Media-Analyse 2021 Audio: Reaktionen und Meinungen


Der Frager will Antworten gleich welcher Art. Der soll einfach nur die Kreuzchen machen, und gut ist. Ob das plausibel ist, ist ihm höchstwahrscheinlich egal, und auch, für wen das nun gut ist bzw. nicht.

Ein "hör ich nicht" sollte für ihn genau soviel wert sein, wie ein "höre ich". Wenn es anders wäre, dann wärs wirklich fatal.
 

radiobino

Benutzer
@Radioaktivität , die Umfrage müsste 2008 oder 2009 gewesen sein. Ich hörte damals viel über Sat und mit meinen ersten WLAN Radio auch übers Internet. Natürlich habe ich erst die Sender genannt die ich über Sat oder Internet hörte. Nur diese Sender interessierten den Frager nicht weil sie hier nicht normal zu empfangen waren. Da wurde dann bewusst nur die Sender abgefragt die ich auch offiziell hier empfangen kann.

Ob ich jetzt Radio 700, NBC Funkhaus Namibia oder Radio Salzburg in Amberg in der Oberpfalz höre interessierte den Frager nicht.
 
Aber wo ist denn das Problem, präzise zu sagen: Ich kenne zwar WDR etc, höre die Sender aber nicht? Die Abfragen beziehen sich doch nicht nur auf Bekanntheit, sondern auch auf die tatsächliche Nutzung. Es hörte sich so an, als nennst du als Konsument einfach ein paar Sender, die du aber tatsächlich nicht hörst. Aber so wischi-waschi funktionieren doch die Abfragen gar nicht.
 

radiobino

Benutzer
Weil es den Frager nicht interessiert. Punkt aus.

Das ganze war damals nicht per Telefon sondern direkt zu Hause. Und da hat er eben seine Frage-Liste abgearbeitet. Sender die hier nicht zu empfangen waren interessierten ihn nicht.

Sorry, anscheinenend funktionieren Umfragen wohl doch nur Wischi-Waschi.

Dann heißt es eben welchen Sender, wenn sie nicht über Internet oder Sat hören , werden sie am meisten über UKW hören. Da kommt halt als Antwort der Sender den der Kollege am Arbeitsplatz laufen hat oder in einer Kneipe dudelt.

Und zu dieser Zeit war es eben Antenne Bayern.

Und schon hat er fleißig für Antenne Bayern Kreuzchen gemacht.
 
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radiobino

Benutzer
Was willst du jetzt. Beziehungsweise was ist dein Problem?

Bei dir habe ich nämlich auch gerade so ein Gefühl. Das dich meine Beiträge eigentlich gar nicht interessieren sondern nur Antworten von mir willst die dich zufrieden stellen?
 
Nee. Nenn es Journalistenkrankheit. Die Dinge präzisieren, damit im weiteren Diskussionsverlauf wirklich klar ist, wie die Standpunkte sind und man nicht aneinander vorbeiredet.
 

radiobino

Benutzer
Dann sagen wir es so. Du bist ein Profi in diesem Geschäft. Ich bin nur ein ganz normaler Radiohörer der sich fürs Radio interessiert.

Du kennst doch sicher die ein oder andere Quizsendung? Wenn du vor dem Fernseher sitzt und eigentlich fast jede Antwort kennst aber sobald du selber Kandidat bist dir nichts mehr einfällt und hoffst man hat es bald hinter sich?

Vielleicht habe ich nicht die Antworten gegeben die du gemacht hättest. Aber ich hatte eben dass Gefühl zu diesem Zeitpunkt dess es den Frager nicht interessierte was ich wirklich hörte. Also es war schon ein gewisser Druck dahinter.
 
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ValentinGjertsen

Gesperrter Benutzer
Immerhin hat @radiobino als bisher einziger Forumsteilnehmer davon berichtet, wie er eine MA-Befragung erlebt hat.
Andere hier spekulieren hier in einem blasierten Ton nur rum bis sich die Balken biegen, wie evtl. höchstwahrscheinlich so eine MA-Abfrage ablaufen könnte.
Vielleicht könnten die Forumsbetreiber hier mal für Aufklärung sorgen.
 
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Ukulele

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In diesem Fall habe ich aber das Gefühl, dass das kaum die agma war, für die dieses Interview geführt wurde. radiobino wäre die erste Person, die zu diesem Zweck zu Hause besucht worden ist.
 

radiobino

Benutzer
@Ukulele , das ist jetzt eine gute Frage. Leider weiß ich auch nicht mehr für wen das war. Wie gesagt dass war 2008 oder 2009. Keine Ahnung wer noch solche Interessen damals hatte.

Kann es sein dass es auch eine beuftragte Umfrage eines Radiosenders war?
 

Sieber

Benutzer
In diesem Fall habe ich aber das Gefühl, dass das kaum die agma war, für die dieses Interview geführt wurde. radiobino wäre die erste Person, die zu diesem Zweck zu Hause besucht worden ist.
Und jemand für eine Umfrage in die Wohnung zu lassen... Entweder macht der aufgeklärte Zeitgenosse das an der Tür oder gar nicht. Wenn es klingelt und jemand ein Wasserglas will, macht man auch nicht auf. Und wenn der bisher unbekannte Enkel, der gerade mal etwas Unterstützung braucht anruft, legt man auf.
 

radiobino

Benutzer
Leute es fast 13 Jahre her. Es ist alles gut. ;)

Statt dessen zitiere ich mich lieber noch Mal selbst und Stelle diese Frage noch mal in den Raum.
Heute hat doch fast jeder ein Smartphone. Auch viele Rentner inzwischen.

Kann man nicht eine App machen bei der man sich registriert und die aufzeichnet welchen Sender man hört?

Würde so etwas funktionieren,?

Dadurch könnten die Radiosender genauso wie TV Sender auch Tagesaktuelle Quoten haben.
 
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Dr. Fu Man Chu

Benutzer
@ricochet
Mediaplanung ist ein ständiger Optimierungsprozess, schließlich ist der Schaltetat wesentlich größer als der Kreativetat. Egal welches Medium, ob TV, Online, Social Media oder auch Radio. Es wird ständig optimiert, GRPs, OTH, OTS, TKPs etc. optimiert. Genau auf die ZG-Ausschöpfung geachtet und ausgesteuert.
Das funktioniert nur mit der MA. Die Kombis werden aus einem ganz anderen Grund gebucht. Erstens, die meisten Radiokunden haben eine extrem breite ZG: ALDI, LIDL, Automotive, Banken, Versicherungen Fast Food, FMCG etc. mit zumeist hoher Kauffrequenz. Da schafft Radio schnell viel Reichweite und hohe Kontaktfrequenz.

Da braucht es keine kleinen Radiosender mit spitzer ZG und wenig Reichweite. Da braucht es die Reichweitenlokomotiven. Das sind entweder große Einzelsender oder eben Kombis. Die werden nur über den TKP verkauft und sehr kräftig rabattiert. Wie hoch die Rabatte sind kann jeder selbst herausfinden:
  1. Preise + Reichweiten Hauptsender der RMS Super Kombi addieren = Summe bilden
  2. Preise + Reichweiten Nebensender der RMS Super Kombi addieren = Summe bilden
  3. Dann das ganze mit RMS Super Kombi Preis vergleichen = Kombirabatt
  4. Oder TKP-Aufstellung der RMS Super Kombi Sender nehmen
  5. In Bezug zum Super Kombi TKP setzen = Kombirabatt pro Sender
  6. Aus der Stundenreichweite den Erlös kalkulieren = Super Kombi TKP x Stundenreichweite minus 35% = Nettoerlös pro 30 Sekundenspot.
  7. Super Kombi TKP = 3,06 Euro - Sender 20.000 Hörer/Stunden = Brutto Euro 61,20/30 Sec.~ Netto 39 Euro pro30 Sec. Spot.
Holzschnittartig läuft es so: große + nicht zu alte Sender geringere Rabatte, Ostsender, kleine Sender, alte ZGs höhere Kombirabatte ergo geringere Erlöse. Für einen ntl. Kunden sind die Einzelsender kaum noch eine Bezugsgröße. Die Kombirabatte sind so hoch, dass sich eine arbeitsintensive Einzelsenderoptimierung nur noch in seltenen Fällen lohnt. Radio spielt halt die zweite Geige im Werbemarkt.

Das änderte sich natürlich zukünftig. Aber wir reden vom jetzt.
 

_Stefano

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Anrufe ausschließlich bei Festnetznutzern, die sich erinnern sollen, welchen Sender sie vor Wochen gehört haben sollen, sind auch nicht viel seriöser als Gespräche aufm Trödelmarkt.
Ich wurde mal via handy befragt, also nicht nur Festnetznummern?!

Edit: habe nun gelesen, dass du dich korrigiert hast.
 
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Habakukk

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Die folgende Frage ist wirklich ernst gemeint: Gibt es denn Untersuchungen, inwiefern Umfrageergebnisse auch dadurch verfälscht sein können, dass ein gewisser Teil der Bevölkerung an sowas grundsätzlich nicht teilnehmen möchte? Ich glaube, das sind gar nicht so wenige, die bei sowas mit "kein Interesse" auflegen, oder sich auch auf der Straße nicht anquatschen lassen.

Es könnte ja sein, dass dieser Teil der Bevölkerung auch gewisse andere Eigenschaften teilt, die man in einer Auswertung signifikant sehen würde.
Also steile These: jemand der an Radioumfragen teilnimmt, hört tendenziell weniger Kulturprogramm als einer, der sich dessen verweigert.
 
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