Neues Programmkonzept bei WDR 2


Steffi Neu war als Expertin für kaputte Autobahnen und Funklöcher geladen.
Zum Glück gibts beim WDR ja keine Funklöcher, zumindest auf UKW. Ganz im Ernst, dass die Autobahnen in einem miserablen Zustand und die Handynetze löchrig wie ein holländischer Käse sind, dafür brauch ich keine "Expertin". Aber gut dass man mal drüber gesprochen hat.
 
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Steffi Neu war als Expertin für kaputte Autobahnen und Funklöcher...
Sie hat mich sehr erinnert an das "neue Programmkonzept bei WDR 2" und sie kann als Autobahn- und Mobilfunk-Expertin sicherlich genauso sachkundig Auskunft geben zu allen möglichen Themen, z.B.: Krise bei Bayern München? Unsere Chancen bei der Handball-WM? Müssen wir mehr geologische Grundlagenforschung betreiben? Glyphosat - Geißel der Menschheit? Wem nützen Sonderangebote beim Discounter?
 
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Habt Ihr die Sendung gesehen, um ihre Expertenwirkung bewerten zu können. Sie war als vom Funkloch betroffenes Landei geladen und wird wohl über ihre Erfahrungen am Niederrhein berichtet haben. Sozusagen Expertin durch Erfahrung. So kündigte sie das gestern auf dem Sender an.
 
Ja, ich habs gesehen. Für mich - schwacher Auftritt. Besonders als es dann zum das Thema Bahn ging und Neu erzählte, dass sie mal aus der Bahn geworfen wurde, weil sie nach Beendigung einer Programmaktion weitergefahren ist - ohne Ticket. Irgendwann unterbrach Plasberg dann ihren Redefluss....
 
Die Sendung hatte allerdings auch eine ziemliche Bandbreite. Von Mobilfunkversorgung über Autobahnen bis zur Deutschen Bahn. Dass da nicht jeder Gast für alles Experte sein kann, ist klar. Dazu noch eine eher suboptimale Gästeauswahl. Liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass die Themen möglichst tagsaktuell kurzfristig festgelegt werden, während Gäste kurzfristig wahrscheinlich schwierig zu bekommen sind. Die merkwürdige Gästeauswahl ist mir besonders bei Hart aber fair schon öfter aufgefallen.
 
schön, dass es die Sendung gibt. Jeder, der diesem Stammtisch-Talk gesehen hat, weiß jetzt, dass Frau Neu in Kleve wohnt und für WDR 2 moderiert. Manchmal fühlt sich also der Weg mit der Bahn von Kleve bis in das WDR 2 Studio wie eine Weltreise an. Das finde ich wirklich sehr interessant. Danke für die Information, Frau Neu. Wenn wieder ein Gewinnspiel oder eine ähnliche Programmaktion auf WDR 2 stattfinden sollte - egal ob in der Bahn oder beim Karneval, so hoffe ich doch, dass sie sich wieder von Plasberg einladen lassen. Weil das sind alles Dinge, die man heutzutage in einem Polittalk erfahren muss.
 
Liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass die Themen möglichst tagsaktuell kurzfristig festgelegt werden, während Gäste kurzfristig wahrscheinlich schwierig zu bekommen sind.
Diplomatisch formuliert... Das fehlende Wort nach "während" kann man aber relativ leicht zutreffend ergänzen.

Das Wort lautet "kompetente".
 
Wenn man Frau Neu bei "Hart aber Fair" sieht, dann muss man sich über das Niveau bei WDR 2 nicht mehr wundern. Journalistisch eine Nullnummer. Die Frau hat nichts zu sagen und das, was sie zu sagen hat, ist inhaltslos und allenfalls populistisch. Abgesehen von der Stimme. Mag sein, dass sie sich zumindest lustig findet oder auch der ein oder andere verrauschte Verantwortliche. Aber klar, Frau Weber und Herr Rausch, sie testet natürlich gut. Wie konnte ich das vergessen! :wow::wow::wow:. Onkel Tom und Valerie: Eure "Popwelle" WDR 2 klingt über weite Strecken nur noch erbärmlich. Eine ewige Baustelle. Erdenberger, Haller, Thoma, Marx und Bruhns dürften nur noch k**** - oder sich im Grab umdrehen. Ihr bekommt nicht einmal die Nachrichten ge*****. Egal, wann man bei Euch reinhört, irgendwas ist immer. Entweder startet ein O-Ton nicht, ein falscher Beitrag läuft oder ihr versemmelt die Anmoderation. Ach ja, und wenn die News mal funktionieren, klemmt irgendwas am Rechner mit den Verkehrsmeldungen. Und das in einem Bundesland mit 18 Mio. Einwohnern! Was für ein Laden!
 
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Dass da nicht jeder Gast für alles Experte sein kann, ist klar. Dazu noch eine eher suboptimale Gästeauswahl. Liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass die Themen möglichst tagsaktuell kurzfristig festgelegt werden, während Gäste kurzfristig wahrscheinlich schwierig zu bekommen sind.
Alles falsch, was du schreibst. Es geht nicht darum, Experte für alles zu sein. Du musst die Gedanken der anderen nachvollziehen können und dich dann sinnvoll dazu äußern. Ich bin keine Expertin für Herzkatheter-Untersuchungen. Aber ich kann sehr gut nachvollziehen, warum diese Behandlungen nicht in jeder Praxis und nicht in jeder Klinik möglich sind.
Steffi Neu kann überhaupt nicht schlüssig argumentieren (habe ich mehrfach live erlebt). Sie ist ein Radio-Abschaltgrund.
Das Thema war nicht tagesaktuell. Plasberg sagte, dass er sich länger als eine Woche um einen offiziellen Bahnsprecher bemüht habe - vergebens.
 
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Vielleicht ist einfach nur ein zugesagter Gast kurzfristig ausgefallen.
Da die Sendung und Steffi Neu beide vom WDR kommen lag es halt nahe, dass sie als Ersatz auftrat. Vielleicht war sie die einzige, die auf die Schnelle zusagen konnte oder keinen triftigen Grund hatte abzusagen oder sie gehört vielleicht auch nur zu den wenigen regionalen WDR Gesichtern, die einigermassen bekannt sind. Man weiss es nicht.
 
Vielleicht wollte der Sender auch nur Geld sparen. Möglicherweise wäre es externer Gast teurer gewesen. Zum Thema Funklöcher und Löchern in Strassen braucht man nicht nur Experten. Jeder kann aus eigener Erfahrung etwas zu den Themen beitragen.
 
Ist sie doch selber schuld. Wenn man in einem Kaff mit nicht mal 10 tsd. Einwohner in der niederrheinischen Provinz auf einem Bauernhof wohnt und die nächste Großstadt 50 Km entfernt ist, dann darf man sich auch nicht wundern.
 
"Selber schuld"? Wenn wir die Landbevölkerung nun schon selbst für die in vieler Hinsicht schlechtere Infrastruktur verantwortlich machen, dann wird das auf lange Sicht nix mehr mit der Attraktivhaltung ländlicher Räume. Und triebe man dieses Argumentationsmodell ad absurdum, müsste man im Gegenzug auch die Steuerlast für uns Landeier deutlich verringern, wenn wir angeblich dermaßen hohe Ansprüche stellen. Ausgleichende Gerechtigkeit quasi...
 
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Das Problem ist, dass man im Leben nicht immer alles haben kann. Wenn ich auf dem Land lebe, dann bekomme ich Lebensqualität (durchaus subjektiv zu bewerten), gesündere Lebensbedingungen, Ruhe. günstigere Mieten oder kann mir Eigentum leisten. Dafür u.U. schlechtere Infrastrukturen. Wenn ich in der Stadt lebe, dann habe ich zwar bessere Infrastruktur, mehr Lebensqualität (ebenfalls sehr subjektiv zu bewerten), aber auch mehr Lärm, schlechtere Lebensbedingungen, kann u.U. keinen Diesel mehr fahren und höhere Mieten und kann mir u.U. kein Eigentum mehr leisten. Wie alles im Leben gibt es Vor- und Nachteile. Was ich nicht mehr hören möchte, ist, dass der Staat hier eine Gleichmacherei betreiben soll oder gar muss. Ein Kreis ist halt ein Kreis und ein Rechteck eben ein Rechteck. Beides hat Vorteile und auch Nachteile. Der Vorteil in diesem Land ist, dass ich es mir aussuchen kann. Sofern ich es mir leisten kann - das gestehe ich dann zu.
 
"Selber schuld"? Wenn wir die Landbevölkerung nun schon selbst für die in vieler Hinsicht schlechtere Infrastruktur verantwortlich machen, dann wird das auf lange Sicht nix mehr mit der Attraktivhaltung ländlicher Räume.
Macht keiner für verantwortlich, aber klar ist auch, wenn ich mich fürs Landleben entscheide, dann muss ich auch mit den Konsequenzen (Nachteilen) leben und sollte dann den Ball auch etwas flacher halten in Sachen Infrastruktur. Attraktiv ist im ländlichen Raum kaum noch was. ÖPNV kann man vergessen, schnelles Internet ein Wunschtraum, Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs oftmals nur mit längerem Fahrtaufwand verbunden. Schulen, Fachärzte, Kino, Theater weit weg. Wie Wanderdüne schon richtig anmerkte, gibt es eben Vor- und Nachteile. Allerdings muss man eben auch sagen, dass die Nachteile auf dem Land in den letzten Jahren massiv zugenommen haben. Das liegt am Spardruck der Kommunen und eben auch an der allgemeinen Bevölkerungsentwicklung und Struktur auf dem Land. Der ländliche Raum ist längst von der Entwicklung in den Städten abgekoppelt und da wird man auch in absehbarer Zeit keinen Anschluss mehr herstellen können.
 
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