Hessen: Teddy macht den DABExit


#26
1,9 Mio. Einwohner Reichweite bezieht sich auf die UKW-Kette in Hessen, nicht auf die Frequenz in Frankfurt/M.
So kann man es bei der LPR nachlesen und nur so macht die Angabe Sinn. Vor der Aufschaltung in Frankfurt betrug die Reichweite in Hessen 1,2 Mio. Einwohner.
Die PM ist unglücklich formuliert, dennoch sollte jedem Szenekenner klar sein was gemeint ist.
Jedenfalls kein Grund für Schnappatmung.
 
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#27
@↓ Funker: Niemand hat hier Schnappatmung. Wenn Frau Stooff aber zum einen in ihrer PM erst schreibt " ..neu .. auf starker Frequenz" (was beides kompletter Unsinn ist) und dann davon spricht: "Mit einer technischen Reichweite von fast 1.900.000 Einwohnern ist Deutschlands einziges Kinder- und Familienradio nun auch in der Weltstadtregion zu hören" , wie soll es dann für mögliche Werbekunden verstanden werden?? Mag so sein, wie DU es auslegst, dass es wirklich nur "unglücklich formuliert" ist, dass nehmen nicht nur ich ihr aber nicht ab.
 
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#28
Wenn Frau Stooff aber zum einen in ihrer PM erst schreibt " ..neu .. auf starker Frequenz" (was beides kompletter Unsinn ist)
Von einer "starken Frequenz" steht in der PM auf radioszene.de nichts.
und dann davon spricht: "Mit einer technischen Reichweite von fast 1.900.000 Einwohnern ist Deutschlands einziges Kinder- und Familienradio nun auch in der Weltstadtregion zu hören" , wie soll es dann für mögliche Werbekunden verstanden werden??
Genau so. Wer bei Teddy Werbung schaltet, erreicht technisch gesehen 1,9 Mio Einwohner.
Einzelbelegungen sind in Hessen (anders als z.B. in Berlin und Brandenburg) nicht möglich.
Ich lege nichts aus, ich lese die Angaben der LPR. Und die nennt für Teddy 1,9 Mio. in Hessen.
Im Übrigen war die Frankfurter Frequenz mit denselben Parametern fast 20 Jahre für Klassik Radio in Betrieb; die geringe Reichweite der 107.5 ist Hörern wie Veranstaltern in Frankfurt hinlänglich bekannt.
 
#29
Da gibt man in Hessen DAB auf für so ein paar Funzeln. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie manche Station-Manager so denken...es lässt mich fassungslos zurück.
 
#30
Von einer "starken Frequenz" steht in der PM auf radioszene.de nichts.
Genau so. Wer bei Teddy Werbung schaltet, erreicht technisch gesehen 1,9 Mio Einwohner.
Einzelbelegungen sind in Hessen (anders als z.B. in Berlin und Brandenburg) nicht möglich.
Ich lege nichts aus, ich lese die Angaben der LPR. Und die nennt für Teddy 1,9 Mio. in Hessen.
Im Übrigen war die Frankfurter Frequenz mit denselben Parametern fast 20 Jahre für Klassik Radio in Betrieb; die geringe Reichweite der 107.5 ist Hörern wie Veranstaltern in Frankfurt hinlänglich bekannt.
Wir diskutieren hier nicht die LPR-, sondern die Teddy-Angaben
Hier wird auch vom Großraum Frankfurt gesprochen.
Die Karte auf der Teddy-Site zeigt übrigens ganz Hessen und Rheinland-Pfalz als Sendegebiet an.
Der genannte Großkunde, welcher die UKW-Start-Promotion unterstützt, liegt übrigens im nicht versorgtem Sprendlingen.
 
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#31
Die Angaben von LPR und Teddy sind identisch. Beide nennen 6 Frequenzen und 1,9 Mio. Reichweite. Der Verweis zur LPR ist eine Verständnishilfe, dort werden auch die Einzelreichweiten der 6 Frequenzen aufgeschlüsselt: Sie ergeben in Summe genau die 1.900.000 aus der Teddy-PM.

Dass die 107.5 aus der Raimundstraße alleine nicht mal ansatzweise 1,9 Mio Hörer erreichen kann, ist jedem bewusst, der sich mit den Gegebenheiten vor Ort ein wenig auskennt. Alle anderen finden die Einzelreichweiten mit 2 Mausklicks.
Im Übrigen hat die PM wie auch die UKW-Aufschaltung in der regionalen Presse null Beachtung gefunden.

Edit:

Da gibt man in Hessen DAB auf für so ein paar Funzeln. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie manche Station-Manager so denken...es lässt mich fassungslos zurück.
Da bist du freilich nicht alleine. Rock Antenne macht es strategisch sinnvoller: DAB+ und UKW-Stützfrequenzen. So erreicht man technisch gesehen fast alle Einwohner Hessens und kann UKW als Promo für DAB+ und Webradio einsetzen.
 
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#35
Vielleicht sollte man Teddy ohnehin in die ewigen Jagdgründe schicken. Eigentlich ein Problemteddy. Und der gehört erschossen. Werbetechnisch ist das Ding auf Grund der Werbebeschränkungen (wobei die Landesmärchenanstalten ohnehin gerne mal wegschauen) ohnehin ein Rohrkrepierer. Das ist ein Thema, dessen sich die Öffis vollständig annehmen sollten.
 
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#36
Von einer "starken Frequenz" steht in der PM auf radioszene.de nichts.
Korrekt, bei der PM auf radioszene nicht, ... es gibt aber mehrere Mitteilungen von Fr. Stoof zur Aufschaltung der UKW 107.5 in Frankfurt / Main. In einer mir auch vorliegenden heisst es:
" .... Radio TEDDY war via DAB+ in Frankfurt/M. und Umgebung zu hören. Neu ist, dass wir nun über UKW auf einer starken Frequenz in der größten Metropole Hessens gestartet sind. Da ist es ja wohl verständlich, dass man die Meldung auch mit dem Prädikat „neu“ versieht;"

Damit hat sich zwar recht, aber der kleine Zusatz " ...neu auf UKW in Frankfurt / M ..." hätte die Sache deutlich erklärt., aber wie hast Du geschrieben "unglücklich formuliert". NEIN, die Frau sollte Profi sein und so formulieren, dass auch nicht unbedingt umfassend technisch informierte Journalisten / Leser es korrekt verstehen.

Gleiches auch bei den ebenso genannten erreicbaren " ... 1,9 Mio. Hörern ..". Hier hätte ebenso der Zusatz ".. nunmehr 1,9 Mio. Hörern in Hessen .." die Unklarheiten garnicht erst aufkommen lassen. Wieder nur "unglücklich formuliert". Auch hier NEIN,

In den letzten Tagen habe ich mal mit mehreren Agenturen und Zeitungen gesprochen, mit denen ich zu tun habe / hatte. Nach Lesen der PM bestätigten mir alle meinen Eindruck.

Dass es in der mir vorliegenden MItteilung auch heisst:
... die Region Südhessen ist über DAB+ Unterfranken (Kanal 10A) und Baden-Württemberg (Kanal 11B) im DAB+Bereich versorgt..." und auf Nachfrage "Südhessen" als das gesamte Rhein-Main-Gebiet bis zur Grenze nach BWttbg erklärt wird, lasse ich mal unbeachtet - es ist einfach Blödsinn.

Dass die Kanäle 10A und 11B nach Südhessen und ins Rhein-Main-Gebiet einstrahlen ist zwar zutreffend, aber sie stellen nicht die vorgetäuschte einwandfreie Versorgung dar (besonders nördlich des Feldberg / Ts. und östlich gen Mainz und Wiesbaden). Diese einwandfreie Versorgung ist grösstenteils nur in den Höhenlagen gegeben.

Fazit: Hier wird NICHT "unglücklich formuliert", sondern es soll (un?)bewusst bei Kunden ein falscher Eindruck der Vollversorgung in einem Ballungsgebiet erweckt werden. / K.
 
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