ORF-Wahlen - ÖVP Manipulationsversuch


Status
Nicht offen für weitere Antworten.
#1
Publikumsrat: Ausgefüllte Wahlformulare für Beamte
NÖ-Landesregierung: Mit Kennnummern der VP-Kandidaten ausgefülltes Wahlformular.

der Rest auf www.etat.at

und wieder einmal wird die Überparteilichkeit des ORF, der parteifernen Stiftungsräte, der Effizienz des Publikumsrats unter Beweis gestellt.

Wir gratulieren!
 
#3
AW: ORF-Wahlen - ÖVP Manipulationsversuch

Die ÖVP macht dieses Mal nur das, was die SPÖ schon letztes Mal sehr erfolgreich praktiziert hat: Die Parteisoldaten zum "richtigen" Ausfüllen der Zettel zwingen und sie gesammelt einsenden. Auf andere Weise würde doch kaum jemand bei dieser Wahl mitmachen. Was gibt es außerdem hier zu wählen? Kaum jemand weiß, was die Stiftungsräte für Aufgaben haben, außer, die Interessen ihrer Partei zu vertreten.
 
#4
AW: ORF-Wahlen - ÖVP Manipulationsversuch

Bin schon gespannt auf die ausführliche Berichterstattung bei Radio Niederösterreich. Da kann der ORF endlich mal wieder seine objektive Informationskompetenz ausspielen.
 
#5
AW: ORF-Wahlen - ÖVP Manipulationsversuch

@wasat

auch mit deinem aufrechnungsversuch "bitte, aber die anderen haben doch auch......" wird das vorgehen der övp nicht legitimiert. noch dazu glaube ich mich erinnern zu können, dass die övp den orf entpolitisieren wollte.

in einer demokratie sollten wahlen (egal wie wichtig sie sind) immer geheim sein und die stimmabgabe ohne zwang und beeinflussung ausgeübt werden können - so etwas in einem eu-staat im jahr 2005 überhaupt noch erwähnen zu müssen, ist mehr als traurig.

und so unwichtig ist diese wahl nicht. es geht immerhin um die absolute mehrheit der övp im stiftungsrat des wichtigsten medium des landes. warum versucht die övp sonst mit allen mitteln die wahl für sich zu entscheiden, wenn's eh wurscht wär?


http://www.heise.de/newsticker/meldung/66873
 
#6
AW: ORF-Wahlen - ÖVP Manipulationsversuch

@radiologe

Scherz 1:
Die Wahl des Publikumsrates war nicht geheim, weil die Stimmzettel mit Namen und Adresse der Rundfunkteilnehmer versehen waren.

Scherz 2:
Die Wahlbeteiligung lag bei 6%, zumindest 2/3 Gefälligkeitsstimmen von Parteigängern waren. Es haben daher weniger als 2% der Rundfunkteilnehmer "ohne Zwang" abgestimmt.

Scherz 3:
Der ÖVP hat ihr Vorgehen nichts genützt. Es bleibt alles wie es war.

Kurzum:
Die Wahl des Publikumsrates, eine österreichische Realsatire.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben