Media-Analyse 2019 Audio II: Reaktionen und Meinungen


Keine Frage: Auch aus den Epochen der letzten Jahrhunderte gab es "Hits". Damals standen sich im Prinzip Volksmusik und Kunstmusik gegenüber, daneben weltliche und geistliche Musik.
 
Zuletzt bearbeitet:
Letzte Funkanalyse für Bayern wird nachträglich korrigiert!

Link:
http://funkanalyse.tns-infratest.com/

"
Die am 2. Juli 2019 veröffentlichten Ergebnisse der Funkanalyse Bayern 2019 Hörfunk müssen berichtigt werden – zu dieser Schlussfolgerung kommt Kantar nach einer regelmäßig im Nachgang durchgeführten Analyse der Daten.

Die Funkanalyse Bayern 2019 Hörfunk wird von Kantar im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der bayerischen Anbieter durchgeführt. Die bayernweite Studie wird mit einem Methodenmix aus Online- und Telefon-Interviews erhoben. Insgesamt wurden im Freistaat in 2019 rund 24.000 Personen ab 14 Jahren befragt, davon etwa 2.500 Interviews online.

Im Rahmen einer nachträglich durchgeführten Vergleichsanalyse der online vs. telefonisch erhobenen Daten auf Senderebene ist Kantar ein Datenfehler aufgefallen. Es hat sich herausgestellt, dass ein Teil der online erhobenen Interviews nur unvollständige Daten zur Radionutzung enthalten haben. Die bislang ausgelieferten Daten der Funkanalyse Bayern enthalten daher für Radio insgesamt und einige Sender zu niedrige Reichweiten.

Der Fehler betrifft konkret die Radionutzung im Tagesablauf und hat somit Auswirkungen auf die Tagesreichweiten, Hördauern, Verweildauern und Durchschnittsstunden der einzelnen Radiosender. Die Korrektur der Ergebnisse führt bei einigen Sendern zu besseren Ergebnissen dieser Kennwerte.

Grund für das Zustandekommen des Datenfehlers war ein technisches Problem des Dienstleisters, der von Kantar mit der Durchführung der Online-Interviews betraut ist. Das Fehlen der Daten wurde zunächst leider auch durch die von Kantar intensiv durchgeführten Datenprüfungen nicht erkannt.

Um einen solchen Fehler in Zukunft zu vermeiden, wird Kantar daher künftig zusätzliche Prüfroutinen entwickeln, die derartige technische Fehler umgehend und unmittelbar aufdecken können.

Kantar bedauert diesen Fehler aufrichtig. Die BLM und alle bayerischen Anbieter wurden umgehend über den Datenfehler informiert und das weitere Vorgehen abgesprochen. Sämtliche Ergebnisse werden von Kantar derzeit neu berechnet und alle Bestandteile der Berichterstattung werden umfassend aktualisiert.

Einen ersten Überblick über die zentralen Ergebnisse der Funkanalyse Bayern 2019 Hörfunk auf Basis der nun korrigierten Zahlen können Sie der aktualisierten Pressemitteilung der BLM entnehmen:

https://www.blm.de/infothek/pressemitteilungen/2019.cfm
 
Für mich liest sich das wie: Die Normbefragung hat leider ziemlich viele Reichweitenverluste gebracht, die gleichen wir jetzt dadurch aus, dass wir einen Datenfehlerfinden und korrigieren, so dass am Ende alle wieder bombige Reichweiten haben.
 
Erinnert euch an die Arbeitslosenzahlen. Wenn die negativ durch die Decke gehen, erfindet man wieder neue Zählweisen und Hinausrechnungen, so dass es danach wieder manierlich aussieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich liest sich das wie: Die Normbefragung hat leider ziemlich viele Reichweitenverluste gebracht, die gleichen wir jetzt dadurch aus, dass wir einen Datenfehlerfinden und korrigieren, so dass am Ende alle wieder bombige Reichweiten haben.
Das wäre Betrug und ist damit als solcher nicht zu erwarten. Kritisier' die Zählweise oder sonst was, aber unterstelle bitte keine Straftaten.
 
Nun, jeder weiß, ich bin Mafo-Fan. Allerdings, seit einigen Jahren wird bei den klassischen Medien mehr oder weniger kräftig gepimpt. Methodisch versucht man die Nutzungsveränderung anders, bzw. nicht so dramatisch, darzustellen. Ich glaube nicht, dass sich Medien damit einen Gefallen tun. Die Reichweiten-/Zielgruppen-Währung sollte stets hart sein, dann wird sie akzeptiert.
Und bitte Online-Nutzung, grundsätzlich zählbar, aber hier wird ohne manipuliert. Ich rede mal gar nicht von Social Media mit den Fake-Accounts.

Dagegen helfen nur Augenmaß und Analyse. Nachträgliche Korrekturen sind nie ein gutes Zeichen und heizen gewollt oder ungewollt die Gerüchteküche an.

Ein starker Sender/Medium wird nicht hinterfragt, einem schwachen Sender/Medium nutzen angeblich hohe Nutzerzahlen auch nichts. Besonders dann, wenn es bis zu 70% Rabatt gibt. Leute, Kunden sind zwar doof, aber so doof nun auch nicht.
 
@count down
uups, da wurde ein Satzteil verschluckt.
Richtig ist:

Und bitte Online-Nutzung, grundsätzlich zählbar, aber hier kann relativ einfach manipuliert werden. Ich rede mal gar nicht von Social Media mit den Fake-Accounts.

Serverdaten zu pimpen, ist leider mehr als simpel.
 
Oben