Mario Barth "erfolgreichster deutscher Comedian des Jahrhunderts"?


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#1
Möchte euch alle zu einer Diskussion über Mario Barth einladen, wie kann das sein dass ein Komiker der einfache und flache Witze macht alle Rekorde bricht.

Keiner ist so erfolgreich wie Mario Barth und keiner macht solche dumme und billige Witze die nichts mit Intelligenz zu tun haben.

Wie erklärt sich sein Erfolg, sind wir alle dumm oder warum hört man sich so was flaches wie Mario Barth an, soweit mir bekannt ist gab es noch nie einen deutschen Sprücheklopfer der so erfolgreich war wie Mario Barth in seiner noch jungen Karriere.

Ein interessanter Artikel dazu von ZEIT Online, dieser Artikel geht grade durchs Netz wie eine Rakete und wird deutschlandweit diskutiert. http://www.zeit.de/kultur/2016-12/mario-barth-tour-dresden
 
#6
Was zählt ist der Erfolg unsere Gesellschaft möchte einen Mario Barth, er trifft genau auf die Bedürfnisse des durchschnittlichen Bürger unseres Landes in unserer Zeit. Der Erfolg kommt nicht von selbst und kein Böhmermann, Dieter Nuhr, Luck Modrige oder sonst jemand hat es jemals geschafft das Olymiastadion mit Leuten zu füllen.

Die Menschen von heute die mit den Medien unzufrieden sind, Populisten wählen und kein Verständnis für Angelas Politik haben, gehen gerne zum Abschalten in eine Show von Mario Barth.

Dieser Barth schafft es jede Halle und jedes Stadion in unserer Bundesrepublik innerhalb kürzester Zeit zu füllen.

Die Beliebtheit von Mario Barth sagt was über den geistlichen Zustand unserer Zeitgenossen aus.

Angeblich hat er in seiner Karriere schon Brutto 150 Millionen Euro verdient, wenn der Staat die Hälfte davon wieder abgezogen hat, bleiben ihm noch 75 Millionen übrig.

http://www.luxusleben.info/mario-barth-vermoegen/
 
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#8
Also, auch auf die Gefahr hin, hier Prügel zu beziehen, ich finde Mario Barth durchaus unterhaltsam. Inbesondere "Willkommen bei Mario Barth" ist durchaus gut gemachte Unterhaltung Sicherlich nicht Grimme-Preis verdächtig, aber das ist auch nicht der Anspruch. Ich kann jedenfalls darüber lachen. Da finde ich z.B. andere viel schlimmer wie Cindy aus Marzahn, Atze Schröder oder Bülent Ceylan. Herr Barth ist zumindest in seinen Sendungen immer sehr spontan und sagt nicht ein vorgefertigtes Programm auf und das ist wirklich teilweise wirklich Stand up im reinsten Sinne. So und jetzt steinigt micht, aber jeder nur einen Stein. :D

@Mannis Fan

Ist Prolet jetzt ein Schimpfwort? Barth gehört für mich nicht in diese Kategorie, dann eher Atze Schröder, aber die Komik von Barth ist nie unter der Gürtelinie oder verletzend.
 
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#9
Dafür haben Barths Witze einen Bart der länger sein dürfte als der vom Weihnachtsmann. Was man bei der Olympia-Stadionnummer gern unterschlägt, insbesondere er selbst, ist die einfache Tatsache, dass er das nicht alleine war. Da waren DJ Bobo, Glasperlenspiel, Vanilla Ice, die Ehrlich Brothers und noch ein paar andere mit von der Partie. Insofern ist es schlichte Augenwischerei das er das Olympia-Stadion in Berlin gefüllt hätte. Das hat er nämlich nicht, jedenfalls nicht allein.
2008 hat ihn das Berliner Stadtmagazin unter 100 Kandidaten übrigens mal zum "peinlichsten Berliner" gewählt. Und das ist er ja auch bis heute geblieben, wie er erst kürzlich sehr eindrucksvoll in New York bewiesen hat.
Freßt mehr Scheisse, denn Millionen Fliegen können nicht irren - mehr fällt mir zu Mario Barth eigentlich nicht ein. Was im Radio das Einheitsgedudel der größten Hits der 80er und 90er ist halt Mario Barth unter den Comedians - langweilige Durchschnittsunterhaltung mit Zoten die gefühlte 100 Jahre alt sind. Wahrscheinlich gefällt er deshalb auch so vielen, weil da jeder Anspruch, sowohl an sich selbst als auch an das Publikum, abhanden gekommen ist...

Atze Schröder ist übrigens relativ spezifischer Ruhrpott-Humor. Die sind da wirklich so, deshalb findet man den ausserhalb des Potts meistens relativ unlustig. Ceylan nimmt mehr oder weniger die Deutsch-Türken-Prolls auf den Arm und Cindy aus Marzahn war ein mehr oder weniger lustiges Berliner-Hartzer-Duplikat. Barth war und ist an sich gar nichts, ausser halt ein belangloser Witzeerzähler.
 
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#12
Wer brauch heute noch Theater und Opern usw. nach Meinung von Mario Barth ist Kulturförderung für Ihn Steuergeldverschwendung, an der er sich selbst als vermögender Millionär mit seinen Steuern beteiligen muss.

Mit dem Beitrag über die Oper hat er sich bei den Journalisten zum Deppen gemacht aber bei vielen armen Leuten denen das Geld nicht bis zum Monatsende reicht, viele Sympathien verdient.

Teilweise kann ich auch seine Kritik an der staatlichen Kulturförderung verstehen, die ganzen Theater, Orchestervorführungen und Opern, werden von Menschen mit viel Geld besucht aber vom Staat subventioniert, das ist berechtigte Kritik.

Die Sendung Mario deckt auf befasst sich wohl deswegen mit dem Thema, da der Moderator dieser Sendung jedes Jahr selbst Millionen von Steuern zahlt und über deren Verwendung nicht sehr Glücklich sein kann.

Nach seriösen Berechnungen einiger Wirtschaftsexperten und nach Angaben einer Wirtschaftsauskunfteien hat Mario Barth in seiner gesamten Karriere offizielle 150 Millionen Euro Brutto verdient, das macht wohl ca über 70 Millionen Steuern die er schon zahlen durfte.

Mario Barth ist einer der wenigen Stars der sich über sein eigenes Unternehmen vermarktet und dessen Vermögen durch gute Recherche berechenbar ist.

In den USA gibt es überhaupt keine Kulturförderung und trotzdem hat dieses Land einiges an Kultur zu bieten.
 
#13
Assmussen lebt noch, ja. Und was Barths Opernschelte angeht, sollte man mal hinterfragen mit wieviel Kulturförderung eigentlich sein völlig überflüssiger Kinofilm "Männersache" erstellt wurde...
 
#14
Die Beliebtheit von Mario Barth sagt was über den geistlichen Zustand unserer Zeitgenossen aus.
Wohingegen dieser Satz etwas über den geistigen Zustand seines Verfassers aussagt.

Da finde ich z.B. andere viel schlimmer wie Cindy aus Marzahn, Atze Schröder oder Bülent Ceylan.
Es hilft nichts, den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben. Die aufgezählten Personen (Ceylan würde ich ausnehmen) schenken sich gegenseitig nichts.

da der Moderator dieser Sendung jedes Jahr selbst Millionen von Steuern zahlt und über deren Verwendung nicht sehr Glücklich sein kann.
Welch eine Begründung! Ich bin über die Verwendung meiner Steuern auch nicht glücklich.
 
#15
Teilweise kann ich auch seine Kritik an der staatlichen Kulturförderung verstehen, die ganzen Theater, Orchestervorführungen und Opern, werden von Menschen mit viel Geld besucht aber vom Staat subventioniert, das ist berechtigte Kritik.
Ja, aber auch ein halbwahres Klischee. Solange Plätze für Schüler, Studenten und Rentner ebenfalls bezuschußt werden und einige Veranstaltungen zu günstigen Preisen angeboten werden können (soll ja Leute geben, die mit ihrer Familie noch ins Weihnachtsmärchen gehen ...), sehe ich die Angelegenheit bei weitem nicht so kritikwürdig. Jetzt mal abgesehen davon, daß gerade beim Theater auch Interaktion mit dem Publikum eine große Rolle spielt. Es gibt einfach Sachen, die man nicht im Fernsehen oder im Radio umsetzen kann.
Ich gebe ja zu, daß ich als Schüler sehr gerne einmal im Monat in der Oper war und somit einer von denen, die von diesen Subventionen sicher was abbekommen haben.

Die Sendung Mario deckt auf befasst sich wohl deswegen mit dem Thema, da der Moderator dieser Sendung jedes Jahr selbst Millionen von Steuern zahlt und über deren Verwendung nicht sehr Glücklich sein kann.
Und deswegen greift Herr Barth pflichtbwußt genau solche Kulturförderungen an, die es einigen seiner Kollegen ermöglichen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Ich weiß nicht, wie ich das finde, aber ich will mal wohlwollend unterstellen, daß der Knatsch mit der Theaterkritik auch nicht einen einzigen Zentimeter auf seinem Mist gewachsen ist, sondern auf dem seiner Redaktion.

In den USA gibt es überhaupt keine Kulturförderung und trotzdem hat dieses Land einiges an Kultur zu bieten.
Dort gibt es keine staatliche Kulturförderung. Aber dort gibt es einen anderen Sinn für Gemeinschaft als hier in Deutschland. Halbwegs betuchte Leute ohne Ehrenamt oder ohne öffentlich bekundete Spenden für einen guten Zweck oder für die Kultur? In den USA nahezu undenkbar. Schaffe hierzulande vergleichbare Strukturen, und wenn die Ausgangslage vergleichbar ist, reden wir gerne nochmal über Deinen obigen Satz.

Gruß
Skywise
 
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#17
Jetzt hör mir auf mit OTTO. Der Mann ist erst Recht nur noch peinlich. :rolleyes:
Das sagt genauso so viel über den Zustand der deutschen Comedy aus, dass ein Mann mit den ewig gleichen Witzen seit 40 Jahren durch D tourt und alle finden es gut.
 
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#19
Die Rolling Stones touren seit 50 Jahren mit den ewig gleichen Songs und machen damit die Hallen voll.
Also ehrlich gesagt, sind es nicht immer nur die gleichen Stücke die die Stones spielen. Die legen ja auch regelmässig neue Alben vor. Ausserdem verstehen die ihr Handwerk und haben sich weiterentwickelt. Bei Otto habe ich dieses Gefühl leider überhaupt nicht. Der ist für mich immer noch irgendwo zwischen Kindergarten und Grundschule stehengeblieben.
 
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#20
Jetzt hör mir auf mit OTTO. Der Mann ist erst Recht nur noch peinlich. :rolleyes:
Das sagt genauso so viel über den Zustand der deutschen Comedy aus, dass ein Mann mit den ewig gleichen Witzen seit 40 Jahren durch D tourt und alle finden es gut.
Na, das kann sich auch ein Otto nicht erlauben.
Sein Humor hat sich schon in den 40 Jahren weiterentwickelt. Wenn auch nicht rasend schnell. Wenn auch nicht unbedingt in Sachen Niveau. Es sind ein paar Wort- und Sprachspiele mehr enthalten, der Anteil musikalischer Parodien ist deutlich gewachsen, im Gegenzug sind die körperlich fordernden Albernheiten abgeklungen, er hat ein paar neue Themen entdeckt, wozu auch die Generation Smartphone und - man soll's nicht glauben - auch einige Politiker zählen ... Otto 2016 ist schon ein Anderer als Otto 1971, als sein erstes Album auf den Markt kam. Mag damit zusammenhängen, daß sich auch im Hintergrund einiges getan hat. Robert Gernhardt zum Beispiel ist ja leider völlig unverdient verstorben, somit fällt auch sein Einfluß weg.
Klar, Otto ist Comedy-Relikt, hoffnungslos albern, und ob man ihn sich unbedingt nochmal auf der Bühne anschauen muß, weiß ich nicht. Aber gerade Otto hat gezeigt, wie man seinen eigenen Stil beibehalten und sich inhaltlich trotzdem weiterentwickeln kann. Durch neue Themen, durch Veränderung einzelner Bestandteile der Bühnenshows, ... seine "Susi Sorglos" hat er jedenfalls längst eingemottet. Ich vermute: er hat sie irgendwo auf Youtube eingesperrt, wo sie Haartrockner und Rasierapparate rezensiert.

Gruß
Skywise
 
#21
Ich sags mal so: Satisfaction wird auch in 20 Jahren noch so ziemlich jeder mitgröhlen können. Ottos Hänsel und Gretel-Adaptionen kann seit gefühlten 30 Jahren jeder auswendig, ebenso "Der menschliche Körper" oder Susi Sorglos. Welche Gags und Witze von Mario Barth werden im kollektiven Bewußtsein der Deutschen haften bleiben? DAS ist der entscheidende Punkt. Barth läßt sich ja mittlerweile schon Sprüche schützen, welche nachweislich nicht von ihm stammen, nur um Verwender der selbigen zu belangen, siehe "Nichts reimt sich auf Uschi", was belegbar Jahre vor ihm schon das Frühstyxsradio von ffn verwendet hat.
 
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#23
Ich sags mal so: Satisfaction wird auch in 20 Jahren noch so ziemlich jeder mitgröhlen können. Ottos Hänsel und Gretel-Adaptionen kann seit gefühlten 30 Jahren jeder auswendig, ebenso "Der menschliche Körper" oder Susi Sorglos.
Richtig, damals wars auch noch lustig, aber mittlerweile muss er sowas mit fast 70 (!!!) nun wirklich nicht mehr bringen. Die Stones müssten das Lied auch nicht mehr bringen. Wenn die als "alte Herren" davon singen, dass sie keine (sexuelle) Befriedigung mehr bekommen, dann ist das jetzt auch nicht unbedingt glaubhaft. Das Lied ist aber numal eine Hymne einer ganzen Generation geworden, daher wird es auch noch gespielt, sicherlich haben die Hänsel und Gretel Adaptionen von Otto jetzt auch ihren Platz in der deutschen Comedykultur, aber der ist mittlerweile im Museum und bitte nicht mehr 2016 auf der Bühne.
 
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#24
Ob der sich mit fast 70 noch auf eine Bühne stellen muss, ist die eine Seite. Um die gings mir aber gar nicht. Otto ist mit seinen eigenen Gags berühmt geworden, ebenso wie die Stones mit ihrer eigenen Musik berühmt geworden sind. Barth klaut sich seine Zoten nur überall zusammen und gibt sie dann auch noch als seine eigenen aus.
 
#25
keiner macht solche dumme und billige Witze die nichts mit Intelligenz zu tun haben.
De gustibus non est disputandum. Ich zum Beispiel finde ihn teilweise sehr lustig. Nichts mit Intelligenz zu tun haben hingegen nahezu sämtliche Beiträge gewisser Forennutzer. Dein Beitrag Nr. 12 zum Beispiel ist ein selten wirres Agglomerat von unzusammenhängenden und inhaltsleeren Aussagen. Und damit im übrigen symptomatisch für Deine Äußerungen hier.
warum hört man sich so was flaches wie Mario Barth an
Siehe oben.
dieser Artikel geht grade durchs Netz wie eine Rakete und wird deutschlandweit diskutiert
Blödsinn.
Die Menschen von heute die mit den Medien unzufrieden sind, Populisten wählen und kein Verständnis für Angelas Politik haben, gehen gerne zum Abschalten in eine Show von Mario Barth.
Was für eine blödsinnige Verallgemeinerung.
Angeblich hat er in seiner Karriere schon Brutto 150 Millionen Euro verdient, wenn der Staat die Hälfte davon wieder abgezogen hat, bleiben ihm noch 75 Millionen übrig.
Deine Mathematikkenntnisse sind überaus beeindruckend.
Was man bei der Olympia-Stadionnummer gern unterschlägt, insbesondere er selbst, ist die einfache Tatsache, dass er das nicht alleine war. Da waren DJ Bobo, Glasperlenspiel, Vanilla Ice, die Ehrlich Brothers und noch ein paar andere mit von der Partie. Insofern ist es schlichte Augenwischerei das er das Olympia-Stadion in Berlin gefüllt hätte. Das hat er nämlich nicht, jedenfalls nicht allein.
Das ist so auch nicht richtig. Das Stadion war bereits ausverkauft, als er die weiteren Künstler dazugebucht hat. Und in den folgenden Jahren ist die Sache ohnehin zum Selbstläufer geworden.
2008 hat ihn das Berliner Stadtmagazin unter 100 Kandidaten übrigens mal zum "peinlichsten Berliner" gewählt.
Das ist nun wirklich kein Maßstab. Das Magazin selbst ist nämlich oft genug selbst hochgradig peinlich.
Und was Barths Opernschelte angeht, sollte man mal hinterfragen mit wieviel Kulturförderung eigentlich sein völlig überflüssiger Kinofilm "Männersache" erstellt wurde...
Fast 1,9 Millionen Kinobesucher belegen, daß von "völlig überflüssig" keine Rede sein kann, denn wenn ein Film so viele Menschen ins Kino lockt, hat er seinen Sinn erfüllt. Und man darf auch davon ausgehen, daß das Einspielergebnis so gut war, daß die Filmförderung, wie es üblich ist, vollumfänglich zurückgezahlt wurde. Es zeugt im übrigen von unschön-elitärer Sichtweise, ein Kulturerzeugnis als "überflüssig" zu bezeichnen, nur weil man selbst seiner nicht bedarf.
Die legen ja auch regelmässig neue Alben vor.
Das aktuelle ist das erste seit elf Jahren. "Regelmäßig" ist was anderes.
Wenn die als "alte Herren" davon singen, dass sie keine (sexuelle) Befriedigung mehr bekommen, dann ist das jetzt auch nicht unbedingt glaubhaft.
Das erscheint mir gerade angesichts ihres Alters im Gegenteil sogar sehr glaubhaft. ;)
Barth klaut sich seine Zoten nur überall zusammen
Sorry, aber das ist Quatsch.
 
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