Neues Programmkonzept bei WDR 2


Die meisten haben eh eine Monatskarte.
Das hält die Kosten für den Sender im Rahmen, gibt aber viel Raum zum reden. (Information die ich brauche)
Zumal es nicht einmal ne Monatskarte von Tür zu Tür ist :confused:
Das Ticket ist gültig für den Gewinner persönlich auf der kürzesten Bahnstrecke zwischen dem Wohnort und dem Arbeitsort (ggf. Nachweis erforderlich) innerhalb Nordrhein-Westfalens.
Der Gültigkeitszeitraum beträgt drei Monate am Stück, den Beginn kann der Gewinner festlegen.
Benutzbar sind alle Regionalzüge mit Ausnahme von ICE, IC, EC, zuschlagpflichtigen Zügen, Bussen und Straßenbahnen.
 
Ein vollkommen sinnloses Gewinnspiel für die, die mit dem Kfz die weitesten Strecken pendeln, weil kein Bahnhof nah ist. Oder weil es keine geeignete Schienenstrecke gibt. Zum Beispiel von Barntrup (Kreis Lippe) nach Verl (Kreis Gütersloh) - Eisenbahn: Fehlanzeige.
Das Gewinnspiel ist nur etwas für die urbanen Hipster, die in den Metropolregionen die innerstädtischen Bahnhofsquartiere gentrifiziert haben. Das ist ein ganz anderes Milieu als die arbeitende Bevölkerung, die in den Verler Unternehmen buckeln muss.
 
Ja, macht er, seit 2016. Bei der Welle Nord moderiert er auch noch jeden Dienstagabend seine eigene (vorproduzierte) Talksendung, im NDR Fernsehen das Schleswig-Holstein Magazin und nun eben alle zwei statt wie vorher drei Wochen die Frühsendung bei WDR2.
 
Es ist auf jeden Fall ein Hinweis, dass der Kollege mehr kann als das, was ihm im WDR2-Programm abverlangt wird. Das gilt generell für viele talentierte und gut ausgebildete Journalisten bei den öffentlich-rechtlichen Programmen. Sie dürfen nicht zeigen, was sie können, weil Programmdesigner nicht Talenten und Intuitionen trauen, sondern nur Excell-Tabellen und betriebswirtschaftlichen Kennzahlen.
 
Urlaub oder Erholung scheint er wohl nicht nötig zu haben, 2 oder 3 freie Tage zwischendrin sind das höchste der Gefühle.
(Die NDR-Termine ab Januar 2019 kommen garantiert auch noch später dazu).
 
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Mittlerweile hat man Stefan Vogt von der Teamseite gewischt, doch wer dachte, dass es nun genau hinkommt und "Onkel Fisch" nicht mehr eine ganze Reihe für sich beanspruchen, hat die Rechnung ohne Manuel Unger gemacht, welcher u.a. ab morgen mal wieder in "WDR 2 POP!" aushilft, in diesem Monat aber auch schon 2 mal den Sonntagmorgen übernommen hat.
 
Gestern habe ich nach langer Zeit mal wieder eine ganze Sendung Sonntagsfragen gehört. Das kam so: Nach dem Aufwachen habe ich um 8 Uhr die Nachrichten gehört und direkt danach erfahren, dass es in den Sonntagsfragen um ein halbwegs interessantes Thema geht. Ein westfälischer Landwirt hat zu 100% ökologisch abbaubares Verpackungsmaterial aus Mais erfunden, das diese Styropochips ersetzen soll, in denen empfindliche Waren zum Versand verpackt werden. Er produziert das in kleinem Umfang selbst, mittlerweile sind aber auch schon größere Unternehmen drauf aufmerksam geworden und in die Produktion eingestiegen, so dass die Idee vor dem großen Durchbruch zu stehen scheint.

Aber typisch WDR 2, ohne Panne ging auch diese Sendung nicht über die Bühne: Die einzelnen Wortstrecken sind ja von Musik unterbrochen. Und etwa in der Mitte der Sendung wurde ein kompletter Wortblock doppelt gesendet. Also in etwa so: Musik - Wortblock 1 - Musik - Wortblock 2 - Musik - Wortblock 3 - Musik - Wortblock 3 - Musik - Wortblock 4 - Musik - Wortblock 5 - Musik.

Wie kann denn das passieren? Müsste das nicht wegen abweichender Gesamtlänge auffallen? Oder wird bei solchen Sendungen immer etwas mehr aufgezeichnet und anschließend das uninteressanteste rausgeschnitten?
 
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