Neue Sender auf Astra zu erwarten?


#2
Hi wenn du dich so sehr für neue Radioprogramme oder weitere Radiosender interessierst, dann würde ich den Astra 19,2° Ost mal ganz schnell vergessen, denn da werden Radiosender, gerade von privaten Anbietern (Beispiel Schlagerparadies) aufgrund der hohen Kosten eher ab- als aufgeschaltet.

Selbst von der ARD gibts dort noch nicht alle Sender - Beispiel: MDR Schlagerwelle oder MDR Tweens oder SR Antenne Saar.

Ich empfehle dir das Internetradio, da gibts tolle Sender wie KULTRADIO (http://radioplayer.kultradio.digital) oder 90Vier (die ich besonders gerne höre) und natürlich noch viele weitere - eigentlich für jeden Geschmack etwas - da wird man schnell fündig. - Gibt ja auch tolle Apps wie radio.de - die beim richtigen Handyvertrag kein Datenvolumen fressen.

Oder eben DAB+ - ich weiss ja nicht, wo genau du in Deutschland wohnst, aber solltest du in Bayern oder generell im Süden wohnen, hast du übers Digitalradio eine erheblich große Auswahl an Radioprogrammen, die du stellenweise nicht einmal über Satellit bekommst.
 
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#4
Nicht zu erwarten, vor allen, was Radioprogramme angeht. Es werden eher weitere verschwinden, wie zB das Schlagerparadies. Internet ist wesentlich günstiger und erreicht manchmal sogar mehr Leute, als die Satellitenabstrahlung. Wer das also nicht (mehr) zur Versorgung seiner UKW-Sender benötigt oder aber zur Rechtfertigung einer "UKW-Stützfrequenz für ein Satellitenradioprogramm" (für die man ja erstmal ein Satellitenradioprogramm betreiben muss), wird abschalten.

Seit ich Radio per Internet empfangen kann (2011) ist DVB-S-Radio bei mir so gut wie gestorben. Ab und an schneide ich dort nochmal etwas mit, weil die ARD-Radios nirgendwo sonst mit besserer Klangqualität ankommen. Aber eigentlich brauche ich das nicht mehr...
 
#5
Ich höre immer über ASTRA oder DAB+, weil mir UKW in der Radiowüste NRW nix mehr bietet.

Der Grund, weswegen sich auf ASTRA kaum noch was tut: Die Kosten für die Sender sind einfach zu hoch. Die einzigen, dies sichs leisten können, über ASTRA zu senden, sind die ÖR-Sender und vielleicht noch große Privatsender, wie FFN oder FFH. Als kleiner Sender kann man die Kosten kaum stemmen.
 
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#6
Wenn ich vorm Fernseher sitze und kurz mal Radio einschalten will, dann nutze ich es schon. Wenn man einen Festplattenreceiver hat kann man sich auch schön Radiosendungen mitschneiden oder per Timer aufnehmen.

Ansonsten setze ich auch aufs Internetradio. Seit ich meine neue Soundanlage mit integrierter TuneIn-App habe, nutze ich auch das Internetradio regelmäßig im Wohnzimmer.
 
#7
Die ARD-Programme via Sat sind wohl teils immer noch Backup für die reguläre UKW-Zuführung. Beim DRadio war es auch so (Astra 19,2 war Backup der regulären Zuführung via Astra 23,5), ob sich das nun ändert durch die Umstellung des Senderbetriebs weiß ich nicht. Da gehen viele auf IP.

Seit Einstellung des UKW-Angebotes in den großen Kabelnetzen ist DVB-C die vorgesehene Ersatzversorgung. Es gibt inzwischen zwei autark nutzbare DVB-C-Radios (TechniSat und Vistron) und die großen Netzbetreiber ergänzen die regionalen Programme in selbst erstelltem DVB-C. Das Rückgrat bildet aber das DVB-Radioangebot der ARD, egal ob nun via Satellit oder via Glasfaser in die Kabelnetze gebracht. Damit ist DVB-Radio sogar wichtiger als vor noch einem Jahr. Und man hat offenbar ungewollt eine Systementscheidung für MP2 für die Radioprogramme getroffen, was ich sehr gut finde.

Und außer bei Vodafone hat es überall die beste Qualität. DAB und Livestream bei den Öffis fallen hingegen massiv ab. 128 kbps MP3 im Stream bei fast allen Programmen (Ausnahme SWR 2 mit 256 kbps und WDR 3 mit 320 kbps) gegen 320 kbps MP2 via Astra und Kabelnetze.
 
#8
Glaube auch nicht, dass es bezüglich deutschsprachiger Radioprogramme nochmal zu nennenswerten Neuaufschaltungen kommt. Macht aber auch nichts. Es gibt nämlich auf der anderen Seite auch kaum Abschaltungen. Das Angebot ist also ziemlich konstant und meiner Meinung nach alles andere als schlecht. Höre weiterhin oft via Satellit und ergänze dieses Angebot durch Livestreams. Da ich bei meiner Dreambox Livestreams auf Kanalplätze legen kann (geht auch bei allen anderen modernen Geräten mit Enigma2), muss ich nicht mal auf ein anderes Gerät wechseln.
 
#10
Radio Bremen Next sollte es denn aber doch schon mal irgendwann auf Sat geben, oder?! Der hat deutschlandweit zwischen allen ARD Wellen ein Alleinstellungsmerkmal.
 
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#11
Auf lange Sicht wird nicht nur die Verbreitung von Radio per Satellit verschwinden, sondern auch die von TV-Programmen. Die "Ausstrahlung" per Datenhighway kostet nur einen Bruchteil davon.
 
#13
Das Angebot im digitalen Kabel hat den Nachteil, dass es viele lokale Anbieter gibt, die ein vollkommen inkonsistentes Programmangebot haben.
Einen Sender auf Astra 19,2 kann ich überall innerhalb der Ausleuchtungszone auf demselben "Kanal" (Transponder) empfangen.
Das halte ich für nicht zu unterschätzen, besonders nachdem das analoge Kabelangebot (und damit UKW im Kabel) abgeschaltet wurden, denn auf einmal ist Radioempfang per Kabel nicht mehr so trivial mit der HiFi-Anlage zu machen.

Noch ein anderer Vorteil des Radioempfangs per Satellit:
Mehrkanaltonübertragungen.
Okay, das ist wirklich eine Nische für Konzertübertragungen und Hösrpiel, aber immerhin.
 
#14
Auf lange Sicht wird nicht nur die Verbreitung von Radio per Satellit verschwinden, sondern auch die von TV-Programmen.
Da bin ich mir aber nicht sicher, ob wir das noch erleben werden. Immerhin ist das Internet in Deutschland ja noch Neuland und genauso wird es auch behandelt. Ich denke die Sat-Abstrahlung wird so schnell nicht aufgegeben und das ist auch gut so. Wie soll man sonst irgendwo auf dem Land, weit weg der Großstädte, an Fernsehprogramme kommen?
 
#15
Woran liegt das eigentlich? Hat das etwas mit der schlechten bundesrepublikanischen Internetversorgung zu tun?
Kann ich mir nicht vorstellen. Wäre dem so, würden sich doch nicht die Privatsender Hörerpotential durch die Verwendung höherer Bitraten versperren und gleichzeitig ihre Stream-Kosten hochtreiben. Und die Privaten bieten inzwischen oft 192 kbp MP3 in den Streams. Es muss also andere Gründe geben, warum die ARD das nicht tut. Möglicherweise eine Kombination aus "das haben wir immer schon so gemacht" und "es fehlt Geld"?

Auf lange Sicht wird nicht nur die Verbreitung von Radio per Satellit verschwinden, sondern auch die von TV-Programmen. Die "Ausstrahlung" per Datenhighway kostet nur einen Bruchteil davon.
Die Kosten dürften sich dann nur auf die Kunden verlagern, zumindest auf der letzten Meile ist doch wohl auch künftig alles Unicast und blockiert den Internetanbieter. Da ist noch einiges zu tun.

Wir haben hier auf dem Land doppeltes ISDN-Tempo, damit kann man nur sehr schwer kurze Videos schauen. Und die Prognose für die nächsten 10 Jahre sind düster.
Das kann und wird nicht so bleiben. Mich überrascht das ehrlich gesagt auch. Auf dem Land habe ich seit Jahren i.d.R. höhere Datenraten als in OPAL-geschädigten Gebieten in der Stadt erlebt. Und dort (Stadt, ex OPAL) sehe ich nun, wie ein Zyxel-Modem meint, bis 138 MBit/s Down / 40 MBit/s Up wäre technisch möglich (sind freilich nicht gebucht). Da entwickelt sich was.

Das Angebot im digitalen Kabel hat den Nachteil, dass es viele lokale Anbieter gibt, die ein vollkommen inkonsistentes Programmangebot haben.
...was bei einem immobilen Angebot wie Kabelfernsehen aber nicht weiter interessiert, es sei denn, jemand zieht alle paar Wochen um. Das Wichtigste sollte immer dabei sein, auch wenn es einen neuen Suchlauf erfordert. Den erfordert mein Küchenradio auch, wenn ich auch nur 20 km weiterziehe.

Das halte ich für nicht zu unterschätzen, besonders nachdem das analoge Kabelangebot (und damit UKW im Kabel) abgeschaltet wurden, denn auf einmal ist Radioempfang per Kabel nicht mehr so trivial mit der HiFi-Anlage zu machen.
Sehr trivial: DVB-C-Radioadapter ran, Ersteinrichtung, läuft. Das kann nur durch Abwesenheit eines Line-In an der vorhandenen Anlage oder durch grundlegendere Fehler der Kabelnetzinstallation verhindert werden. Ein WLAN-Radio einzurichten ist weitaus komplizierter.

Immerhin ist das Internet in Deutschland ja noch Neuland und genauso wird es auch behandelt.
Erklär mal bitte. Woran erkennt man diese Form der Behandlung? Ich kann sie nicht erkennen. Was fehlt denn an wirklich wertvollen Errungenschaften gegenüber den führenden Nationen?
 
#16
Erklär mal bitte. Woran erkennt man diese Form der Behandlung? Was fehlt denn an wirklich wertvollen Errungenschaften gegenüber den führenden Nationen?
Was soll ich da erklären? Stichwort Mobilfunknetz wie in einem 3. Welt Land. Selbst in Albanien ist das besser als im Hochtechnologieland Deutschland. Stichwort Flatrates Mobilfunk gibt es nur mit meist geringen Datenvolumen oder es wird so teuer, dass es kaum bezahlbar ist. Stichwort Breitbandausbau auf dem Land kann man davon träumen und selbst wenn sich in den nächsten Jahren was tut, werden die Kosten für schnelles Internet, verglichen mit anderen Ländern, sehr hoch sein. Wir haben bei uns jetzt Glasfaser verlegt bekommen. Ist aber viel zu teuer, soll im 2. Jahr 50 EUR im Monat kosten. Da lehne ich aber dankend ab.
 
#17
Auf der Position 19,2 Grad Ost ist in den vergangenen Jahren immer langweiliger geworden. Diverse Spanier schalteten ab, auch bei den Franzosen strichen ein paar die Segel, und Niederländer sind gar keine mehr an Bord.
 
#18
Der Grund, weswegen sich auf ASTRA kaum noch was tut: Die Kosten für die Sender sind einfach zu hoch. Die einzigen, dies sichs leisten können, über ASTRA zu senden, sind die ÖR-Sender und vielleicht noch große Privatsender, wie FFN oder FFH. Als kleiner Sender kann man die Kosten kaum stemmen.
Ich Frage mich auch, wie manch eine TV-Lokal-Klitsche das finanzieren kann. Zurück zum Thema...😉
 
#20
Stichwort Mobilfunknetz wie in einem 3. Welt Land.
Die zumindest von mir wahrgenommene "insgesamt-Lebensrealität" wirkt in Deutschland aber anders als in einem 3.-Welt-Land. Kann es vielleicht sein, dass die Bedeutung von mobilem Internet weit überschätzt wird? Also für die reale Daseinsvorsorge, für das Berufsleben, für die Wirtschaft, für die Bildung, für das Gesundheitswesen?

Ist möglicherweise in den Ländern, in denen es so viel besser sein soll, die kabelgebundene Erschließung nicht so weit vorangeschritten? (Ja, ich weiß, es gibt Länder, da ist beides bestens und besser als in Deutschland, aber ich kann nicht erkennen, dass Deutschland deswegen z.B. ernsthafte wirtschaftliche Probleme hätte, im Gegenteil.)

Wenn ich in mein soziales Umfeld schaue, sind die Intaktesten, die Gebildetsten und die mit dem besten Umgang mit ihren Kindern (und den deshalb auch mit den psychosozial intaktesten Kindern) diejenigen, die nicht überall und immerzu online sind. Im Gegenteil. Eine Voraussetzung für hohe Lebensqualität ist beste Netzabdeckung offenbar also nicht. Wenn ich in der Öffentlichkeit sehe, wozu die überall-Verfügbarkeit genutzt wird, verstärkt sich dieser Eindruck noch.

Selbst in Albanien ist das besser als im Hochtechnologieland Deutschland.
Spontan finde ich dies hier https://www.wohin-auswandern.de/auswandern-albanien

"Tägliche Stromausfälle sind der ärgerliche Normalfall. Generell ist die Infrastruktur schwächer als in Mitteleuropa. Auf dem Land sind 40 Prozent der Straßen ungeteert. Die Wasserversorgung fällt oft aus. "

Auch hier https://de.wikipedia.org/wiki/Index_der_menschlichen_Entwicklung sieht es nicht besonders gut aus verglichen zu Deutschland. Es muss also mehr geben, was zählt, als nur perfektes mobiles Internet. Smartphones sah ich übrigens auch auf Videos aus afrikanischen Slums, in denen es teils nichtmal sauberes Trinkwasser gibt. Tauschen würde ich trotz vielleicht wirklich bester LTE-Abdeckung nicht unbedingt wollen...

Stichwort Flatrates Mobilfunk gibt es nur mit meist geringen Datenvolumen oder es wird so teuer, dass es kaum bezahlbar ist.
Ja, schon die reine Mobiltelefoniererei war vor Jahren in Deutschland verglichen zu drumherum wesentlich teurer. Die Internet-Tarife haben sich zumindest für reine Datenanwendungen ("UMTS-Stick") in den vergangenen Jahren gar nicht bewegt. Da bekommt man im Discounter immer noch 5 lächerliche GByte für 15 EUR. Aber in Komplett-Tarife ist Bewegung gekommen. Wer mit z.B. 1 MBit/s mobil zufrieden ist (was für TV freilich nicht reicht, für Radio in bester Qualität aber dicke), könnte es ja mit dem O2 Free S versuchen. Nach Ablauf dessen LTE-Volumens drosselt er auf "bis zu "1 MBit/s. Ich habe keine Ahnung, was dann real tatsächlich passiert. Und nen Free S kann man, wenn mans clever anstellt, auch für weniger als 10 EUR / Monat haben - mit Allnet-Flat.

Ist es im Ausland wirklich so, dass man "unlimitiertes Highspeed-Mobilinternet fürn Appel und ein Ei bekommt? Ich sehe bei Telenor in Norwegen gerade einen Mobiltarif, der mit 10 GByte/Monat startet und bei Mehrnutzung automatisch upgradet (für diesen Monat). Grundkosten für 10 GByte: ca. 45 EUR. Halte ich jetzt auch nicht für sooo viel besser. Oder gehen wir mal zur Swisscom: der "Beststeller" inOne mobile ist wohl tatsächlich unlimitiert in der Internetnutzung, kostet aber auch satte CHF 90. Nutzung in datenintensiven Anwendungen (SIM im Router, WiFi-Hotspot, ausschließlich stationäre Nutzung) ist nicht gestattet. Wie scharf die Prüfung ist, weiß ich nicht.

Wir haben bei uns jetzt Glasfaser verlegt bekommen. Ist aber viel zu teuer, soll im 2. Jahr 50 EUR im Monat kosten. Da lehne ich aber dankend ab.
Hast Du Dir mal ein schweizer Kabel-Internet/TV-Abo angeschaut? Da geht es bei CHF 100 erst richtig los. In Österreich bei der Liwest zahlt man für Internet/Telefon/TV-Kombi bei 100 MBit/s auch knapp 50 EUR im Monat. 100 MBit/s Internet + Telefon (aber keine allnet-Flat!) kosten zusammen 37,80 EUR. Mit hübsch 19 Cent/Minute in Mobilnetze.

Der Grund, weswegen sich auf ASTRA kaum noch was tut: Die Kosten für die Sender sind einfach zu hoch. Die einzigen, dies sichs leisten können, über ASTRA zu senden, sind die ÖR-Sender und vielleicht noch große Privatsender, wie FFN oder FFH. Als kleiner Sender kann man die Kosten kaum stemmen.
Es geht hier beim Radio um 192 kBit/s. Das ist "fast nichts". Angesichts leerstehender Transponder sollte eine solche Kapazität recht günstig zu haben sein. DRadio gibt der KEF jährlich ca. 400 TEUR an - für 3 x 256 kbps, 1 x 448 kbps und 1 x 128 kbps. Sind in Summe 1344 kBbps. Sollte auf 57 TEUR für 192 kbps hinauslaufen also. Grob abgeschätzt gibt die ARD für ihre Hörfunkprogramme Werte an, die auf ca. 45 TEUR je 192 kbps jährlich hinauslaufen würden.

Vergleichen wir mal: ärmliche 54 CU (72 kbps im EEP 3-A) kosten laut BLM allein für das oberpfälzer Netz (ca. 1 Mio Einwohner, 74% Indoor-Abdeckung, 95% Straßenabdeckung) 2300 EUR im Monat, also 27 TEUR im Jahr. Fraglich ist natürlich, ob eine solch regional begrenzte DAB-Verbreitung nicht am Ende doch mehr Hörer erreicht als eine europaweite Sat-Verbreitung.

2019: Radio stationär über Stream, mobil über DAB+.
...und wenn man Öffis nimmt also fast nirgendwo mehr in akzeptabler Audioqualität, also nichtmal in guter UKW-Qualität. Das lässt tief blicken. ;)
 
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#21
Ich frage mich ja, ob Radio über Satellit noch gehört wird.
Klares JA, DVB-S-Hörfunktransponder und Deutschlandfunk (im ZDF-Transponder). Letzteren bekomme ich sonst nirgends in dieser Qualität. Sendungen lassen sich ohne Qualitätsverlust als mp2-Files speichern.
  • Für den täglichen Hausgebrauch versorgt ein UKW-Modulator meine UKW-Empfänger mit dem SAT-Programm.
  • Wenn ich Qualität * (im Kopfhörer) hören will, setze ich mich direkt an den SAT-Receiver.
*) Die könnte allerdings besser sein. Aber solange DVB-S als preiswertes UKW-Backup dienen soll gibt's da wohl keine Hoffnung.
 
#22
Ich finde DVB-S darf nicht aussterben. Die einzige unabhängige Quelle, wo man europaweit OHNE INTERNETANSCHLUSS wohlgemerkt alle öffentlich-rechtlichen Vollprogramme hören kann + den Deutschlandfunk mit seinen Digitalkanälen Dlf Nova und Dokumenten & Debatten.
 
#23
Was soll ich da erklären? Stichwort Mobilfunknetz wie in einem 3. Welt Land.
Nun ja, zum einen ist das bei dem hier diskutierten Problem nicht wirklich relevant, weil mit dem Versenden des TV-Signals übers Internet selbstverständlich ein Festnetzanschluß gemeint ist. (Ein vernünftiges, nicht künstlich aufgeblasenes HD-Bild benötigt eine Datenrate, die dein Mobilfunkanschluss so oder so auf Dauer in die Knie zwingt.) Und zum anderen haben inzwischen auch immer mehr kleine Kabelanbieter Internet per Antennenanschluß zu erschwinglichen Preisen mit im Angebot, in der Regel günstiger als die Telekom. Damit spielt die Funknetzversorgung diesbezüglich ebenfalls keine Rolle.
 
#24
Hi Leute. Wisst ihr, ob irgendwann noch mal neue Sender auf Astra kkommen? Da ist ja lange nichts passiert.
Das Thema SAT-Radio ist - was den Privatfunk angeht - durch.
Viel gibts eh nicht mehr auf Astra und die Anzahl der Programme wird sich mittelfristig weiter verringern.

Die Vielfalt über DVB-S während der Nullerjahre hatte freilich den ganz banalen Hintergrund, dass viele Anbieter wie TOP40, Domradio oder Radio Teddy die Astra-Verbreitung als Zuführung für UKW und zu den Kopfstationen von Kabel Deutschland genutzt haben.
Letztere hängen mittlerweile alle am Backbone und die UKW-Zuführung lässt sich via IP günstiger und zuverlässiger realisieren.

Im TV-Bereich sieht es freilich anders aus, für lineares Fernsehen ist Astra auch im nächsten Jahrzehnt unersetzbar. Allerdings nimmt die Bedeutung von linearem TV bekanntlich insgesamt ab und damit sind wir beim Hauptproblem der Sat-Distribution - es gibt keinen Rückkanal.
 
#25
Nun ja, zum einen ist das bei dem hier diskutierten Problem nicht wirklich relevant, weil mit dem Versenden des TV-Signals übers Internet selbstverständlich ein Festnetzanschluß gemeint ist. .
Natürlich, das ist mir klar, aber die Frage ist ja ob die Geschwindigkeit überall ausreicht, auch beim Festnetzanschluss.. Mit ner 16tsd. Leitung kommst du da jedenfalls nicht weit. Weiterhin ist das Internet sehr unzuverlässig. Jeder kennt das, dass die Versorgung mit Internet gerne mal öfter ausfällt. Manchmal nur stundenweise, manchmal tageweise. Sat ist extrem zuverlässig, kann mich nicht erinnern, dass das Signal in den letzten Jahren mal weg war. Von lokalen Ereignissen wie Gewitter oder Schneefall mal abgesehen.
 
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