Ich schäme mich für die ARD


Da hatte man also 3 Jahre lang Zeit das ganz konkret zu beschließen. Z.B. Ende 2019 als Corona noch weit weg war. Warum hat man das nicht gemacht? Warum wartet man nicht mit der Beschlussgebung bis nach dem Sommer?
Weil es für alles einen vorgegebenen Zeitplan gibt? Warum sollte man den abändern? Weil ein Großteil der Leute gerade wegen Corona am Rad drehen? Mach dich mal locker!

Die Debatte darüber ist das eine, das "Durchwinken" das andere.
Blödsinn!
https://www.merkur.de/leben/geld/ru...ht-aus-bundesland-droht-veto-zr-13535421.html

Ich habe auch nicht gehört oder gesehen dass irgendein ARD-Medium darüber berichtet hätte....Statt dessen wird das online versteckt
Blödsinn!
https://www.tagesschau.de/suche2.html?query=rundfunkbeitrag&sort_by=date

Die Leute sind abgelenkt und das nutzt man ganz geschickt für "nette" Gesetzesändrungen. So wie z.B. in MV das letzte Woche möglich gemachte Abhören und Überwachen von "verdächtigen" Privatpersonen auch ohne richterlichen Beschluss. Hat auch keiner Notiz von genommen...
Das ist in zahlreichen Bundesländern längst Normalität. Da hinkt MV hinterher. Davon abgesehen interessiert das ausserhalb von MV höchstens einen Bruchteil der Leute. Und das davon keiner Notiz genommen hat, ist ebenfalls schlicht falsch.
https://www.ndr.de/nachrichten/meck...its-und-Ordnungsgesetz-,polizeigesetz390.html

Es geht um den Gegenwert des Gesamtbetrags, der von immer mehr Bürgern völlig zurecht hinterfragt wird.
Ach so? Die Zahlen sagen was anderes. 6,6 Mrd. Videoabrufe allein im Jahr 2019 kommen nicht aus dem Nichts! Von den Zahlen träumt man übrigens bei Netflix. Die kommen nämlich nicht auf 6 Mrd. allein in Deutschland.
https://www.freenet.de/unterhaltung...-den-sozialen-netzwerken_7692566_6782088.html

Mit Verschwörungstheorien hat das gar nichts zu tun.
Doch hat es, denn die Realität und deine gefühlte Wahrnehmung, vermutlich beruhend auf den Meinungen deines unmittelbaren Umfeldes, sind nun mal zwei Paar Schuhe.
 
Danke @Radiokult - ich wollt' mich gerade echauffieren, vulgo aufregen ;)
Man muss nur lang genug Haare spalten und filzen, dann kommt auch etwas dabei heraus, aus dem sich ein imaginärer roter Faden spinnen lässt, aus dem sich dann Zusammenhänge stricken lassen, die garkeine sind.
 
Ich halte es für ein falsches Zeichen für die künftige Politik nach der nächsten Bundestagswahl gerade jetzt einen (nicht wirklich repräsentativen - dafür müsste man in jedem Bundesland 1000 Leute befragen und die Quersumme bilden, die Unterschiede Ost/West wären verblüffend...) "ARD-Deutschlandtrend" mit einer "Blitzumfrage" mit bundesweit 1006 befragten Personen (daher auch nicht repräsentativ - lächerlich) zu machen aus dem hervorgeht dass fast alle Deutschen Kontaktverbote und Ausgangssperren ausdrücklich begrüßen, und diese Meldung seit gestern Abend jede Stunde in den Nachrichten zu wiederholen, natürlich eingeleitet mit dem Satz "Ein Großteil der Bundesbürger ist mit dem aktuellen Krisenmanagement der Bundesregierung zufrieden". Reine Bauchpinselei und ein fatales Signal an unsere freiheitliche Gesellschaft. Das ist brandgefährlich was hier dargestellt wird. Von 93% (75+18) bzw. 95% Zustimmung der Menschen war dabei die Rede.

Auch die Zufriedenheit in das aktuelle Krisenmanagement der Bundesregierung ist mit 75 Prozent hoch. 18 Prozent der Wahlberechtigten sind sogar sehr zufrieden mit der Arbeit des Kabinetts. Nur fünf Prozent der Bundesbürger sind mit dem Krisenmanagement gar nicht zufrieden.
https://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend-extra-blitzumfrage-103.html

Eine große Mehrheit von 95 Prozent der Deutschen befürwortet, dass man sich in den kommenden zwei Wochen nur noch in der eigenen häuslichen Gemeinschaft oder mit einer weiteren Person treffen darf. Nur drei Prozent lehnen diese Maßnahme ab.
Es sind ja auch nicht mal mehr "die kommenden 2 Wochen", eine ist schon rum.
Was soll damit erreicht werden? Will man die Menschen beruhigen? Dass das ja alles nicht so schlimm ist und nur zu unserem Besten? So argumentieren Diktaturen. Ich persönlich glaube auch nicht, dass so wie es hier dargestellt wird, das Gesundheitssystem gut aufgestellt ist, die Krankenhäuser sind überwiegend privatisierte Wirtschaftsunternehmen denen es nur ums Geld und um Bettenauslastun gilt und die Arztpraxen pfeifen teilweise personell aus dem letzten Loch, nehmen keine Neukunden mehr auf und haben Wartezeiten bei der Terminvergabe von 4 bis 5 Monaten.

Dazu die Überschrift

Deutsche finden Versammlungsverbot richtig

Was schlichtweg falsch ist. Gefragt wurde nach dem Meiden des persönlichen Kontakts und dem Hinweis, sich nicht in größeren Gruppen zu bewegen. Von einer "Versammlung" also einer politischen Demo, ist dabei doch gar nicht die Rede gewesen, wenn ich mir die Umfrage ansehe! Ich glaube auch nicht, dass die jenigen, die zugestimmt haben, dass sie es begrüßen, dass man für kurze Zeit soziale Kontakte meiden soll und nur noch im engen Familienkreis raus gehen sollte, ausdrücklich einem generellen "Verbot von Versammlungen" zustimmen würden, was diese Überschrift ja (völlig unabhängig von Corona) sagt.

Dann können wir ja auch gleich den Paragraphen mit der Versammlungsfreiheit aufheben. Ist sicherlich auch in Nach-Coronazeiten besser für die Gesundheit.
 
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Man könnte sich die Mühe machen, und sich detailliert mit deinem ganzen Gekeife, dass du hier in allen Threads verbreitest, auseinandersetzten, @s.matze.
Da das aber eh nix bringen würde, mache ich es mir ganz einfach: Dein obiger Beitrag hat in diesem Thread nichts, aber auch rein gar nichts zu suchen!

(@Thomas Wollert : Es fehlt wirklich dringend ein "Gefällt mir nicht"-Button.)
 
Davon abgesehen sollte man vielleicht mal noch festhalten, dass es sich hier um eine Umfrage von Infratest/dimap handelt, welche lediglich im Auftrag der ARD durchgeführt wurde.
Und davon unabhängig sollte sich @s.matze vielleicht das hier mal anschauen. Diese Befragung ist bereits knapp eine Woche alt und beschränkt sich auf das Gebiet des mdr. Die aktuelle Umfrage für die ARD bestätigt nur die dort vor einigen Tagen durchgeführte Umfrage.
https://www.mdr.de/nachrichten/mitmachen/mdrfragt/umfrage-ergebnis-corona-virus-102.html

Insofern entspringt das hier
die Unterschiede Ost/West wären verblüffend...)
wohl eher der Phanatasie des Wutmatze als irgendeiner Realität.
 
Ja, es ist wirklich brandgefährlich, wenn jetzt darüber berichtet wird, dass in der Corona-Krise die Umfragewerte der AfD nach unten zeigen.

Reine Bauchpinselei und ein fatales Signal an unsere freiheitliche Gesellschaft!!!

:wow:
 
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Etwas überraschend kommt jetzt Druck von der Politik, und da ausgerechnet von einer Partei die sehr gut davon lebt ihre Köpfe in die ARD-Kameras zu halten:
https://www.faz.net/2.1755/ard-und-zdf-cdu-gegen-erhoehung-des-rundfunkbeitrags-16766462.html


Die wiederholte Kritik der Kommission Kef scheine seit Jahren an vielen Stellen ins Leere zu laufen, begründet Kurze die Motivation der CDU-Parlamentarier. So liege das Gehaltsgefüge der Öffentlich-Rechtlichen deutlich über dem des vergleichbaren öffentlichen Sektors oder der privaten Medienwirtschaft. „Wenn ein Intendant das doppelte Gehalt des Bundespräsidenten bekommt, fragen uns zu Recht die Bürger, warum
Wenn die Gebührenerhöhung nicht rückgängig gemacht wird, dann schäme ich mich für die ARD.
Erst Recht nachdem der NDR seine "Sparmaßnahmen" bekannt gemacht hat.
 
Es ist jedesmal dasselbe skurille Spiel. In der MP-Konferenz nicken und zustimmen. Wenns dann konkret an die Zustimmung (oder Ablehnung) der einzelnen Landesparlamente geht, fängt man an laut zu postulieren, das man so eigentlich nie dafür gewesen wäre. Reinstes Wahlkampfgeplänkel und bei genauer Betrachtung meistens nicht sonderlich glaubwürdig.
Wenn ein Intendant das doppelte Gehalt des Bundespräsidenten bekommt, fragen uns zu Recht die Bürger, warum
Dieser eine Satz recht aus, um das Geschwafel zu entlarfen, denn es verdient kein einziger Intendant der ARD das doppelte Gehalt des Bundespräsidenten. Aktuell bekommt der amtierende Bundespräsi rund 329.000 Euro im Jahr (249.000 Gehalt + 78.000 Aufwandsgeld, Quelle bundespraesident.de). Der mit Abstand bestbezahlte ARD-Intendant ist der des WDR mit 391.000 Euro (Zahlen von 2018, Quelle ard.de), gefolgt vom BR mit 384.000 Euro. Vom doppelten Gehalt des Bundespräsidenten ist das meilenweit entfernt. Das Gehalt des für den CDU-Herren zuständigen mdr liegt übrigens mit 275.000 Euro weit unter dem Gehalt des Bundespräsi. Und da ist der mdr mitnichten allein auf weiter Flur. Der Intendant des SR verdient mit 245.000 € im Jahr am wenigsten.
Nun braucht man nicht darüber streiten, dass die Gehälter der ARD-Intendanten ein diskussionswürdiges Thema wären, denn das sind sie zweifellos! Mit solchen Falschaussagen zu agieren, ist aber weder hilfreich noch, wie schon erwähnt, irgendwie glaubwürdig. Davon abgesehen sollte sich so mancher Parlamentarier auch mal an die eigene Nase fassen, denn da sitzt in so manchem Parlament der Republik so mancher Parlamentarier rum, der ebenfalls gnadenlos überbezahlt ist.
 
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Thüringen hat doch heute mit den Stimmen von Linken, CDU, SPD und Grünen für den Rundfunkstaatsvertrag gestimmt
Nicht nur das...

https://www.dwdl.de/radioupdate/774...m_source=&utm_medium=&utm_campaign=&utm_term=

Der thüringische Ministerpräsident hat vorgeschlagen, private Radios vorübergehend mit Geld aus dem Rundfunkbeitrag zu unterstützen.
Die kann man inhaltlich sowieso nicht vom MDR unterscheiden. Das ist das dann
auch irgendwie egal ob das Geld jetzt bei Jump, Landeswelle oder Antenne landet.
 
Nun ja, da hat er wohl bei den Sachsen genauer hingeschaut. Dort wird aufgrund Corona den lokalen TV-Sendern bei den Verbreitungskosten derzeit bereits unter die Arme gegriffen. Warum sollte ähnliches nicht auch bei den Radiosendern möglich sein? Rein rechtlich würde soweit ich weiß ohnehin nur eine finanzielle Unterstützung im Bereich Technik machbar sein, weil man alles andere als Beeinflußung auf die Programmgestaltung werden könnte.
 
Ich finde das auch nicht sonderlich gut, zumal die meisten landesweiten Privat-Radiosender ohnehin am Tropf diverser Medienriesen wie beispielsweise RTL hängen. Das wäre dann auch der entscheidende Unterschied zu den kleinen lokalen TV-Anbietern. Aber rein rechtlich betrachtet wäre es theoretisch auf diesem Wege wohl möglich. Wirklich sinnvoll finde ich es nicht.
 
Nun ja, da hat er wohl bei den Sachsen genauer hingeschaut.
Und die wiederum haben es von den Bayern wo das komatöse Regional TV ja nur durch großzügige Hilfe künstlich am Leben erhalten wird zb das evangelische Fernsehen bei Sat1 mit rund 30.000 Euro dieses Jahr laut Liste der BLM...
 
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Aber rein rechtlich betrachtet wäre es theoretisch auf diesem Wege wohl möglich.
Also die staatliche Unterstützung der Privatradios, die im Gegensatz zu den lokalen TV-Anbietern Medienriesen im Rücken haben.

Ob ein Transfer von Teilen des ÖR-Beitrag an private Rundfunkanbieter "rein rechtlich" möglich ist, meintest Du hoffentlich nicht, wenn ich Dich richtig verstanden habe.
 
Na Moment, die Frage ist ja letztlich wo das Geld herkommt. So wie es in Thüringen vorgeschlagen wurde, sprich "aus den Rundfunkgebühren", dürfte auf direktem Wege so natürlich nicht gehen. Das hat Ramelow, sagen wir mal "unglücklich dumm" formuliert. Die Unterstützung der privaten Radiosender mit Steuergeldern oder sagen wir mal mit nicht selbst erwirtschfteten Geldern, ist so ungewöhnlich allerdings nicht. Ob die Kohle dann tatsächlich aus dem Gebührentopf kommt oder aus anderen Quellen, die letztlich Steuergelder sind, kann man als Normalbürger ohnehin nicht nachvollziehen.
Beispiel: Wieviele Privatsender senden derzeit über DAB+ mit finanzieller "Anschub-"Hilfe? Das dürften einige sein. In Sachsen ist es zudem inzwischen normal das ein Privater seit gefühlten Ewigkeiten als "Testlauf" über den Muxx des mdr sendet, weil man sich über einen landesweiten Kanal für die Privatsender nicht einig wird. Da wird, wenn man es genau nimmt, auch indirekt mit Gebührengeldern die Reichweite von R.SA zumindest mitfanziert. Von NRW brauchen wir gar nicht erst reden. Dort war der WDR jahrelang klammheimlich an den privaten Lokalradios mit 5% beteiligt, wofür indirekt unterm Strich ebenfalls Gebührengelder verbraten wurden, denn geschenkt bekommen haben die die 5% sicher nicht. Es gibt bestimmt noch andere Beispiele, wo die Finanzierung äußerst wässrig ist und eine Zweckentfremdung von Gebühren- oder anderen Geldern zumindest naheliegend wäre bzw. die Herkunft dieser Gelder zumindest nicht ganz eindeutig ist.
Ums nochmal klar zu sagen: Ich finde das nicht gut. Aber wo eine Wille ist... man kennt das ja. Andererseits: Wir retten mit Steuergeldern hochdotierte und teils weltweit agierende Großkonzerne von der Deutschen Bank bis zur Lufthansa und schaffen es nicht, so wie beispielsweise die Schweden, mal klar zu formulieren, das derjenige der exorbitante Boni ausschüttet einfach mal keine staatliche Unterstüzung bekommt. Ob diese Unterstützung dann letztlich Steuergelder oder Gebührengelder, die unterm Strich ja auch nichts anderes als eine indirekte Steuer sind, ist unterm Strich nur eine theretische Definitionsfrage. Dem Programmmacher selbst dürfte letztlich egal sein, aus welchem Topf das Geld kommt.
 
Wir reden hier zum einen vom Rundfunkbeitrag für die öffentlich-rechtlichen Anstalten und zum anderen von Steuern, die an den Staat gezahlt werden. Insofern letztlich egal, aus welchem Topf das Geld kommt, ja.

Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass Teile von Einkünften aus den Rundfunkbeiträgen als Hilfspaket für Privat-Unternehmen egal welcher Branchenzugehörigkeit zu Lasten der ÖRs abgezweigt werden sollen oder gar können.
 
Karstadt/Kaufhof macht Kahlschlag, ist gerade Schlagzeile. Wer vor Corona mal im Karstadt auf der Zeil war, einer der umsatzstärksten deutschen Einkaufsmeilen, weiss, dass Corona nicht Ursache, sondern Vorwand für diesen unvermeidlichen Schritt ist. Dort rollten im Weihnachtsgeschäft die Strohballen durch die Gänge, weniger die Kunden.

Die Autolobby fordert ziemlich unverblümt fette staatliche Unterstützung, ja klar, deutsche Schlüsselbranche mit Millionen Arbeitsplätzen direkt oder indirekt.

Eigentlich will jetzt jeder was vom Corona-Hilfskuchen und kann damit gut seine lange vorher existierenden hausgemachten Defizite kaschieren, so auch die Radiobranche, wie man hier im Hauptforum nachlesen kann.

Den Mut, auch mal was ohnehin unabwendbares passieren zu lassen, haben wir Deutschen nicht in der DNA. Wir sind Bewahrer erster Güte. Bei den Autobauern fällt mir nur die Stadt Detroit an, in der ich gelegentlich zu tun habe. Ford und Co. wurden auch lange gepampert, die Arbeiter von den Unions beschützt und der Markt zu ihrem Vorteil reguliert, bis die Mehrheit der Amis dann doch die Gefährte aus Asien kaufte, weil die nicht nur deutlich billiger, sondern auch qualitativ besser waren.

Aber es gibt immer Hoffnung auf ein Einsehen, irgendwann hatte man ja auch Erbarmen mit der Lindenstraße.
 
Wenn die Gebührenerhöhung nicht rückgängig gemacht wird, dann schäme ich mich für die ARD.
Erst Recht nachdem der NDR seine "Sparmaßnahmen" bekannt gemacht hat.
Vielleicht sollte man sich eher für die Politiker schämen, die da lauthals gegen die Erhöhung Sturm laufen, denn deren Argumente sind einfach mal die falschen und daher ziemlich, na ich sag mal skurill. Ich persönlich halte die Erhöhung zum 01.01. auch eher für ein falsches Timing, aber das ist eine andere Sache.
Warum die Kungelei der CDU mit der AfD in Sachsen-Anhalt in Bezug auf die kommende Gebührenerhöhung schlicht verlogen ist, hat das Medienportal Dehnmedia mit wenigen Sätzen sehr konkret auf den Punkt gebracht:
>> Die CDU hat seit 2009 stets begrüßt, dass der Beitrag nicht erhöht wurde - trotz der guten wirtschaftlichen Entwicklung. Jetzt ist es genau umgekehrt: Der Beitrag soll wieder nicht erhöht werden - wegen einer künftigen wirtschaftlichen Entwicklung, die nach wenigen Monaten Krise noch nicht absehbar ist. Fazit: Politik ist Tagesgeschäft. Mit Prinzipien hat das nichts zu tun. Zudem ist vorauseilender Gehorsam keine Aufgabe der KEF. Die KEF hat im Februar auftragsgemäß ihren 22. Bericht mit dem Vorschlag zur Beitragsentwicklung vorgelegt. Das tut sie laut Gesetz alle vier Jahre und nicht, wann es einigen Politikern (die 2021 einer Landtagswahl entgegen sehen) gerade passt.
Anmerkung : Die Landtags-Diäten werden jeden 1. Juli automatisch an den Nominallohnindex des Bundeslandes angepaßt. Das haben die Parlamentarier (führende Fraktion seit 1990 mit kurzer Unterbrechung ist die CDU) selbst beschlossen. Am 1. Juli 2019 stiegen die Diäten demnach von 6.605,82 Euro auf 6.889,87 Euro monatlich; das sind 4,3 Prozent bzw. 284,05 Euro mehr. Nachgerechnet: Jeder einzelne Landtags-Abgeordnete bekommt seit 2019 monatlich einen Mehrbetrag, mit dem 330 steuerzahlende Haushalte die Beitragserhöhung finanzieren könnten. << (Quelle: http://www.dehnmedia.de/?page=update )
Und jetzt bist du dran, @s.matze
 
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