Hilfe mit Ballempfänger eu 6201 benötigt


#3
AW: Hilfe mit Ballempfänger eu 6201 benötigt

Danke für die schnelle Antwort!
Was bedeutet dann Mono1 und Mono2 und Multiplex u.s.w.
Habe keine Ahnung, bin Studer-Experte. Es leuchten auch
Lampen für Stereo. Was für einen Decoder brauche ich?
So langsam ist das Geld alle.
Grüsse
Klaus
 
#5
AW: Hilfe mit Ballempfänger eu 6201 benötigt

@Hinztriller: Na, der Preis für den Ballempfänger, der in der von Dir angegebenen ebay-Auktion angeboten wurde, ist auch nicht von schlechten Eltern *schwitz*
 
#7
AW: Hilfe mit Ballempfänger eu 6201 benötigt

was preiswertes würde mir im Moment reichen. Ein offizieller Decoder kostet um die 2000,- Euro (gebraucht!). Hauptsache erstmal Stereo. Aber wie und wo? Kann auch selber basteln.
Grüsse
Klaus
 
#10
AW: Hilfe mit Ballempfänger eu 6201 benötigt

hallo hinztriller,
vielen Dank für Deine Tips. Denke mal, das der Loewe-Nachbau erstmal reicht.
Vielleicht bekomme ich da einen fertig abgelichenen Baustein. Einzig die 200Volt behagen mir nicht so ganz.
Grüsse
Klaus
 
#12
AW: Hilfe mit Ballempfänger eu 6201 benötigt

Die Messung ist mit dem MC1310 gemacht, das ist ja nun der Faustkeil unter den Stereodecodern.
Mittlerweile sollte es deutlich Besseres geben.

Ansonsten einen SD2.3 einsetzen, der benötigt aber davor ein MPX-Filter und dahinter Pufferstufen, weil er zuerst in hochohmigen Röhrenradios verbaut war. Außerdem ist es ein spulenbestückter Decoder.
Ohne große Meßtechnik (Stereotestgenerator, Oszilloskop) ist ein Spulendecoder aber nicht ordentlich zum Funktionieren zu bekommen.

Aus dieser Sicht ist ein IC-Decoder wesentlich anspruchsloser, mal bei alldatasheet.com suchen. HA12016, CD7343, TDA1005A... 114kHz-Sperre davor (oder was Besseres wie z.B. beim Rema Toccata) und dahinter dann noch Pilottonfilter -fertig.

MfG

Munzel
 
#13
Thema "Ballempfänger"

hallo,.. ballempfänger eu6201 .. Ich höre nur mono.
Wozu einen FM-Ballempfänger? Gründe die dagegen sprechen:

- geringe Empfindlichkeit, daher auf satte Empfangspegel angewiesen.

- schlechte Trennschärfe, da auf Verzerrungsarmut gezüchtet.

Bei der dichten UKW-Belegung kann man ohne trennscharfe Filter kein Stereosignal ungestört anhören. Da wärste mit einem Revox-Tuner (B285) besser dran. Oder lieber doch mono hören.

Das Thema "Verzerrungsarmut" hat sich durch die Soundprozessoren in den Funkhäusern eh' erledigt. Deshalb ist heutzutage jeder gute FM-Receiver wie "Perlen vor die Säue geworfen". :(

mfg. TB

-
 
#14
AW: Thema "Ballempfänger"

zugegebenermaßen habe ich von Trennschärfe und diesen Dingen nicht die
große Ahnung. Hab mich halt auf das verlassen, was man so hört und ließt.
Besser beurteilen kann ich den Ballempfänger erst wenn ein vernünftiger Dekoder da ist. An der gleichen Antenne macht er sich in Sachen Empfindlichtkeit aber keineswegs schlechter wie ein B780 von ReVox.
Was mir an diesem Teil besonders gefällt ( außer das man damit Radio hören kann ) ist die unerreichte Vearbeitungsqualität von Rohde und Schwarz. Dagegen sehen selbst die Studermaschinen schon "zusammengenagelt" aus.

Grüsse
Klaus
 
#15
Hallo zusammen,

ich bin in den Besitz eines Paares dieser Geräte geraten und möchte es gerne an meine Stereoanlage anschließen, und habe dazu ein paar Fragen:

Wenn am Ballempfänger Strom, Antenne und Kopfhörer (Front) angeschlossen sind (erstmal ohne Stereodecoder), sollen die Mono-/Stereoleuchten dann zu irgendeiner Zeit leuchten? Auf YouTube gibt es ein Video, wo beide Geräte verbunden sind und abwechselnd Mono/Stereo leuchtet, je nach Sender.

Wie wird der Stereodecoder angeschlossen? Auf der Rückseite kann ich keinen Stromanschluss finden; einen Trafo sehe ich im Gerät schon...
 
#16
Ich hab seit kurzem auch die Kombi *g*. Beim MSDC bracht man einen 16-poligen Siemensstecker über den man Modulation zufügt bzw abnimmt und auch Netzspannung anlegt. Ich versuche ein Manual für beide Geräte zu bekommen, dann kann ich die Belegung posten.
In Bezug auf die Stereo/Mono Thematik hab ich das gleiche Problem und bin da noch nicht weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
#17
Wenn am Ballempfänger Strom, Antenne und Kopfhörer (Front) angeschlossen sind (erstmal ohne Stereodecoder), sollen die Mono-/Stereoleuchten dann zu irgendeiner Zeit leuchten?
Jedenfalls sollte die Stereoanzeige leuchten wenn der EU6201 (hier im Museeum) den Stereo-Pilotton erkannt hat (vorausgesetzt der 15 kHz-Tiefpass hinter dem FM-Demodulator ist nicht eingeschleift).
Wie wird der Stereodecoder angeschlossen? Auf der Rückseite kann ich keinen Stromanschluss finden; ...
Wie der @Hinztriller bereits erwähnt hat haben diese Profigeräte für den schnellen Ausstausch in den Sendegestellen hinten eine zweireihige Messerleiste (Tuchel 30-pol / DIN 41622 ? s.u.) über die alle Anschlüsse (parallel zur Front) geführt werden. Wenn Du Dich im Radiomuseeum registrierst bekommst Du dort auch weitere Hinweise.



siehe auch: R&S-Überwachungsdemodulator, technische Broschüre

Viel Freude damit, mfg. TB
 
Zuletzt bearbeitet:
#18
Ich hab seit kurzem auch die Kombi *g*. Beim MSDC bracht man einen 16-poligen Siemensstecker über den man Modulation zufügt bzw abnimmt und auch Netzspannung anlegt.
Die Verbindung müsste eigentlich auch ohne dieses Kabel gehen. Der MSDC hat vorne ja auch nochmal Ein-/Ausgänge und ist umschaltbar zwischen Gestell- und Frontanschlüssen. Nur die Stromversorgung hinten scheint "alternativlos" zu sein.

Jedenfalls sollte die Stereoanzeige leuchten wenn der EU6201 (hier im Museeum) den Stereo-Pilotton erkannt hat (vorausgesetzt der 15 kHz-Tiefpass hinter dem FM-Demodulator ist nicht eingeschleift).
Das läuft über den Schalter links der Mono-/Stereo-LEDs, richtig? Bei mir gehen leider in keiner Schalterstellung irgendwann die LEDs an, bei Mono- oder Stereosendern. Beim Ändern der Frequenz hört man hin und wieder ein Relais umschalten, aber die vier LEDs bleiben immer dunkel. Kann der EU 6201 den Pilotton tatsächlich ohne den MSDC interpretieren? Hätte eher vermutet, dass man so eine Erkennung in den MSDC ausgelagert hat (wobei dann die LEDs eher dort zu suchen wären).
 
#19
Moin Master, der Reihe nach:
Kann der EU 6201 den Pilotton tatsächlich ohne den MSDC interpretieren?
Natürlich, und das macht der auch. Am Ausgang seines FM-Demodulators steht doch das gesamte, 60 kHz breite MPX-Spektrum samt Pilotton zur Verfügung:

Die beiden oberen Lampen signalisieren den Status des ankommenden Signals, mono(weiß) / stereo (grün),
die beiden unteren das am MPX-Anschluss/Buchse abgegebene Signal. Steht der Schalter auf "Auto" wird das ankommende Signal weitergegeben.
Das läuft über den Schalter links der Mono-/Stereo-LEDs, richtig? (..) die vier LEDs bleiben immer dunkel.
Ja / Soweit ich mich erinnere waren das noch keine LEDs sondern Lämpchen (12V-24V?). Entweder sind die durchgebrannt (alle 4?) oder deren Spannungsversorgung ist ausgefallen.
Der MSDC hat vorne ja auch nochmal Ein-/Ausgänge und ist umschaltbar zwischen Gestell- und Frontanschlüssen. Nur die Stromversorgung hinten scheint "alternativlos" zu sein.
Ja, ich erinnere mich, beim alten MSDC war das noch so. Der Nachfolger MSDC-2 hatte dann einen Netzstecker. - Die Belegung der Netzverbindung an der Messerleiste ist aber einfach herauszubekommen. Du könntest an den Messerkontakten das Netzkabel direkt anlöten und mit Schrumpfschlauch isolieren. Schutzleiter nicht vergessen!

Demo-Video: Rohde & Schwarz EU6201 VHF Relay Receiver

*** Ein Gerätehandbuch für den MSDC kannst Du evtl. noch bei Rainer Förtig bestellen (29€). ***
 
#20
Kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die Lampen durchgebrannt sind...zumindest alle gleichzeitig. Aber auch die rechte Analoganzeige zeigt nichts sinnvolles an, egal in welcher Schalterstellung.
Beim Handbuch hoffe ich, dass ich das noch über dieselbe Quelle wie die Geräte selbst bekomme.

Ich muss die beiden Geräte erstmal nach Hause schaffen, bevor ich mir das im Detail ansehen kann. Ich melde mich dann wieder mit dem Fortschritt hier.
 
#21
Die Ballempfänger sind mit Ablöseautomatik versehen, welche bei Ausfall ein parallel betriebenes Gerät über Relaise aktivieren.

Wird ein Ballempfänger solo betrieben, müssen an der Tuchelleiste Brücken gelötet werden.

Aber:

Im Laufe meiner Rundfunkjahre hatte ich 4 Stück dieser EU 6201 nacheinander und stellte fest, dass sämtliche Geräte extrem "ausgebrannt" waren.

Die Sendermitte stimmte nicht, lange Einschwingzeiten, Empfangsempfindlichkeit hatte nachgelassen und die Netzteile wurden sehr warm!

Nach einer Instandsetzung / Restaurierung (kostete im Werk bei R&S vor wenigen Jahren 1.900,-€) braucht man bis zu 4 Stunden Abstimmzeit für alle Schwingkreise und das auch nur, wenn man die Reihenfolge exakt einhält!

Zwischendurch lief bei mir ein Telefunken EBU 3137. Hängengeblieben bin ich beim Studer A726, klanglich mit Eingangsempfindlichkeit abolute Oberklasse!

R.
 
#22
Die (relevante) Pinbelegung habe ich jetzt im Studer/Revox-Forum gefunden:
http://forum.studerundrevox.de/viewtopic.php?f=24&t=2436
Werde das dann aber nochmal direkt beim MSDC prüfen, bevor ich da etwas anschließe. Die entsprechende 16-polige Buchse werde ich mir besorgen. Zum direkt am Stecker löten ist mir das Teil eigentlich zu schade.

Am EU 6201 werde ich bei Gelegenheit mal die Lampen prüfen. Er sieht etwas ausgebrannt aus, war aber AFAIK nicht im 24/7-Einsatz, sondern wurde für Untersuchungen benutzt.

Mittlerweile hat sich aber eine Alternative aufgetan, die offenbar besser ist: ein Telefunken EBU 3239. Allerdings findet man im Internet vergleichsweise wenig darüber. Sehr hilfreich war diese Seite aus der Anleitung, aus einem asiatischen Forum: https://www.enjoyaudio.com/zbxe/fil.../934/007/b2aaee52a320ecfb7b73bd7809ed23e7.jpg
 
#23
Der EBU3239 ist ne Rarität! Glückwunsch! Würde mich auch gut als Ergänzung zum S3232 Sender gefallen, aber man kann nicht alles haben :D
Zum EU6201: Meiner hat das Problem, dass das Netzteil extrem heiß wird, nur die Sendermittenanzeige geht, die Oszillatorspannung angezeigt wird, aber keine HF Leistung oder MPX Levels angezeigt werden. Offenbar ist was im Netzteil fritte.
 
#24
Hängengeblieben bin ich beim Studer A726, klanglich mit Eingangsempfindlichkeit abolute Oberklasse!
...und ich beim A764. Aus zwei Exemplaren dank Steckkartentechnik einen gemacht (Gerät 1 decodierte RDS nur bei einigen 10 kHz neben-den-Sender-Abstimmen, Gerät 2 hat unsauberen HF-Pfad). Läuft in meinem Elternhaus als Kontrollempfänger fürs Kabelnetz und liefert herausragende Qualität, die nur bei Kulturwellen unter Kopfhörer an leisen Stellen durch Rauschen von der DVB-Variante zu unterscheiden ist (die ich bei einigen der Kulturwellen ja auch als UKW-Heranführung in der Kopfstelle verwende). Verglichen mit direktem Sat- oder Kabelampfang hat der Studer einfach so viel mehr Haptik, Optik und "Würde" sowie einen Kopfhörerausgang, dass ich DVB eigentlich gar nicht mehr verwende, außer für direkte Digitalaufnahmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
#25
Miss mal spaßeshalber den Pegel vom Kabelnetz.

Habe bei Arbeiten am Kabelnetz in Bad Wildungen voll einen abbekommen, da sich das Kabelnetz elektrostatisch auflud und ich in der Ecke lag!

Beim Trennen des Antennenkabels zog ich einen mehrere Millimeter langen Lichtbogen, was dort bei der Telebande auch bekannt war und ich mich wunderte, dass in Kliniken regelmäßig die Tuner der ELA-Anlagen verstarben.

Mit Digital mache ich nichts, möchte mich so kurz vor den Rente nicht mehr mit dem Kram beschäftigen.

Aber oben wurde nach dem Anschluß des EU 6201 gefragt. Muß mal im Archiv auf Tauchstation gehen, ob ich den irgendwo finde. Telefunken steht immer davor...

R.
 
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