Neues Programmkonzept bei WDR 2


Bei WDR 5 ist er als Moderator des Morgenechos und von Politikum aufgelistet. Ich meine, in der Polit-WG hätte ich ihn auch schon gehört. Wenn er alle zwei Wochen auf WDR 2 moderiert, wird er auf WDR 5 sicher seltener als bisher zu hören sein. Aber WDR 5 ist personell ja ganz gut besetzt, das wird man schon kompensieren können.
 
Unverzichtbar ist Max von Malotki fürs Politikum und die Polit-WG. Im Morgenecho finde ich seine Art schon etwas zu flapsig. Damit passt er eigentlich sehr gut ins Mittagsmagazin bei WDR 2, wo die Ansprache gerne persönlicher sein darf. Mit erträglicher Musik wäre das dann tatsächlich eine Sendung, die man hören könnte.
 
An die Regeln halten!
Wurde hier im Forum dieser WDR-2-Appell schon thematisiert?: An die Regeln halten! Ich empfinde den Video-Aufruf als beängstigend, weil die Moderatoren vollkommen unreflektiert übers Ziel hinausgeschossen sind. Frei nach dem Motto: "Obrigkeit befiehl und trag uns deine Gründe vor! Wir sind einsichtig und folgen dir!" Ich bin nicht die einzige, die sich über Gebühr bedrängt fühlt: DLF: Journalismus in der Corona-Krise
 
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Hab leider auch nicht rein gehört. Ist mir zu spät eingefallen. Hoffen wir, es geht ihm gut und er bleibt bei WDR5. Wenn ich mich richtig erinnere war Max gestern schon raus. Da habe ich aber nicht drüber nachgedacht, dass Max dran gewesen wäre.
 
Warum beängstigend? Wenns doch der Gesundheit dient. Was sollen denn die Moderatoren sagen? Alles halb so schlimm? Haltet keinen Sicherheitsabstand?
Ich kann der verlinkten Kritik jedenfalls nur voll und ganz zustimmen und würde in diesen Zeiten auch nur echten Informationsleitwellen vertrauen, WDR 2 ist längst nur noch belangloser Dudelfunk.
 
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Warum beängstigend? Wenns doch der Gesundheit dient. Was sollen denn die Moderatoren sagen?
Ich zitiere den Medienjournalisten Christoph Sterz aus dem von mir unter 6.584 verlinkten DLF-Beitrag: "Und auch bei Corona ist Embedded Journalism nicht angebracht – zumal ich mich nicht von Medien belehren lassen möchte. Was ich dagegen möchte (...): nüchterne Informationen, fachkundige Einordnung, das Stellen kritischer Fragen, auch mal das Artikulieren von Zweifeln (...) Journalistinnen und Journalisten sollten sich also keiner Corona-Kampagne anschließen, sondern einfach ihren Job machen."
Journalismus ist weder Propaganda noch Gute-Laune-Entertainment.
 
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Ich kann der verlinkten Kritik jedenfalls nur voll und ganz zustimmen und würde in diesen Zeiten auch nur echten Informationsleitwellen vertrauen, WDR 2 ist längst nur noch belangloser Dudelfunk.
"Alleine sind wir zusammen der Westen", ach ja... Aber ich verstehe nicht ganz, was dagegen spricht, dass sich Personen des öffentlichen Lebens für etwas einsetzen, eine Sache unterstützen. Die Moderation einer Sendung fällt für mich nicht ausschließlich unter Journalismus.
 
Sorry, diese Kampagne dient der Gesundheit aller und ist von daher ok.
Journalisten können über Kampagnen berichten, sie einordnen, sie kommentieren. Sie sollen und dürfen sich aber nicht mit Kampagnen gemein machen und Teil von ihnen werden. Das ist journalistisches Grundgesetz - im Gegensatz zu PR.
Ich gehe davon aus, dass zumindest Thomas Bug sich als Journalist sieht. Er macht sich gemein mit der Kampagne, weil sie aus seiner Sicht gut gemeint ist. Aufrufe, Appelle, Ratschläge, Werbung etc. kann er als Schauspieler, als Sportler, als PR-Berater machen. Nicht als Journalist.
 
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Sorry, die machen das als Moderatoren, ohne ihre journalistische Kompetenz zu verlieren. Denn sie berichten durchaus unabhängig weiter.

Und in diesen Zeiten ist durchaus auch die Bekanntheit der Moderatoren gefragt, die Botschaft der Kontaktsperre ins Volk zu tragen.
 
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