Neue Sparstruktur für ARD-/ZDF-Morgen-/Mittagsmagazin


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#1
Seit 25 Jahren senden ARD und ZDF gemeinsam ein Morgen- und ein Mittagsmagazin. Wobei "gemeinsam bislang heißt:

Immer wöchentlichen abwechselnd kommt
- entweder
- - das ARD-Morgenmagazin vom WDR aus Köln
- - mit Tagesschau-Nachrichten aus Hamburg
- - und das ARD-Mittagsmagazin vom BR aus München
- oder
- - das ZDF-Morgenmagazin aus dem ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin
- - mit heute-Nachrichten aus Mainz
- - und das ZDF-Mittagsmagazin aus Mainz.

Macht fünf Redaktionen und fünf Studios für zwei Sendungen: Mainz, Hamburg, München, Köln, Berlin/ZDF

Im nächsten Jahr anderen dich einiges. Schon länger bekannt war, dass der BAR die Zuständigkeit fürs ARD-Mittagsmagazin an den RBB abtritt. Aber das ist nur der Anfang: So wird sowohl das ZDF-Mittagsmagazin ins ZDF-Hauptstadtstudio ziehen, als auch das vom RBB produzierte ARD-Mittagsmagazin (!). Und die Zuständigkeit für die Sendungen gilt künftig versetzt, so das in einer Woche das ARD-Morgenmagazin mit dem ZDF-Mittagsmagazin sendet, und umgekehrt.

Sunna summarum bleiben es zwar fünf Redaktionen - Mainz, Hamburg, Köln, Berlin/ZDF und Berlin/RBB, aber die Studios werden, bis auf die Nachrichten und das ARD-Morgenmagazin in Berlin zusammengezogen.

Macht die neue Struktur Sinn für Euch? Oder hätte man noch weiter gehen sollen?
 
#5
@freiwild:

Deine Ausführung ist nicht korrekt. Auch in den Wochen, in denen die ARD die Informationen im Frühprogramm zuliefert, sendet das ZDF seit 2012 eigene Nachrichten um 9 und 12 Uhr.
 
#6
Auf Magazin spezialisierte Mitarbeiter am selben Standort durchgängig beschäftigen zu können, finde ich eine sinnige und einleuchtende Erklärung.

Am Rande nochmal zu @freiwild: Die Studios zu zählen und daraus unterschwellig auf Aufwand und Kosten rückzuschließen, ergibt zumindest im Fall der Tagesschau wenig Sinn. Das Studio ist ohnehin ständig sendebereit, und dafür wird rund um die Uhr Personal vorgehalten.
 
#7
in Berlin spielt die Musik der Politik. Von daher finde ich nichts, was dagegen spricht, wenn das Mittagsmagazin in die Hauptstadt zieht. Und wie oft wird hier rumgeheult, die Öffis würden mit ihr Geld nur um sich schmeißen: wenn durch den Umzug auch noch Kosten gesenkt werden, dann doch umso besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
#8
Macht ein Morgenmagazin Sinn? Jahrtausendelang ist die Menschheit ohne klargekommen. Ich brauche bis heute keines.
Dann gehörst Du zur glücklichen Gruppe derer, die nicht gegen 07:00 von der Nachtschicht kommen, sich ein Gute-Nacht-Bier öffnen, um nach getaner Arbeit bettschwer zu werden. So betrachtet ergibt ein MoMa durchaus einen Sinn für mich, im Gegensatz zu anderer Konservenkost oder gar nervtötenden Kindersendungen am Wochenende.
 
#11
Man könnte auch Zeitung lesen.

Die Teenies unter uns fragen sich jetzt leise: was ist Zeitung? :p

Als ich noch Schicht arbeitete, habe ich morgens immer das ARD/ZDF MoMa angeschaut, wenn ich dann frei hatte oder erst mittags zur Arbeit musste. Allerdings wiederholt sich der Inhalt jede Stunde. Diese Sendung ist nicht für Dauerzuseher gedacht, eher für die jenigen, die sich morgens fertig machen und für 30 Minuten beim Frühstück oder nach der Nachtschicht reinsehen.

Im Prinzip das gleiche Konzept, wie die Morgensendungen im Radio, nichts für Dauerhörer.
 
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