Kommerzielles Webradio - Das lohnt sich nicht


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#26
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richtig chapri nutzen darf. sei doch bitte so nett und kehre vor deiner eigenen tür. ok! was mich mal tierisch ankotz ist, jeder blöökt wie ein schaf aber keine unternimmt was. kommen mal ein paar jungs und mädls in gang und haben dann vielleicht auch noch erfolg geht die große neiderei los. ich werde dir dann zur rechten zeit bescheid geben und dann schauen wir, sollten meine worte zu groß gewesen sein kann ich mich ja bei dir entschuldigen. was mich wirklich interessiert ist wie kommst du darauf, dass wir seit einen 3/4 jahr an der sache sind?

jetzt noch was zu dir meister propper,
was ich von dir bis jetzt gelesen habe machte eigentlich alles sinn. vor allem aber denke ich, du sprichst sachlich und willst keinem auf den schlips treten. ich kann aber deinem kommetar von heute um 21:00 nicht ganz folgen. ich denke wir haben uns genug gedanken gemacht um die sache für ALLE rentabel zu gestallten. ich bin einfach nur gespannt wer es schafft auf den zug aufzuspringen, und die chance die wir bieten beim schopf zu packen.

aufwiedersehen die herrn
 
#27
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Also zu meinem Kommentar kurz zwei Rechenbeispiele:
Nichtkommerzielles Webradio, 24h Stream, bis 100 % Musikanteil, 1000 Titel, 20 Hörer: 0,0001 € pro Minute und Hörer mal 60 mal 24 mal 360 mal 20 Hörer plus 1000 Titel mal 0,125€ = 1161,80€

Kommerzielles Webradio: Pauschal, egal wie viele Titel du speicherst und Hörer du hast, bis 50.000 € Umsatz im Jahr 1500 €. Natürlich ist die kommerzielle Variante noch billiger, aber mit ein paar mehr Hörern und einem Musikarchiv, das vermutlich noch größer ist, liegst du ganz schnell drüber und du hast als kommerzielles Webradio die Chance auf Geld und wenn´s nur Google Anzeigen auf deiner Seite sind.

Ich hoffe, es ist nun klar geworden.
 
#28
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1. Ich kehre sehr gerne vor meiner Tuer - die Luft tut mir gut! :D
2. Was ich unternommen habe, steht auf 2 sehr gelungen Homepages.
3. Ihr habt Erfolg? Dann teilt das doch den HP-Besucher detaillliert mit!
(Fuer ein anstaendiges Salaer mach ich das sogar!)
4. Bislang muss sich noch niemand aus diesem Thread bei mir entschuldigen.
5. Einfache Internetrecherche bringt sehr Interessantes zutage!
 
#29
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guten morgen meister propper,
bravo du hast deine hausaufgaben gemacht und auch erkannt um was es geht. ich möchte dir meine aufrichtige bewunderung aussprechen. mir war schon klar was du meinst, nur war ich nicht sicher ob ich dich richtig verstanden habe. entschuldige aber ich habe in diesem forum bis jetzt nicht viel sinnvolles gelesen. schlaue spüche gejammere sind wohl hier an der tageordnung. schau den chapri an erklärt mir ich muss meine HP verbessern. ich habe diese person nicht nach seinem rat gefragt. um ganz ehrlich zu sein ich konnte vor einem jahr noch nicht mal einen computer einschalten. WARUM? weil es mich nicht interessiert hat. ich habe bis vor kurzem auch noch ein 15 jahre altes nokia 6120 benützt. war ein gutes telefon! warscheinlich wird mir jetzt ein Forumteilnehmer names chapri (ungefragt) erklären was ich doch für ein altmodischer esel bin.
ich weiss du hast auch bei der diskussion um den RG mitgemischt. ich sage dir:
"ich bin mit dem teil zufrieden und nur weil ein anderer forumteilnehmer danach gefragt hat, habe ich meine meinung gesagt. mir ist der ganze technische trara egal, ich will musik hören, aber erst nachdem ich meinen kommentar zur sache abgegeben habe wurde um den RG diskutiert. ich habe mich entschlossen, mit den leuten kontakt aufzunehmen. alleine schon aus geschäftlichen gründen. wie schon mal geschrieben ich denke in dem stick liegt die zukunft. denn welcher UKW sender ist von hamburg bis münchen zu empfangen. ich denke das ist ein segen für die werbung, und für webradios. meister propper was du von dir gibst hat wirklich hand und fuss, ich werde mich aus diesem forum verabschieden schlaue sprüche habe ich genug gehört. du kannst mich per e-mail erreichen.
viele grüße

Peter
 
#30
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warscheinlich wird mir jetzt ein Forumteilnehmer names chapri (ungefragt) erklären was ich doch für ein altmodischer esel bin.
Nein, wenn du altmodisch wärest, würdest du dich an die Regeln von Rechtschreibung und Schriftsatz halten und hier nicht solche unleserlichen Beiträge abliefern, die für jeden interessierten Leser eine Zumutung sind. Da dir das aber offenbar im Rahmen deiner Fähigkeiten nicht möglich ist, schlägt auch dein Versuch fehl, dich hier als besonders erwachsen oder souverän inszenieren zu wollen.
 
#31
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Bevor sich jmd an einen nicht existierenden e. V. wendet, moege er sich bitte hier die Positionen 2, 4, 5 und 6 anschauen...
 
#33
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Muss man das Radiogator Platinum Paket kaufen, um von diesem Verein voller "Privatradio-Experten" wertvolle Tipps zu erhalten, wie man sein Radio zum Laufen bekommt? Auf der Villa-Media Website fehlen übrigens noch ein paar namhafte Senderlogos - hier solltet ihr euch schleunigst noch ein paar zusammen kopieren. Wäre doch sonst glatter Stilbruch ;)
 
#34
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... und dann wäre auch mal noch ganz interessant zu erfahren, wo all diese Vereine und Firmen, die sich durch die Radiogator, Mediacast und Villa Media Sache schlängeln, angemeldet sind. Dem deutschen Handelsregister sind sie gänzlich unbekannt.

MediaCast Ltd. & Co. KG (Domaineigentümer radiogator.de) - Fehlanzeige
VillaMedia e.V. - Fehlanzeige
HIT MIX FM AG vom ominösen "Peter" (Domaineigentümer hitfm.de) - Fehlanzeige

Da das nicht reicht, sind noch ein paar Gesellschaften in Gründung (lt. Website-History jedoch schon eine ganze Weile):

HIT FM Media Ltd. & Co. KG i.Gr.
Mediacast UG i.G.

Nicht zu vergessen noch die weitere Präsenz der MediaCast UG vs. Ltd. & Co. KG - www.deutsche-netzagentur.de powered by Peter dem Zweiten. Man, diese beiden Peters müssen echt busy sein, bei so viel Business und all dem Erfolg. Dass die überhaupt noch Zeit finden, einen wohltätigen Interessensverband mit garantierten Erfolgschancen aus dem Boden zu stampfen, grenzt beinahe an ein Wunder :wow:.
 
#35
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@oddy
bis 2013 sollen die einnahmen durch werbung (alle werbearten) laut goldmedia auf ingesamt 65 mio. euro steigen und ich frage mich wirklich wo das ganze geld hingeht? das nur die großen hörfunksender davon profitieren (die ja schon genug durch vermarktung kassieren) kann es nicht sein und es gibt für ja extra vermarkter für diese sender zweimal abkassieren das kann es ja eigtl. nicht sein - es heißt immer webradios sind die zukunft aber so?

Lieber Kollege,


es ist im Grunde so einfach.
Mein verlagsleiter in Ulm (Radio 7) sagt 1989 zu: "Mich interessiert Radio nicht, hauprsache den Werbeumsatz kassiert kein anderer!"

Nach diesem Motto betreiben große Player bis zu 10 Webchannels und graben sich die Hörer selber ab!

Noch Fragen?

Nur RAUTE FM haben es geschafft, sind aber zu doof zur Vermarktung....


Gruss
 

ToWa

Gesperrter Benutzer
#37
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Mein verlagsleiter in Ulm (Radio 7) sagt 1989 zu: "Mich interessiert Radio nicht, hauprsache den Werbeumsatz kassiert kein anderer!"
Ein kluger Mensch. Ich überlege noch, ob ich ihn kenne. Damals, als es Radio 7 nicht gab, und die ganze Geschichte in Leutkirch als "Radio Schwarzer Grat" starten sollte.
 
#39
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Dann mal Karten auf den Tisch: Seit wann ist RM ein Unternehmen, das seine Mitarbeiter bezahlt und Gewinne einfährt?
Das sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe! "Zu doof zur Vermarktung" heißt für mich, dass dort nicht alle Möglichkeiten genutzt werden oder sonst irgendetwas grundlegendes versäumt wird. Wenn aber - und das ist augenscheinlich der Fall - der Werbemarkt (Internetradiowerbung) noch nicht das Potential hergibt, eine Zahl X Mitarbeiter zu bezahlen, dann kann das nicht am Versagen oder an der "Dummheit" einzelner Sender liegen, sondern an dem jungen Alter des Marktes.
 
#40
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Basierend auf #5 kann man wohl sagen: Webradio -> Geld verdienen -> Gewinne einfahren -> Unding. Das kann und wird in der Form, wie Webradios üblicherweise in Deutschland betrieben werden und auftreten, nicht funktionieren. Rechnet man sich das mal hoch (Siehe FAQ: Was kostet ein Webradio) auf eine Hörerzahl, die entsprechend auch auf dem Werbemarkt interessant wäre, kommt man immer zu dem Ergebnis, dass Webradio im großen Stil, also auf dem Massenmarkt, in Deutschland (und anderswo?) nicht gewinnbringend gefahren werden kann. Es wird wohl immer ein Begleitservice zu einem funktionierenden, gewinneinfahrenden Service sein - zum Beispiel ein Radio zu einer bestehenden Community/Seite/Sonstwas. AUsnahmen bestätigen die Regel, sind aber wohl in der Tat eher regional zu finden, es soll ja ein, zwei Konzepte geben, die fruchtbar sind - im Semi-Professionellen Bereich und einer entsprechenden Größenordnung, wohlgemerkt.
 
#41
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Welches Webradio aus Deutschland trägt sich derzeit selbst, allein durch Werbeeinnahmen? Mir ist kein einziges bekannt.

Einige "Sender" behaupten derzeit zwar, kommerziell erfolgreich zu sein. Aber wenn ich mir deren unprofessionelle Webseiten ansehe oder das "Programm" anschalte, kann ich das nicht glauben.

Ein Beispiel: Ein angeblich "großes" Radio mit zwei Spartenkanälen, dessen Betreiber sich in Xing als "Geschäftsführer" bezeichnet

Die Webseite: Indiskutables Design (zerschossenes WordPress?) das in vielen Browsern falsch dargestellt wird

Werbung auf der Webseite: von Google AdSense (Groupon überall) und TradeDoubler (laut Sourcecode)

Zugriffe: laut Google AdWords unter 500(!) Zugriffe pro Tag

Facebook: 400 "Fans"

Damit "verdienen" die Betreiber selbst bei einer Klickrate von 1-2% keine 100 Euro im Monat.

"Vermarkter": Audimark, laut Impressum

Werbung im Programm: unter 10 Spots/Woche(! - Stream-Analyse der vergangenen Wochen)

Hörer: maximal 170 je Kanal(!) - gemessen vergangene Woche

Einschaltungen: unter 10.000 je Kanal, je Tag (laut shoutcast ttsl-stats)

Keine Pre-Roll Spots! - Stichproben seit Monaten

Bei den typischen Audimark-TKPs zwischen 3 und 4 Euro.

Macht nach meiner Hochrechnung maximal 60 Euro von Audimark im Monat.

Außerdem: Zwei Flash-Player (zugegeben, die sehen sehr ordentlich aus), aus denen man die laufenden Songs direkt bei AMAZON MP3 oder iTunes kaufen kann.

Nach meinen Erfahrungen lassen sich so maximal € 50 / Monat einnehmen (Provisionen bewegen sich im Cent-Bereich).

Schaut man dann zu Top-100-Station, die 13 Millionen Hörer > 5 Minuten Hördauer im Monat haben, sieht es auch nicht besser aus. Denn Werbung läuft bei denen genau so wenig.

Demnach scheint es egal zu sein, wie groß ein Webradio ist, es gibt offensichtlich nicht genug Werbebuchungen.

Fazit: Finger weg!
 
#42
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Welches Webradio aus Deutschland trägt sich derzeit selbst, allein durch Werbeeinnahmen? Mir ist kein einziges bekannt.
top100 Station? Rautemusik.fm? quu.fm? Technobase.fm?

Außerdem wer behauptet eigentlich, dass im Internet alles genauso sein müsste, wie auf UKW?! Mit Webradio lässt sich Geld verdienen, nur nicht allzu viel. Die Gründe kennen wir: Ein Hauptgrund sind wohl die Hundertausend Angebote allein an Hörfunk. Oder um es mit einem Spruch eines Die Ärzte-T-Shirts zu sagen: Ich bin nicht allein.
 
#43
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Im Mainstream-Bereich mag das alles zutreffen. Bei Sendern, die gezielt eine Nische besetzen, ansprechen und bedienen, geht das etwas leichter, was auch für Werbetreibende attraktiver ist (und was mehr Umsätze bringt als Audimark).

Dennoch habe auch ich meine Zweifel, dass Webradio nach heutigen Maßstäben selbsttragend ist.
Man sollte vielleicht die Quote der Kostendeckung als Anhaltspunkt nehmen - dabei jedoch nicht die gebotene Qualität aus den Augen verlieren.

Hinzu kommt noch, wie die Kosten verteilt sind: Zentral beim Radioinhaber (der dann auch die Kosten für die Bestückung des Musikpools trägt oder technische Ausrüstung, die er seinen Mitarbeitern zur Verfügung stellen kann, z.B. Aufnahmegeräte oder Lizenzen für Sendeprogramme; des weiteren: Zentrale Studiorufnummer etc.) oder verteilt auf die jeweiligen Moderatoren.
Nimmt man das hinzu, könnte ein Sender mit einer niedrigeren Kostendeckungsquote höhere Qualität (und ggf. mehr eigene Werbeumsätze) liefern als ein Sender, der eine hohe Kostendeckungsquote durch das Verstecken der abgetretenen Kosten vorgibt.

Eine echte Vollkostenrechnung würde einen deutlichen Aha-Effekt zutage fördern.
 
#44
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Kurz gefasst : Webradio ohne Verbreitungswege lohnt sich nicht. Nettes Spielzeug, aber auch nicht mehr. Korrekt gekürzt ?
 
#45
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Wenn Du mit "ohne Verbreitungswege" die rein kabelgebundene Distribution (nacktes Internet) meinst: Vielleicht, ja.
Bezieht man aber T-Home und, bei regionalen Angeboten, Kabelnetze mit ein, teile ich deine Kürzung nicht mehr.

Wie gesagt: Der Werbetreibende / Sponsor muss für sich einen echten Vorteil erkennen, und das wird bei einem bundesweiten Mainstream-Programm kaum der Fall sein.
Spreche ich jedoch gezielt "junggebliebene, gläubige Senioren mit Zusatzrente" an, kann das schon ganz anders aussehen.
 
#46
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Wenn ich da eine Beobachtung einwerfen darf :
Einige mir bekannte Jugendliche haben per Handy oft diese Umpf Umpf Umpf-Sender drin. Herkunft unbekannt, Hauptsache die Musik stimmt.
Die "Alten" hören den Kram, den sie schon vor 10 Jahren hörten. RTL, WDR2 , NDR2, SWR 1 etc .
Wenn man diese Leute auf neue Sender anspricht, erntet man ein lächeln, und am Radio wird keineswegs der Zeiger bewegt. Webradio : "Computer hab ich nicht".

Scheitert "Webradio" im Allgemeinen an der Haltung der Hörer - bzw. der Zielgruppe ?
Und warum sollte man den Jubelrufen der Webradio-Lobby Folge leisten, während die DAB-Lobby schon entlarvt wurde ? ( in Bezug auf GB )
 
#47
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Eine kleine Geschichte zu diesem Thema, diese ist genauso geschehen, dafür verbürge ich mich:

Vor ca. 6 Jahren wollte ich ein Webradio aufmachen. Ich meldete mich als Moderator bei einem von mir schnell ausgewähltem Webradion an und moderierte. Mit sehr gutem Erfolg. Doch das war nicht mein Ziel. Ich wollte selber ein Webradio machen. Also informierte ich mich über die Technik usw.beim Betreiber. Kurz danach eröffnete ich mein eigenes Webradio. Dafür dachte ich mir einen einprägsamen Namen aus, den es in der Radioszene noch nicht gab.

Ich sendete unter einem kleinem Streamanbieter, wobei es stä#ndig Aussetzer gab. Die Hörerzahl wuchs und mußte den Streamanbieter wechseln. Schon bald wurde mein kleines Webradio so bekannt und beliebt, das es die momentanen 1000er Marke überschritt. Es meldete sich dann ein Radio-Top-Lister und bot mir ein Jahreswerbevertrag von monatlichen 300,- Euro an. Ich war überwältigt. Danach buchte ein Reiseportal ein Vertrag über monatlich 400,- Euro. Es war kein Traum sondern die Webradio-Wirklichkeit. Davon konnte mann schon leben! Die Hörerzahlen stiegen auf 10.000 und ich war mit mittlerweile mehreren Modertoren unter den TOp10 der Shoutcast-Webradios der Welt! WOw, was für ein Erfolg! Es wurden mehrere Server bei verschiedenen Streamanbieter angemietet. Die Superstars unseres Genre hatten wir in unserem Hause zum Interview zu Besuch! Der ganze Ort, in dem wir leben, horchte auf!

Dann kamen immer mehr Jugend- KInder- oder auch Kindergarten-Webradios hinzu. Schlagartig hatte das Medium Webradio einen faden unprofesionellen Beigeschmack.
DIe Werbeaufträge blieben aus, die Hörerschaft veteilte sich auf andere (auch gute) Webradios. Das Interesse schwindete.

Danach hatte ich noch zweimal Anlauf zu einem guten Webradio genommen - vergebens - die Zeit ist vorbei!
Ich rate jedem heute - macht es nur noch aus SPaß und Freude. Oder bringt 50.000 Euro p.A. mit um etwas provitabel zu machen!

Das war meine kleine Geschichte. Es hatte sich genauso zugetragen und es ist nichts dazu fantasiert!
 
#48
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Eine kleine Geschichte zu diesem Thema, diese ist genauso geschehen, dafür verbürge ich mich:
Diese - oder jedenfalls annähernd so eine - Geschichte kann ich auch erzählen. Die Deppradios sind schon eine Last geworden, die das Niveau der ganzen Szene damals runter zog..

TOp10 der Shoutcast-Webradios der Welt!
Das wiederum - entschuldige - glaube ich einfach mal so nicht.
 
#49
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*Die Hörerzahlen stiegen auf 10.000 und ich war mit mittlerweile mehreren Modertoren unter den TOp10 der Shoutcast-Webradios der Welt! WOw, was für ein Erfolg! *Es wurden mehrere Server bei verschiedenen Streamanbieter angemietet.
Da schließe ich mich dem ForenKater doch mal an. Hier mag - die Top10-Platzierung mal außer Betracht gelassen, etwas nicht so richtig zusammenpassen. Ei oder Henne?



*Hervorhebung von mir
 
#50
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Und bei 600 Euro Einnahmen im Monat hat man nicht mal einen Bruchteil der Lizenzkosten, von Serverkosten mal abgesehen, gedeckt, rechnet man mit 10.000 Hörern Peak. Die ganze Geschichte stinkt ein wenig zum Himmel ;) Aber grundsätzlich erging es vielen guten Amateursendern damals so ähnlich. Splittergruppen, die Hörer aus der Community abzogen, immer mehr kleine Deppradios mit begrenztem Hörerkreis, Sponsoring machten immer weniger Firmen mit - auf Grund der Masse der Anfragen von Sendern, die den Namen nicht wert waren, etc.
 
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