Moderatoren von Radio Bremen Hansawelle, 80er Jahre


#27
Ja, Calenberg hatte bei "Bremen eins am Wochenend" vor Monika Kluth schon zwei Co-Moderatorinnen (eine war Ulla Hamann, habe ich persönlich nicht mehr gehört). Die Sendung war quasi eine Institution am Sonnabendvormittag (9-12 Uhr).
In der ersten Stunden ein bisschen Magazin, in der zweiten Stunde durften sich Hörer einen von 10 Musiktiteln wünschen und zu einem Thema mit den Beiden plaudern, in der dritten Stunde das Dingi (die Hörer mussten einen umschriebenen Gegenstand erraten, für jeden Fehlversuch wanderten 2 DM in den Sparstrumpf, oder es gab das Ja oder Nein Spiel. Einmal im Monat wurden 20 Hits vorgestellt, von denen dann die mit den meisten Stimmen komplett gespielt wurden. Für alle Aktionen gab es eine besondere Telefonnummer ich meine die 3311 - bin mir aber nicht mehr sicher. Dazu gab es noch die Verkehrssituation in der Innenstadt und den Füllungsgrad der Parkhäuser - noch bevor es einen Radio Brmen Verkehrsdienst gab.
Später moderierten beiden dann auch den Kaffepott (getrennt), der von Calenberg erfunden wurde, außerdem moderierten beide zusammen auch die Silvesterabende (zusammen). Karl-Heinz Calenberg war in den siebziegern und auch noch in den achtziegern sowas wie Mr. Radio Bremen.
 
Zuletzt bearbeitet:
#29
In den 60er Jahren machte der Hamburger Rundfunkjournalist Dieter Bröer immer wieder von sich reden bei Radio Bremen und zwar durch Interviews mit den ganz großen Stars zu jener Zeit
 
#32
als Hörfunkmoderatorin? Davon höre, bzw. lese ich heute zum ersten Mal von. Selbst aus Erzählungen habe ich das nicht gewusst. Ich kenne sie auch nur als Nachrichtensprecherin bei Buten & Binnen.

hatte dann nach dem Start von bremen eins im Jahre 2002 ein Comeback. Da war es dann auch am Samstagvormittag zu hören, z.B. mit Achim Kienzel.

Ich weiß nicht mehr genau wann das war, aber ich schätze mal so Ende gab es auch eine Art Rubrik bin der man sich einen Oldies wünschen konnte. Dafür musste man anrufen und für Titel A, B oder C stimmen. Der Oldies mit den meisten Stimmen wurde dann gespielt. Das war auch samstags vormittags zu hören.
 
#42
Oesterreich war ja auch jahrelang der Herr der Silvestersendung, bei der es Erzählungen nach auch schon mal etwas feuchtfröhlich zuging, später übernahmen dann Kluth/Calenberg die Silvestersendung.
Eine weitere großartigen Stimme aus den achtzigern war übrigens auch Jo-Hans Müller mit dem legendären Bremer Container oder der Schnitzeljagd.
 
#43
Klasse Fotos!
Ein bischen altes Radio Bremen gibt es ja im dortigen Rundfunkmuseum, wenn auch nicht ganz "epochenrein".
@Schaltmeister Waren die Studios und die Senderegie in dem Altbau, der parallel zur Heinrich-Hertz-Straße steht?
Nee, parallel liefen die Wohnungen und rechts vom Haupteingang ganz wenige Redaktionen und Verwaltung. Die Senderegie war, wenn man durch den Haupteingang ging, geradeaus und fast am Ende des Gebäudes auf der linken Seite. Die Fenster gingen zum Vorhof der Ü-Wagen Garage raus.
 
Zuletzt bearbeitet:
#46
Jetzt kommen wir von den Moderatoren zwar weit ab, aber weil es soviel Spaß gemacht hat...
Ich hab' nochmal mehr eingezeichnet, was im 1. OG des Neubaus so passierte. Keine Garantie auf Vollständigkeit, ist auch schon 13 Jahre her.
Die Studios waren tatsächlich sechseckig und hatten jeweils einen eigenen Sprecherraum, die kleinen Tonträger rechteckig und teilten sich zwei Sprecherräume untereinander (T34 und T56).
S10 vom Nordwestradio war etwas kleiner, weil es ursprünglich mal ein Tonträger (T70) und kein Studio war.

In etwa da wo die alte Senderegie eingezeichnet ist, saß unter dem Dach zum Schluß der DND (DigiNewsDesk) mit den Sprecherstudios der Zentralnachrichten, und noch ein kleines Selbstfahrerstudio (ich glaube S60) wo Programmteile für's Funkhaus Europa gesendet wurden.
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
#47
So, ich hab nochmal gemalt.

So hat es im September 1984 ausgesehen.

S10, S20, S30 waren die Senderegien für die drei Programme.
S11, S12, S21, S31 die dazugehörigen Studios.
S40 war die Magazinregie + Studio S41 (hier wurde gesendet wenn in den anderen Regien Messtag war)
T10-80 Produktionsräume
T34, T56,T81 zuschaltbare Studios

C10 wurde erst nach dem Feuer bei Bremen Vier gebaut.
 

Anhänge

#48
Danke @Schaltmeister - dann hat mich meine Erinnerung nach nur knapp 13 Jahren schon einigermaßen verlassen, ein paar Räume habe ich falsch verortet und die Nummerierung durcheinandergehauen. Die war 2007 tatsächlich noch so wie Du eingemalt hast.
Nur bei den Bremen 1 Studios bin ich mir relativ sicher.
Umgewidmet waren T70->S10, T81->S11, und T80 war das Büro und Produktionsstudio eines Kollegen, der Jingles für's NWR produziert hat, dessen Name mir leider entfallen ist.
C10 war eine Art Selbstbedienungs-AWS für Redakteure, dort waren zwei PC-Arbeitsplätze mit Einspiel- und Schnittmöglichkeit.
T40 hatte keinen PC zum produzieren und wurde demzufolge nicht mehr genutzt, T50 wurde dauerhaft für Musikschnitt genutzt.

(eigentlich können wir die Beiträge bald in den Studiobilder-Thread verschieben, ich werde meine Analogfotos von 2007 rauskramen und versuchen zu digitalisieren)
 
Zuletzt bearbeitet:
#49
So war es ja auch nur am Anfang.

Hinter C10 wurde später auch noch C20 gebaut.

Der Sendekomplex S10/11/12 wurde später zu S40/41/42

und S40/41 zu Büros.

Ein Fehler ist noch drin T80 / T81 sind andersherum.

Hab ich noch verbessert auf dem Foto.

In der T81 wurden am Ende die Jingles und Trailer für Bremen Eins produziert.

T70 wurde am Ende zu S10, die Regie vom NWR und die T80 zu S11, dem Studio des NWR.

Die Moderatoren haben sich immer aufgeregt, weil die S11 keine Schleuse hatte.
 

Anhänge

Oben