Kavkas kleine Popgeschichten - ab Montag bei fritz


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fritz sendet ab dem 16. August täglich um 17.40 Uhr "Kavkas kleine Popgeschichte".
Auf der Internetseite vom RBB habe ich dazu folgende Meldung gefunden:
Bildungsauftrag: Kavkas kleine Popgeschichten

Wann brachte Bill Haley seine erste Platte raus? Wer waren die musikalischen Helden der Blumenkinder? Und wie hieß doch gleich der erste Nummer Eins-Hit von Depeche Mode? Wer’s wissen will, bekommt jetzt Nachhilfe. Ab 16. August sendet Fritz täglich "Kavkas kleine Popgeschichte". MTV-Moderator Markus Kavka verspricht jede Menge Insiderwissen.


Er weiß, wovon er spricht. Seit fast 20 Jahren beschäftigt er sich mit Musik - als Moderator und DJ. Seine ganz persönliche und wichtigste "Popgeschichte" war für ihn sein erster Plattenkauf. "Das war 1981 ‚Fade to Grey’ von Visage", erzählt er. "Ich hatte den Song im Radio gehört und das erste Mal das Gefühl, diese Musik wurde für mich persönlich gemacht, die will ich haben." Und schon damals bewies der junge Kavka Weitsicht: Die Platte blieb im Frühjahr 1981 fast fünf Monate in den deutschen Top 20.


Genügend Material für die nächsten Jahre
Weil aus seiner Karriere als Profifußballer nichts wurde, zog es den gebürtigen Bayern später immer mehr zu Musik und Medien. Seine ersten journalistischen Gehversuche machte er bei einem kleinen Radiosender in Ingolstadt. Bald moderierte er dort eine eigene Radiosendung, Mitte der 90er Jahre sah man ihn erstmals als VJ bei VIVA. Seit gut zwei Jahren wohnt er jetzt in seiner Lieblingsstadt Berlin - Potsdam-Babelsberg liegt praktisch gleich um die Ecke.
Dort wurden jetzt in den Fritz-Studios bereits die ersten "Popgeschichten" produziert. Wer glaubt, dass Markus Kavka dabei nur über die Helden seiner Jugend erzählt, irrt. Kavka ist offen für alles und weiß, dass auch eher seichtere Popsoße ihre Fans hat. So kommt man dann auch um den Castinghype und Retorten-Popstars nicht drumherum. Hauptsache, die jungen Zuhörer lernen was über die Musikgeschichte. Zu erzählen gibt es genug. "Wir sind jetzt etwa beim Jahr 1954 angelangt, und das sind schon 20 Folgen", erklärt Kavka. "Da kann man sich denken, dass uns diese Serie vielleicht bis ins Jahr 2076 begleiten könnte."


Geschichte unterhaltsam erzählt
Ein bisschen "nachsitzen" musste übrigens sogar Insider Markus Kavka. Die 50er und 60er hat er nicht miterlebt, wollte aber so früh wie möglich ansetzen, um der Jugend die Musikgeschichte nahe zu bringen. "Ich weiß natürlich schon, was wichtig ist - dass man an Bill Haley nicht vorbeikommt, an den Sun Studios und Elvis. Aber wer die Fäden gezogen hat, was da genau passiert ist und warum, das wusste auch ich nicht immer. Es war hochinteressant, das herauszufinden."

Wie schafft es aber ein Musiker, bei Kavka Gehör zu finden? Für den Moderator steht fest: "Wenn ich das Gefühl habe, dass die Musik mich berührt, versuche ich auch, das unter die Leute zu bringen und Freunde dafür zu gewinnen. Dann spiele ich das im Fernsehen, im Radio oder schreibe was darüber."

Ob also Rock oder Pop, Soul oder Hiphop - Markus Kavka richtet für die Fritz-Hörer eine bunte Mischung Musikgeschichte an, garniert mit Insiderwissen und typisch Kavka’scher Moderation. "Ich glaube, dass uns mit der Popgeschichte der zarte kleine Entwurf gelungen ist, Geschichte auch ein bisschen unterhaltsamer zu machen, als sie vielleicht im Schulunterricht ist." Wer sich davon überzeugen will, ist herzlich eingeladen zum Nachsitzen bei Markus Kavka.

Beate Kaminski
 

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