MDR bekommt neuen Staatsvertrag


freiwild

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Ich hatte das gar nicht auf dem Schirm, aber gestern kam die Meldung, dass Thüringens Ministerpräsident einen neuen MDR-Staatsvertrag unterzeichnet habe. (Das müsste voraussetzen, dass es zuvor eine Einigung mit den anderen beiden Landesregierungen gab, aber dazu habe ich auf die Schnelle nichts gefunden.) In Kraft treten könnte ein neuer MDR-Staaatsvertrag sowieso erst, wenn er von allen drei Landtagen ratifiziert wird. Ob das nach dem Geplänkel und Debakel in Sachsen-Anhalt so leicht von statten gehen wird?

Den Text des neuen Staatsvertrags habe ich auch noch nicht gefunden, aber offenbar steht drin, dass der Rundfunkrat mit staatsfernen Vertretern von 43 auf 50 Mitglieder aufgestockt werden soll, und dass die personelle Verteilung der Mitarbeiter eruiert werden solle. Letzteres geht vor allem auf Thüringen zurück. Aktuell hat der MDR laut eigenen Angaben in Erfurt 188 feste Mitarbeiter (109 im Landesfunkhaus, 14 MDR Media, 69 Kinderkanal), während in Sachsen 1545 feste Mitarbeiter und in Sachsen-Anhalt 394 feste Mitarbeiter beschäftigt sind.

Losgegangen war die Debatte über eine MDR-Neuordnung nach dem Amtantritt von Bodo Ramelow 2015, als er sogar mit einem Wechsel Thüringens zum Hessischen Rundfunk liebäugelte. Konkret verhandelt wurde dann wohl seit 2019.
 

Radiokult

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Und wieder schwätzt er wirres Zeug.... Rundfunkräte arbeiten ehrenamtlich. Wenn du da drin sitzt, kostet es dich nur Zeit. Geld bekommste dafür keins. Lediglich eine übliche Aufwandsentschädigung für Anreise oder eventuell notwendige Übernachtungen sind möglich. Erst lesen dann motzen!
 
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