Ich schäme mich für die ARD


thorr

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Dumm nur, dass es für die Lösung des komplexen Problems fundierter Mathe- und Physikkenntnisse bedarf. Ausser wir gehen zurück in die Erdhöhlen, dann ist das egal.
Alles klar, Prof. Dr. rer. nat. Grenzwelle.

Während in Deutschland unter Jubel der Medien krakeelt wird, wird eben anderswo auf der Welt an Lösungen gefeilt, die den Planeten trotz steigender Bevölkerung bewohnbar halten und auch nicht zurück in die Höhlen führen.
Was ist denn die Alternative? Dass nicht krakeelt wird, aber trotzdem nicht an Lösungen gefeilt, sondern sich auf dem endlichen Wohlstand ausgeruht wird. Wenn das Krakeelen dazu führen kann, dass aber genau das Feilen an Lösungen mal in Angriff genommen wird, dann ist das doch legitim – ja sogar
(über)lebensnotwendig.
 
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chapri

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Weder kann ich besonderen "Jubel" der Medien feststellen, noch Lösungssuche in Diktaturen, wo das "Krakelen" bekanntermaßen verboten ist.
 
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s.matze

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Zumindest hier
hört der Spaß definitiv auf!

Die ARD sollte auch nicht über die Planung solcher Aktionen berichten und zeigen, wie diese Leute aus einem schwarzen Anhänger auf die Brücke stürmen und die Straße blockieren, wie eben in "DAS". Dadurch werden Personen, die eine Straftat (gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr) begehen, glorifiziert.
 

chapri

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Die ARD muss darüber berichten - zumindest um zusätzliche Verkehrsbehinderungen abzuwenden. Eine Demo (beinhaltet üblicherweise Verkehrsbehinderungen und) ist keine Straftat - die Schmierereien durch einen Teilnehmer allerdings schon! Wie auch immer: Deine Korinthenk***erei nervt und könnte ein gefährlicher Eingriff in den Forenverkehr sein!
 
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Radiokult

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Es ist nicht Aufgabe des gebührenfinanzierten Rundfunks, sich bei den jugendlichen Schulschwänzern anzubiedern.
Aha, wenn man klimatische Veränderungen erklärt, biedert man sich an "jugendliche Schulschwänzer" an. Erstens: Unsinn. Zweitens: Wolltest du nicht aufhören mit deinen billigen (und zudem auch falschen) Diffamierungen? :p

So eine Sendung über die deutsche Sprache ist angesichts der sprachlichen Verlodderung in der ARD mehr als angebracht.
Das Erklären von Redewendungen hat was genau mit dem Kampf gegen die Sprachverlotterung zu tun? Stimmt, gar nichts. Es ist einfach nur albern, was die ARD da macht. Das ist weit weg vom Zeitgeist und weit weg von dem, was die Leute interessiert. Bei sowas braucht sich dann niemand mehr darüber wundern, dass die Inhalte der ARD auf Ablehnung stossen.

Die Zeit hat das Ganze sehr treffend kommentiert.


Die ARD sollte auch nicht über die Planung solcher Aktionen berichten und zeigen, wie diese Leute aus einem schwarzen Anhänger auf die Brücke stürmen und die Straße blockieren, wie eben in "DAS". Dadurch werden Personen, die eine Straftat (gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr) begehen, glorifiziert.
Hä? Unabhängig davon, dass das natürlich nichts mit friedlichen Protest zu tun hat, denn immerhin steht da eine Sachbeschädigung im Raum, aber was genau war an der Berichterstattung jetzt verkehrt oder gar tendentiös? Das einzige was man hinterfragen könnte wäre, wie die ARD mit einem Kamerateam vor Ort sein konnte, wenn die Aktion laut Bericht im Link unangekündigt und ohne Vorbereitung stattfand. Das paßt nicht so recht zusammen.
 
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s.matze

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Es wurd heute abend im DAS (videos noch nicht online) mit der Kamera begleitet/mitgefilmt, wie die Straßenbesetzer eine Aktion vorbereiten, und auf der Brücke aus dem Anhänger springen und die Straße blockieren. Sowas hat nichts mit neutraler Berichterstattung zu tun, das ist Unterstützung für derartige Aktionen. Es war auch keine Handy/Amateur-Kamera sondern eine große TV-Kamera.

Ich werde das entsprechende Video hier nachreichen, sobald es online gestellt wurde. Voyeurismus war das.
 
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CosmicKaizer

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Während in Deutschland unter Jubel der Medien krakeelt wird, wird eben anderswo auf der Welt an Lösungen gefeilt, die den Planeten trotz steigender Bevölkerung bewohnbar halten und auch nicht zurück in die Höhlen führen.
Also ich weiß ja nicht, wie es bei Dir ist, aber in meinem Umfeld befassen sich viele Firmen genau damit. Vom kreiseigenen Entsorgungsunternehmen über Eisenbahngesellschaften bis hin zu Bestattungsunternehmen. Mein Podcast beschäftigt sich genau mit diesem Thema: Nachhaltigkeit und Innovation in meiner Region. Ostbrandenburg - nicht gerade als Sillicon Valley bekannt. Es wächst aber selbst hier eine höchst spannende Start-up-Szene, die wirtschaftlich auch erfolgreich ist.
 

s.matze

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Framing der öff.-rechtl. Medien: Warum wird der weißrussische Präsident Lukashenko bei Tagesschau und Co. grundsätzlich als "Machthaber " bezeichnet? Das stellt schon eine Wertung bzw. "Einordnung" dar, die nicht zulässig ist. Bundeskanzlerin Merkel ist auch Machthaberin, Frankreichs Staatspräsident Macron ist Machthaber etc. Weil diese gerade "an der Macht sind" bzw. die mächtigste Person im Staate sind. Aber bezeichnet man sie deshalb als "Machthaber"? Nein.

Hier noch das nachzureichende Video:


Ist das Aufgabe des gebührenfinanzierten Fernsehens, solche Bilder zu zeigen, die mutmaßlich eine Straftat darstellen (gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr) , wenn Leute mit einem Boot eine Autobahn blockieren? Autobahnen sind für den motorisierten Verkehr zugelassen, nicht aber für Radfahrer, Fußgänger oder den Schiffsverkehr! Nicht umsonst wurden entsprechende Veranstaltungen zuletzt nicht genehmigt, u.a. in Osnabrück (NDR-Sendegebiet).


 

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Radiokult

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Ist das Aufgabe des gebührenfinanzierten Fernsehens, solche Bilder zu zeigen, die mutmaßlich eine Straftat darstellen (gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr) , wenn Leute mit einem Boot eine Autobahn blockieren?
Nun kann man sich natürlich darüber streiten, ob man sowas senden sollte oder nicht. Im Sinne der Darstellung des Geschehenen spräche erstmal nichts dagegen. Von Bedeutung wäre eventuell die dazu gesprochene Kommentierung. Die eigentliche Frage bleibt, wie das ARD-Team davon wissen konnte, wenn das alles spontan und ohne vorherige Absprache abgelaufen sein soll. Für den Fall der Fälle hat die ARD immerhin die mutmaßliche Straftat in Bild und Ton festgehalten, was wiederum im Falle der justizablen Bearbeitung sogar von größerer Bedeutung sein könnte.

Was den "Machthaber" angeht, hat dazu rockon bereits alles gesagt. Man kann auch nach der berühmten Nadel im Heuhaufen suchen...
 

chapri

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EINE Aktivistin wurde begleitet, d. h. es handelt sich um eine Dokumentation. Nebenbei wird eine Straftat (Schmiererei a.k.a. Sachbeschädigung) bewiesen und KEINE vom Team begangen!
 

s.matze

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Das Blockieren einer Autobahn und das Herumlaufen von Personen ohne Fahrzeugpanne auf einer Autobahn ist eine Straftat (gefährlicher Eingriff in den StVk) nach § 315b StGB.
Was genau ist daran nicht zu verstehen?

Straßen sind nur für den motorisierten Verkehr zugelassen, nicht für Ansammlungen von Fußgängern.
 

Radiokult

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Blockiert die ARD die Autobahn? Nein
Läuft dort irgendjemand von der ARD auf der Autobahn rum? Nein
Wie von Chapri ganz richtig formuliert, dokumentiert das TV-Team dort eine Straftat, sie selbst begeht aber keine. Was verstehst du daran nicht?
 

s.matze

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Da Autos zum Abbremsen/Ausweichen gezwungen werden, kommt noch der Tatbestand der Nötigung hinzu. Dass die ARD die Taten begeht habe ich nirgends geschrieben. Wie kommst du darauf?

Es ist aber nicht Aufgabe des gebührenfinanzierten Fernsehens, Kamerateams loszuschicken die derartige Taten "dokumentieren". Das führt nur zu Nachahmern.

Beschämend der Bericht. Sowas sollte man gar nicht senden.
Wieviele Kids das wohl wieder "cool" finden und nachmachen.

Über derartige "organisationen" oder "Vereinigungen" sollte man nicht berichten.
Die dürfen keine Werbeplattform bekommen, und sicher nicht aus Geldern der Bürger.
 
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chapri

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Zieh zu einem Machthaber Deiner Wahl, meckermatze - er teilt sicher 90% Deiner Meinung! In Deutschland sind im Rahmen von Demonstrationen aufgrund des Rechts auf freie Meinung sogar leichte Tatbestände der Nötigung gedeckt. Da staunste, gell? Die ARD jedenfalls hat hier nicht für die Verbreitung eines Werbefilms gesorgt sondern eine Reportage zu den Erlebnissen EINER Person verewigt!
 

Ukulele

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Es ist aber nicht Aufgabe des gebührenfinanzierten Fernsehens, Kamerateams loszuschicken die derartige Taten "dokumentieren". Das führt nur zu Nachahmern.

Beschämend der Bericht. Sowas sollte man gar nicht senden.
Wieviele Kids das wohl wieder "cool" finden und nachmachen.

Über derartige "organisationen" oder "Vereinigungen" sollte man nicht berichten.
Die dürfen keine Werbeplattform bekommen, und sicher nicht aus Geldern der Bürger.
So gesehen trägt die ARD wahrscheinlich auch die Mitverantwortung für den Nahostkonflikt, weil sie ja ausführlich darüber berichtet?
 

thorr

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Wenn die ARD nicht berichtet hätte, hätte es auch wieder gehießen: Die ARD beschützt die Demonstranten Schwerverbrecher. :rolleyes:
 

s.matze

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Die ARD manoeuvriert sich mit ihrem Anbiedern bei absoluten Minderheiten zunehmend in eine Ecke, wo sie weder die Mehrheitsmeinung transportiert, noch Akzeptanz bei der Mehrheit der Deutschen findet. Das Ende dieser elitären Einrichtung werde ich noch miterleben. Dann besteht zum Glück die Hoffnung auf einen Neuanfang mit einem seriösen, glaubwürdigen, abgespeckten, gehaltsvollen und inhalts- statt quotenorientierten, freien und unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk (wie es ihn in Skandinavien oder UK gibt) statt einem "Made im Speck"-Konstrukt, das sich schamlos die Taschen vollhaut und immer nur schreit, dass das Geld nicht reicht.
Der Schweizer Rundfunk mit seinen hervorragenden Dokumentationen ("SRFdok") sollte uns ein Vorbild sein.
 
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Radiokult

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Ich erspare dir jetzt jetzt mal Links zur Mediathek des SRF und/oder zu Youtube, nur um dir zu zeigen wieviele Straftaten der SRF im Rahmen von Dokus schon in Bild und Ton festgehalten hat. Da findet sich manches.
Wo genau biedert sich die ARD innerhalb des Beitrages an eine Minderheit an? Sie berichtet dort über NoGos einer einzelnen Gruppierung. Und dass das, was die dort auf der Autobahn machen so nicht geht, sollte breiter Konsens sein. Es dürfte unterm Strich sogar das Gegenteil deiner Behauptung der Fall sein, denn da niemand unkenntlich gemacht wurde, ist der Bericht für die Ausführenden eher negativ zu bewerten.

Hier gibt es übrigens den kompletten Bericht aus der DAS-Sendung. Im Off-Text wird geradezu betont darauf geachtet, die ganze Aktion auch indirekt in keiner Form irgendwie zu werten. Insofern ist das alles völlig legitim.
 
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s.matze

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Wieso ist man beim NDR in Hamburg nicht in der Lage, an einem Wahlabend eine Tagesschau zusammenzustellen, die ca. 15 Minuten lang ist wie sonst auch? Stattdessen macht man mal wieder eine 20 Minuten-Sendung wie schon bei BW/RP. Dann muss man eben mal ein paar unwichtige Beiträge weglassen, wie den Sport, der sowieso nochmal später in der Sportschau kommt. Lieber nimmt man in Kauf, dass sich das komplette Abendprogramm auf ca. 20 Fernsehkanälen (!) um 5 bis 7 Minuten nach hinten verschiebt, wodurch viele Zuschauer genervt abschalten. Inclusive dutzender nerviger Einblendungen, dass die nachfolgende Sendung später kommt. Dass heute eine Wahl stattfindet, ist den Verantwortlichen seit Monaten bekannt. Es war also genug Zeit, die Themen der Sendung so zusammenzustellen, dass man an anderern Inhalten kürzen kann um auf die üblichen ca. 15 Minuten zu kommen.

Angesichts der Tatsache, dass genau dieser Landtag wegen seines Vetos bei der Erhöhung der Rundfunkgebühr dafür verantwortlich zeichnet, dass der NDR massiv an den Inhalten kürzen muss, sollte man gar nicht über diese Wahl in einer Ausführlichkeit berichten, die über einen normalen Einspieler hinausgeht .Wen das interessiert, der kann die entsprechende Sondersendung im MDR schauen. So wichtig ist das kleine, unbedeutende Sachsen-Anhalt auch nicht-

Man hat den Eindruck, die ARD forciert das Sterben des Linearen TV ganz bewusst indem man die Zuschauer mit aller Kraft zu privaten Onlineangeboten und in die eigene Mediathek jagt.
An kaum einem Abend stimmt mittlerweile das Programm, und wenn dann gibt es dümmliche Einblendungen wie die bunten Verkehrsschilder im HR. Sowas dämliches brauchen die unmündigen Zuschauer in den 15 anderen Bundesländern noch nicht.

Wenn ihnen die Sendezeit kaum einen Abend (meist läuft die TS 16 oder 17 Min. mittlerweile) nicht reicht, sollen sie die doch generell auf 30 Minuten verlängern. Was spricht dagegen? Aber selbst dann würden die nachfolgenden Sendungen nicht pünktlich um 20:30 beginnen sondern auch wieder 2 oder 3 Min. später.
 
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magisches Auge

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... An kaum einem Abend stimmt mittlerweile das Programm, und wenn dann gibt es dümmliche Einblendungen wie die bunten Verkehrsschilder im HR. Sowas dämliches brauchen die unmündigen Zuschauer in den 15 anderen Bundesländern noch nicht.
Ist schon schlimm, wenn jemand den Sinn dieser nützlichen Einblendung mit dem Hinweis auf die VTSeite 888 nicht versteht und lässt tief blicken. Auch so etwas kann sinnvoller Service für die betroffenen Zuschauer sein (hier im HessenFernsehen), den offensichtlich andere ARD-Anstalten nicht für erforderlich halten und der sehr gerne von den Bewohnern der betroffenen hessischen Regionen angenommen wird :thumbsup:
 
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