Quo vadis, Deutschlandradio?


Viele der etablierten täglichen Formate gibt es so aber gerade nicht, was soll man denn dann wiederholen, den ganzen Kultur-Nachmittag zum Beispiel?
Außerdem bindet auch eine moderierte Nacht Personal, ich finde es schon sehr gut vom DLF gelöst, bis vielleicht auf manche Sendungsnamen, z.B. die "Informationen am Mittag" hätte man ja als Titel für die gesamte Mittagsstecke beibehalten können, sowas wie "Der Vormittag" ist einfach durch Dudelfunker zu negativ besetzt.

Nachtrag: On Air heißen sie offenbar auch noch so und auch der Hintergrund und der Kommentar finden weiterhin statt, könnte man doch etwas klarer im Schema angeben.
 
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Also der Kultur-Nachmittag wird im Opener exakt so angekündigt. Dadurch wissen wir nun auch, dass der Sprecher für die Audioelemente zum Glück noch bei bester Gesundheit zu sein scheint.

Dass der Kommentar noch wie gewohnt um 19.05 stattfindet, wird dadurch verraten, dass "Der Abend" bis 19.15 geht und dann erst der Kultur-Abend beginnt. Aber das könnte man durchaus als Unterpunkt im Programmschema vermerken - wie es im Vormittagsprogramm auch gemacht wird.

Und natürlich könnte man eine Sendung wie Tag für Tag auch – wie gehabt – im Nachtprogramm wiederholen. Oder den Büchermarkt. Oder … Hier wird Kahlschlag mit vorgeblichen Sachzwängen begründet. Woher kenne ich das?
Ich denke, es ist genau so, wie @Maschi es schreibt. Man will vorsorglich darauf vorbereitet sein, dass Personal ausfällt und isoliert werden muss, was im Laufe der Pandemie definitiv passieren wird. Vielleicht müssen sogar ganze Redaktionen vorsorglich in Quarantäne. Dann besser jetzt einen Notfallplan verabschieden, als später kurzfristige Lösungen suchen zu müssen. Und ich schrieb ja bereits (ich hoffe, man verzeiht mir mein Selbstzitat):
Laut Hahn in der gestrigen Tonart soll die Übernahme im Deutschlandfunk im Voraus auf eventuelle personelle Engpässe reagieren, die die gewöhnliche Radionacht unmöglich machen könnten.
Wenn Redakteure nachts arbeiten, können sie am nächsten Tag im Kernprogramm nicht einspringen, falls jemand ausfallen sollte.
 
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Am Wochenende macht man es jetzt ähnlich (die eigenen Radionächte bleiben jedoch), übergeordnete Streckenaufteilung, die meisten regulären Sendungen sind aber noch da, teils an veränderten Plätzen ("Interview der Woche" beispielsweise nun um 13.05 Uhr) oder verlängert, da es ja nun den Sport nicht braucht.
 
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Hält mit der Weglobung des bisherigen DLF Kultur-Chefs zu einer "neu geschaffenen Position" mit eher repräsentativem Charakter künftig statt belanglosem Popgedudel also eher Klangkunst mit Electrogeklimper und pausenloser Werbung für eigene Apps, Podcasts, Newsletter und anderen Digitalquatsch auf dem Kulturprogramm des DLF Einzug?
Der Nachfolger kommt immerhin von Nova.

Dass unser Kulturprogramm so viele Hörerinnen und Hörer hat wie noch nie in seiner Geschichte, ist ganz wesentlich auch das Verdienst von Hans Dieter Heimendahl
Deshalb muss er auch gehen als Programmchef?! Leuchtet total ein...

https://www.radioszene.de/142410/personalveraenderung-bei-deutschlandradio.html
und
radiowoche.de/personalveraenderungen-bei-deutschlandradio-ralf-mueller-schmid-neuer-programmchef-von-deutschlandfunk-kultur/
 
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Dr. Hans Dieter Heimendahl wird eher eine Art Lobbyist und Klangkörperchef,
hat also keinen Einfluss auf die Programmgestaltung.
Die hat dann halt Herr Andreas Weber.
 
Er nicht, schon klar. Aber der Nachfolger, demnach bisher Nova-Programmchef!
Wie Nova klingt kann man sich ja anhören. Hält man nicht lange aus. Deshalb ist die Quote auch nicht messbar bei diesem pseudo-intellektuellen Geklimper für junge Hipster mit Beiträgen in Dauerwiederholschleife.

Im Übrigen stelle ich fest dass die Info bei der Radiowoche

"Heimendahl, von 2012 an Programmchef von Deutschlandfunk Kultur"

genau genommen falsch ist. Von 2012 bis 2016 hatte er eine andere Position:

Seit 2012 ist er Hauptabteilungsleiter Kultur und seit 2016 Programmchef bei Deutschlandradio Kultur.
laut https://www.das-blaue-sofa.de/moderatoren/hans-dieter-heimendahl/
und https://www.deutschlandradio.de/lebenslauf-dr-heimendahl.2271.de.html
 
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Dlf Nova ist ein gut gemachtes Programm mit tollen Persönlichkeiten. Man hat hierdurch eine Alternative für junge Menschen vor allem dort geschaffen, wo man sonst mit sowas wie 1Live oder Sputnik auskommen müsste. Dass du damit nichts anfangen kannst, lieber @s.matze, liegt vielleicht daran, dass du - mit Verlaub - kein "junger Hipster" mehr bist.

Das zeigt allein schon, dass Apps, Newletter und Podcasts für dich "Digitalquatsch" sind. Da bist du nicht ganz auf dem aktuellen Stand. Der Podcast "Eine Stunde History" von Dlf Nova gehört zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Podcasts.
 
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Ich muss ebenfalls eine Lanze für DLF Nova brechen. Ein modernes Radioprogramm mit Musik fernab des üblichen Pop-Gedudels anderer Jugendwellen. Und dabei gibt es neben dem lockeren Tagesbegleitprogramm etwa mit „Einhundert“ und den „Eine Stunde...“ Programmen auch echtes Hinhör-Radio. Wobei das viele „Hipster“ wie ich am ehesten in der wirklichen tollen DLF Audiothek kommunizieren.
Die Welt ändert sich eben. Junge Leute erreicht man eben nicht mehr so einfach mit einer „Presseschau“ oder „Kultur heute“ des klassischen DLF.
 
Die Sendung "Andruck", welche immer Montags 19:15 Uhr lief, wird jetzt schon seit 2-3 Wochen durch ein Feature ersetzt.
Heute, Mittwoch 19:15 Uhr, läuft anstatt der Sendung "Zur Diskussion" die Sendung "Mikrokosmos".
 
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Vermutlich da man dort auch eh nur Corona zum Thema hätte und man bewusst auch noch anderes anbieten will. Ganz abgesehen von dem notwendigen personellen Aufwand.
 
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Seit "Corona" deutlich spürbar längere Passagen mit besserer Musik.
Noch ;) Oder eben Spotify und Co.
Nicht von einem Extrem ins andere fallen.
Was an Pausenmusik im DLF läuft, kann mein 386-er Midi besser. Da stehe ich mit meiner Meinung nicht alleine da. Das sagen viele auch schon jahrzehntelang, dass die eingestreute Musik einfach nur noch nervig ist und nur zum Totschlagen von Zeit gedacht ist. Vielleicht sollte man wieder das gute alte Pausenzeichen senden, wenn es "nichts" zu senden gibt anstatt 'tschuldigung solchen "trash".
 
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