Klimawandel


#53
Ich habe zwar "wäre" geschrieben, will aber doch reagieren:
Zugunsten der Klimaverbesserungs-Schlagzeile wurde auf die Journalismusverbesserungs-Hintergrundrecherche scheinbar verzichtet.
So kann ich durchaus annehmen, dass in einem Truppentransporter auch Truppen mitfliegen, was die Kosten dann doch vermindern würde. Dazu fehlt jedoch jegliche Info. Der SPIEGEL schreibt detaillierter - und FOCUS wollte offensichtlich nicht ALLES abschreiben.
 
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#57
Statt sich auf Nebenschauplätzen wie Regierungsflieger auszutoben, sollten sich - unter anderem - ALLE politischen Magazine verstärkt dafür einsetzen, dass in Dreck schleudernden Autos nicht immer nur eine Person oder zwei Personen sitzen.
Wie wär's mit einer SERIE "Klimaschutz fängt bei mir selber an"?
Ich bin (aus eigener Erfahrung) erstaunt, wieviel Palaver Berichte über PKW erzeugen, während andere Themen missachtet werden! Des Deutschen liebstes Thema und "heilige Kuh" ist immer noch das Auto!
Maut, Energiepreisbestandteile, Abgaben (auch auf Flugtickets) und Steuern MÜSSTEN verstärkt für Klimaschutz eingesetzt werden.
 
#58
Tatsache ist ja wohl, dass das geschnürte Paket ist keinster Weise den Erwartungen entspricht. Wie fast alles in der GroKo hat man sich auch hier wieder mal nur auf den kleinstmöglichen Nenner geeinigt. Herausgekommen ist mal wieder nur Mist. Bei den Ölheizungen hätte man direkt mit einem Komplettverbot ab 2026 anfangen können. Dann hätten die Leute jetzt genug Zeit sich mit Alternativen zu befassen. Ein Verbot neuer Ölheizungen macht da wenig Sinn. Somit können die alten Ölheizungen noch die nächsten 20-30 Jahre laufen. Möglicherweise wird es 2025 dann sogar noch einen Boom geben, weil alle dann ggf. nochmal die Heizung tauschen lassen. Damit erreicht man genau das Gegenteil von dem was eigentlich gewollt war. Erhöhung der Spritpreise um vorerst 3 Cent? Im Ernst jetzt? Da sind die Preissprünge alleine morgens vor der Fahrt zur Arbeit an den meisten Tankstellen noch größer. Der Effekt wird 0,0 sein. Stattdessen wird ja sogar noch die Pendlerpauschen erhöht. Also aus der einen Hand nimmt man es und in der anderen verteilt man dann großzügige Zuschüsse. Mach total Sinn. Hier hätte man besser menr Geld in den Ausbau des ÖPNV und Vergünstigungen bei den Fahrkarten vorantreiben sollen. So wird NIEMAND weniger fahren oder gar das Auto stehen lassen. Stichwort Kohleausstieg bis 2035. Wie soll so die Energiewende geschafft werden? Es wird bald mehr und mehr Elektroautos auf den Straßen geben, die dann zum Großteil mit schädlichem Kohlestrom versorgt werden. Tolle Wurst. Kommt viel zu spät. Hier hätte man die Kohle direkt aufs Abstellgleis stellen sollen. Entweder Ausstieg viel früher oder Kohlestrom teurer besteuern, damit eine Lenkungswirkung erzielt wird. Auch bei Windkraft und Solarstrom steht man sich selbst im Weg. Hier muss der Ausbau schneller erfolgen und vor allem unbürokratischer. Stattdessen müsste es hier Zuschüsse geben und der Steuersatz gesenkt werden, damit es sich lohnt grünen Strom zu beziehen. So könnte man die Liste noch unendlich weiterführen. Spar ich mir jetzt. Fazit setzen, sechs. Thema verfehlt.
 
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#59
Hier hätte man besser menr Geld in den Ausbau des ÖPNV und Vergünstigungen bei den Fahrkarten vorantreiben sollen.
Nicht vergessen: das sind Sachen, die eher im privatwirtschaftlichen Sektor oder auf kommunaler Ebene angesiedelt sind, weil meistens von irgendwelchen Verkehrsbetrieben gesteuert etc., meistens privatisierte Teile der ehemaligen Stadtverwaltungen oder Landkreise. Meint: da hat die Bundesregierung keine direkte Einflußmöglichkeit. Was man sowohl positiv als auch negativ sehen kann. Fördern kann man solche Sachen sicher, nur mit dem Fordern wird's halt schwer.

Auch bei Windkraft und Solarstrom steht man sich selbst im Weg. Hier muss der Ausbau schneller erfolgen und vor allem unbürokratischer. Stattdessen müsste es hier Zuschüsse geben und der Steuersatz gesenkt werden, damit es sich lohnt grünen Strom zu beziehen. So könnte man die Liste noch unendlich weiterführen.
Schon, nur Windkraft und Solarstrom in der jetzigen Form sind nicht die Antwort auf die Fragen, denen Deutschland gegenübersteht. Hans-Werner Sinn hat vor einigen Jahren vorgerechnet, daß man nur zur Deckung des Strombedarfs der Bundesrepublik flächentechnisch betrachtet ganz Bayern mit Windrädern überziehen müßte, und dann ist noch nicht mal laut über Transport und Speicherung nachgedacht worden. Ich glaube nicht, daß das wirklich der Weisheit letzter Schluß ist, weit eher würde ich darüber nachdenken wollen, wie man Menschen dazu motivieren kann, Strom zu sparen, damit eben nur halb Bayern unter den Dingern verschwindet oder so, und der technische Fortschritt muß auch noch ein bißchen was beitragen und so, aber wie man's dreht und wendet: der Ausbau wird definitiv bis zur Deadline von Kohle und Atomenergie nicht so weit erfolgt sein, daß man sich darauf zurückziehen kann. Im Augenblick blinzle ich immer so ein bißchen in Richtung der Kernfusions-Reaktoren, die uns ja die Sonne auf Erden versprechen, aber da steht der Startpunkt ja auch noch in den Sternen.

Gruß
Skywise
 
#60
Nicht vergessen: das sind Sachen, die eher im privatwirtschaftlichen Sektor oder auf kommunaler Ebene angesiedelt sind, weil meistens von irgendwelchen Verkehrsbetrieben gesteuert etc., meistens privatisierte Teile der ehemaligen Stadtverwaltungen oder Landkreise.
Na ja, der Bund ist Alleinaktionär der Deutschen Bahn. Somit kann man da schon Einfluss nehmen und mehr Geld in die Bahn stecken und ggf. per Gesetz verhindern, dass immer mehr Strecken stillgelegt werden. Weiterhin könnte man mehr Wettbewerber zulassen. Bisher hat die Deutsche Bahn ja quasi das Monopol und somit kann man die Preise auch nach Belieben diktieren.
Bezüglich der günstigen Tickets könnte man da sicherlich auch den Verkehrsunternehmen mit entsprechenden Förderungen unter die Arme greifen. Also wenn man wollte, könnte man in der Richtung schon eine gewisse Lenkungswirkung erzielen. Leider wurde das Thema ja nur in Bezug der Mehrwertsteuersenkung für Fahrkarten angegangen. Was tatsächlich jetzt nicht so viel ausmacht. Somit würden die Fahrkarten sich ja nur um 12% verbilligen. Ist zwar besser als nichts, aber vermutlich wird man das an anderer Stelle wieder draufschlagen, so dass beim Kunden davon mal wieder nicht soviel ankommen wird. Bahnfahren in Deutschland ist eh viel zu teuer und bei den Preisen ist man europaweit ganz vorne mit dabei.

Schon, nur Windkraft und Solarstrom in der jetzigen Form sind nicht die Antwort auf die Fragen, denen Deutschland gegenübersteht. Hans-Werner Sinn hat vor einigen Jahren vorgerechnet, daß man nur zur Deckung des Strombedarfs der Bundesrepublik flächentechnisch betrachtet ganz Bayern mit Windrädern überziehen müßte, und dann ist noch nicht mal laut über Transport und Speicherung nachgedacht worden
Wer braucht schon Bayern? Dann gibt es eben ein paar Bierzelte weniger und dann passt das schon.

Im Ernst, natürlich wird es dafür Lösungen geben müssen. Im Norden ist genug Platz und man könnte zusätzlich Offshore Windparks installieren. Das Problem ist halt, den Strom dann in den Süden zu bekommen, aber man arbeitet ja am Ausbau der Stromtrassen. Eine schlaue Idee wäre ja vielleicht auch, den Kauf von Elektronautos für Eigenheimbesitzer an den Einbau einer Solaranlage zu koppeln. Die könnte ja z.B. 10 Jahre steuerlich gefördert werden, so dass es am Ende ohne Zusatzkosten für den Hauseigentümer ausgehen könnte. In Zeiten des Klimawandels ist es vielleicht eh besser in Solar zu investieren, als nur immer auf die Windkraft zu schielen. Allein mit der Sonnenscheindauer in den letzten beiden Jahren, hätte man den Strombedarf schon für weite Teile Deutschlands von März bis Oktober locker abdecken können.

Man muss einfach nur kreativ sein. Geht nicht, gilt nicht. Wir haben hier drängende Probleme und die man mit einem "weiter so" wohl kaum lösen.
 
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#61
Nur mal für mich Laien: Zu wie viel Prozent wird heute der Stromverbrauch in Deutschland aus erneuerbaren Energien, aus Kohle, aus Atom und aus importierten Quellen gewonnen? Gibt es da Zahlen?
 
#62
Hans-Werner Sinn hat vor einigen Jahren vorgerechnet, daß man nur zur Deckung des Strombedarfs der Bundesrepublik flächentechnisch betrachtet ganz Bayern mit Windrädern überziehen müßte, und dann ist noch nicht mal laut über Transport und Speicherung nachgedacht worden.
Aufgrund deiner Sätze habe ich mal kurz nachgeschaut und mir seinen 74 Minuten langen Vortrag "Wie viel Zappelstrom verträgt das Netz? Bemerkungen zur deutschen Energiewende" vom 18.12.2017 (YT-ID: rV_0uHP3BDY) angeschaut.

Naja, obwohl er zu Beginn sagt, daß er das Thema weniger als Ökonom, sondern eher aus technischer Sicht (Machbarkeit von Pufferspeichern etc.) angehen will, spricht er von "Verklappung" der Stromspitzen bzw. sehr plakativ von "Tauchsiedern in der Elbe", um überschüssigen Solar-/Windstrom loszuwerden. Vor 90 Jahren hat man Milch in die Gullis geschüttet, falls ihr das noch aus dem Geschichtsunterricht wisst. War auch nicht besser.

In seinen Ausführungen betrachtet er (am Ende) aber trotzdem nur eine "Nord-Süd-Energieachse" (das ist jetzt meine Wortkreation) zwischen Norwegen, Deutschland, Österreich und der Schweiz (diese Länder befinden sich praktisch auf einem Längengrad/ in einer Zeitzone), anstatt das schon bestehende europäische Energie-Verbundsystem zu betrachten. Denn dann glätten sich sicherlich diese Spitzen etwas mehr.

Und nochmal: Diese - aus seiner Sicht - "nicht effizienten Erzeugungsspitzen" aus Solar/Windstrom kosten nichts, da weder die Sonne noch der Wind eine Rechnung schicken. Daher kann man selbst die wenig effiziente Spaltung von Wasser in Wassersoff und Sauerstoff als "Gewinn" verbuchen! Und genau an dieser Stelle verstehe ich Herrn Sinn nicht!

Ich will das echt nicht hier diskutieren - wir hatten ja schon entsprechende Threads. Mit etwas Erdwärme und Kuscheln kann man die sicher auftauen... ;)
 
#64
Aufgrund deiner Sätze habe ich mal kurz nachgeschaut und mir seinen 74 Minuten langen Vortrag "Wie viel Zappelstrom verträgt das Netz? Bemerkungen zur deutschen Energiewende" vom 18.12.2017 (YT-ID: rV_0uHP3BDY) angeschaut.
Den hab' ich nicht ganz gesehen. Einen Teil davon kannte ich aus dem Vortrag "Energiewende ins Nichts", ich hielt nach etwa der Hälfte die Aussagen für nahezu identisch, wenn auch aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet.

Und nochmal: Diese - aus seiner Sicht - "nicht effizienten Erzeugungsspitzen" aus Solar/Windstrom kosten nichts, da weder die Sonne noch der Wind eine Rechnung schicken.
Nein, aber zum einen müssen die Geräte, die dazu benötigt werden, müssen ja auch aufgestellt oder gewartet werden, zum anderen generieren diese Geräte Strom, der zum Zeitpunkt des Vortrags mehr oder weniger nicht verwendet werden kann, da der überschüssige Strom nicht gespeichert oder an anderen Stellen verwendet werden kann.

Ich will das echt nicht hier diskutieren - wir hatten ja schon entsprechende Threads. Mit etwas Erdwärme und Kuscheln kann man die sicher auftauen... ;)
Da könnte man mal drüber nachdenken ...

Gruß
Skywise
 
#66
da der überschüssige Strom nicht gespeichert oder an anderen Stellen verwendet werden kann
Was natürlich schlichter Unsinn ist. Selbstverständlich kann dieser überschüssige Strom mittlerweile gespeichert werden. Der Trend sollte ohnehin zur dezentralen Stromversorgung gehen. Es gibt da mittlerweile mehrere wunderbar funktionierende Modelle. Solange es allerdings Stromkonzerne und gut dotierte Lobbyisten gibt, wird sich nur wenig bis nichts in diese Richtung bewegen.
 
#67
Vielen Dank, @mr.verzal, :thumbsup:

Ich stimme sowohl Tweety zu, was den immer noch hohen Prozentsatz von Kohleverstromung angeht, als auch Kulti mit seinen Hinweisen.

Wenn ich sehe, dass inzwischen ein Drittel Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, so behaupte ich mutig, dass in fünf Jahren dieser Prozentsatz locker verdoppelt werden könnte, wenn, ja wenn die Politik den Vattenfalls und EONs dieser Welt die Daumenschrauben mit extrem hohen Abgaben für solche Gewinnung ansetzen und nicht vor Androhung von Arbeitsplatzverlusten verstummen würden.
Wie schnell würden sich die Stromerzeuger vom Saulus zum Paulus wandeln.

Nebenbei: Kann mir jemand erklären, warum die EONs & Co. zum Windmühlenbetreiber sagen können: Sorry, wir können Deinen Strom nicht ankaufen, Dein monatliches Kontingent ist bereits ausgeschöpft. Wer erlaubt denen so etwas?
 
#68
Was meinst Du mit "Windmühle" (vermutlich Windkraftanlegen?) und was meinst Du mit Kontingent (Power Purchase Agreements?)?
Zunächst einmal muss man zwischen Erzeuger (inzwischen auch Privatleute), EVU (Vertriebler und Versorger) und Netzbetreiber (z. B. Leitungsbauer) unterscheiden.
Zum Einen kann es sein, dass das Netz auch noch andere Kapazitäten berücksichtigen muss, zum Anderen haben private Stromerzeuger erst ab einer gewissen Erzeugungsmenge Möglichkeiten der Direktvermarktung.
 
#70
#71
Lieber @chapri, Deine Entgegnung auf mein Posting ist genau das, was Laien wie mich auf die Palme bringt:
"Windmühle": ja, Windkraftanlagen! War Dir nicht klar? Oh Mann.
Weiterhin ach so konkrete "andere Kapazitäten", "gewisse Erzeugungsmenge".

Tut mir leid, das waren in Deinem Posting gerade lediglich 1. eine Rückfrage, 2. eine Empfehlung, etwas zu unterscheiden und letztlich 3. die Formulierung einer Möglichkeit, das "etwas sein kann".

Klasse!
 
#72
Definiere mir relevante Größenordnung? Wenn man die erwähnte dezentrale und wenn man so will autarke Stromversorgung favorisieren würde, würde sich die Frage nach der Größenordnung so nicht stellen. Davon abgesehen laufen derzeit verschiedene Erprobungsphasen mit sogenannten Carnot-Batterien, die dann wohl quasi auch unbegrenzt Strom speichern könnten.
https://industrieanzeiger.industrie.de/allgemein/carnot-batterie-als-energiespeicher-der-zukunft/
Relevante Größenordnung ist die, die ausreicht, um Wind und Solar in dem Maße zu ersetzen, in dem sie zeitweise nicht ausreichend verfügbar sind. Das ist dann dummerweise in der Größenordnung der gesamten Energiebedarfs, wegen der Dunkelflauten. Man kann natuerlich auch weiter Augenwischerei betreiben und französischen Atomstrom oder polnischen Kohlestrom am Spotmarkt zu teuren Flautenpreisen zukaufen.

Autarke Stromversorgung? Wie? In Städten werden die Dachflächen von Wohnblöcken nicht reichen fuer Solar. Und hat dann jedes Haus noch ne Tonne Lithium im Keller? Nebst seltenen Erden etc. Wieviele Ladezyklen hält das Teil? Lässt es sich dann recyceln? Wenn ja, mit welchem Energieaufwand?m Ich würde ja Wasserstoff als Speichermedium gelten lassen, der hat aber auch seine Tücken und Nachteile.

Über Dinge, die im Laborstadium sind, brauchen wir nicht zu diskutieren.

Also, wie kann "die" (= die in Deutschland im Fall der Dunkelflaute benötigte) Energie nach dem Stand der Technik gespeichert werden? Seien wir großzügig und nehmen nur 70% davon und kaufen die restlichen 30% zu. Wie speichern wir die 70%?
 
#73
Du weißt aber schon, das zur alternativen Stromversorgung nicht nur die Stromerzeugung aus Wind und Sonne gehört? Da gehört auch Wasserkraft dazu oder die Stromerzeugung aus Biomasse. Biomassekraftwerke können zum Beispiel problemlos kleinere bis mittlere Städte mit Strom versorgen. Deren Anteil an der "sauberen" Stromversorgung ist übrigens schon jetzt höher als der der Solarzellen.
http://www.fnr.de/fileadmin/allgemein/pdf/broschueren/Basisdaten_Bioenergie_2018.pdf
 
#74
@count down Ich wollte nur zuvor wissen ob Dir die Gesetze des Marktes bewusst sind, sorry. Bitte reiche die Quelle Deiner Kontingent-Behauptung noch nach.
Also nun lieber die direkte Antwort:
Es muss nicht erlaubt werden, sondern die Netzkapazitäten GEBIETEN es.
Nachtrag: 'Andere Kapazitäten' sind von anderen Erzeugern produzierten und von eigenen Anlagen zu transportierenden Energiemengen. 'Gewisse Erzeugungsmenge' heißt, es wird Energie erst ab einer Mindestmenge in das Netz aufgenommen.
 
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#75
... zum anderen generieren diese Geräte Strom, der zum Zeitpunkt des Vortrags mehr oder weniger nicht verwendet werden kann, da der überschüssige Strom nicht gespeichert oder an anderen Stellen verwendet werden kann.
Ich meinte es eigentlich so, daß diese "Stromspitzen" genutzt werden, um damit letztlich Methan herzustellen, welches dann im einfachsten Fall in das bestehende Erdgasnetz gepumpt wird. Das ist die sog "Methanisierung", die aber erst sinnvoll ist, wenn man den dazu notwendigen Wasserstoff aus der Elektrolyse von Wasser gewinnt.
Und bekanntlich sind Gaskraftwerke sehr schnell regelbar. Damit kann man also die Schwankungen der Energieerzeugung aus Wind und Sonne schnell kompensieren.
 
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