Omnia oder Orban?


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#2
AW: omnia oder orban

Omnia-Benutzern wird ein eher unschöner, metallischer Klang nachgesagt, was mir auch nicht ganz von der Hand zu weisen sein scheint. Allerdings ist bei diesen Betrachtungen, welcher der beiden Erzkonkurrenten das bessere Produkt am Markt hat, generell von einer höheren Preisklasse die Rede (auf Orban-Seite vom Optimod 8200 bzw. dessen Nachfolger 8400).

Dort, wo kein "Sounddesign" gefragt ist, sondern es ausschließlich darum geht, nicht im Rauschen zu versinken und Übermodulationen zu verhüten, sind auch Geräte von Jünger anzutreffen.

Sind das hier etwa Offerten von T-Systems...?
 
#3
AW: Omnia oder Orban?

du bringst es auf den punkt

trotzdem ich benötige ggf nen hinweis, wir haben viele wechselnde musikrichtungen, teilweise wechselnd zwischen live und aufzeichnungen,
trotzdem möchten wir natürlich laut druckvoll und glasklar sein..
:rolleyes:
 
#4
AW: Omnia oder Orban?

Ganz klar den Omnia 4.5!
Wir haben den direkten Vorgänger im Einsatz, den OmniaFM Classic und einen sehr geilen Sound. Glasklare Höhen, druckvollen Bass, klingen sehr offen......
 
#5
AW: Omnia oder Orban?

Ins unreine gesponnen: Es hängt natürlich letztlich von den Einstellungen ab...

Hat eigentlich überhaupt jemand den "kleinen" Optimod im (UKW-)Sendeweg hängen? Den NKL in Niedersachsen wurden jedenfalls von der NLM Omnia spendiert (müßte man suchen, ob es 4.5 waren, falls nicht ohnehin gleich die entsprechende Aufklärung kommt). Das wieder von der Bildfläche verschwundene Radio Power 4 hatte sich übrigens auch für diese Option (der T-Systems) entschieden.
 
#6
AW: Omnia oder Orban?

naja, die kritieren waren etwas arg obeflächig gescihldert: ich geh nochmal kurz ins detail

manche der geräte so kann man nachlesen, passen doch auch ein wenig das eingehende signal an, wenn zb vorab schon hart komprimiertes material vor soundprocessor reinkommt, ist es ja schlecht, wenn das nochmal durch die mangel gedrückt wird,
deshalb die frage, ist eines dieser geräte "adaptiv" bzw passt es sich dem eingehenden material an..oder ist eines derjenigen dafür besonders gut ?

wie ist das presethandling, zb ist es durchaus der fall, daß stunde für stunde die einstellung ggf an die musikrichtung angepasst werden sollten,
unser programm, das von zb umfpigen upbeats bis zu breakbeats und
wiederum dann doch songmaterial was extrem mittig ist , erfordert da ggf teilweise wirklich manchmal anpassungen um auch die charachteristik der einzelnen stile zu untermauern.
das nervt zb bei radio 1 (berlin), die haben ihr soundprocessing bei ner technosendung genauso eingestellt wie bei ner klassikrock sendung und dementsprechend lau und unsaftig und manchmal sogar fade klingt es dann auch wenn elektronische musik läuft..so zumindest mein sensibles ohr,
bbc zb passt es wohl doch eher an die jeweilige sendung an bzw arbeitet mit dem jeweiligen sendung irgendwie so, daß das processing unterstützend zur jeweiligen musikrichtung bezeichnet werden kann.
..schätze ich mal, weil da gerade elektronische sachen doch viel
lebendiger , quirliger und saftiger rüberkommen.

wie ist es denn so bei den einzelnen sendern, haben die immer eine feste einstellung für alle formate..oder wie wird da diese problematik gelöst
da ja das broadcastprocessing schon den wichtigsten beitrag zum eigentlichen radiosound liefert, kann es ja nur über diese geräte (omnia, orban) gelöst werden..???

.
 
#7
AW: Omnia oder Orban?

Zum ersten: M.E. kann das in dieser Form keines der genannten Geräte. Foti (Omnia) und Orban führen dazu in einem gemeinsamen Artikel aus:
There is a myth that broadcast processing will affect hypercompressed material less than it will more naturally produced material. This is true in only one aspect-if there is no long-term dynamic range coming in, then the broadcast processor's AGC will not further reduce it. However, the broadcast processor will still operate on the short-term envelopes of hypercompressed material and will further reduce the peak-to-average ratio, degrading the sound even more.
Hier der ganze, recht interessante Arzikel:

What Happens to My Recording When it's Played on the Radio?


Zum zweiten: Die Geräte müßten alle fernsteuerbar sein.

Zum dritten: Man sagt, BBC Radio 1 werde tagsüber stärker komprimiert als abends. Dabei ist aber noch die Frage, ob man nicht zwischen den Verbreitungswegen unterscheiden muß. Die Babelsberger RBB-Programme gehen jedenfalls über Satellit und DAB unkomprimiert raus, desgleichen Jump und Sputnik beim MDR. Für UKW hängen halt im Schaltraum die Optimods (müßten 8200 sein, wenn ich recht orientiert bin), die alles schön laut machen und ferddich. Die Einstellungen sind natürlich stets dieselben, ich wüßte auch von keinem deutschen Sender, der das anders handhabt. Wozu auch? Entweder man dreht alles durch den Wolf, um seinen typischen Sendersound zu erzeugen, oder man läßt es wie der DLF und das noch-DLRB sein.
 
#9
AW: Omnia oder Orban?

ja, bei den nkls läuft der omnia 4.5-fm. und ich sage nur : finger weg von der kiste! macht zwar nen bomben sound, aber der mpx limiter pumpt sowas von übel, dass alles unbrauchbar wird... da das ding natürlich zwang ist, müssen wir mit dem pumpenden mpx limiter leben. ich würde den orban fm 2200 empfehlen!
 
#10
AW: Omnia oder Orban?

Nicht nur die NKLs haben den Omnia 4.5 fm bekommen, sondern alle Bürgerfunk Sender in NDS, also auch die ehemaligen Offenen Kanäle (Wurden damals übrigens von der Firma P+P Nachrichtentechnik installiert) Aber wie schon TheSpirit gesagt hat, das Ding pumpt gewaltig...

lg
OnAir
 
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