Hessen: Teddy macht den DABExit


#3
Schade, versteh auch nicht, warum nicht beides geht. So teuer wird der Platz im DAB-Mux ja wohl auch nicht sein, aber vermutlich ist man so knapp bei Kasse, das beides nicht geht. Für die Hörer ist das natürlich nicht toll. Wer jetzt nicht in Frankfurt wohnt, der hat eben Pech gehabt. Bleibt halt noch Internet.
 
Zuletzt bearbeitet:
#5
Echt, die haben jetzt sehr kleine UKW Frequenzen bekommen und verabschieden sich vom landesweiten Empfang über DAB+? Ich dachte immer umgekehrt ist der Weg, siehe Klassik Radio.
 
#6
Für alle deutschen Privatsender gilt der altbekannte Reim: Bekommst du UKW, tut der Abschied von DAB nicht weh.

UKW ist immer noch die Gelddruck- und DAB die Geldverbrennungsmaschine. Solange die Politik daran nichts ändert und der Vaunet laut genug jammert, wird sich daran in den nächsten 5 bis 10 Jahren auch nichts ändern. Die meisten Veranstalter nehmen DAB nur, wenn UKW nicht geht. Sobald UKW geht, braucht man DAB nicht mehr, denn nur die UKW Reichweite läßt sich erfolgreich vermarkten. Einfaches Einmaleins des deutschen Radios. Ganz davon abgesehen: Die kommmerziellen deutschen Radios wollten DAB nie. Daran hat sich bis heute nix geändert.
 
Zuletzt bearbeitet:
#7
Wer jetzt nicht in Frankfurt wohnt, der hat eben Pech gehabt.
Ich denke das ist zu verschmerzen.
Schliesslich bekommt man in weiten teilen des Sendegebietes Teddy noch über 11B/10A sogar noch in Frankfurt. Wiesbaden und Mainz ziehen dann halt den kürzeren

Sobald UKW geht, braucht man DAB nicht mehr,

Komisch, warum kann man sich dann in Berlin beides leisten, sowohl ukw 90,2/99,3 als auch DAB+ 7B?
 
Zuletzt bearbeitet:
#8
UKW ist immer noch die Gelddruck- und DAB die Geldverbrennungsmaschine. Solange die Politik daran nichts ändert und der Vaunet laut genug jammert, wird sich daran in den nächsten 5 bis 10 Jahren auch nichts ändern.
Die Lizenz für die 101,7 im Saarland wurde kürzlich für weitere 10 Jahre an Radio Salü vergeben. Heißt: Bis 2030 haben die (mindestens) Bestandssicherheit auf UKW. Gleichzeit werden die Subchannels im Web massiv aufgestockt. Wen wundert es, dass sich das Interesse an DAB da in Grenzen hält.
 
Zuletzt bearbeitet:
#9
Also mich wundert das ehrlich gesagt nicht weiter. Radio Teddy ist ja nichtmal in seinem Heimatbundesland Brandenburg auf DAB+, sondern lediglich in Berlin. Warum sollte man es dann anderswo besser haben?
Radio Teddy wurde vor ein paar Jahren von BB-Radio geschluckt und genau so hört es sich seit dem auch an...
 
#10
Es sprich ja eigentlich nichts dagegen dass UKW Frequenzen wieder neu ausgeschrieben werden aber vielleicht mit der Verpflichtung auch auf DAB+ zu senden.
Wurde in BaWü so gemacht. 2012 ging ego FM auf DAB+ landesweit auf Sendung. 2015 übernahmen sie die Stuttgarter UKW-Stadtfunzel von Flux FM, wobei das DAB+-Engagement bei der Lizenzvergabe durch die LfK ausdrücklich eine Rolle spielte. Flux FM verweigerte sich DAB+ und verlor dadurch auch UKW.
 
Zuletzt bearbeitet:
#11
@freiwild, ich denke in Bayern wäre es genauso wie in Baden-Württemberg. Selbst in Bayern würden die einheimischen Sender nur noch verlängert mit der Verpflichtung auch auf DAB+ zu senden. Aber gut dafür gibt es ja auch eine finanzielle Förderung.
 
#16
Echt, die haben jetzt sehr kleine UKW Frequenzen bekommen und verabschieden sich vom landesweiten Empfang über DAB+? Ich dachte immer umgekehrt ist der Weg, siehe Klassik Radio.
Dieser Ausstieg (besonders schon zum jetzigen Zeitpunkt) aus dem DAB+ Rhein-Main / Südhessen-Mux und der Verlass auf die "Superfunzel" 107,5 in Frankfurt7Main (mit dessen Empfangsgebiet schon Klassikradio unzufrieden war) ist schon deshalb Blödsinn, da einerseits die Verbreitung über DAB+ schon abgeschaltet, andererseits aber die UKW 107,5 noch immer nicht wieder in Betrieb gegangen ist. Da hat man z.B. jede Menge Hörer in Kindergärten und Tageshorten im nördlichen und westlichen Rhein-Main-.Gebiet verloren. Der Empfang im gesamten und erweiterten Empfangsgebiet ist keineswegs über DAB+ aus Franken und BWttbg (11B/10A) sichergestellt. Purer ortsfremder Aktionismus :thumbsdown:
 
Zuletzt bearbeitet:
#18
Wie bekannt hatte sich Radio Teddy Ende Januar aus dem DAB+ Bouquet Hessen-Sued mit einem Empfangsgebiet von mehr als 6 Millionen Bewohnern zurückgezogen.- Heute nun hat man also auch den UKW-Betrieb in Frankfurt am Main auf "einer starken Frequenz in der größten Metropole Hessens" (O-Ton Teddy) aufgenommen und wird u.a. für den Hinweis, dass man nun dort "mit einer technischen Reichweite von fast 1.900.000 Einwohnern" sendet (O-Ton Teddy), in Foren und selbst auf der eigenen Facebook-Seite stark kritisiert. Ich frage mich, wer denen diesen doppelten "Unsinn" erzählt hat ?

Die genutzte 107,5 (ex-KlassikRadio) strahlt mit gerade mal 200W aus der Raimundstrasse (nicht Europaturm) und ist stark durch die Nachbarkanäle gestört. Dadurch erreicht sie an normalen Tagen meist noch nicht einmal nur die Stadtgrenze (Frankfurt hat rund 700T Einwohner). Ich kenne Leute, die standen kurz vor dem Lachkrampf, als sie von diesen Angaben hörten. Na Teddy, dann viel Spass mit verärgerten Rhein-Mainern nördlich des Feldbergs oder Richtung Rheingau rund um WBN und MZ), die euch NICHT mehr empfangen können und sich extra für die Kinder DAB+ Geräte für unterwegs gekauft haben :D/ K.
 
Zuletzt bearbeitet:
#19
Zumindest in Bayern sendet fast alles was auf UKW zu hören ist jetzt auch auf DAB+.
Die Lokalen werben sogar damit, weil ihre Reichweite damit von 1 oder 2 Landkreisen teilweise auf Bezirksstärke gewachsen ist.
Vermutlich wird es relativ wohlwollend stark gefördert.
Beispiel: Extra Radio Hof..auf UKW nur noch auf kleinen " Funzeln" im Raum Hof/Wunsiedel zu bekommen über DAB+ sauber von Bamberg...Amberg...Weiden....Hildburghausen/ Coburg....Plauen bis Jena.
 
#21
Das ist wohl einer der Nachteile, wenn man versucht so viele Sender wie möglich durch den " digitalen Tunnel" zu bekommen.....Wenn man die Pizza statt in 4 Teile in 10 Stücke schneidet..wirds für jeden eher nur ein Appetithappen....zum probieren..

Man müsste dann schon wenn es gut und richtig machen will 2 oder 3 solcher Teiggebäcke anbieten..um auch die Stücke groß genug zu halten also sprich die Übertragungsrate...Aber da gehts dann echt ans Eingemachte also ans Geld..
.....Ich glaube Bayern versucht erstmal mit möglichst vielen Programmen und guter Reichweite...auch wenn die Übertragungsqualität eher ausbauwürdig ist...Hörer an das neue Übertragungsmedieum heranzuführen...und schaut dann wie es sich entwickelt um dann Positiv oder Negativ nachzusteuern.
 
#22
Es ist zwar völlig OT, aber ich ärgere mich immer etwas über die Überschrift, wenn dieser Thread mal wieder "aufkocht":

"Hessen: Teddy macht den DABExit"

Mit dem Kunstwort "BREXIT" zu spielen ist ja okay, es reimt sich aber absolut nicht, klingt total holprig. Möglicherweise (ziemlich sicher) hat sich @Gegenstromanlage auch schon geärgert, daß ihm zum Zeitpunkt des Postings nix besseres eingefallen ist.

Ich fand meinen ersten Einfall richtig gut, eigentlich geil. Ich bin mir sicher, daß andere User auch darauf gekommen sind:

"Hessen: Teddy macht den DABgang"

Aber logisch - hinterher klugscheißen ist einfach. Nix für ungut! ;)

-----


Soso, mit einer 200 Watt-Funzel Frankfurt "erobern" wollen... Damit kommt man in Mitten von hohen Stahbetonbauten keine 10km weit.
 
#23
Zumal nicht weit weg ein 25 KW Brummer von SWR4 noch ziemlich weit nach Südhessen auf gleicher Frequenz reinstrahlt. War der eigentlich zur OffAir Zeit der 107.5 Raimundstrasse in Frankfurt zu empfangen? Wenn ja, dann dürfte das nochmal ein extra Grund sein warum diese Frequenz so schlecht ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben