Meinungen zu 88,4 Berlin


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Nicht offen für weitere Antworten.
#1
Hab heute mal wieder bei 88,4 rein gehört und hatte das Gefühl, das ist Radio wie früher, so sollte es sein
(Sendung: Ein Fall für Baade)
Freies Sprechen mit Ecken und Kanten. Musik, die auch mal "weh tut"...
Wurde auf den Sender erst wieder aufmerksam als er Radio100 feierte...
 
#3
2000 Watt (2 KW) sind seit dem Standortwechsel keine Funzel mehr, allerdings ist die 88vier in der Tat gegenüber den Zielona Gora-Radio Zet-"Brüller" auf der 88,3 MHz gewissermassen eine Fehlkoordinierung, ich bekomme das Signal aus Polen hier im Weddinger Hinterhof/Seitenflügel bereits bei erhöhter Überreichweiten und dann kratzt dieser die 88vier mächtig an.

Erschwerend (und etwas matt) ist dann auch noch das in Mono gesendete Sendesignal, manche Sendungen werden dort ganz leise ausgesteuert, das fast das Hintergrundrauschen mehr zu hören ist, als die laufende Sendung selbst.:eek:
 
#4
2KW? Hm, so deutlich scheint mir der Qualitätssprung beim Empfang gegenüber dem alten Sendestandort dann doch nicht zu sein.
Das mit der 88.3 dürfte der Grund für mono sein, da man sich da schmalbandiger besser behaupten kann. Im Südosten geht die 88.4 so im guten Autoradio oder im besseren Reiseradio noch bis Königs Wusterhausen recht brauchbar - solange sich die Überreichweiten in Grenzen halten. Im Südosten gehts auf der A9 mit der 90.7 vom Schäferberg bis kurz vor den ersten Anhöhen des Flemmings (dann ist abrupt Schluss).
Blöd, wenn man den Sender in den nördlichen Stadtteilen empfangen will. Da fehlt noch ein zusätzlicher Sender, hätte man da nicht eine Freqenz vom ehemaligen Oldistar umwidmen können, wo der Schlagersender jetzt auf stärkerer Frequenz aus Berlin sendet?
 
#5
2000 Watt (2 KW) sind seit dem Standortwechsel keine Funzel
Wenn man aber von Yagi Antennen sendet kann man keine grosse Reichweite erwarten auch nicht von 2KW . 2KW von ner grösseren Antenne z. B. eines Grundnetzsenders reichen da schon weiter. Merk dass immer wieder selbst und denk mir: Waaas? !? Reichen 2KW tatsächlich nur 10-20km weit obwohl ich schon 2KW Sender aus 50 bis 80 Km entfernung hören konnte unter Normalbedingungen.
Antwort: Ja wenn man meint von so Miniantennen senden zu müssen obwohl grössere mehr Reichweite bei gleicher Leistung haben
 
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#6
2KW? Hm, so deutlich scheint mir der Qualitätssprung beim Empfang gegenüber dem alten Sendestandort dann doch nicht zu sein.
Das mit der 88.3 dürfte der Grund für mono sein, da man sich da schmalbandiger besser behaupten kann. Im Südosten geht die 88.4 so im guten Autoradio oder im besseren Reiseradio noch bis Königs Wusterhausen recht brauchbar - solange sich die Überreichweiten in Grenzen halten. Im Südosten gehts auf der A9 mit der 90.7 vom Schäferberg bis kurz vor den ersten Anhöhen des Flemmings (dann ist abrupt Schluss).
Blöd, wenn man den Sender in den nördlichen Stadtteilen empfangen will. Da fehlt noch ein zusätzlicher Sender, hätte man da nicht eine Freqenz vom ehemaligen Oldistar umwidmen können, wo der Schlagersender jetzt auf stärkerer Frequenz aus Berlin sendet?
Richtig, die 2 KW vom alten Fernmeldeamt machen sich im Vergleich zu vorher wo die Sendeantenne in Richtung Süden gerichtet war und mit nur 500 Watt gesendet wurde, nicht wirklich stärker bemerkbar. Hier im Wedding ist das Signal zwar konstant und etwas stabiler empfangbar als vom alten Standort, aber bei weitem kommt dieser (bei mir gefühlt) nicht so stark an wie die anderen Schöneberg-Frequenzen, obwohl diese um einiges schwächer sind. Das alles bemerke ich vor allem am trägen RDS Signal, denn die 91,0-96,7-97,2 und die 104,1 MHz erscheinen sofort im RDS Display, während ich auf der 88vier manchmal doch lange warten kann, es passiert auch mal das das RDS nicht einmal erscheint.

Vom Alex wäre die technische Reichweite mit derselben Sendeleistung um einiges höher und alles andere kann man sich eh denken, aber das wird sowieso nie passieren, da die 88,3 MHz aus Zielona Gora unterdrückt werden würde und ich zweifle sehr stark, das die Polen dem zustimmen würden, ursprünglich war die 88vier ja für den rbb Standort am Scholzplatz koordiniert, da wäre die Reichweite ähnlich wie bei der 106,8 MHz vom JazzRadio.

Und was eine zusätzliche Frequenz für den Norden angeht, da wird wohl nichts zu machen sein. Für die 88vier und für die anderen Schöneberg-Frequenzen wäre eine Übertragung über DAB+ nicht einmal die schlechteste Option gewesen, aber das ist entweder von den Anbietern oder sogar von der mabb nicht gewollt.

@Fan Gab Radio: Stimme dir im Prinzip zu und wie ich geschrieben habe, wären die 2 KW vom Fernsehturm am Alex ein ganz anderes Kaliber, allerdings sollte auch bedacht werden, das der neue Standort im dicht besiedelten Innenstadt-Gebiet neu aufgebaut wurde und da die Sendeleistungen nicht übertrieben hoch sein dürfen.
 
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#7
Aber sie sollten so sein dass man sie überall gut empfangen kann. Gut ich wohne nicht in Berlin. Wie ist denn die vorsogung der Stadt bei der metropol 500 W funzel vom Alex?

Hab übrigens früher gerne mal 88vier übers web gehört. Ich denk dass sollt ich mal wieder tun.
 
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#8
Es gibt (angeblich) einfach keine weiteren Frequenzen mehr, die mit dem Ausland (sprich: vor allem Polen) koordiniert werden können...dies kann sehr gut an die zuletzt im September 2016 genutzte Veranstaltungsfrequenz 99,1 MHz gesehen werden, welche aus der Innenstadt von Berlin nach Erkner etwas ausserhalb des Ostteil Berlins umkoordiniert wurde!

Daher kann niemand, der vom Standort Schöneberg sendet, mit einer besseren Frequenz oder erhöhten Sendeleistungen rechnen, denn die Leistungen wurden erhöht mit dem Standortwechsel und das soll für einen stabilen Empfang in der Innenstadt vollkommen ausreichen.

Metropol FM hat keine schlechte Reichweite, der Fernsehturm am Alex gleicht den vorherigen schlechten Innenstadtempfang vom Fernmeldeturm am Schäferberg in Berlin-Wannsee vollkommen aus und das Programm ist in den Bezirken, wo die türkischen Mitbürger wohnen mobil und stationär gut empfangbar und das ist das wichtigste für die Zielgruppe des Programmes.
 
#11
Lustig: new-rom hat den Thread eröffnet, weil ihm das außergewöhnliche Programm gefiel.
Geantwortet haben nur die Technik-Freaks ;)

Ich kenne das Programm leider nicht, weil ich nicht im Sendegebiet wohne. Aber wenn es eine Art Radio100 ist, werde ich es ausprobieren, wenn ich wieder in Berlin bin.
 
#12
Dann sollten die Polen mal schleunigst in richtung Deutschland ausblenden. Auch die Tschechen die ja im Süden Brandenburgs den RBB platt machen
Solange sich hierzulande niemand darüber bei den zuständigen Behörden beschwert, wird sich nichts ändern. Deutschland ist eines der wenigen Länder in Europa welcher praktisch alle Normen einhaltet, (fast) alle anderen kümmern sich erst gar nicht darum oder nur halbherzig.

Also,der Frequenzwechsel hat sich positiv verbessert,ich kann 88vier jetzt problemlos in meinem Charlottenburger Hotel empfangen,was vorher nicht möglich war
Natürlich, weil inzwischen rund gesendet wird und nicht mehr gerichtet nach Süden. Ich kann alle Schöneberg Frequenzen mit meinen Samsung S2 UKW Teil mobil z.B. am Hohenzollerndamm stabil und mit RDS empfangen.

@92_4: Das ist doch in fast allen Threads so...:cool::rolleyes:
 
#13
Lustig: new-rom hat den Thread eröffnet, weil ihm das außergewöhnliche Programm gefiel.
Geantwortet haben nur die Technik-Freaks ;)

Ich kenne das Programm leider nicht, weil ich nicht im Sendegebiet wohne. Aber wenn es eine Art Radio100 ist, werde ich es ausprobieren, wenn ich wieder in Berlin bin.
Hör doch über das Internet. Da brauchst du nicht mal nach Berlin. Hab es gerade laufen, hier in Bayern. ;)
 
#14
Lustig: new-rom hat den Thread eröffnet, weil ihm das außergewöhnliche Programm gefiel.
Geantwortet haben nur die Technik-Freaks ;)
Das ist nicht verwunderlich, ist doch die terrestrische Empfangbarkeit und damit die Bekanntheit leider sehr eingeschränkt. Folglich muss vor inhaltlicher Diskussion zunächst der Zugang zum Programm diskutiert werden. Zum anderen sind wir hier in einem Forum, wo vor allem Radioleute zugegen sind, die mit Radio ihren Lebensunterhalt verdienen wollen und müssen. Das Interesse an nichtkommerziell, ehrenamtlich, als Hobby betriebenen Radio - also der auch als dritte Säule im Dualen System angesehen Radioform - hält sich hier in engen Grenzen.
Man kann es als Spartenprogramm ansehen, das zu unterschiedlichen Zeiten anderswo unterbelichtete, unterschiedlichste Zielgruppen anspricht, als Einschaltprogramm - wie diverse Ö.-re. Kulturwellen -ohne Anspruch auf den dort notwendigen inhaltlichen Proporz in Abhängigkeit von Medienbürokratischen Gremien. Dem weniger geneigte Formatradio-Fetischisten werden es bestenfalls als Gemischtwarenhandlung abtun - "durchhörbar" ist es für die Masse eben nicht.

Interessanter ist, ob es seitens der MABB und der Politiker-Kasten in beiden Bundesländern eine Grundförderung für derartige gestalterische Freiräume geben wird.
 
#15
anderswo unterbelichtete Zielgruppen? Verstehe ich jetzt nicht...?


Man kann es als Spartenprogramm ansehen, das zu unterschiedlichen Zeiten anderswo unterbelichtete, unterschiedlichste Zielgruppen anspricht, als Einschaltprogramm - wie diverse Ö.-re. Kulturwellen -ohne Anspruch auf den dort notwendigen inhaltlichen Proporz in Abhängigkeit von Medienbürokratischen Gremien. Dem weniger geneigte Formatradio-Fetischisten werden es bestenfalls als Gemischtwarenhandlung abtun - "durchhörbar" ist es für die Masse eben nicht.

Interessanter ist, ob es seitens der MABB und der Politiker-Kasten in beiden Bundesländern eine Grundförderung für derartige gestalterische Freiräume geben wird.
 
#16
anderswo unterbelichtete Zielgruppen? Verstehe ich jetzt nicht...?
unter"belichtet" war wohl seehr mißverständlich, besser wäre "unterrepräsentiert" gewesen. Gemeint war, dass sie nirgendwo anders bedient werden, also irgendwie "Minderheiten", für deren Geschmäcker/Interessen/Bedürfnisse.... es anderswo on Air keine Hörplattform gibt.
Aufgeschlossene Geister finden sicher jenseits des eigenen Zielgruppenprogrammes ebenfalls interessantes, aber "Durchhörbarkeit" kann nicht der Anspruch sein. Also eher klassisches Einschaltradio.
 
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