Neumann - zu viel Phantomspeisung?


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#1
Hallo ich habe mich jetzt hier extra angemeldet und hoffe hier auf ein paar experstrnten und zwar ich habe seit kurzem das Neumann TLM 102 und betreibe es über ein Vorverstärker Behringer und danach geht es in mein Tascam Audio Interface ich habe auf beiden phantomspeisung angeschaltet ist das schädlich für das Mikro?
Ich habe seit Jahren mit meinem shurepg42 jahrelang so aufgenommen allerdings habe ich jetzt Angst bei meinem geliebten Neumann habe jetzt auch schon einen track recorded jetzt habe ich irgendwie Angst
Habe mal gelesen dass nur zu wenig Spannung schädlich wäre
 
#2
Die Phantomspeisung des Tascam könnte wohl höchstens dem Ausgangstreiber des Behringer gefährlich werden. "Rückwärts" durch den Behringer durch könnte ich mir eine Weiterleitung kaum vorstellen, zur genauen Klärung bräuchte man aber den Schaltplan des Behringer.

Es passiert in der hektischen Praxis gerne mal, daß 48 Volt Phantomspeisung in Geräte geschickt werden, die das nicht wollen. Ich hatte mehrmals in den vergangenen Jahren auf Konferenzen die Beschallung gemacht, teils mit 3 Summen (Saal-Beschallung, N-1 für extern zugeschaltete Konferenzteilnehmer, Recording-Summe). Letztere gab ich als Hochpegel-Signal mit etwa + 6 dBu via 2 XLR-Kabel den Kameraleuten weiter. Einmal hatte ich plötzlich Dauerleuchten auf den Pegelanzeigen dieser Summe. Kurz gerätselt, dann zur Kamera geschaut, die gleich neben mir auf einem Stativ stand. Deren Eingänge standen auf 48 Volt Phantomspeisung - kurz davor war man mit Mikrofonen im Gelände unterwegs gewesen und hatte vergessen, zurückzuschalten. Die 48 Volt sind rückwärts ins Mischpult gegangen und haben die Pegelanzeige auf Anschlag gebracht. Der Ausgangsstufe des Pultes hätte dabei durchaus Schaden nehmen können, denn eine DC-Entkopplung gab es offenbar also nicht. Ist aber gutgegangen. Muss es aber nicht immer.

Immun gegen so etwas sind trafosymmetrisierte Ausgänge, denen kann man gefahrlos 48 Volt draufpacken, die "sehen" das gar nicht. Die heute aus Kostengründen üblichen elektronisch symmetrisierten Ausgänge haben jedoch ein Risiko für eine Zerstörung.
 
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#3
Okay danke für die antwort hilft schon mal weiter also beim nächsten mal lieber nur Phantomspeisung auf dem Behringer und tascsm aus?...
Habe ich das jetzt richtig verstanden dass mein Neumann keinen Schaden genommen hat ich würde sonst anfangen heulen...
muss dazu sagen hab vorher mein shurepg42 jahre lang mit doppelspeisung benutzt...
Kann ich das dann auch als sicherheit nehmen das nichts passiert ?
Sry ich werd da jetzt paranoid xD

https://groupdiy.com/index.php?topic=10060.0
Ich hab keine ahnung hilft dir das weiter zur Aufklärung?
Schaltplanmässig
 
#4
So zwischendurch mal eine einfache Frage:
  • Was macht der Behringer Vorverstärker in der Kette, wenn das Tascam doch ohnehin Phantomspeisung liefern kann?
Zugegeben: Ich bin ohnehin nicht gerade ein Fan von Be-Produkten (bis auf die ganz alten, wirklich guten Geräte - hab ja selber eins hier, aber nicht als Vorverstärker), doch diese Redundanz in der Signalkette würde ich nur als sinnvoll erachten, wenn der Vorverstärker vor dem A/D-Wandler spitzenklassensupersensationell wäre.
Genau das aber sehe ich hier nicht.

Vielleicht wäre in dem Fall weniger einfach mehr?
 
#5
Also ich habe es schon öfters mal mit und mit ohne probiert und bin zu dem Entschluss gekommen dass das die beste Kette ist nur jetzt werde ich habe mit dir Phantomspannung sehr stutzig habe die jetzt an mein Tascam ausgenommen und nur über das Behringer laufen...
Allerdings habe ich jetzt Angst dass mein neumann zu wenig Spannung bekommt und auch Schaden nimmt...
Kann das sein und zurück zu meiner Frage ist es dann schädlich
wenn mein Neumann kurzzeitig zu viel Spannung bekommen hat und ist zu wenig Spannung auch schädlich sind ja Gebrauchsanweisung stehen zu wenig Spannung ist schädlich bei delamar allerdings steht das zu wenig Spannung die Mikrofon nichts ausmachen kann...
RATLOOOOOOS
 
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#6
Bei aller gebotenen Höflichkeit und Rücksichtnahme: Deine Beiträge sind nicht immer einfach zu lesen, zuletzt auch inhaltlich nur noch mit sehr viel Mühe.

Sicher sind die Zeiten des Bashings für schlechtes Deutsch auch hier in den Foren vorbei, aber nach Deinem letzten Beitrag hatte ich nicht übel Lust, ihn wortwörtlich und exakt der Interpunktion folgend einzusprechen, um zu dokumentieren, was für einen Quark... ich hoffe, Du verstehst den Wink mit dem Zaunpfahl.
Bereits Deinen Eröffnungsbeitrag empfand ich mangels jeglicher Interpunktion - von einem einzigen Fragezeichen mal abgesehen - als ziemliche Unhöflichkeit.

Das hier ist ein Forum und kein Chat! :mad:

Und wer hier schon in den Thread brüllt, löst bei mir lediglich die Reaktion "kindisches Chatgehabe" aus und lässt mich daher ebenso zurück.

Wenn Du möchtest, dass Dir geholfen wird, dann sei bitte so gut und ...
  • formuliere ordentlich (das schließt im übrigen das Layout mit ein),
  • lies Dir Deine Beiträge vor dem Abschicken noch mal durch und korrigiere Fehler,
  • und nimm uns hier bitte ebenso ernst wie Du von uns erwartest, ernst genommen zu werden.
Letztlich möchtest Du ja, dass Dein Problem (ist es wirklich eins?) gelöst wird und nicht umgekehrt.
 
#7
So zwischendurch mal eine einfache Frage:
  • Was macht der Behringer Vorverstärker in der Kette, wenn das Tascam doch ohnehin Phantomspeisung liefern kann?
Moin Uli,
ich schieße jetzt einfach einmal ins Blaue und tippe auf einen Ultragain Pro als Mic Preamp. Den habe ich auch in Verbindung mit dem Vorgängerpult eingesetzt, weil der Gain ansonsten zu niedrig war. Durch vorsichtiges Herumprobieren kann man sogar das Grundrauschen sehr minimal halten. Noch dazu verfügt oben genanntes Gerät über eine echte Vakuumröhre, die für einen etwas satteren Klang sorgt.

Dies können Gründe für den Einsatz sein.

Was die doppelte Phantomspeisung angeht, so passiert in der Hinsicht hinsichtlich des TLM nichts, da der Behringer diese nicht rückwärts durchschleift. Das DX2000USB beispielsweise sorgt automatisch für die 48 V (nicht schaltbar). Hier wäre es ansonsten tödlich, wenn man nicht auf einen Röhren-Preamp verzichten möchte.

Was ich mich jedoch an der Stelle frage, ist Folgendes: Warum setzt man ein TLM 102 ein, wenn doch Neumann auch eine BCM-Serie anbieten?

Neumann BCM 104 = Kondesator-Variante
Neumann BCM 409 = Dynamische Variante
 
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