Meckelnburg-Vorpommern: Warum will keiner die UKW-Städtekette


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#1
Seit Jahren hat die LRZ Meck-Pomm eine UKW-Städte-Kette in ihrer Schublade, mit Frequenzen in Schwerin, Rostock, Wismar, Stralsund und Greifswald. Aber bislang hat die Medienanstalt auf eine Ausschreibung verzichtet. Begründung: Es hätte noch kein Unternehmen bei der LRZ wegen der Frequenzen angeklopft. Kann das denn bei der heutigen Belegung der UKW-Skala noch wahr sein? Íst es wirklich möglich, dass weder die Deutsche Rock Radio GmbH, Energy oder sonst wer Interesse an Schwerin oder Rostock (was ja nicht gerade Wanne-Eickel ist) hat? Lediglich ein nichtkommerzieller Radioverein in Rostock soll vor kurzem nachgefragt haben, aber ansonsten: Tote Hose! Oder glaubt ihr, dass die betreffenden Unternehmen von den Frequenzen überhaupt nix wissen? Na gut, damit habe ich es halt jetzt publik gemacht.
 
#2
Ich bin zwar an sich geneigt zu kommentieren, daß ich mir völliges Desinteresse an McPomm ohne weiteres vorstellen könnte. Andererseits: Wenn schon Energy Hoyerswerda aufgemacht wird spricht eigentlich nichts gegen Energy Stralsund...
 
#4
Vergiß es: NRJ investiert nur dort, wo es sich auch wirtschaftlich lohnt. Und in Meck-Pomm gibts mit N-Joy (und bald Ostseewelle?) schon ein (zwei) ähnliche(s) Programm(e). Und jetzt mal ehrlich: Den Strategen in Paris und Hamburg dürften die freien UKW-Kapazitäten in Meck-Pomm wohl bekannt sein, aber wenn sie wirklich reges Interesse gezeigt hätten, wäre es schon längst zu einer Ausschreibung gekommen. Anders ist es bei neuen Formaten: Ein Project Rostock oder Rockland Mecklenburg halte ich für sinnvoll.
 
#5
Da vergiß mal nich die kreuz- und querverbindungen. rockland kommt von saw und daran ist rsh beteilgt. und die haben es mit ihrem eigenen rockradio im nachbarland - durchaus hörbar in mv - genug sorgen. warum sollten die sich konkurrenz machen? nein, schat euch die bevölkerungsdichte an und speziell die interessanten 15-39 - da gibts nicht mehr viele in mv - wer soll da noch gegen die anderen anbieter versuchen gegen zu gehen - und natürlich sieht es bei der landesrundfunkzentrale düster aus mit zuschüssen. da freut man sich doch über projekte wie radiotreff neubrandenburg!
 
#6
HI,

NRJ Stralsund - so ein Quatsch!!! Einzige Alternative für einen neuen Sender in McPomm wäre ein Sender namens 'RADIO ROSTOCK'. Könnte so ähnlich agieren wie 'RADIO HAMBURG'. Das wäre doch mal was...

Gruss aus HH!
 
#7
Macht doch in den genannten Städten ein Bürgerradio auf.Dann ist jeder Eurer Nachbarn potenzieller Hörer.Eure Quote könnt Ihr am Freitag in der Kneipe aushandeln.
McPom ist ein sehr schönes Land,hat aber für Radiomacher leider zu wenige Leute.Verkauft die Frequenzen nach Berlin(wenn das geht),dann springt für MCPomm vieleicht ein RTL-Fenster Rügen+Usedom raus.
Naja bin im Sommer vieleicht wieder bei Euch!
 
#8
NRJ übernimmt für nen Apfel und ein Ei die Ostseewelle und spart sich die ganzen Kosten. Das gleiche wird auch mit Vogtlandradio passieren und ist mit RMB-Radio schon längst passiert. Die denken strategisch und kostenbewußt. Und können warten: ob nun 1 oder 3 Jahre, das ist denen doch egal.
 
#9
Wenn man ein nichtkomerzielles, lokales Radio, also ein Bürgerradio "richtig" macht, aknn dies durchaus mehr Hörer als Mitarbeiter haben.
In den Niederlanden gibt es einige davon!
Seid halt mal kreativ.
Daß Geld nicht unbedingt die Kreativität fördert, sieht man ja an den großen finanzstarken Radio und TV-Sendern.
 
#10
Warum hat die LRZ wohl das Städteradiopaket (noch) nicht ausgeschrieben?

McPomm ist ein wirtschaftlich schwaches Land. Und Privatradio lebt ausschliesslich(!) von den "Überschüssen" der Wirtschaft.

Erkennt Ihr den Zusammenhang? Es wäre verantwortungslos, hier noch einen weiteren "Parasiten" in das Fell des "Wirtes" zu setzen. Der "Wirt" ist am Ausbluten!

Da nimmt die LRZ lieber ein paar brachliegende Frequenzen und zwei-drei unzufriedene Hörer in Kauf, als noch ein Unternehmen mehr, das schwächelt.

Samma, sowas müsst Ihr doch aber auch von selbst (ohne BWL-Studium) erkennen! *kopfschüttel*
 
#12
Was jetzt? Ist die Kette nun ausgeschrieben oder nicht?

Ich denke, sie ist noch nicht ausgeschrieben. Bei einer Ausschreibung währen alle üblichen Antragsteller dabei - auch in MeckPomm!
 
#13
So viel ich weiß, ist in MeckPomm definitiv keine UKW-Kette ausgeschrieben. In Rostock gibt es aber viele Interessierte die, unter Federführung des Kulturschiffes Stubnitz, ein nicht-kommerzielles Radio auf die Beine stellen wollen. Wäre für die Region mal eine echte Alternative und absolut wünschenswert.
 
#14
moin, moin,

welche städtekette in mv?

was ist mv?

lebt da noch jemand (bitte nicht persönlich nehmen liebe mvler)?

wer soll das bezahlen?

wer würde sich bewerben, wenn es...?

fragen, die sich mit dem geplatzten sack reis in china messen können (wen interessiert der ...) .

lasst uns darüber reden, wenn der reissack platzt... .
 
#15
honk mit seinen Reissäcken.
Ich glaub, hier im nächsten Asia-Shop ist noch ne Stelle frei, die brauchen jemand, der
ihnen die Reissäcke vom Lager in den Laden räumt.
 
#18
Die Ostseewelle kann keiner für ein Appel und Ei übernehmen. Der Grund ist recht einfach, seit Gründung sind nur Verluste aufgelaufen. Wenn ein Gesellschafter jetzt verkaufen würde, will er wenigstens einen Teil des Geldes (das ist leider recht viel) wiedersehen. Daher ist der Kaupfpreis relativ hoch.

NRJ hat auch nicht mehr die Spendierhosen an. Sachsen, Hamburg, Nürnberg und München haben verdammt viel Geld gekostet, bzw. kosten teilweise noch und Berlin ist nicht mehr so profitabel wie es einmal war. Bis man in EM-VAU Geld verdient, das dauert. Gienkes Antenne ist ein verdammt harter Gegner, denn wo man im EM-Vau auch hinkommt, Gienke ist meist schon da.

Nach meinem Geschmack gib's schon viel zu viele OK's in Deutschland und ausserdem muß ich diese Sender zwangsweise bezahlen. Für die ARD sehe ich das ein.

Als alter Chinese habe ich grundsächlich etwas gegen Dilettanten, randalierende Rentner, selbsternannte Weltverbesserer, Sekten und Berufsbetroffene, die leider i.d.R. 90% des OK-Programmes ausmachen.
 
#19
..."den zukünftigen Einsatz noch freier UKWKapazitäten
in Schwerin, Rostock, Greifswald und Wismar. Für deren Verwendung kommt primär
die Lückenversorgung für bereits von der LRZ lizenzierten privaten bzw. für Mecklenburg-
Vorpommern gesetzlich bestimmten öffentlich-rechtlichen Radioveranstaltern in Frage. Ferner
haben bundesweit über Satellit und Kabel verbreitete Hörfunkprogramme (wie z.B. „Klassikradio“
oder „Sunshine-(Techno)-Radio“) medienrechtlich die Möglichkeit, sogenannte „Stützfrequenzen“
zu erhalten. Von besonderem Interesse war die dritte Variante, nämlich auch in Mecklenburg-
Vorpommern über die z.Zt. noch freien UKW-Frequenzen Lokalradio privat bzw. nichtkommerziell
zu veranstalten. Hierzu stellten auf dem Frequenzforum die Vertreter von fünf privaten" (!!!) "und zwei
nichtkommerziellen Initiativen ihre Projekte vor."

www.lrz-mv.de

wist ihr was über die privaten ?

[Dieser Beitrag wurde von Mich@ am 18.04.2002 editiert.]
 
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