Neuzugänge und -besetzungen sowie Änderungen bei radioeins


Adolar

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Es ist nun fast schon wieder 1 Jahr her, dass Roots "auf Eis gelegt" wurde. Noch immer ist aber bei der Nachfolgesendung die Kommentarfunktion nicht freigeschaltet, warum wohl nur?
 

Adolar

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Äh, die letzte Roots Sendung war am 27. Dezember 2020...

Da muss man schon auf die sprachlichen Feinheiten achten.:) "Auf Eis legen" (rbb-Sprech) meinte die Corona-bedingte Auszeit für Roots, Ende Dezember 2020 wurde die Sendung eingestellt. Der Corona-Stop war sicher der entscheidendere Termin, wäre er nicht gewesen, würde es Roots vielleicht noch geben und die Sendung hätte auch irgendwann ihren Erinnerungspodast bekommen.
 

thorr

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Ich denke, dass man sich auch ohne Corona nicht im Guten getrennt hätte. Doebeling wollte doch "noch ein paar Jahre" weitermachen, während der rbb eigentlich ab 65 einen Cut setzen will. Die miese Tour, Corona als Gelegenheit zu nutzen, um die Sendung abzuschießen, hat dem Ganzen nur noch den i-Punkt aufgesetzt.
 

thorr

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Stimmt, im Laufe des Jahres wäre sicherlich ohnehin Ende gewesen. Aber über die ganze Coronazeit hinweg nicht Klartext zu reden, war schon nicht die feine Art Doebeling und den Hörern gegenüber. Und auch Raffaela Jungbauer muss dadurch eine unnötig belastete Nachfolge antreten.
 

Adolar

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Wenn man sie hätte abschießen wollen, hätte man das auch schon früher gemacht.
Das ist ja der Witz, aber wir werden das natürlich nie mehr erfahren. Herr Doebeling war doch so eine Art Faktotum im Sender, den viele wohl nur vom Hörensagen oder aus Geschichten aus der guten alten Zeit kannten. Jede Woche hat er zuverlässig seine Sendung geliefert, da waren 2 Sendestunden am späten Sonntagabend gefüllt und alles war gut. Die These ist, dass dies erst auffiel, als er plötzlich wegen dem Lockdown nicht mehr aufnehmen konnte. Ansonsten hätte er 100 werden können und Roots hätte es bis dahin gegeben:)
 

Adolar

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Mal wieder was Absurdes von der radioeins-Webseite:

Pünktlich zum Ostersonntag feiert Sister Moon sein dreimonatiges Bestehen. Daher gibt es einen Rückblick auf diese ersten Monate mit viel gefühlvoller Musik - und sicherlich auch das ein oder andere musikalische Überraschungsei.

Die Corona-Zwangspause für Roots hat es wohl offiziell gar nicht gegeben, daher kann es auch kein Sister Moon im Jahr 2020 gegeben haben.

... und nach drei Monaten schon ein "Rückblick"? Da tropft mir echt das Herzblut:(
 

s.matze

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Da sieht man mal, wieviel "Inhalt" diese Sendung hergibt. Ich sag mal so: Das ist ein ganz "faules Ei" das man den Hörern ins Osternest gelegt hat.

Müsste es nicht bei dem Gendersprech des RBB konsequenterweise heißen ..."feiert Sister Moon IHR dreimontagies Bestehen" ?? 🤗
 

astereix

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Müsste es nicht bei dem Gendersprech des RBB konsequenterweise heißen ..."feiert Sister Moon IHR dreimontagies Bestehen" ?? 🤗

Das ist wirklich inkonsequent. Neulich stellte der rührige Rainer Kruggel in der "Play it again"-Rubrik bei Frauke Oppenburg anlässlich des 90. Geburtstages von William Shatner den Film "Weißer Terror" (1962) vor, in dem Shatner einen üblen und widerlichen Rassisten spielt. Frauke Oppenberg wies stolz darauf hin, dass man das N-Wort ausgepiept hätte. Ich hielt das für einen Scherz - denkste. Dabei wäre gerade dieses Detail - unzensiert - wichtig, das Widerliche und Inhumane rassistischer Sprache auch emotional zu begreifen. So wirkte das Ganze völlig harmlos, eigentlich auch nur so wie es im Berliner ÖPNV oder auf Schulhöfen täglich klingt :rolleyes:

Zu "Sister Moon": gebt doch Raffaela eine Chance - ich glaube so eine schlechte Musikjournalistin ist sie nicht... Und Wolfgang Doebeling, bei allem Respekt, hat sich wohl zum Schluss auch nicht ganz so glücklich angestellt.

Mir macht bei Radio 1 eher Sorge, dass dieses Programm - sich selbst immer gern innovativ und progessiv und streitsam gebend - während der "Corona-Pandemie" eigentlich aus dem üblichen Selbstgefälligkeitsgeplänkel nicht wirklich heraus gekommen ist. Die Pandemie zeigt doch im Grunde an allen Stellen, wenn man ehrlich wäre, die Mängel und Widersprüche in dieser Gesellschaft, die auf Dauer mit der jetzigen Form von Diskursangeboten und gesellschaftlichem Dialog zum Zerbersten führen wird. Für ein progressives, intellektuelles Medium - wenn man es denn wirklich sein will - aus meiner Sicht ein Armutszeugnis.
 
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Olf Reden

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Mich nerven bei Radio Eins diese ganzen kleinen Beiträge/Rubriken mit Leuten, die dazugekommen sind, um kleine Geschichten runterzurattern. Horst Evers und Ahne, okay, aber mittlerweile habe ich den Überblick verloren und schalte dann oft schnell um, wenn wieder jemand Briefe an seine Mutti vorliest oder so.
 
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