Radio 90,1 sendet beim Bürgerbegehren keine Infos


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#1
Heute war in Mönchengladbach Bürgerbegehren! Nur Radio 90,1 der örtlische Lokalsender(leider) berrichtet nicht! Es ist noch nicht mal jemand in der Redaktion erreichbar! Tolles Lokalradio!
Da fragt man sich doch ob der Lokalfunk überflüssig ist!
 
#3
meine Fresse,
jetzt aber mal halblang mit
"Da fragt man sich doch ob der Lokalfunk überflüssig ist!"
Genau das gleiche hatte vor einem Jahr der Gladbacher Legehennenverein gefragt, als doch tatsächlich nicht über deren Kassenwart-Wahl am Abend zeitgleich berichtet wurde...
Zugegeben, ein Bürgerbegehren ist von der Gewichtung her möglicherweise anders anzusiedeln aber
a) war das Thema wirklich für alle Hörer interessant und wichtig?
b) wann stand das Ergebnis denn fest?
und wenn diese Fragen beantwortet und diskutiert wurden, dann sollte man dazu übergehen, über diesen einen Punkt sich ein Urteil zu erlauben und doch bitte nicht gleich mal wieder eine ganze Sparte der deutschen Radiolandschaft (oder auch nur einen einzelnen Sender) rigoros in Frage zu stellen.
 
#4
Da muss ich meinem Vorredner Recht geben!
Aktiv, Du ziehst nur über einzelne Sender her. Letztens hast Du noch die Welle Niederrhein angegriffen. Was soll das?

Zur Sache:
Schilder doch etwas ausführlicher das Thema dieses Bürgerbegehrens. Es ist nicht klar, wie Stark das Thema öffentliches Belangen hat. Vielleicht war es wirklich ein eher belangloses Thema. Zu Vermuten lässt auch, dass Du wahrscheinlich beim Bürgerbegehren aktiv mitgemischt hast und über fehlende Resonanz von 90, 1 enttäuscht warst.

Hochanchtungvoll Schwarzbrenner
 
#5
Im Bürgerbegehren ging es um eine 50 Meter Schwimbecken oder um ein 25 Schwimmbecken mit Spass Bereich

Darüber wurde von 8-18 Uhr abgestimmt. Entschuldigt aber ich dachte das mein NRW Lokal mir rein zufällig das Ergebniss zwichen 18:00 und 18:30 meldet. Ansonsten frage ich mich nach der überflüssigkeit. Na ja
 
#6
Ich weiss nicht, ob man von einer Lokalredaktion zu viel erwartet, wenn diese wegen dieses Entscheids am Sonntag ab 18 Uhr das Ergebnis verkünden soll. Auf der HP war heute morgen eine Meldung darüber, und ich denke in den Regionalnachrichten ab 6 Uhr wurde das Ergebnis auch verkündet. Reicht das denn wirklich nicht?
 
#7
Hallo zusammen,
natürlich ist das Thema eines Bürgerbegehrens wichtig, für die Betroffenen. Ich schwimm auch lieber in einem großen Becken, aber leider kann nicht über alle Neuigkeiten zeitnah berichtet werden.Zudem steht ja auch das Interesse der VG bzw. BG dahinter.
Trotzdem hätte man ja in der lokalen Option eine kleine Meldung bringen können, es sei denn, es läuft Bürgerfunk.
Radiotroll
 
#8
Ein Schwimmbad? Bis 18 Uhr wurde abgestimmt? Um 18.30 hast du das Ergebnis erwartet???
Abgesehen davon, daß du mal daran denken solltest, daß bei einem Bürgerbegehren (z.B.) wenns um ein Schwimmbad geht nur höchst selten Hochrechnungen gemacht werden und das Ergebnis um 18.01 feststeht, bin ich nun in Kenntnis der Sachlage auf jeden Fall der Meinung, daß der komplette Lokalfunk überflüssig ist - also sowas, da kam selbst eine halbe Stunde (HALBE!!) nichts über das Schiwmmbad! Unverschämtheit.
Hat eigentlich nicht die ARD darüber berichtet? Hatten die keinen Korrespondenten draußen? Nicht? Na dann - Tom2000: walte deines Amtes. Weg mit allen! Jawoll!
 
#9
ausserdem: Wenn ich in Mönchengladbach wohnen würde dann würde ich zum schwimmen wahrscheinlich eh nach Köln ins Aqua-Land fahren <img border="0" title="" alt="[Boah!]" src="eek.gif" />
 
#10
genau, aber wehe, der Lokalsender sendet nicht sofort die genauen Abfahrtzeiten meiner Bahn, die mich dahin bringt, die Öffnungszeiten des Aqualandes und wieviel ich in den Wäschespind einwerfen muß .. Achwas, die Bahn ist ja auch überflüssig, Wäsche auch.. weg mit allem.

(und ich wette gleich kommt noch derTom200 und sagt: "Genau, in Amerika ist das mit den Schwimm-Marken sowieso viel besser geregelt... <img border="0" title="" alt="[L&auml;cheln]" src="smile.gif" /> )
 
#11
Leider hab ichs nicht gehört, was 90,1 im Einzelnen berichtet hat, aber über das Begehren stand sogar was in den Anzeigeblättchen. D. h. Radio 90,1 hätte zumindest melden müssen dass es ein Bürgerbegehren gegeben hat und wann mit den Ergebnissen zu rechnen ist, wenn man sich Mühe gemaacht hätte, dann wär jemand auf die Hindenburgstraße geschickt worden und hätte z. B. am Samstag eine Umfrage machen können für einen Beitrag mit O-Tönen.

Als Hörer (und nichts anderes bin ich, mache auch keinen Bürgerfunk) würde ich das schon erwarten, auch wenn es "nur" ein Schwimmbad ist. Wenn ich Aktivs Lritik richtig deute, dann kritisiert er, dass über das Bürgerbegehren überhaupt nicht berichtet wurde. Das wäre allerdings ein Armutszeugnis, das ist meine Meinung als Hörer.

Vor allem verstehe ich nicht, denn genau hier liegt doch die Chance der Locals, sich zu profilieren, besonders gegen die Hauptkonkurrenz WDR 2 mit den Regionalnachrichten. Besonders weil die Studios Essen und Düsseldorf jetzt ein gemeinsames Fenster auf der 99,2 haben und ich schon eine Menge Medlungen dort gehört habe, die nicht weniger "banal" waren als ein Bürgerbegehren zum Schwimmbad.

Und wieso soll ich bei den Benzinpreisen erst mal bis nach Köln fahren wenn ich nur mal ne Stunde schwimmen will?

<small>[ 17-03-2003, 21:02: Beitrag editiert von alqazsar ]</small>
 
#12
Aktiv bezog sich in seinem Beitrag darauf, dass das Ergebnis nicht Sonntag Abend um kurz nach 6 über Sender mitgeteilt wurde. Ich bleibe dabei, dass es ausreicht, wenn es am Montag morgen gemeldet wird. Und am Montag Morgen war ein Bericht darüber online.
 
#13
Hey, alquazar, Hut ab, das ist doch mal ein Vorstoß: Straßenumfrage und dazu einen Beitrag.. wow - das ist mal nen Statement mit Hand, Fuß und visionärer Weitsicht. Davon können sich die Schlaftüten von 90,1 mal so allerhand abschneiden (nen kühles Bad würd' die bestimmt mal aufwecken, aber wo nur??? Die wissen ja gar nichts über ihre Schwimmbecken).
Deine letzte Frage kann ich dir übrigens beantworten:
- weil denen von Radio Köln wenigstens iher Bäder am Herzen liegen (oder so...)

<small>[ 17-03-2003, 22:10: Beitrag editiert von Steinberg ]</small>
 
#14
@freebird

Ich dachte immer Radio ist ein schnelles Medium!
Kann es sein das am Montagmorgen ein ausführlicher Bericht im Regionalteil der Zeitung war. Da kann man als Lokale-Radiostation natürlich einiges an Personalkosten einsparen.

Dann dürfen sich die Lokalsender auch nicht wundern wenn die Hörerzahlen in den Keller gehen.
 
#15
Jetzt werfen wir aber zwei Sachen durcheinander.

Ich wohne etwas zu weit vom Schuss aber. Aber so wie ich das sehe, ist 90,1 eine Lokalradio in NRW, das ein paar Stündchen pro Tag aus Mönchengladbach sendet und den Rest aus Oberhausen übernimmt.

Da _arbeiten_ Menschen für Geld. Zu bestimmten Zeiten. Weil sie davon ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Das hat NICHTS mit Engagement zu tun (ich ziehe hier jetzt nur mal Parallelen zu RADIO RUR, die kriege ich rein).

ICH kenne es von früher - Ostbelgien - so, dass wenn jemand vor Ort war bei einer Versammlung (vonwasauchimmer) im Studio angerufen wurde und der Moderator über Sender das verkündete. Da war man aber meist aus Idealismus am Werk, ich würde das im nachhinein mit dem Bürgerfunk in NRW vergleichen wie er heute exisitiert. In Ostbelgien wurde zu meiner Zeit praktisch rund um die Uhr gesendet, live aus dem Studio (zumindest abends und am Wochenende den ganzen Tag).

Für einen in NRW beheimateten Lokalsender im Radio muss man da andere Arbeitsbedinungen und -einstellungen akzeptieren.

<small>[ 19-03-2003, 17:26: Beitrag editiert von Freebird ]</small>
 
#16
Also mir ist ja bekannt, dass man Korinthen auch essen kann, aber ich möchte trotzdem etwas anmerken:

Dieses Topic handelt von einem 'Bürgerbegehren' bei dem die Einwohner einer Stadt über eine politische Entscheidung abstimmen.
Diesen Schritt der Mitbestimmung nennt die Gemeindeordnung NW aber meines Wissens nach 'Bürgerentscheid' - denn der Bürger entscheidet ja über eine an ihn gerichtete Frage.
Das 'Bürgerbegehren' ist die Vorstufe zum 'Bürgerentscheid' - Die Bürger der jeweiligen Stadt/Gemeinde müssen dabei zu einem bestimmen Prozentsatz eine Unterschrift leisten. Wird dieser Prozentsatz erreicht, dann gehen die Unterschriften als Begehren auf Abstimmung zu einer bestimmten Frage formuliert an den Rat der Stadt/Gemeinde. Der Rat hat dann über die Rechtmässigkeit des 'Bürgerbegehrens' zu entscheiden und stellt dann die strittige Frage den Bürgern zur Entscheidung - zum 'Bürgerentscheid'

Ich denke wenn man sich Gedanken über die richtige Placierung eines Beitrages oder einer Nachricht zu diesem Thema macht, dann sollte man auch beim Inhalt sprachlich genau sein. Aber vielleicht hat sich ja derjenige, der dieses Topic eröffnet hat, einfach im Wort vertan. Ich hoffe es zumindest....

In diesem Sinne
mfg
 
#17
@freebird

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Arial"> Da _arbeiten_ Menschen für Geld. Zu bestimmten Zeiten. Weil sie davon ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Das hat NICHTS mit Engagement zu tun ... </font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Arial">Da gebe ich Dir voll und ganz Recht. Auch soll die Bezahlung für Ihre Arbeit auch nicht mehr so toll sein.

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Arial"> Für einen in NRW beheimateten Lokalsender im Radio muss man da andere Arbeitsbedinungen und -einstellungen akzeptieren.
</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Arial">So ist nun mal das heutige Arbeitsleben.

Aber sehen wir das mal aus der Sicht des Hörers und für den arbeiten diese Menschen doch.

Denn der schaltet ja einen Lokalsender ein um über Ereignisse in seiner Umgebung was zu erfahren. Und ich bin der Meinung, wenn in einer Stadt über den Bau eines millionenteuren Bades entschieden wird, zumal das Projekt sehr umstritten ist, möchte ich das Ergebniss nicht erst am nächsten Tag in der Zeitung lesen.
Es kann doch nicht sein, das im Lokalradio nur darüber berichtet wird was zwische 08.00 und 15.30 geschieht, nur weil die Mitarbeiter sonst Feierabend haben.

Dann müssen sich die Verandwortlichen der Station nicht wundern wenn die EMA-Zahlen sinken.

Dann ist der Satz vom Anfang bald:
Da arbeiteten mal Menschen für Geld.
 
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