wen???
Ob die Berliner jetzt mit Corona und dem Werbemarkt wirklich noch so heiß darauf sind in Hamburg ins kalte Wasser zu springen wo der Markt ja schon mit xfm und Byte abgedeckt ist??

Jetzt mal laut gedacht:
Das Szenario was sich jetzt abzeichnet dürfte doch allen Beteiligten in der aktuellen Situation mit Corona und fehlenden Werbegeldern ganz gelegen kommen: Energy kann bleiben, FluxFM (was ja schon seine Werbeplätze verschenkt: https://www.fluxfm.de/das-fluxfm-megafon-deine-werbung-kostenlos-im-radio/ damit überhaupt Werbung zu hören ist??) entstehen keine zusätzlichen Kosten in dieser unsicheren Zeit und man läuft nicht Gefahr sich finanziell zu übernehmen. Und das Urteil gibt Rechtssicherheit, die Medienanstalt ist aus dem Schneider - der schwarze Peter liegt dann am Ende bei den Gerichten. Was die entscheiden ist Fakt.

Sind doch am Ende alle zufrieden?! Energy hat seine Frequenz wieder und Flux bleibt in Berlin (und bekommt vielleicht als Trostpflaster irgendwo ein Mini-Fenster, zb auf xfm über DAB statt ByteFM was ja eine eigene Frequenz erhält ?? oder sogar im 2. Hamburger Privatmux auf Digitalradio) und die Behörde MA HSH hat keine Arbeit und muss nicht die Frequenz erneut ausschreiben und wieder Anträge sichten für den Fall dass Flux diese womöglich doch gar nicht in Betrieb nehmen möchte oder zurückgegeben hätte...nur laut gedacht...

Wer würde sich daran stören? Mit dieser eleganten Lösung könnten vermutl. alle gut leben . :censored:
 
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#97
#98
All das ist am peinlichsten für den Sender Flux FM. Ziemlich unprofessionnell. Lässt nichts gutes erahnen für einen UKW-Betrieb in Hamburg.

@s.matze : Du schreibst, dass die Gerichtsentscheidung Flux FM sogar gelegen kommt und sie eigentlich gar nicht mehr die Frequenz nutzen wollen. Wenn man diese jüngste Stellenausschreibung liest, sieht das aber ganz anders aus. Sie suchen Hamburger Personal:

https://www.radioszene.de/143713/fluxfm-moderatorinnen-volontaerin.html
 
#99
Du schreibst, dass die Gerichtsentscheidung Flux FM sogar gelegen kommt und sie eigentlich gar nicht mehr die Frequenz nutzen wollen.
Nein das habe ich NICHT geschrieben. Ich habe geschrieben WOMÖGLICH, VIELLEICHT, ich habe laut gedacht, überlegt, philosophiert.
Aber eine Tatsachenbehauptung habe ich NICHT aufgestellt. Ich habe mir aber vorher durchgelesen wie das mit den Frequenzen in Bremen und MV gelaufen ist als man sich noch Motor nannte. In MV ist man nie auf Sendung gegangen und das Kapitel Bremen war ja auch recht schnell zuende erzählt.
Sonst hätte man ja auch einfach den verdammten Namen auf das Dokument setzen können!

Das Personal kann man ja trotzdem schon mal suchen für den Fall dass es in ein paar Jahren eine HH-Variante im 2. Privaten DAB -Mux geben wird...

Und dass eine Stellenausschreibung nach außen hin immer gut ankommt und der Konkurrenz zeigt , dass es dem Unternehmen gut geht und man fleißig wächst und gedeiht ("Die suchen sogar jetzt in der Krise Personal") kennst du sicher aus anderen Branchen. Wenn man keine Frequenz hat braucht man jedenfalls auch keine Leute.

Flux hat einen Image-Gewinn.
Und was können sie sich davon kaufen? Gar nichts. In der Privaten Wirtschaft zählt allein das Geld was am Ende des Jahres auf dem Konto ist. RTL hat ein mieses Image, genauso wie die Bild - na und? Schwimmt ein Betrieb der ein gutes Image hat automatisch im Geld? Wieviele von den Firmen die da jetzt Gratiswerbung schalten, buchen nach der Krise dort regulär gegen Bezahlung? Oder muss man fragen: Wieviele von den Firmen wird es dann noch geben?

Aber im Grunde ist es auch egal darüber zu spekulieren weil Energy am Ende sowieso die Frequenz behalten wird, das war von Anfang an abzusehen, dass man da irgendein Mauseloch findet. Nur dass es so einfach geht war nicht klar.
 
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Vielleicht haben sie sich ja einfach nicht abgesprochen und einer von beiden Geschäftsführern wusste es vielleicht nicht, das es was gibt, das er zu unterschreiben hat. Mangelnde Kommunikation ist nicht selten (leider) heutzutage. Deswegen muss hier niemand beschuldigt werden. Allerdings es in der Pflicht aller Beteiligten, es klar und deutlich zu kommunizieren.
 
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