Quo vadis, Deutschlandradio?

Quo vadis, Deutschlandradio?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    59

Was ist eigentlich aus dem von Raue 2017 formulierten Ziel geworden, die "Generation RTL" zu erreichen?
Ich werfe mal provokant in den Raum, dass die "Generation RTL" - also diejenigen, die in den 70er und 80er Jahren mit Radio Luxemburg alias RTL gross geworden sind, heute gereift sind und den DLF hören. Zumindest zähle ich mich dazu.

Wenn Herr Raue unter "Generation RTL" etwas anderes versteht, fehlt es ihm an Weitblick.
 
Du wirst es nicht glauben, aber in meiner Jugend habe ich alternierend DLF und Radio Luxemburg gehört. Jedes dieser beiden Programme hat seinen speziellen Zweck erfüllt.
 
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Das lag vielleicht auch daran das beide Sender auf der Mittelwelle sendeten, aber warum ist das französische RTL ganz oben unter den beliebtesten Radiosendern in Frankreich ? Ganz bestimmt nicht aufgrund der Musik, sondern wegen des hohen Wortanteils, der ist en vogue.
 
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Nicht der Wortanteil dürfte entscheidend sein, sondern dessen Präsentation macht den Unterschied -
und Persönlichkeiten wie Christelle Rebière, Pascal Praud und Caroline Dublanche sorgen dafür.
 
Ok, die Moderatoren sind en vogue, doch die zeichnen sich durch ein Wortprogramm aus. Abgesehen von Eric Jean Jean, bei ihm steht freilich die Musik an erster Stelle. Die Beliebtheit von RTL France hat glaube ich auch etwas mit Tradition zu tun. Ob solche Persönlichkeiten dem Deutschlandfunk helfen würden noch mehr Hörer zu bekommen ? Statt den Information am Morgen nun Heinemann am Morgen, obwohl man will sich ja verjüngen, dann also ohne Christoph Heinemann. Schade!
 
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Heinemann ist ltd. "Redakteur am Mikrofon" und in seiner Interviewtechnik fast so dreist wie Müller. Ich finde schon, dass es auf die Art der Moderation ankommt und sich diese durch die "Verjüngungs"-Pläne hoffentlich ändert. Warum muss in DE für Seriosität mit solch steifer Moderation geworben werden?!?
"Waar kan ik heen, ik kan niet naar Duitsland; kan niet naar Duitsland, daar zijn ze zo streng".
 
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Die Presseschau im DLF heute Mittag mal wieder mit Pede. Allmählich nervt er nur noch. Offenbar geistig mit seinen Manierismen völlig ausgelastet, stolpert und stottert er sich durch den Text und macht aus der Partei Einiges Russland mal eben Einiges Deutschland.

Alles in allem nur noch albern. Etwas mehr Zurückhaltung wäre hier deutlich mehr.
 
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Ob solche Persönlichkeiten dem Deutschlandfunk helfen würden noch mehr Hörer zu bekommen ?
Wenn bekannte Persönlichkeiten, dann ja. „Elstner am Morgen“ oder „Gottschalk am Morgen“, um zwei Beispiele zu nennen.

Statt den Information am Morgen nun Heinemann am Morgen, obwohl man will sich ja verjüngen, dann also ohne Christoph Heinemann. Schade!
Christoph Heinemann hat m.E. nicht einen solchen Kult-Status, wie ihn auch besagte Hörfunk-Moderatoren in Frankreich haben, weil das Radio dort einen ganz anderen Stellenwert hat, Zuhörmedium ist und national ausgestrahlt wird. Okay, von den Voraussetzungen träfe das auf den DLF auch zu.

In Deutschland gibt es solche Persönlichkeiten, man kennt sie aber aus dem Fernsehen, da Hörfunk in Deutschland leider zum Begleitmedium degradiert wurde (mit Ausnahme DLF).

„Kleber am Morgen“ könnte auch noch Quote erreichen.

Aber das, was bei uns in Detschland als „Persönlichkeiten“ verkauft wird, und zeitversetzt auf Dudelsendern wie planet oder RTL Radio läuft, ich möchte jetzt keine Namen nennen, sind doch keine Persönlichkeiten.
 
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Natürlich muss RTL in Frankreich solche Geschütze auffahren, denn es ist ein Kommerzsender.

Ich will im DLF aber keine "Persönlichkeiten". Jedenfalls keine solchen. Mir hat Gred Breker in den Informationen am Mittag als Persönlichkeit völlig ausgereicht. Mehr ist mir zu affig.

Wenn ich Gottschalk oder Böhmermann haben will, schalte ich den Fernseher ein. Ach nee, geht ja auch nicht. Ich habe keinen.
 
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