RAdio Karslruhe zockt Welle ab


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#1
Schaut Euch mal an, wie Herr Frietsch, zukünftiger Geschäftsführer von RTL RAdio Karlsruhe, die Welle-Mannschaft betrogen und belogen hat. Nachzulesen unter ka-news.de


Offener Brief der Welle-Mitarbeiter

Liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der Welle,

da wir zum 31.07. gezwungen sind, den 15jährigen Sendebetrieb einzustellen und sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Kündigung erhalten haben, ist es jetzt Zeit, Dank zu sagen. Gleichzeitig müssen wir nach langen Monaten des Schweigens einige Dinge richtig stellen. Keine Angst, die Diskussion um die Entscheidung der Landesanstalt für Kommunikation (LfK) wollen wir nicht neu aufleben lassen. Viel mehr wollen wir Aussagen des neuen Betreibers "RTL Radio Karlsruhe" ins rechte Licht rücken.

"Wir werden selbstverständlich auf Bewährtes setzen. Die bewährtesten Kräfte der Welle werden bei uns mitarbeiten." Christian Frietsch, Geschäftsführer "RTL Radio Karlsruhe", Interview mit ka-news im März 2002 "Der Antragsteller hat zugesichert, dass allen Mitarbeitern Übernahmegespräche angeboten werden." Frank Scherer, Vizepräsident der LfK "Die Stadt Karlsruhe und auch ich persönlich werden tun, was in unserer Macht steht, um die 35 Arbeitsplätze zu erhalten." Siegfried König, Erster Bürgermeister Karlsruhe, Pressemitteilung vom 19. März 2002 "Ich erwarte, dass er (der neue Anbieter) den bewährten und beliebten Mitarbeitern der Welle ein Anstellungsangebot unterbreitet." Ullrich Eidenmüller, Karlsruher Bürgermeister, Pressemitteilung vom 19.03.2002 "RTL hat nach eigenen Angaben allen Welle-Mitarbeitern ein Übernahmeangebot gemacht." Der Kontakter vom 25.03.2002

Stellungnahme: Nur mit wenigen Redakteuren und Moderatoren wurden, nach deren ausführlicher Bewerbung an "RTL Radio Karlsruhe", tatsächlich Gespräche geführt; konkrete Anstellungsangebote wurden jedoch niemandem unterbreitet. Ausschließlich im Marketingbereich wurden die Angebote konkreter.

"Alle, die Interesse haben, sollen sich melden, wir sind von vorne herein bereit und haben auch ein Pauschalangebot an alle Welle-Mitarbeiter gemacht." Christian Frietsch im Interview mit ka-News im März 2002 "Allerdings scheinen nicht viele Welle-Mitarbeiter in Radio Karlsruhe einen neuen Arbeitgeber finden zu wollen. Diese könnten an zwei Händen abgezählt werden. Die Welle-Mitarbeiter müssen sich bei uns bewerben, betont Christian Frietsch." ka-news, 06.07.2002

Stellungnahme: Zum Zeitpunkt des Interviews hatten sich über 90 % der Welle-Mitarbeiter bei dem neuen Anbieter beworben. Ein Pauschalangebot hat es nie gegeben.

"Wir können mit der Technik von Radio96 den kompletten Sendebetrieb fahren." Christian Frietsch, ka-news im Juli 2002

Stellungnahme: Tatsache ist, dass schon zum jetzigen Zeitpunkt Welle-Technik aus der Karlsruher Sendezentrale zum neuen Anbieter in die Studios von Radio96 auf dem Baden-Airpark in Söllingen übergeht. Weiteres Welle-Equipment wird folgen.

"Die wesentliche Zentralredaktion wird in Karlsruhe sein, da stellt sich keine Frage." Christian Frietsch, Interview ka-news vom 22.03.2002

Unser Fazit: Es ist also bei weitem nicht so, dass die Welle-Mitarbeiter beim neuen Anbieter Unterschlupf finden werden. 90% der Mitarbeiter werden sich beim Arbeitsamt melden. Das vielgehörte Zitat, hier wird nur das Logo und der Name getauscht, trifft nicht zu.

Diese Richtigstellung liegt uns am Herzen. Vielen Dank für die vergangenen 15 Jahre.

Das Welle-Team
 
#5
Meines Wissens heisst der zukünftige Sendername "RTL-Radio-KA" "RTL-Radio-Pforzheim" "RTL-Radio-Baden-BAden". Der Witz dabei: Gesendet wird nur vom BAden-Airpark in Söllingen. Dort steht eine kleine Baracke, die so klein ist, dass dort auf keinen Fall die nötige Gerätschaft untergebracht werden kann. Offenbar soll dort jetzt sogar angebaut werden. So viel zum Thema, es wird Regionalstudios geben. Eine der vielen Lügen, mit denen Herr Frietsch, die LfK überzeugt hat. TRaurig, traurig.
 
#6
Wieder mal einen Grund über die Strucktur unserer Medienwächter nachzudenken...
Da es für die LFK keine Kontrollinstanz gibt, können die sich solche offensichtlichen Fehlentscheidungen leisten!
Ich wünsche nur allen Welle Mitarbeitern viel Glück bei der Jobsuche!
 
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