"Irre" Summen bei MA-Gewinnspielen


#1
Alle Jahre wieder...
https://www.radioszene.de/129746/ma-gewinnspiele.html

Vor einigen Jahren lief auf Antenne Bayern das während der MA-Befragungswellen bei Privatfunkern äußerst beliebte Gewinnspiel "Wir zahlen ihre Rechnung". Die Aktion wurde dabei auf die Spitze getrieben: Nicht nur, dass sie gefühlt über Monate in die Länge gezogen wurde, auch die Ausmaße wurden immer absurder. Zu den alten, von den Hörern bereits bezahlten Rechnungen kamen irgendwann Rechnungen für künftige Anschaffungen hinzu. Das ging wohl so weit, dass sich ein Hörer einen fabrikneuen Porsche bezahlen ließ.

Ein Radiosender, vor allem privater Natur, ist im Grunde ja nichts anderes als ein Unternehmen, dessen Ziel es ist, einen Gewinn zu erwirtschaften. Daher drängen sich mir zwei Fragen auf: 1. Wirken sich höhere Reichweiten tatsächlich so sehr auf die Werbepreise aus, dass sich solche kostspieligen Aktionen für die Sender lohnen? 2. Ist es überhaupt angebracht, davon auszugehen, dass aufgrund der Gewinnspiele die Hörerzahlen tatsächlich steigen?

Zur Zeit wird wieder fleißig verschenkt, siehe Link oben. Bayern 1 haut bei den "6 richtigen" insgesamt 50.000 € raus. Da es sich um eine Kooperation mit Lotto Bayern handelt, ist wohl davon auszugehen, dass Bayern 1 nur einen Teil der Gewinnsumme übernimmt. Antenne Bayern verschenkt eine nicht genauer definierte Anzahl an VW-Bussen im Wert von jeweils rund 60.000 €. Das macht bei 20 Bussen schon eine Summe von 1.200.000 €, womit wir wieder bei den Fragen 1 und 2 wären...
 
#2
Wie so oft ist der primäre Zweck nicht, dass der Sender öfter gehört, sondern nur, dass er öfter erinnert wird, indem er ins Gespräch kommt. Die Kosten für die Preise muss man natürlich mit der Werbewirkung gegenrechnen, so dass die entsprechenden Firmen natürlich mindestens einen Teil der Kosten übernehmen. Und natürlich wird sich getrickst, so dass manchmal mehrere ein Gewinnspiel gemeinsam veranstalten und folglich den Preis nur einmal auszahlen müssen.

Insgesamt sind solche Spiegel natürlich lächerlich und sind für mich eher Ab- als Einschaltgrund. Und dass sich auch die öffentlich-rechtlichen daran beteiligen, ist ein Skandal, mit dem sie selbst zu ihrer Nichtunterscheidbarkeit zu den privaten und der Negiering igrerms eigentlichen Programmauftrags beitragen, und ein noch größerer, weil sie sich dabei gerne in Widersprüche verwickeln: "Nein, das ist keine Schleichwerbung, die Gewinne haben wir selbstverständlich selbst bezahlt. Nein, wir verschwenden keine Rundfunkgebühren, die Kosten übernehmen unsere Kooperationspartner."
 
#4
Hinzu kommt, dass die Gewinnfragen häufig so plump und dämlich sind, dass ein intelligenter Mensch sich sträubt, dabei mitzumachen. Und so kommt es, dass immer die Dummen gewinnen - und du kannst nicht einmal ein gescheites Gewinnerinterview mit ihnen machen, weil sie zu blöd für vollständige Sätze sind.
 
#5
Hinzu kommt, dass die Gewinnfragen häufig so plump und dämlich sind, dass ein intelligenter Mensch sich sträubt, dabei mitzumachen. Und so kommt es, dass immer die Dummen gewinnen - und du kannst nicht einmal ein gescheites Gewinnerinterview mit ihnen machen, weil sie zu blöd für vollständige Sätze sind.
Ach Manni, die Fragen müssen so dämlich sein. Denn je dämlicher eine Frage ist, desto höher ist die Teilnahme. Hat leider die Empirie ergeben. Ist so und jetzt bitte keine Diskussion über die Schlechtigkeit der Welt.

Die Zeiten als mit kostenpflichtigen Nummern Geld beim Radio gemacht wurdesind vorbei und der gute Goldhammer lag mit seiner Studie Call Media ganz gewaltig daneben. Besser, gerade die Regiocast-Sender, die ganz gewaltig darauf gesetzt haben, haben teilweise kräftig Reichweite verloren, dass hat nationales Werbegeld via RMS-Kombis gekostet. Das Leben kann so ungerecht sein.
 
#6
Das Leben kann so ungerecht sein.
Ich finde das sogar sehr gerecht. :D
SSL habe ich, seitdem ich vor Jahren mal in der Badewanne ohne Senderumstellmöglichkeit mit einem Gewinnspiel-a-la-9Live belästigt wurde, NIE wieder eingeschaltet. Einmal verschissen. Immer verschissen.
Davon abgesehen ist Evosonic ja jetzt auch wieder da. Nicht gänzlich ohne Gewinnspiel, aber die sind wenigstens anspruchsvoll und schwierig, so daß die Teilnahme Spaß macht. (ist ja auch nicht für die MA...)
 
#7
Da muss ich jetzt aber mal Bayern 1 in Schutz nehmen: Teilnahme bei den „6 Richtigen“ über die normale, kostenfreie Studio-Hotline, und die Spielrunden oftmals nicht auf 9live-Niveau...
 
#8
Ich finde das sogar sehr gerecht. :D
Ivo, das meinte ich ivonisch... Aber, seitdem selbst ein Hörer Radio NORA vermisst, ist die Ironie in Deutschland wohl ausgestorben. Selbst "Feinstaubleugner" soll wohl zum Straftatsbestand werden..., wahlweise hier im Forum "MA-Gläubiger". Gut, dass endlich einmal durchgegriffen wird!
Ende aus und ich hör mal wieder Spotify...
 
#10
...weil sie sich dabei gerne in Widersprüche verwickeln: "Nein, das ist keine Schleichwerbung, die Gewinne haben wir selbstverständlich selbst bezahlt. Nein, wir verschwenden keine Rundfunkgebühren, die Kosten übernehmen unsere Kooperationspartner."
Diesem Argument kann man sich schlecht verschließen, denn beide Aussagen hat jeder schon in irgendwelchen PM gelesen.
 
#11
Selbstverständlich ist es Schleichwerbung, weil es redaktionell unterfüttert und damit aufgewertet wird.
Und wenn die Kosten von den Kooperationspartnern übernommen werden, dann bezahlen diese Partner solche Events gerne, weil sie mehr Wirkung als herkömmliche Anzeigen erzielen (redaktionell aufgewertet), und können deshalb auf herkömmliche Spots verzichten. Das bedeutet wiederum, bei den Einnahmen aus herkömmlichen Spots fehlen genau diese Anbieter. Es wird also dem allgemeinen Anzeigenaufkommen ein Anteil entzogen, der zur Finanzierung eines ordentlichen Programms hätte genutzt werden können. Stattdessen ist dieses Geld von vorneherein zweckbestimmt für ein vom Anbieter/Werbetreibenden (und nicht von der Redaktion) maßgeblich bestimmtes Programmelement. Und wenn dann die Gewinne auch noch vom Sender selbst bezahlt werden, dann ist es auch eine Verschwendung von Rundfunkgebühren, denn mit diesem Geld hätte man eben vernünftiges Programm machen sollen und nicht irgendwelche Propagandaaktionen.
 
#12
@Bremen 1 in Hessen:
Das Thema Gewinnspiele ist eigentlich ganz simpel. Für die Rechnungspromo gibt es ein Budget. Wer glaubt, dass seine Rechnung zufällig gezogen wird, der irrt. Es wird erstens eine Rechnung gezogen, die ins Budget passt und zweitens die, die Gesprächswert erzeugt. Am Ende läuft die Promo wie jede andere Promo unter Kosten.

Bei anderen Gewinnspielen, bei denen Preise ausgelobt werden, gibt es unterschiedliche Modelle. Tatsächlich soll der ein oder andere Sender ein Auto gekauft haben. In der Regel sind es Gegengeschäfte, d.h. der Kunde stellt Fahrzeuge und im Gegenzug erhält er Medialeistung in Form von klassischer Werbung, Sonderwerbeformen u.ä. außerhalb der Promo und zusätzlich natürlich Nennungen im Rahmen der Promo. Da werden auch schon mal die Plakate, die der Sender klebt, mit eingerechnet. Umgekehrt gibt der Händler/Hersteller natürlich seine Gewinnspanne mit in die Summe. In der Regel für die Sender ein Problem ist, dass auch Sachwerte Umsatz sind und umsatzbezogene Kosten ihre Wirkung entfalten, also z.B. GEMA/GVL, da die Freibeträge i.d.R. schon ausgeschöpft sind. Also die 1,2 Mio. dürfte ABY wohl eher nicht bezahlt haben...

Das mehr Reichweite mehr Erlöse generiert, versteht sich - glaube ich - von selbst. Insofern macht es (aus Sendersicht) natürlich Sinn, sich um Reichweite zu bemühen.

Ein probates Mittel dazu sind z.B. Promos. Nach dem "Geheimnisvollen Geräusch" das fast alle Privatsender rauf- und runtergedudelt haben, kamen die Rechnungen, die insbesondere die RTLlis auslutschen. Grundsätzlich gilt die alte Regel: Aufmerksamkeit erregen 1. Geld, 2. Autos und 3. Reisen.

Aber die Promo-Nummer ist Fluch und Segen zugleich. Fängst Du damit an, dann hast Du am Ende immer eine promogetriebene Reichweite. Was heißt das? Mit Promos vetreibe ich Hörer aus dem Programm, weil genervt oder desinteressiert. Ziel ist also, mehr Hörer ins Programm zu holen, als ich verliere. Aber was ist, wenn die Promo am Ende ist? Die Abgreifer gehen wieder aus dem Programm raus, weil sie es eigentlich eh Sch**** fanden, die alten Hörer kommen nur zum Teil wieder. Also die nächste Promo hinterher.... Oder die Rechnungspromo, die ich dann relativ lange spielen kann, weil sie nicht ganz so marktschreierisch ist und nicht so nervt, aber die Greifis anzieht. Allerdings habe ich promotiongetrieben keine wirklich stabile Reichweite, sondern pushe sie genau zu den Zeiten (MA-Zeiträume), wo ich sie brauche. Eine ehrliche Reichweite sieht anders aus. Die meisten (großen) Privaten setzen sehr stark auf Promos. Ob das nachhaltig ist, lasse ich einmal dahingestellt. Aber ein PD hat in der Regel nur 2-3 Jahresverträge. Ziel ist also die nächste MA bzw. die MA kurz vor der Vertragsverlängerung.

@Mannis Fan:

Deinen Post verstehe ich nicht ganz; die Herleitung erscheint mir etwas "schräg". Man sollte "Schleichwerbung" i.S.d. Definition des RfStV und der LMGs von Gewinnspielen, deren Ausführung in der gemeinsamen Gewinnspielsatzung der LMAs geregelt ist, trennen. Gewinnspiele sind (auch bei Nennung des Produktes) keine Schleichwerbung. Auch nicht die Frage, wer eigentlich den Preis, der ausgelobt wird, gestellt hat. Wichtig ist hier lediglich, dass es entsprechend der Richtlinien ausgeführt wird. Ein ewiger Streitpunkt ist immer das Thema der Gewinnbeschreibung. Diese sollte beschreibend sein, mündet aber häufig in werblichen Aussagen, da natürlich der Partner ein Interesse hat, für sein Produkt nicht nur etwas (=Medialeistung), sondern ein Äquivalent zu erhalten.
 
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#14
@Wanderdüne
Du sagst es. Wobei, mit einem Gegenseitigkeitsrabatt drückt man schon einmal den Umsatz und bei Autos, sind es häufig ja nur Leasingverträge. Das wird dann eher "im Kleingedruckten" genannt. Ach und Schleichwerbung..., sorry das ist ja aus der 1980/1990er Jahre Mottenkiste.
 
#16
Man sollte "Schleichwerbung" i.S.d. Definition des RfStV und der LMGs von Gewinnspielen, deren Ausführung in der gemeinsamen Gewinnspielsatzung der LMAs geregelt ist, trennen. Gewinnspiele sind (auch bei Nennung des Produktes) keine Schleichwerbung.
Das ist Quatsch. Man sollte fragen, welche Wirkung erzielen solche Engagemenents und welche Wirkung ist beabsichtigt. Dann ist es Schleichwerbung, egal welche "Gewinnspielsatzung" dahinter steckt.
 
#17
Ich liebe diese Pauschalurteile! Vielleicht hätte ich besser nicht sagen sollen, dass man sollte, sondern dass es nach der Gesetzeslage so ist. "Man sollte fragen..." ist übrigens immer problematisch: Wer ist man? Und konjunktiv... Und "fragen" in gesetzlichen Regelungen immer etwas schwierig ;).


Ernsthaft, Du vermischt zwei völlig unterschiedliche Dinge miteinander. Zwar haben beide Normen denselben Zweck, nämlich den Verbraucherschutz i.w.S.. Aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Einerseits Gewinnspiele, die grundsätzlich erlaubt sind und ihre Grenzen im Umfang und Ausgestaltung entsprechend der Gewinnspielsatzung finden. Warum sind sie erlaubt? Weil sie gesellschaftlich akzeptiert sind und seitdem es Zeitungen gibt schon existieren. Der geneigte Rezipient weiß auch, dass die Preise gestellt worden sein konnten. Aber für ihn ist es an der Stelle egal, ob der Preis, der ausgelobt wird, vom Veranstalter gekauft oder im Rahmen eines Bateringdeals erworben wurde oder gespendet wurde. Es geht im Falle des Verbraucherschutzes darum, dass in einem Programmbereich, in dem Gewinnspiele gestattet sind, nicht überbordend die Gewinnbeschreibung in werbliche Aussagen abrutscht. Im Gewinnspiel selbst ist die (schon plumpe) Präsenz keine Schleichwerbung, da 1. nicht übersehbar und 2. erkennbar für den Rezipienten, dass es da wohl einen Deal gegeben hat - der Kunde also dafür bezahlt hat oder zumindest den Preis gestiftet hat.


Bei der Schleichwerbung ist eben dieser Punkt für den Rezipienten nicht unbedingt erkennbar (zumindest zum Zeitpunkt, als der Gesetzgeber die Norm geschaffen hat). Da der Grundsatz der Trennung von Programm und Werbung nach wie vor gilt, soll eine Einflußnahme auf redaktionelle Inhalte durch Anbieter von Produkten, Waren oder Dienstleistungen unterbleiben. Daher ein striktes Werbeverbot. Lassen wir einmal die Grauzone außen vor.


Deine Darlegung, wie die Geldflüsse von Gewinnspielen ablaufen ist etwas weg von der Realität. Zumindest im Privatfunk. Mir sind nur wenige Fälle bekannt, in denen man Preise bezahlt hat. Anders bei der Rechnung, wobei es auch hier Spielvarianten gibt. Z.B., wenn nicht Rechnungen bezahlt werden, sondern auch Wünsche erfüllt werden (z.B. Banken, Lotto-Totto-Block u.a.). Und auch hier "fehlt" kein Geld, da es bei der Planung im Vorjahr budgetiert wird und dafür andere Budgets im Marketing gekürzt werden. Mit Geld abziehen von wo auch immer hat das nichts zu tun. Im Idealfall spielt die Promo noch Geld ein. Zusätzlich von der höheren Reichweite, die man sich durch die Promo erhofft.
 
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#18
Danke für den Crashkurs in Rabulistik.
Ich will mal außerhalb der Paragrafensprache eine Simplifizierung wagen: Wer sich als Anbieter von Waren, Dienstleistungen, Produkten etc. außerhalb des dafür vorgesehenen Werbeblocks in die Köpfe und Herzen seiner potenziellen Kunden schleicht, der betreibt Schleichwerbung. Wer das als Medium zulässt, es gar als Programm verkauft, der verliert Glaubwürdigkeit. Können wir uns darauf einigen?
 
#20
@Mannis Fan
einfach nur eine steile Defnination nach dem Motto: "... was wie ist, ich bestimme/definiere ich...."
@Wanderdüne
Schildere bitte nicht so sehr die Praxis, hier sind leider zu viele Foristen, die kennen einen Sender nur von einer Führung

Der Kern ist, mit Promotion kann man seine Reichweite pimpen. Kurzfristig funktioniert das, aber es ist wenig nachhaltig. In dem Moment, in dem man den Etat runter fährt, verliert man Reichweite. Exakt ist es r.2. in Berlin so gegangen, mit sehr viel (teurer) Promotionpower wurde man Marktführer. Doch als die Budgets gekürzt wurden, fing die Reichweite an zu bröckeln. Es gibt übrigens auch viele Markenartikel, die sind von Promotions mitweile abhängig wie ein Junkie.

Solange wir Abfragemethoden a la MA haben, funktionieren noch Promotion. Mittelfristig werden Reichweiten anders und durchaus apparativ ermittelt werden. Dazu kommt, das nicht lineare Hören nimmt zu. Dann wird die klassische - um xx.xx Uhr einschalten und xxx gewinnen - bei weitem nicht mehr so wirkungsvoll sein und von selbst verschwinden. Doch das ist Zukunftsmusik.

Unser Problem ist nicht Schleichwerbung (versteckte Werbebotschaften), das ist erstens empirisch nie richtig bewiesen worden und zweitens ist ein Ottonormalverbraucher*In gegen Werbung ziemlich resistent. Dafür prasseln viel zu viele Werbebotschaften täglich auf einen ein.

Es ist doch ganz einfach, Sender, die es übertreiben einfach nicht hören. Alternativen gibt es selbst in der Radiowüste Deutschland. Ich rege mich auch nicht über McDoof, den King oder den Colonnel auf, ich esse da nichts (Ausnahme McCafe, der Kaffee ist da ok mit nem guten Preisleistungsverhältnis). Deshalb interessieren mich auch nicht Speisekarten + sonstiges. Hier wird von einem Radio oft geträumt was es nie gab und was es nie geben wird.
 
#21
Super Diskussionskultur.

einfach nur eine steile Defnination nach dem Motto: "... was wie ist, ich bestimme/definiere ich...."
Nein, ich bestimme und definiere gar nichts. Ich ziehe lediglich den Schluss, dass ein Anbieter, der viel Geld für Gewinnspiele, Promotion oder wie immer man es nennen will ausgibt, sich davon eine Werbewirksamkeit erhofft. Was sonst? Ist das so weit hergeholt?
Und weiterhin ziehe ich den Schluss, dass jede Erwähnung von Produkten, Anbieter, Dienstleistungen etc., die im Radioprogramm außerhalb des Werbeblocks stattfindet, eine andere (positivere) Wirkung erzielt, als wenn sie als reine Werbung kenntlich gemacht wird. Ist das eine doofe Annahme?
Zuletzt ziehe ich den Schluss, dass Radioprogramme, die das häufig zulassen oder gar aktiv akquirieren, an redaktioneller Glaubwürdigkeit verlieren. Liege ich damit falsch?
 
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