Media-Analyse 2018 Audio II: Reaktionen und Meinungen


#26
Bei Radio B2 scheint nach dem starkten Wachstum der letzten Analysen auch (vorläufig) der Zenit erreicht zu sein (Netto, D-Stunde, Mo-Fr -7.000). Obwohl sie in den Tagesreichweiten ganz gut gewonnen haben (Mo-Fr +49.000). Scheint also eher ein Problem mit der Hördauer zu geben, was ich persönlich bei 100% Schlager (tagsüber größtenteils ohne Alkohol) ganz gut nachvollziehen kann...:D
 
#28
Rockantenne hat in Hamburg durch DAB+ bockstark dazugewonnen +120%. Digitalradio entwickelt sich so langsam...
...aber wie FFN dazugewinnen kann ist für mich absolut unverständlich! Den Menschen in meiner Umgebung wurde noch schlechter, seit dem der Sender seine "Reform" hinter sich hatte und dann sollen sie laut Papier einen Zuwachs von 23% haben? Ohje...
 
#31
Rockantenne hat in Hamburg durch DAB+ bockstark dazugewonnen +120%. Digitalradio entwickelt sich so langsam...
...aber wie FFN dazugewinnen kann ist für mich absolut unverständlich! Den Menschen in meiner Umgebung wurde noch schlechter, seit dem der Sender seine "Reform" hinter sich hatte und dann sollen sie laut Papier einen Zuwachs von 23% haben? Ohje...
Woran liest man jetzt, dass Rockantenne durch DAB+ gewonnen hätte und nicht dadurch, dass Sie seit April über die 40 kw 106,8 UKW senden?
Zumal die Befragungsperiode davor gewesen sein wird.
 
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DOSORDIE

Gesperrter Benutzer
#32
Ich mache mir langsam echt Sorgen um R.SA, ich bin wirklich total schockiert und traurig. Bei 99.000 frage ich mich was RegioCast macht, wenn das noch weiter bergab geht.

:(
 
#36
In Hessen hat hr3 sein kurzes Zwischenhoch schon wieder hinter sich, hr1 kann die starken Verluste aus dem Frühjahr immerhin zum Teil wieder gut machen.
FFH stoppt den Abwärtstrend und kann die Marktführerschaft verteidigen, von früheren Spitzenwerten ist man allerdings auch in Bad Vilbel weit entfernt.

Die aktuellen MA-Ergebnisse haben es auch in die BILD Frankfurt geschafft: https://www.bild.de/regional/frankfurt/radio/hr3-schmiert-ab-56281594.bild.html
 
#37
Mich würden die Zahlen von R.SH Radio Hamburg und Delta Radio Interessieren.
Dann schau doch einfach in den heute veröffentlichen Daten nach?!

Woran liest man jetzt, dass Rockantenne durch DAB+ gewonnen hätte und nicht dadurch, dass Sie seit April über die 40 kw 106,8 UKW senden?
Zumal die Befragungsperiode davor gewesen sein wird.
Ist es wirklich ein Zuwachs von 120% über UKW und bedeutet dies dann nicht, dass das vorherige Programm, also Alsterradio, diesen unfassbaren Zugewinn für sich verbuchen konnte?
 
#39
#41
Die Zahlen schwanken teilweise dermaßen wild, daß reines Auswürfeln nicht weniger plausible Werte bringen würde.
Diese Schwankungen sind ein untrügliches Zeichen für die Ungenauigkeit der Methode, die mit einer völlig unbrauchbaren Stichprobe einhergeht. So was kennt man von Straßenumfragen, bei denen konzeptlos ins Blaue hineingefragt wird und kein repräsentativer demographischer Bevölkerungsschnitt herausgearbeitet werden kann. Da liegen die Ergebnisse sogar bei dicht aufeinanderfolgenden Einzelbefragungen oft meilenweit auseinander. Außerdem weiß keiner wie stark im Nachhinein noch an den Zahlen herumgefummelt wird, damit die Branche mit den Resultaten leben kann.
 
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#43
Wenn ich aus dieser Erhebung was halbwegs belastbares rauslesen will, muss ich die Werte über mehrere Jahre vergleichen. Dann kann ich einen Trend erkennen. Das Vergleichen der aktuellen Befragung mit der vorhergehenden bringt NICHTS. NADA. NIENTE. RIEN. Einfach NULL. Schaut so oft drauf, wie ihr wollt. Hängt sie im Studio auf. Oder bastelt gleich Papierflieger draus. Wer nach einem Absturz gegenüber der letzten Erhebung hektisch am Programm herumschraubt, gehört zum Psychiater, aber nicht in ein Radiostudio. Ein einmal eingeschlagener Weg muss konsequent gegangen werden. Dann stellt sich langfristig Erolg ein. Der bildet sich dann irgendwann auch in dieser "Media-Analyse" ab, wenn das Sendegebiet nicht zu klein ist. Beispiel BOB. Beispiel Rockantenne. Geht doch.
 
#45
Woran liest man jetzt, dass Rockantenne durch DAB+ gewonnen hätte und nicht dadurch, dass Sie seit April über die 40 kw 106,8 UKW senden?
Zumal die Befragungsperiode davor gewesen sein wird.
Wie kann die Rockantenne überhaupt "120%" gewinnen? Es gab sie doch vorher gar nicht in Hamburg, so daß es eigentlich gar keinen Vergleichswert gibt - außer den alten Zahlen von Alsterradio. Und da auch schon für 2017 Zahlen für "Rock Antenne HH" aufgeführt werden, sind das dann wohl auch die alten Zahlen des Alsterradio.
Ansonsten hat die Rockantenne doch eher (angenommen: vorher 200 Hörer Rock Ant BAY via Sat/Web) irgendwas um die 32000% Hörerzuwachs ;)
 
#46
Ich liebe die MA, weil Sender geben dann immer gern den unfreiwilligen Monty Python. Allerdings meist unfreiwillig komisch. Wenn jetzt die Rockantenne Hamburg von so tollen Gewinnen spricht, dann ist das schon komisch. Das Format und der Sendername wurde am 5. April umgestellt. Die Frühjahreswelle war aber am 25. März, wenn ich mich nicht irre, zu Ende. Also, die aktuellen MA-Zahlen geben zum Erfolg des neuen Programms keine Auskunft.
Ansonsten ist meine Impression, die MA wird volatiler.
 
#47
Der starke Fall von Radio SALÜ im Saarland ist auch nicht wirklich verwunderlich. Hier wird hörbar seit Jahren an allem gespart. Und man scheint aus den Fehlern auch nicht zu lernen. In der Musikrotation ausschließlich auf die aktuellen "Hits" zu setzen - und damit BigFM und co nachziehen zu wollen - ist zum Einen schon sehr gewagt, da eine breite Masse an SALÜ-Hörern sicher in der Generation ü40 zu finden ist und die Jugend sich wohl eher ihren Jugendradios verbunden fühlt. Dann die daramtische Abnahme an Moderationen. Müsste SALÜ keine Weltnachrichten spielen, wären die sicher auch schon abgesetzt. Regionale Inhalte finden sich fast nur noch in den Claims und in dem Dialekt von Wettermüller. Ansonsten überwiegt die Austauschbarkeit. Und warum schafft ein ehemaliger Platzhirsch gute Moderatoren ab und ersetzt sie durch hörbar unausgebildetes Personal? Indem man die Moderatoren fast nur noch auf Gewinnspiele teasen und Songs knapp anmoderieren lässt, fallen Qualitätsunterschiede natürlich auch weniger auf. Die Küchenchef-Show am Sonntag ist der absolute Knüller^^. Nachtmoderationen - gibt es die noch? Und tagsüber muss man nicht selten 25 Minuten warten, bis wieder eine Moderation erfolgt. Und dann ist diese auch nur selten interessant oder gar relevant. Ich hoffe, die Radiomacher lernen auch aus ihren Fehlern und investieren in Zukunft etwas mehr Geld und vor allem LEIDENSCHAFT. Denn: Gute DropIns und Jingles sind nicht alles!!! :) Ich würde es SALÜ wünschen.
 
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#48
Bei NDR1 Niedersachsen führt man das gute Abschneiden auf das "vielfältige Musikprogramm" zurück. Nehmen die sich eigentlich selber noch ernst? Da werden ständig die gleichen Titel rauf- und runtergeleiert und die faseln von einem vielfältigen Musikprogramm. Die Droge die die nehmen möchte ich auch haben - es ist nicht zu fassen.
 
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