Neuer Soundprozessor für FM und Digitalradio


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#2
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Sieht auch nicht anders aus als die bekannten Produkte von Omnia/Telos oder Orban. Klingt warscheinlich auch nicht anders und wird auch etwa genauso viel kosten. Und?
 
#4
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Wobei es bei diesem Soundprozessor noch ein weiteres Problem gäbe:

Wie ich sehe schabt dieser bei der Bandbreite erst ab 17,5kHz alles ab. Wenn dies nicht frei veränderbar ist, gibts hier in Deutschland einen netten Brief von der Bundesnetzagentur.
 
#6
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Zitat von mr51127:
Wobei es bei diesem Soundprozessor noch ein weiteres Problem gäbe:

Wie ich sehe schabt dieser bei der Bandbreite erst ab 17,5kHz alles ab. Wenn dies nicht frei veränderbar ist, gibts hier in Deutschland einen netten Brief von der Bundesnetzagentur.
Die Bandbreite ist auch auf 15 kHz einstellbar. Siehe:

http://www.linearacoustic.com/pdf/AEROMAX-HDFM_OS.pdf
 
#7
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Der Markt kommt ohnehin offenbar langsam in Bewegung. Aus UK kommen auch einige neue Geräte, die vor allem eins wollen: preislich die Meßlatte deutlich tiefer legen. Eines davon habe ich schonmal auf UKW gehört. War nichtmal übel, erlaubt aber freilich auch keine detaillierten Aussagen, da sowas ja immer Einstellungssache ist. Also: hat jemand schon Erfahrungen mit den Geräten von BW?
 
#8
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Es ist bestimmt nicht die schlechteste Idee diesem Orban- und Omina-Quasi-Monopol in Sachen FM-Soundprocessing mit preisgünstigeren Geräten entgegenzuwirken! In welchen preislichen Gefilden bewegen sich o.g. Geräte denn?

der Elch_
 
#9
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Der "mittlere" FM-Prozessor (DSP-X), der offenbar in UK recht gerne genommen wird, kostet etwa 2800 EUR. Der kleine, der nur UKW-MPX ausgeben kann (Installation beim Sender somit zwingend) kostet 1500, das Flaggschiff mit Ariane-Levelling kostet dann aber auch schon 5400 EUR.
 
#12
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Bezgl. Aeromax HDFM:

Ein richtig schönes billiges Soundprocessing wie aus dem Bilderbuch. Vielleicht liegt es auch an den Einstellungen, welche für das Demofile verwendet wurden, aber es klingt schlimm. Wenn die Damen und Herren aus dem Hause Linearacoustig für das Demofile alles aus der Kiste rausgeholt haben, dann möchte ich nicht wissen, wie das Teil mit gängigen Einstellungen unter Alltagsbedingungen klingt.

Schon im Demofile pumpt der Sound kräftig. Der Stereoexpander ist vermutlich voll aufgedreht. Diese Vermutung liegt nahe, denn die Gesangsstimmen gehen in den künstlich vorgezogenen Instrumenten total unter. Ein typisches Indiz für übertriebene Stereobasisverbreiterung. Immerhin haben sie sich mit dem Delay im Stereoexpander zurückgehalten, sonst würde sich die Pampe noch so richtig schön matschig anhören. Wenigstens zischeln die Höhen nicht, wahrscheinlich aber nur, weil die Bandbreitenbegrenzung schon weit vor den 15kHz alles abschabt, damit man das nicht raushört. Trotz allem ist es an vielen Stellen übersteuert, was eigentlich solch ein Gerät verhindern soll. Die ganze Rechenleistung scheint sowieso eher für die schönen Displayanimationen draufzugehen als für das eigentliche Soundprocessing. Naja, wenns schön macht. In Holland wird die Kiste sicherlich ein Verkaufsschlager.

Was soll dieses Ding in Form einer uralten Endstufe aus den 80ern eigentlich kosten?
 
#13
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Bezgl. Aeromax HDFM:

Ein richtig schönes billiges Soundprocessing wie aus dem Bilderbuch. Vielleicht liegt es auch an den Einstellungen, welche für das Demofile verwendet wurden, aber es klingt schlimm. Wenn die Damen und Herren aus dem Hause Linearacoustig für das Demofile alles aus der Kiste rausgeholt haben, dann möchte ich nicht wissen, wie das Teil mit gängigen Einstellungen unter Alltagsbedingungen klingt.

Schon im Demofile pumpt der Sound kräftig. Der Stereoexpander ist vermutlich voll aufgedreht. Diese Vermutung liegt nahe, denn die Gesangsstimmen gehen in den künstlich vorgezogenen Instrumenten total unter. Ein typisches Indiz für übertriebene Stereobasisverbreiterung. Immerhin haben sie sich mit dem Delay im Stereoexpander zurückgehalten, sonst würde sich die Pampe noch so richtig schön matschig anhören. Wenigstens zischeln die Höhen nicht, wahrscheinlich aber nur, weil die Bandbreitenbegrenzung schon weit vor den 15kHz alles abschabt, damit man das nicht raushört. Trotz allem ist es an vielen Stellen übersteuert, was eigentlich solch ein Gerät verhindern soll. Die ganze Rechenleistung scheint sowieso eher für die schönen Displayanimationen draufzugehen als für das eigentliche Soundprocessing. Naja, wenns schön macht. In Holland wird die Kiste sicherlich ein Verkaufsschlager.

Was soll dieses Ding in Form einer uralten Endstufe aus den 80ern eigentlich kosten?
 
#14
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Mensch Kollege,

Du scheinst ja richtig Ahnung zu haben. Ein Gerät zu Beurteilen, ohne es selbst eingestellt zu haben. Schade, dass hier so viele Affen rumturnen, die alle die Weisheit mit Löffeln gefressen haben.

M.

Ps. Ich hatte das Gerät bereits in Händen, und in Kombination mit dem 8500 FM von Orban klingt das einfach genial - fast wie Andi Gall´s Ö3.
 
#15
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Ich hatte das Gerät bereits in Händen, und in Kombination mit dem 8500 FM von Orban klingt das einfach genial - fast wie Andi Gall´s Ö3.
Beide zusammen sind für diesen breitgelatschten, topfigen Gleichstrom-Scheißsound nötig? Da reicht doch auch sicher einer, mit besonders viel Liebe schlecht eingestellt, oder?

(Sorry, mußte sein.)
 
#16
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Zitat von mr51127:
Bezgl. Aeromax HDFM:

Ein richtig schönes billiges Soundprocessing wie aus dem Bilderbuch. Vielleicht liegt es auch an den Einstellungen, welche für das Demofile verwendet wurden, aber es klingt schlimm. Wenn die Damen und Herren aus dem Hause Linearacoustig für das Demofile alles aus der Kiste rausgeholt haben, dann möchte ich nicht wissen, wie das Teil mit gängigen Einstellungen unter Alltagsbedingungen klingt.

Schon im Demofile pumpt der Sound kräftig. Der Stereoexpander ist vermutlich voll aufgedreht. Diese Vermutung liegt nahe, denn die Gesangsstimmen gehen in den künstlich vorgezogenen Instrumenten total unter. Ein typisches Indiz für übertriebene Stereobasisverbreiterung. Immerhin haben sie sich mit dem Delay im Stereoexpander zurückgehalten, sonst würde sich die Pampe noch so richtig schön matschig anhören. Wenigstens zischeln die Höhen nicht, wahrscheinlich aber nur, weil die Bandbreitenbegrenzung schon weit vor den 15kHz alles abschabt, damit man das nicht raushört. Trotz allem ist es an vielen Stellen übersteuert, was eigentlich solch ein Gerät verhindern soll. Die ganze Rechenleistung scheint sowieso eher für die schönen Displayanimationen draufzugehen als für das eigentliche Soundprocessing. Naja, wenns schön macht. In Holland wird die Kiste sicherlich ein Verkaufsschlager.

Was soll dieses Ding in Form einer uralten Endstufe aus den 80ern eigentlich kosten?
Man muss auch beachten, dass es sich im Demofile nur um einen Prototypen des Gerätes handelt und dass zusätzlich ein Behringer-Prozessor hinterhergeschaltet wurde.
 
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