Lokalsender gewinnen bei Funkanalyse Bayern trotz BLR-Einsparung


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#2
AW: Lokalsender gewinnen bei Funkanalyse Bayern trotz BLR-Einsparung

interessant, dass vorallem alle drei sender gewonnen haben, die auch den tagesmantel übernehmen
 
#3
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Untersberg Live übernimmt nur zwischen 9-11 und nicht 13-15 Uhr. Man merkt aber auch, dass das BLR-Programm (eben besonders am Vormittag) einen krassen Kontrast zum übrigen Programm bietet. Die Musik ist ganz anders. Es ist ein Hausfrauenprogramm ab 50, wie kürzlich mal wer meinte.
 
#4
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und hat Untersberg nicht gewonnen? lieber ne 50jährige mutti als hörer, als gar keine hörer :D :)
 
#5
AW: Lokalsender gewinnen bei Funkanalyse Bayern trotz BLR-Einsparung

Interessant, dass gerade zwei, die mal am Schwanken waren, die größte Quote haben: Radio Chiemgau und Untersberg live... Wird da zuviel Geld verprasst? Die standen doch immer schon relativ gut da... Wenn ich mir Charivari Rosenheim ansehe....
Kann sich eigentlich jemand erklären, warum Galaxy gerade in Rosenheim so schlecht da steht? Das Programm ist ja im Grunde eh überall das gleiche und soo schlecht sind die lokalen Sendungen hier nicht.
 
#6
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@andreas
das hab ich jetzt nicht verstanden... wo wird Geld verpraßt? bei der BLR oder bei den Sendern? Wie meinst Du das?

zu Galaxy: das Programm unterscheidet sich schon durch lokale Stunden. Da macht Ro ja doch einige (z. b. am Nachmittag).
Aber ich glaube, dass das ganze Funkhaus (mit Charivari) einfach kein gutes Image hat - bei Galaxy waren am Anfang alle neugierig und der Effekt ist jetzt weg.

@gaisberg
sowohl untersberg und chiemgau haben am vormittag gewonnen, als auch straubing (wenngleich auch eine schlechtere stunde dabei ist) und chiemgau am nachmittag.

und dann gabs noch stationen wie oberland, alpenwelle oder hof, die lieber den automaten anwerfen und massiv verloren haben...
 
#7
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@marie:
Radio Chiemgau hatte doch noch nie wirklich schlechte Quoten. Und Grußsendungen, Flohmarkt und dergleichen verursachen doch jetzt auch keine so immensen Kosten. Warum konnte es trotzdem soweit kommen, dass die fast pleite waren? Trotz der Quoten keine Akzeptanz bei den Werbekunden?
Interessant übrigens, dass auch in der Region Prien/Chiemsee (gehört ja zu Lkr Rosenheim) überwiegend Radio Chiemgau gehört wird, obwohl man ansonsten auch in Prien hauptsächlich zu Rosenheim Bezug hat. Da machts vielleicht doch der Sendername, denn auch Prien gehört zum Chiemgau.
 
#8
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@andreas
mit so thesen über vermeintliche pleiten wäre ich vorsichtig - das hat schon manchem hier ärger eingebracht.

ich glaube auch, du verwechselst was. chiemgau war meines wissens noch nie pleite (oder fast). die hatten zumindest immer noch soviel geld, dass man sie außen wahrnimmt (zumindest wenn ich 1 x im monat durchs sendegebiet fahre sehe ich immer mal ein logo).
untersberg war vor 2 jahren pleite (insolvenz)
.
zur akzeptanz in prien: wo kann man das rauslesen? sicher finde ich es gut, wenn der sender den namen einer region trägt.
bei chari liegt die nicht-akzeptanz für mich aber eher in einem schlechten image als in eine schlechten programm. nur das image ändern tun die so wirklich auch nicht.
 
#9
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@marie:
Wegen "Pleite": hätte ich vielleicht anders formulieren sollen, ich wollte da nichts unterstellen. Worauf ich mich bezog, war eigentlich dieses:

http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/807/18789/

Darin wird das Sendegebiet Traunstein neben BGL ausdrücklich erwähnt. Nachdem die BLM bei Radio Chiemgau die Mindestlokalsendezeit besonders stark reduziert hat, ging ich davon aus, dass es nicht sonderlich rosig aussah zu dem Zeitpunkt. Die Überschrift des Artikels suggeriert den Rest.

Dass Radio Chiemgau in der Realität immer noch relativ viele Eigensendungen hat (mehr als eben die genannten 4 Stunden) und dieses Angebot der BLM nicht wahrgenommen hat, ist ja sehr positiv im Grunde.

Was die Akzeptanz betrifft: das kann man nirgends rauslesen, ich kann da allenfalls mit persönlichen, nicht repräsentativen Erfahrungen dienen. Muss natürlich nicht stimmen, aber mir kommt´s jedenfalls so vor, als würden im Priener Raum deutlich mehr Leute Radio Chiemgau einschalten als Radio Charivari. Liegt möglicherweise auch daran, dass Charivari mangels Füllsender lange nicht in der Priener Gegend empfangbar war und Radio Chiemgau sozusagen vor dem Priener Füllsender auf Sendung ging.
 
#10
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Der Erfolg von Untersberg Live ist wirkliche eine Überraschung. Von 23,5% im letzten Jahr konnte man sich auf 29,9% verbessern, und das obwohl kaum Veränderungen vorgenommen wurden und weiterhin viel zu viel geclaimt wird.
 
#11
AW: Lokalsender gewinnen bei Funkanalyse Bayern trotz BLR-Einsparung

na klar wurden Veränderungen vorgenommen: Untersberg live übernimmt jetzt Vormittag den BLR-Mantel und hat sich auch musikalisch auf den Mantel angepaßt.
Ob das jetzt gut oder schlecht ist, ist bekanntlich Geschmackssache.
 
#12
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Zitat von arox:
Der Erfolg von Untersberg Live ist wirkliche eine Überraschung. Von 23,5% im letzten Jahr konnte man sich auf 29,9% verbessern, und das obwohl kaum Veränderungen vorgenommen wurden und weiterhin viel zu viel geclaimt wird.
Vielleicht liegt es daran, dass Untersberg Live auch in vielen Teilen des Landkreises Traunstein und Altötting, neben Radio Chiemgau, gehört wird. Man muss immerhin bedenken, dass ich in Garching an der Alz noch immer Untersberg Live hören kann. Es ist wirklich eine starke Leistung. Der Sender Högel hat die optimale Position.
 
#13
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Zitat von Benjamin:
na klar wurden Veränderungen vorgenommen: Untersberg live übernimmt jetzt Vormittag den BLR-Mantel und hat sich auch musikalisch auf den Mantel angepaßt.

Von wegen! Die Musik wurde überhaupt nicht an das Mantelprogramm der BLR angepasst. Es gibt immer noch denselben Mix wie im letzten Jahr.
 
#14
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@m-traunreut....
ob der Sender in Garching zu hören ist oder nicht, hat nichts mit der Tagesreichweite im Stereoempfangsgebiet zu tun. Als Stereoempfangsgebiet hat Untersberg live lediglich das Berchtesgadener Land angegeben - das sind 77.000 Hörer. In so einem kleinen Gebiet ist es natürlich auch leichter auf einen hohen Prozentsatz zu kommen. Früher wurde für Radio Untersberg auch Salzburg als Stereoempfangsgebiet ausgewiesen. Dann kam für das Gesamtgebiet immer ein Satz von 11-13 Prozent heraus, was natürlich nicht zu vermarkten ist.

@arox: das ist wohl geschmackssache
 
#15
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Grüß Gott zusammen!

@Andreas W:
Hast Du schonmal in einer lokalen Hörfunkredaktion gearbeitet? Geld verprasst wird da sicherlich nirgends, das wird mir jeder bestätigen, der aus einer solchen kommt. Wo nix da is, kann man auch nix verprassen - that's fact!!

@all:
Meiner Meinung nach liegen bei vielen Lokalsendern die finanziellen Engpässe nicht nur an dem Mangel an Werbekunden, sondern auch an unüberlegten finanziellen Aufwendungen.
So gut wie kein Lokalsender im südostbayerischen Raum beschäftigt z. B. eigene Techniker. Bei technischen Problemen werden Leute geholt, die extrem viel Geld kosten. Viele GFs haben sehr wenig bis gar kein technisches Hintergrundwissen, was zu unverständlichen technischen Ansichten führt.

Vor allem wenn es um den Kauf von neuer Sende- und Produktionstechnik oder EDV geht wird an der falschen Ecke gespart. Billiges oder unausgereiftes Studio-Equipment wird gekauft, welches nicht nur schlecht klingt sondern auch nach sehr kurzer Zeit wieder ersetzt werden muss. Nur eine von mehreren versteckten Kostenfallen der lokalen.

Alpenwelle, Chiemgau, ISW und Untersberg Live vertrauen auf den gleichen technischen Supporter, der meiner Meinung nach nicht gerade kompetenz und fachliches Know-How ausstrahlt. Aber die o. g. Sender verlassen sich drauf, weil es eben keinen anderen gibt und in technischer Hinsicht es keiner in den Sendern besser weiss. ...nicht ungefährlich!

@Benjamin: Bei Untersberg Live wurde definitiv am Musikformat seit der letzten Funkanalyse nichts geändert bzw. Anpassungen an den BLR-Mantel vorgenommen. Daraus ergibt sich auch der ziemlich grobe Übergang zum BLR-Mantel am Vormittag. Der Oldie based AC Mantel von der BLR und AC mit MOR Elementen von Untersberg Live - klar, das ergibt einen hörbaren Unterschied. Chiemgau z. B. spielt ein nahe an Arabella orientiertes Musikformat, passt sehr gut zum BLR-Mantel und ergibt für den Hörer einen quasi nicht hörbaren Unterschied.

@m-traunreut: Marie hat vollkommen recht, die Hörer in z. B. Garching a. d. Alz sind für die Erhebung von Untersberg Live vollkommen irrelevant. Was zählt ist allein der betreffende Landkreis, also in diesem Fall die 77.000 im Landkreis BGL.
Mit Sicherheit hat das gute Ergebnis von Untersberg live auch mit der topografischen Lage Berchtesgadens zu tun. Es gibt z. B. eine sehr schlechte Sender-Abdeckung im Markt Berchtesgaden, Schönau und Marktschellenberg und Untersberg hat dort einen eigenen Sendestandort. Sorgt natürlich für viele Stammhörer.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass bei den lokalen im südostbayerischen Raum echt gute Arbeit geleistet wird!
Wenn man das knappe Budget und die wenigen redaktionellen Mitarbeiter betrachtet, machen alle wirklich anständiges Prorgramm das sich nirgends verstecken muss.
Belohnt wurde das ganze durch den deutlichen Zuwachs der Hörer bei Radio Chiemgau und Untersberg live.
Wer das als unbeteiligter "nur Hörer" anders sieht, der soll die Initiative ergreifen und seine Kritikpunkte offen und konstruktiv bei seinem Lokalsender vor Ort einbringen - Für ehrlichen Feedback und Anregungen hat jeder ein offenes Ohr!

Ein schönes Wochenende!

McRadioMat
 
#16
AW: Lokalsender gewinnen bei Funkanalyse Bayern trotz BLR-Einsparung

@McRadioMat:
Nein, ich bin nur armer Hörer... :) Für mich ist halt nur Quote=Cash und da verstehe ich es nicht, wenn scheinbar R.Chiemgau zu den Problemkindern der BLM gehört (hat), wo die immer relativ gute Quoten hatten. Ich meine, so strukturschwach sind Lkr. Traunstein und BGL doch auch nicht, dass es da nicht genug zu werben geben müsste... Im Kino z.B. wird man ja hierzulande regelrecht bombardiert mit lokaler Werbung.

Meine Kritikpunkte konkret an Radio Chiemgau:
- zu enge Rotation und auch hier immer mehr typisch deutsches Formatradio, d.h. Radio Chiemgau wird mir zunehmend zu "aalglatt" und ist für mich bald keine Alternative mehr zu den landesweiten (aber das ist Ansichtssache und wird eh schon an anderer Stelle im Forum regelmäßig breitgetreten)
- zu wenig lokale Information... Ich hätte gerne sehr viel mehr Lokalinfos, aber das ist wohl nicht mehr zu bezahlen heutzutage... Dennoch: wenn hier lokal was Entscheidendes passiert (was eh nur alle heilige Zeit der Fall ist), dann hängt R.Chiemgau meist im Mantelprogramm drin und man hört gar nix davon

Beide Kritikpunkte gelten auch für Charivari Rosenheim. Radio ISW scheint mir da noch etwas eckiger und kantiger und auch lokaler zu sein, Untersberg live kann ich nur schlecht empfangen, kam mir aber immer etwas frischer vor.
 
#17
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@Andreas W
Und was hälst du von den Moderatoren und Lokalnachrichtensprecher auf Radio Chiemgau? Ich finde auch, es nervt, ständig hören zu müssen, "schönste Region Deutschlands", "schnellster Verkehrsservice...", "der beste Mix". Diese Häufigkeit.



Wieso wird bei Untersberg Live Salzburg nicht als Stereoempfangsgebiet ausgewiesen? Sie machen ja ein grenzüberschreitendes Programm (mit einem Studio in Salzburg) und mit 11-13 Prozent kann man sicher was machen. Natürlich schalten auch Salzburger Firmen Werbung bei Untersberg Live.
 
#18
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@Gaisberg

...weil seitens der BLM ein Hörer-Research in Salzburg nicht vorgesehen ist. Die BLM ermittelt die Hörerzahlen ausschließlich bayernweit und nicht grenzüberschreitend.

Untersberg live müsste aus Eigeninitiative jemanden Beauftragen, diese Zahlen zu ermitteln. ...unbezahlbar!

Genauso wenig tauchen in der Funkanalyse Bayern die Sender "Antenne Salzburg" oder "Hitradio Ö3" oder "FM4"...usw. auf. Diese haben aber im deutschen Grenzgebiet keinen unerheblichen Marktanteil.

Wäre das selbe in umgekehrt...
 
#19
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@McRadioMat:
Dennoch sind Programme wie z.B. die Welle 1 aus Salzburg durchaus auch im Chiemgau präsent (z.B. Veranstaltungen) und es scheint auch einige Werbekunden aus Bayern zu geben. Diese Werbekunden dürften sich ja mangels Zahlen für Welle 1 in Bayern dann auf ihr "Gefühl" verlassen, oder?

@Gaisberg:
Die Moderatoren finde ich sehr unterschiedlich in ihrer Qualität. Manche klingen recht amateurhaft, andere klingen zwar professionell, aber nicht nach Chiemgau, das ist sehr schwierig, glaube ich, gute Moderatoren mit lokaler Einfärbung zu finden, ohne dass es sich seltsam anhört. Was das Mantelprogramm angeht: da finde ich es besonders schwierig, eine Moderation zu finden, die einerseits bayernweit läuft (also neben "Altbayern" auch in Franken und Schwaben), andrerseits aber als "lokale" Moderation getarnt werden soll. Eine lokale Moderation aus Franken dürfte und sollte eigentlich auch nie so klingen wie hier in Oberbayern.
Mir fällt gerade auf, dass ich nicht einen Moderatoren beim Namen nennen könnte, obwohl ich Radio Chiemgau resp. Charivari deutlich öfter höre als Antenne B. oder Bayern 3....
 
#20
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@McRadioMat
Muß Dir wieder mal widersprechen: Sowohl Antenne Sbg als auch Welle 1, Ö3 und wie die anderen einstrahlenden Sender auch heißen tauchen an den grenznahen Standorten in der Tagesreichweite der Funkanalyse auf. Allerdings mit minimalen Prozentwerten (Welle 1 z. B. im BGL mit 5,0 % und Antenn Sbg mit 8,7 % im BGL, im Chiemgau und bei der ISW noch schlechter).

@Gaisberg:
Das Salzburger Gebiet wurde vom U-Live-Vorgänger Radio Untersberg noch im Stereo-Empfangsgebiet über die Funkanalyse abgefragt (da gabs 2 Gebiete: eines mit Salzburg und eines nur BAyern). Aber die Kosten waren zu hoch und das Ergebnis zu mager.

@AndreasW:
Die Zahlen für Bayern bekommt ja Antenne und Welle nicht in die Hand. Die Funkanalyse wird von den bayerischen Anbietern bezahlt. Aber die Zahlen wären auch zu schlecht, um sie zu veröffentlichen.

Die Werbekunden die Welle 1 (aber auch Antenne Sbg) in Bayern hat, kannst Du an den Fingern Deiner Hände abzählen. Und die glauben einfach, was ihnen z. B. die Welle-ADM vom Himmel herunter.... erzählen :). Abgesehen davon spielt im lokalen Markt die Quote nicht die entscheidende Rolle.
Welle 1 verdient das Geld mehr mit den Partys als mit klassischer Radiowerbung.

Übrigens Andreas: alle Sender die im BLR-Tagesmantel hängen, senden auch in den Mantelstunden um Halb Lokalnachrichten (Chiemgau sogar Schlagzeilen zur vollen Stunde) . Der lokale Anteil im Mantel ist nicht viel weniger als im selbstproduzierten Programm. Und die 3 Sender im Mantel sind lokaler als manch ein Standort im Ballungsraum oder z. B. Oberland oder Hof, die nur automatisierte Musikstrecken fahren (und u. a. auch deshalb in der FA deutliche Verluste haben).
 
#21
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Ich verstehe aber eines nicht: Untersberg Live und jeder andere Sender geht davon aus, dass alle Bewohner des LKR BGL oder sonst wo erreicht werden. Wieviele Hörer sie tatsächlich erreichen, wissen sie aber nicht. Diese Prozentzahlen sind reine Prognosen.

Ich habe noch nie erlebt, dass Radio Chiemgau oder Untersberg eine Hörerumfrage macht, (außer im RAdio bei den Gewinnspielen). Also wie gesagt, reine Prognosen
 
#22
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@Benjamin:
"Antenn Sbg mit 8,7 % im BGL"
Das ist doch ein Wert, von dem mancher österreichische Privatsender nur träumt, oder irre ich mich da?

" alle Sender die im BLR-Tagesmantel hängen, senden auch in den Mantelstunden um Halb Lokalnachrichten "

Ja, das kann man auch schön beobachten, wenn man Chiemgau und Charivari vergleicht. Ich empfinde es allerdings etwas zu starr, nur immer um halb die eine Minute Lokalinfos durchzuziehen. Ich hätte manchmal trotz Mantel gerne etwas spontanere Lokalbeiträge oder schnellere Information. Im ungünstigen Fall kann es nämlich durchaus lange dauern, bis eine Info mal um halb kommt. Und ab 18 Uhr ist es dann sowieso überall vorbei mit der Lokalkompetenz.

"Und die 3 Sender im Mantel sind lokaler als manch ein Standort im Ballungsraum oder z. B. Oberland oder Hof, die nur automatisierte Musikstrecken fahren (und u. a. auch deshalb in der FA deutliche Verluste haben)."

Das stimmt natürlich. Grundsätzlich ist es sowieso egal, ob nun ein Mantelprogramm kommt, oder der Computer den Musikteppich liefert. Im Mantelprogramm findet dann wenigstens noch eine Moderation statt. Aber wenn dann beim Musikteppich nicht mal mehr Lokalinfos eingeflochten werden....

Besonders interessant finde ich halt in dem Zusammenhang die trotz hoher Konkurrenz aus München starke Quote der Hitwelle Erding, die ohne Mantel auskommt und den Erdingern anscheinend doch ein gutes Stück Lokalidentität vermittelt.
 
#23
AW: Lokalsender gewinnen bei Funkanalyse Bayern trotz BLR-Einsparung

@Andreas
Du träummst....
Hast Du die Hitwelle schon mal gehört? Von welcher lokaler Identität redest Du dann?
Und die Hitwelle braucht auch keinen Mantel, weil sie voll (naja :) fast voll...automatisiert aus dem PC kommt - und das verdammt gut gemacht.

Klar sind 8,7 % für n Ösisender nicht schlecht, aber in Bayern nunmal nicht zu vermarkten.

Und wie kommst Du auf ne Minute Lokalinfos? Die Lücke im Mantel hat halt mal 4 Minuten.... und die wird auch gefüllt mit 3 Min Lokalnachrichten und ca. ner Minuten Wetter/Verkehr
 
#24
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@marie:
Ich hab sie schon mal hin und wieder gehört, ja... Aber natürlich mangels brauchbarem Empfang nicht täglich und nicht so oft, dass ich über sie 100%ig urteilen könnte. Deshalb habe ich mit "anscheinend" (hätte ich scheinbar schreiben sollen?) auch nur eine Vermutung ausgedrückt, die nun deinem Posting zufolge falsch war. Auch recht. Bemerkenswert finde ich die Quote der Hitwelle immer noch. Und ob nun ein Mantelprogramm aus München kommt, oder ein Musikteppich aus dem Computer, ist ja wie oben schon erwähnt, relativ egal. Moderiert wird auf der Hitwelle ja anscheinend doch öfter mal und damit hat das für mich auch Lokalcharakter.

Das mit den Lokalinfos um :30 muss ich mir jetzt mal in nem Langzeittest genauer anhören, da scheine ich vom fast täglichen Halbhinhören doch einen falschen Eindruck zu haben. 3 Minuten Lokalnachrichten wäre ja echt richtig viel... Und du bist dir sicher, dass das den ganzen Tag lang 3 Minuten sind? Was nichts dran ändert, dass mir das immer noch zu wenig ist auf die Stunde bezogen, wenn sonst im Programm nix lokales läuft.
 
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