Neuzugänge und -besetzungen sowie Änderungen bei radioeins


Und ich dachte das kommt gar nicht mehr. Weil wenn es keine Erstsendung gibt, warum sollte ich dann zur Wiederholung einschalten (die es logischerweise auch gar nicht geben dürfte, wenn es ja keine Erstausstrahlung gibt). Im Programmguide auf Astra steht die Sendung nach wie vor (auch diese Woche wieder) für beide Termine drin, also auch mittwochs ab 21 Uhr, wo sie seit mindestens März nicht mehr läuft. Wer kommt da auf die Idee um 3 Uhr früh einzuschalten und zu prüfen ob nicht die Wiederholung einer ausgefallen Erstsendung tatsächlich gesendet wird :D

Die Mittwochssendung zu Corona kann mich nicht begeistern, weder die Musik noch die Gespräche erreichen mich irgendwie. Aber Radio1 hat auch sonst so viel gutes Specials zu bieten zur Zeit: Kings hour, schöne Töne, Flake, Laut und kantig, Electro, Kaleidoskop, Club .. da ist wirklich für jeden was dabei.:thumbsup:

Trotzdem schade um Swagga, das dürfte zur Zeit kaum einer wahrnehmen (weil ma auch den EPG nicht anpasst). Dann eben für diese Zeit einstellen oder nur Konserve. So ist es irgendwo verpulverte Energie für eine Handvoll Zuhörer. Ich war bis eben der festen Überzeugung, die Sendung "ruht" vorübergehend komplett.

Wenn ich es hier nicht gelesen hätte wäre ich nie auf die Idee gekommen dass es Swagga überhaupt gibt momentan.
 
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Mich hat die Kunde auch erst später erreicht, dass es Swagga tatsächlich noch gibt. Keine Ahnung, ob das in der ersten Woche des "Schönen Abends" auch schon so war oder die Alternativlösung vielmehr erst geschaffen wurde, als klar wurde, dass es den Schönen Abend nun regelmäßig mittwochs geben wird. Schließlich wäre es ein falsches Signal, gerade jetzt eine Kultursendung, mit der ja nicht zuletzt Elissa Hiersemann auch ihre Brötchen verdient, für die Zeit, in der das kulturelle Leben ohnehin eingeschränkt ist, einzustellen.

Sag doch nicht so was, das zerstört doch sein Weltbild vom komplett maroden Radio.
Ich muss @s.matze in seiner Begeisterung darüber aber beipflichten, dass Radio Eins sein Programm nach wie vor ohne wirkliche Einschränkungen auf die Beine stellt. Die Kultursendung von 19 bis 21 Uhr ist nun ein Hörer-Talk und die Tipps drehen sich ums Programm. Sonst ist eigentlich alles wie, wie man es kennt. Mehr noch: Es gibt regelmäßig wochentags gegen 14 Uhr die Wohnzimmerkonzerte und samstags im Weekender ein Füllhorn an "Schmankerln" aus radioeins-Sessions, Loungekonzerten und Konzertmitschnitten. Gerade jetzt tut dieses reichhaltige Angebot an Kultur unfassbar gut.
 
Und jeden Sonntag stellen sie 12-14uhr eine größere Talkrunde mit Marco Seiffert auf die Beine (statt Die Sonntagsfahrer)!

Dieser Sender kann nicht genug gelobt werden...

@ThoRr : Swagga fiel m.E. kein einziges Mal aus. Zum Wiederholungstermin gab’s immer eine neue Folge.

Einzig bedauerlich, Roots kann seit 2 Wochen nicht von Wolfgang Doebeling präsentiert werden, der ehrenwerte Ersatz spielt leider kein Vinyl.
 
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Ich scheibe es mal hier rein: Heute Abend gibt es ab 19 Uhr den schönen Abend mit Volker Wieprecht und Robert Skuppin.

Sorry, dass ich diesen Thread dauernd "bespiele"... Nach 5 Ausgaben gab es soeben die vorerst letzte Ausgabe von "Ein schöner Abend" mit Volker und Robert; SWAGGA-Freunde können sich also ab nächsten Mittwoch wieder freuen.

Hier Robert Skuppin zum geplanten Podcast von den beiden:

https://rbbmediapmdp-a.akamaihd.net...63f1_411649aa-14da-41c5-bfba-961cda1c4577.mp3
 
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Bei Radio1 verliere ich auch manchmal irgendwie den Überblick, weil die wirklich soviele Spezialsendungen haben. :thumbsup:

zB. der Programmguide auf Astra sagt Freitag (egal ob jetzt am Feiertag oder die letzten Wochen):
-ab 23 Uhr Clubroom bis 1 Uhr (tatsächlich läuft aber Sounds and storys.)
-ab 1 Uhr demnach "Dance tracks" (tatsächlich kommt da der Clubroom)

Die Sendung "Dance tracks" scheint es wohl gar nicht mehr zu geben, steht aber seit Monaten drin. Wirklich aktuell ist immer nur radioeins.de/programm.
 
Dance Tracks mit Meikel Schulz gibt’s seit langem nicht mehr, nach 125 Ausgaben war am 21.09.2019 Schluss. Seitdem gibt’s zu dieser Zeit den Club Room; Sounds and Storys freitags 23-01uhr (bzw. für paar Ausgaben im Wechsel „Born To Be Mike“ mit Mike Lehmann) nahm den Sendeplatz von Club Room ein.
 
Zum Einen das. Und zum Anderen verstehe ich auch nicht ganz, weshalb es bei Radio Eins keine Programmvorschau zumindest für die folgende Woche gibt.

Immerhin taucht die Blue Night in der Nacht auf Samstag, die es seit 2016 schon nicht mehr gibt, nicht mehr in der DVB-EPG auf.
 
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Was fällt auf?

1. Julia Vismann sitzt in einem Sessel, der so aussieht, als wenn er eine rbb-Inventarnummer tragen könnte und zuvor in der 14. Etage der Masurenallee stand. Offenbar ist sie nicht daheim.
Vismann.jpg

2. Knut Elstermann hat als einziger ein professionelles Neumann-Kondensatormikrofon daheim.
Elstermann.jpg

3. Jörg Wagner (Rode NT-1A) und Volker Düspohl (?) sind auch gut ausgestattet. Der Rest leider eher nicht. Wobei Julia Menger inzwischen ein Headset benutzt. Ihr 50€ USB-Mikrofon klang ziemlich dünn.
Wagner.jpg
Düspohl.jpg
 
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Und die Herrschaften sind in der Tat zum Teil seehr erwachsen.
Ja, das sieht man z.B. beim Kotzekocher sehr gut. (Insiderwitz)

Mir fallen mehrmals diese seltsamen Abschirmungen auf, die man hinter das Mikrofon stellen soll statt hinter sich (dafür wären sie ja auch zu klein). Bei einer Niere wird aber der vom Raum zurückgeworfene Schall, der einem wieder entgegen kommt, aufgrund der Einfallsrichtung ohnehin deutlich unterdrückt, so dass der Nutzen dieser Abschirmungen nur sehr begrenzt sein kann. Da wäre die hochkant gestellte Matratze aus dem Doppelbett hinter einem vermutlich wirkungsvoller.

Dementsprechend hallt es bei Knut Elstermann auch wunderhübsch.

Vgl. http://www.sengpielaudio.com/LiveEndDeadEndUndDasReflexionFilter.pdf

Auch fällt mir auf: Jörg Wagner sieht in dieser Verkleidung aus wie ein junger Rick De Lisle. Oder? Und dieser Raum hat was von "Audio-Labor", der WAF dürfte da sehr niedrig sein. Wenn jetzt noch eine SRW 357 in der Ecke stehen würde, vielleicht als Raumheizung, würde mich das nicht wundern. :D

Und: wie schafft man es normalerweise, von Leipzig frühmorgens nach Potsdam zu kommen, um eine ausgeschlafene Sendung zu moderieren?

Wie wird denn überhaupt im Live-Betrieb mit Doppelmoderation die Übertragung realisiert? Wird da die LUCI von der Leine gelassen?
 
Wie wird denn überhaupt im Live-Betrieb mit Doppelmoderation die Übertragung realisiert? Wird da die LUCI von der Leine gelassen?
Mit Mupro-App (LUCI-Version der ARD) am Handy oder auf dem Mac/PC. Alternativ Comrex Opal (neu im rbb). Beides Direktverbindung übers Internet in den Schaltraum. Also genauso wie für Interviews, wenn man es professionell machen will. Hier halt für Doppelmoderation. N-1 Rückkanal haben beide natürlich auch.

Als Hardwarelösung möglich: LiveU. Aber deren Produkte werden meist nur eingesetzt, wenn auch Video übertragen werden soll oder die Verbindung über Mobilfunknetze realisiert werden muss.

Günstige (teils noch kostenlose) Alternative, die ich für Liveradio und Podcasts nutze: StudioLink (www.studio-link.de).

Was es heutzutage nicht mehr gibt:
1. Postmietleitungen, symmetrisch analog auf dem Kernvierer. Viel zu teuer, zu unflexibel.
2. MusicTaxi, da es kaum noch ISDN-Leitungen gibt und auch teurer als eine Internetverbindung.
 
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Gefällt mir: lg74
Opus also. Weiß man was über die Bitrate? Der Hersteller selbst hält sich da bedeckt. Ist das klanglich sauber, also nochmal weitgehend ohne Kollateralschäden durch weitere Datenreduktionen schiebbar (und durch das fiese Audioprocessing)?

Postmietleitungen, symmetrisch analog auf dem Kernvierer. Viel zu teuer, zu unflexibel.
...Stelle ich mir auch etwas schwierig vor, die bis in eine Schöneberger oder Leipziger Wohnung zu verlängern. Zumal man dort auch passende Technik bräuchte, um da aufzuklemmen.
 
Opus also. Weiß man was über die Bitrate?

...Stelle ich mir auch etwas schwierig vor, die bis in eine Schöneberger oder Leipziger Wohnung zu verlängern. Zumal man dort auch passende Technik bräuchte, um da aufzuklemmen.
1. keine Ahnung
2. Schwierig nicht, nur teuer. Bis in die 1990er Jahre war das neben ebenfalls teuren Satellitenverbindungen die einzige Möglichkeit im Rundfunk, große Entfernungen zu überwinden, wenn Richtfunk nicht zur Verfügung stand. Ein paar hundert km waren mit Zwischenverstärkern kein Problem per Telefonkabel. Einen Postleitungsverstärker kann ich problemlos besorgen... 😉
PLV.jpg
 
Sehr interessant, was Wolfgang Doebeling da über die Geschehnisse um Roots schreibt. Warum sollte er denn nicht alleine im Studio (zusammen mit einem Redakteur) seine Sendung produzieren dürfen? Er schreibt bezüglich der offiziellen Gründe von Radio Eins etwas von "Nebelkerzen". Seine eigene Stellungnahme zur Sendungspause hat Radio Eins nicht veröffentlich, sondern durch eine ersetzt, die nicht der Wahrheit entspricht.
 
Zumal man Musiksendungen auch daheim produzieren kann. Wenn das partiell mit Live-Sendungen geht, geht es mit Vorproduktionen erst Recht. Und wenn die Moderation bissl hallig klingt, so what?

-> Da ist wohl irgendwas anderes und Corona ist vorgeschoben.
 
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