Radio Berlin-Brandenburg perfekt


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#1
Hallo in die Szene!
Die Fusion von ORB und SFB zum RBB ist ja jetzt endgültig perfekt.
Es heißt, das neben einem gemeinsamen Fernseh-Sender, nur noch 5 Radio-Sender weiter bestehen sollen. Zur Zeit gibt es aber 8.

Antenne Brandenburg
Berlin 88.8
Radio Eins
Fritz
Info Radio
Radio Kultur
Radio Multikulti
Radio 3

Welche der acht werden überleben?
 
#8
"Antenne Brandenburg" und "Berlin 88.8" werden zusammengelegt.
Ebenso werden die Namen von "Fritz" und "Radio Eins" zusammengelegt.
Eigenständig erhalten bleibt das "Inforadio".
Der ORB steigt aus dem "Radio 3" aus und geht mit "Radio Kultur" zusammen - eine neue Klassik-/Kulturwelle entsteht.
Als eigentsändiges Programm erhalten bleibt zuletzt "Radio multikulti".

Das sind in meinen Augen die fünf Sender, die es nach der Fusion geben wird.
Natürlich wird es nicht alleine bei meinen aufgezählten Veränderungen bleiben - so wird es wahrscheinlich neue Sendernamen geben und (wie das bei einer Fusion der einzelnen Sender so ist), wird sich auch klanglich etwas verändern.
Bestes Beispiel dafür ist SWF3+SDR1=SWR3.
Aber im Großen und Ganzen wird es sich in meinen Augen so vollziehen.
 
#9
Hm, fritz und radio eins abends zusammen???
Heißt daß Abschiednehmen vom (früher zumindest) einzigartigen intelligenten abendlichen Talkradio "Blue Moon" und von den musikalischen Spezials bei "Radio Eins" und dessen Ersatz durch die x-te Popwelle? Oder wird da Platz für beides (Blue Moon und Musik-Specials) bleiben???
 
#10
Was sind denn das nun wieder für Gerüchte? Natürlich bleibt Fritz so, wie es ist. Jedenfalls vom Programm- und Musikformat her gesehen. Und Fritz wird auch kein zweites Arte: Fritz wird weiterhin 24 Stunden in dieser Form senden.
 
#11
Zum vorangegangenen Beitrag:

Und was wird aus Radio EINS?
Bei Zusammenlegung der beiden Namen "FRITZ" und "EINS" vielleicht ein "Radio FREITZNE"...?
Nein, nun mal Ernst beiseite: Ab dem 01. Juni 2003 soll's ja dann definitiv losgehen. Aber wer wird wo Wellenchef und wer verantwortlich in Sachen Proramm und Personal sein...?

Bestimmt werden dann auch ein paar neue Mitarbeiter gebraucht... Zunächst sind da erst mal Fragen über Fragen! Und die Gerüchteküche kann schon mal die Zutaten bereitstellen... eine Prise davon, dann noch ein Löffelchen hiervon und eine Messerspizte von jenem... u.s.w.

Also doch erstmal abwarten, wie sich das ganze entwickeln wird... Oder gibt es zum jetzigen Zeitpunkt schon etwas konkretes...? Bin für jede Info dankbar.

Viele GReeTz & more...
;o))

<small>[ 01-11-2002, 15:51: Beitrag editiert von Virus ]</small>
 

Tom2000

Gesperrter Benutzer
#13
Was macht Ihr Euch soviel Sorgen um die SFB- und ORB- Programme.
Kommt bei mir alles über Sat. rein und ist eine (musikalische) Zumutung.
Bis auf die Info- und Kulturwellen ÜBERFLÜSSIG. EINSTELLEN!
 
#14
@ Tom2000

Ich denk mal, wir leben in unterschiedlichen Welten...

Radio 1 und Fritz gehören - meine Meinung - zu den wenigen noch zeitweise hörenswerten nicht-Klassik-Programmen in Deutschland. Zum Glück kommen die über Sat rein...
 
#16
Quelle dpa

Man beachte den 7. Absatz

Weg für Rundfunk Berlin-Brandenburg frei - Berlin stimmt Vertrag zu

Berlin (dpa) - Der neue öffentlich-rechtliche Sender Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) kann am 1. Juni 2003 an den Start gehen. Das Berliner Abgeordnetenhaus stimmte am Donnerstag dem Staatsvertrag zur Fusion des Senders Freies Berlin (SFB) mit dem Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB) mit großer Mehrheit aus SPD, PDS und CDU zu. Die Grünen lehnten ihn ab, die FDP enthielt sich. Vor drei Wochen hatte bereits der Brandenburger Landtag die Zusammenlegung gebilligt. Der neue ARD-Sender wird einen Anteil von etwa sieben Prozent im «Ersten» haben, vergleichbar dem Hessischen Rundfunk.

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) begrüßte die Entscheidung. Der Vertrag sei ein wichtiger Schritt für das Zusammenwachsen der Region und werde das Gewicht von Berlin und Brandenburg in der ARD spürbar stärken.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) erklärte, der Vertrag sei ein guter Kompromiss zwischen beiden Bundesländern. Trotz aller Kritik sei der Vertrag zukunftsweisend für die Region. Ineffiziente Strukturen würden ab-, eine starke Anstalt innerhalb der ARD aufgebaut.

Auch die Intendanten von SFB und ORB, Horst Schättle und Hansjürgen Rosenbauer, begrüßten die Entscheidung. Schättle betonte, an der Zusammenführung werde nun mit aller Kraft gearbeitet. Kein Mitarbeiter müsse Entlassungen fürchten. Rosenbauer sagte, die Fusion sei die Fortsetzung eines Prozesses, der mit der politischen Wende in der DDR begann. Aufgabe des Senders sei es, die Menschen in Berlin und Brandenburg gleichermaßen zu erreichen.

Der Entscheidung waren langjährige Debatten über die Neuordnung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Region vorausgegangen. Die Zusammenlegung des vor zehn Jahren gegründeten ORB mit 800 fest angestellten Mitarbeitern und des seit fast 50 Jahren bestehenden SFB mit rund 1100 Angestellten erwies sich jedoch als sehr schwierig.

Zum Stein des Anstoßes wurde vor allem die Vertretung des Personals im neuen Sender. Laut Staatsvertrag wird im RBB das bisherige Vertretungsgesetz der Länder durch die entsprechende Bundesbestimmung ersetzt, die nach Darstellung der Gewerkschaften einen Abbau der Mitbestimmungsrechte nach sich zieht.

Nach dem bisherigen Plan sollen neben einem gemeinsamen Angebot für das Regionalfernsehen fünf Rundfunkwellen senden. Am 1. Januar 2004 soll erstmals das gemeinsame Programm ausgestrahlt werden.

Der Zeitplan sieht eine Gründungsphase für den neuen Sender mit dem Inkrafttreten des 21 Seiten starken Staatsvertrages vor. Zur Konstituierung des Rundfunkrats sollen zwölf Personen aus Brandenburg und elf aus Berlin kommen, um so der Bevölkerung beider Länder eine gleichmäßige Vertretung zu sichern.

Das Berliner Abgeordnetenhaus darf vier, der Potsdamer Landtag drei Vertreter der Regierungsparteien entsenden. Bis Juni 2003 muss das Gremium einen Intendanten wählen und die Satzung beschließen.

Als Kandidaten für den Posten des Intendanten, der seinen Sitz in Potsdam und Berlin haben wird, sind bisher unter anderem ORB-Intendant Rosenbauer, WDR-Fernsehdirektor Ulrich Deppendorf und die Leiterin des NDR-Landesfunkhauses Hamburg, Dagmar Reim, im Gespräch.
 

Tom2000

Gesperrter Benutzer
#22
Ihr seid schwer von Begriff. Ich will weder rote, noch schwarze Zwangsbeglückung und Meinungsmache im Radio.

Also: Politiker und verwandte Interessengruppen raus aus den ör Rundfunkräten!
 
#24
@ Tom2000

Hasstiraden will ich hier nicht lostreten. Mir gehts beim Hörfunk um Inhalte, und die finde ich am ehesten noch beim ORB, auch wenn da schon vieles nicht mehr so ist, wie ich es gewohnt war und wie ich es erwarte ("Was glauben sie denn, ist Kultur?")

Mich würde nur mal interessieren, welche Inhalte Du beim ORB vermißt, welche anderen Dich dafür stören und vor allem, welche Programme Du gerne hörst.

@ Tarzan

BR ist da der falsche Ort, man denke nur an so etwas wie den Zündfunk. Als krasses Beispiel würde ich den MDR vorschlagen, und das hat wenig mit irgendwelchen Parteibüchern zu tun sondern einfach nur mit dem Verständnis, mit dem dort "Radio" gemacht wird.
 
#25
Um mal wieder auf das Thema zu kommen:
Ich glaube, das sich die neue RBB-Chefetage das ganz genau überlegen wird, wieviele Sender es künftig geben wird. Wenn sie klug sind, erhöhen sie die Anzahl von alleine auf mindestens sechs, oder sie tun es nach wilden Zuhörerprotesten.

Hier ist mal meine Vermutung:

Das kostenintensive Radio Kultur wird aufgegeben und bewährte Elemente werden von InfoRadio und Multikulti übernommen.

Radio 3 wird komplett aufgegeben. Das heißt die Zusammenarbeit mit dem NDR.

Alle anderen Sender (Antenne, 88.8, Fritz & Radio Eins) bleiben erhalten, weil sie ihre Stammhörerschaft haben.
 
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