Radio Situation Salzburg


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Sassa

Gesperrter Benutzer
#26
Es geht wohl um den wirtschaftlichen Erfolg:
Radio Melody an GWR verkauft, GWR wills wieder loswerden,
Radio Arabella eingegangen, an KHR verkauft,
Radio Untersberg pleite, neue Eigentümer und wieder keine rosige Aussichten,
City Radio pleite,
Welle1 hat die Alpin-Frequenzen an KHR verkauft und man hört immer wieder von Nicht-Bezahlen !

Wo ist hier der wirtschaftliche Erfolg nach soviel Jahren ?
 

Claudia

Gesperrter Benutzer
#27
@ da waren SATTE 2 Leute am Sender, die das Programm schmissen...Eigentlich eher peinlich für den ORF...

Ich verstehe das eigentlich nicht ?! Wieso soll das peinlich für den ORF sein, wenn sich die nur 2 Leute leisten können und ein dementsprechend inhaltsleeres "Programm" machen ?

Man könnte übrigens auch mit nur 1 Mann und Computer ein Radioprogramm runterdudeln. Playlisten per Software runterspielen lassen und dazwischen irgendwelche Meldungen aus dem Internet vorlesen kann wirklich bald jeder !
 
#29
Mit "peinlich für den ORF" meine ich, daß man mit derart kleinen Teams wie Welle, Antenne o.ä. trotzdem erstaunlich gute Reichweiten erzielen kann...Laut Radiotest zB hat die Welle in der Stadt MEHR Hörer als Radio Salzburg, und im Bundesland liegt die Antenne nur 4 % hinter dem mit zig Leuten gemachten ORF Salzburg (bei den 14-49-jährigen). Zumindest laut "radionetz.at"...
Daß mit dem wirtschaftlichen Erfolg wird wohl der entscheidende Punkt sein. Aber zieht sich die GWR nicht pauschal aus Österreich zurück? (lt. Presseaussendung auf ihrer eigenen Homepage) Hat ja auch Anteile an Antenne Tirol und Life Radio, und zumindest von letztgenannten weiß ich, daß sie heuer Gewinn machen...
 

Claudia

Gesperrter Benutzer
#30
erstens finde ich nirgends eine Zahl, daß WElle 1 mehr Hörer als Radio Salzburg hat und zweitens:
Man kann doch ein Programm, das defintiv für die ältere Zielgruppe gemacht wird, nicht mit einem Jugendradio vergleichen.

Das wärs ja schön traurig, wenn Jugendprogramm weniger Jugendliche hätte, als das Alten - Programm.

Auch wenn ich ich an einen Bravo-Sampler CD-Player einen UKW-Sender hänge und ohne jeden Moderator sende, werde ich mehr Jugendliche Hörer haben, als ein mit vielen Leuten gemachtes anspruchsvolles Programm mit älteren Erwachsenenthemen.

Diese Vergleiche sind sowas von unprofessionell !
 

Sassa

Gesperrter Benutzer
#31
Haha !

..und demnächst brüstet sich eine mit 2 Leuten betriebene Hip-Hop-Diskothek, daß sie mehr Jugendliche haben, als das mit 20 Mann veranstaltete Senioren-Konzert im Kurort.
 

Claudia

Gesperrter Benutzer
#32
Guter Vergleich, Sassa !
Übrigens ist es dem Wirt zum Goldenen Ochsen auch schon peinlich, daß die Pommes-Bude täglich von mehr Kindern frequentiert, als sein Nobel-Restaurant.
 
#35
@sassa!
Du schreibst, dass es bei Radio Untersberg(inzwischen Untersberg Live) trotz der neuen Betreibergesellschaft keine rosigen Aussichten gibt. Woran erkennst du das?
 
#36
Ich glaube fast, Ihr WOLLT nicht verstehen, was ich meine...der Vergleich war zielgruppen-UNABHÄNGIG - Tatsache ist, daß der regionale ORF für seinen - verhältnismäßig - mageren Vorsprung vor den Privaten einen UNGLEICH höheren Aufwand betreibt, mit immensen Kosten im Personalaufwand, in der Administration usf. Würde der ORF privatwirtschaftlich geführt, dann würde nur EIN Programm übrigbleiben - nämlich Ö3. Erneut ein Beweis, daß wirtschaftliches Überleben OHNE die Masse nicht möglich ist. Daß Ihr mich nicht falsch versteht: Ich bin FÜR den Bildungsauftrag des ORF, ich gehöre nicht zu jenen, die über die Gebühren schimpfen, weil damit eben Exoten wie Ö1 und FM4 finanziert werden können. Ich muß einfach oft über die fast schon provokante Geldverschwendung des ORF lächeln, wenn zB bei einer Pressekonferenz in Tirol, die österreich-relevant ist, neben zwei (!) Hörfunkjournalisten vom ORF Tirol auch noch ein Kollege von Ö1 und einer von Ö3, beide aus Wien, anreisen. Das ist einfach so dermaßen lachhaft, das es eigentlich bestraft gehört. Ich wollte mit meiner Nachricht einfach nur mal festhalten, daß auch die Landesstudios über kurz oder lang ihre wirtschaftliche Gebahrung werden ändern müssen, weil mit jedem Jahr, das vergeht, in dem Privatradios überleben und immer mehr fixer Bestandteil der Wahrnehmung der Österreicher werden, mit jedem Jahr also werden sie dem ORF finanziell lästiger. Bestimmt wird noch das ein oder andere Privatradio "draufgehen", aber der sicher noch beträchtliche Rest wird den ORF wirtschaftlich vorführen!
 

Claudia

Gesperrter Benutzer
#37
Aber geh` Viennacalling, jetzt vermengst Du was !

Wo Du recht hast: Das Beispiel mit der Pressekonferenz, wo der ORF mehrfach vertreten ist. ( Allerdings ist das bei den Deutschen noch krasser: Da meldet sich aus New York oder sonst wo auf der ganzen Welt sowohl Reporter des ZDF, der ARD, der Deutschen WElle, des BR und und und).

Aber wo Du absolut nicht recht hast, ist der Vergleich mit Äpfel und Birnen, wo Du behauptest, die Regionalradios hätte mit Wahnsinnsaufwand nur einen minimalen Vorsprung !
Du darfst eben NICHT zielgruppenorientiert vergleichen und tust es doch !
Due vergleichst das Jugendprogramm mit dem Oldieprogramm und sagst dann, der Vorsprung sei minimal bezogen auf die Jugenzielgruppe.
Richtig ist aber, wenn du den gleichen gemeinsamen Nenner nimmst, nämlich die Zahlen 10 Jahre und älter, da sind dann ALLE Zielgruppen drin, also sowohl die Jungen für Welle1 und die Älteren, für die das Regionalradio gemacht ist.

Und da ist der Vorsprung nicht marginal sonder rund das DREIFACHE bis SECHSFACHE !
Die Regionalradios haben in Österreich durchschnittlich eine Quote ( 10+) von 40% und die Welle1 bei diesem Vergleich(10+) eben 6%.

Ich bin weder bei den Privaten noch beim ORF, aber ich hasse es, wenn immer unrichtige Vergleiche herangezogen werden.
Da rühmt sich ein kleiner Radiomacher, daß er allein ein "Radioprogramm" macht und der ORF braucht dazu zig-Leute. Gleichzeitig schreibt er vom ORF-Teletext Meldungen ab, nimmt das Wetter von der ORF-Homepage und erwartet bei Großereignissen natürlich, daß der ORF das alles abdeckt.
Weiters sollten private Radiomitarbeiter vorsichtig sein, wenn sie fordern, der ORF soll Leute abbauen, damit schneiden sie sich selbst ins Fleisch. Beispiel Frankreich: Als France1 Leute abbaute, haben diese hochqualifizierten Leute auf den Privatradiomarkt gedrängt und die dortigen Mitarbeiter verdrängt.
Seits doch froh, daß ein großer halbstaatlicher Rundfunk den Arbeitsmarkt entlastet und euch vom Teletext Meldungen für Euer Radio abschreiben läßt. Es wäre auch nicht das erste Mal, daß ein O-Ton vom ORF-Fernsehen in einem Privatradio gehört wurde.
Zustimmen würde ich, daß die Werbung beim ÖR drastisch beschränkt würde.
Aber sich damit zu brüsten, daß Radio XX ein Kinder-Jugendradio mit weniger Leuten macht, als der ORF ein anspruchsvolleres Erwachsenenradio mit zig-Beiträgen aus dem ganzen Land, dieser Vergleich ist einfach kindisch !!

Liebe Grüße von Claudia !
 
#38
Ok, ich glaube, wir lassen die Diskussion an diesem Punkt - in dem Moment, wo Teletext, TV-O-Töne und Homepage-Inhalte als Berechtigung für ein sündhaftteures Radioprogramm herhalten müssen, kann ich nur mehr mit den Achsel zucken. Wirtschaftlich arbeitet der ORF nicht. Und da ja gerade die Regionalradios in letzter Zeit in die "jüngere " Zielgruppe drängen, müssen sie den Vergleich in der Zielgruppe der 14-50-jährigen schon aushalten. Stimmt, Radio Salzburg hat bei 10+ unerreichbar viel Hörer. Wißt Ihr auch, daß 60% der Hörer von Radio Salzburg 40 Jahre und älter sind? Eben, deswegen ist der Vergleich mit den Privaten hier absolut nicht zulässig. Weil kein Privatradio will die ältere Zielgruppe, wohl aber wollen die Regionalen die Jüngeren gerne dazuhaben, die Älteren aber nicht verlieren. Und wer wird gewinnen? Richtig: Der ORF. Weil ein paar 35-jährige am Land werden schon umschalten auf das seit März durchformatierte Programm auf Ö2, und die Alten sind einfach zu bequem, um zu wechseln - wohin auch? Meine Großeltern in Zell am See finden Ö2 grässlich, v.a. die 3 Stunden Volksmusik am Abend und die jugendliche Moderation (irre ich mich oder heißt das auf Ö2 jetzt auch "Morgenteam"?)am Morgen. Aber ich kann ihnen keine Alternative empfehlen...Clever gemacht, von Ö2! KHR, Antenne und Co. werdens spüren!
 

Claudia

Gesperrter Benutzer
#39
Das mit Teletext, Homepage usw. war doch nur ein BEISPIEL und Beleg dafür daß der öffentlich-rechtliche Sender die Grundversorgung von Informationen in einem Land bereitstellt, von dem sogar die Konkurrenzunternehmen, also die Privatradios auch profitieren. Welche Informationen hätten wir denn noch, wenn nicht täglich hunderte ORF-Reporter ausschwirren würden, würden das dann die wirtschaftlichen Privatsender tun ?

Außerdem verstehe ich immer noch nicht: Du wirfst dem ORF Unwirtschaftlichkeit vor und verdammst gleichzeitig, daß er sich wie ein Privatradio benimmt und alle Taktiken anwendet, um möglichst hohe Quoten zu haben.
Weiters kann ich nur lachen, wenn man von den wirtschaftlichen Privatradios redet ! Keine andere Branche hat in den letzten 5 Jahren soviel Geld vernichtet, soviele Pleiten und Fast-Pleiten erlebt. Privatradios gehören bei den Banken bereits zu den am schlechtesten bewerteten Gläubigern ! Ist das etwa wirtschaftlich ?
 
#40
Warum einen Reporter zu einer Demo schicken, wenn man die Demo-Geräuschkulisse aus der Cartwall nehmen kann und die Infos über die Teilnehmerzahl von der Gewerkschaft auch telefonisch bekommt?
Warum einen Reporter zu einem Großbrand schicken, wieso eine Regionalgeschichte selbst recherchieren (gibt doch die Gratiszeitungen, wo man gut abschreiben kann), was macht es für einen Unterschied ob man zwei Kontrahenten telefonisch befragt und die OTs hintereinander schneidet oder ob man beide ins Studio einlädt und miteinander diskutieren lässt?

Kaum zu glauben, aber der Hörer spürt den Unterschied. (auch wenn man ihn oberflächlich nicht hören mag) Ein Reporter der authentisch berichten kann, ist einfach besser als einer der noch so perfekt Geschichten aus zweiter Hand erzählen kann.
Das ist eines der Geheimnisse, die hinter dem Erfolg von Ö3 und Co stecken.
 

Sassa

Gesperrter Benutzer
#41
@ arox
Ein Freund in einem Elektroladen in Freilassing meinte, die hätten Hörer verloren und kämpfen auch mit Einsparungen.

@andimik
Bin heute früh mit meinem LKW in Salzburg vorbeigefahren und habe auf 107.5 (City-Radio-Frequenz) das Kronehit-Geplärre gehört. Geht jetzt dort auf 3 Frequenzen: 104.2 / 94.00 / 107.5. Daß das denn sein darf ?
Dann schaue ich gerade in die Kronenzeitung und sehe das tolle Programm von Kronehit abgedruckt:
5.00 Uhr: Guten Morgen Österreich
9.00 Uhr: Kronehit Der neue Sound
14.00 Uhr: Kronehit Der neue Sound
18.00 Uhr: Kronehit Der neue Sound
22.00 Uhr: Kronehit Der neue Sound

Das wird jeden Tag so abgedruckt ! Sagt mal, ist das nur für total Bekloppte ? Mittlerweile kann ich dieses "Programmschema" ja wirklich auswendig !
 
#42
@ sassa:

Ist mir auch ein Dorn im Auge. Noch dazu, dass die in der Krone vor und nach der Kronehitvorschau mehrere Zeilen Werbung machen und viel schlimmer, dass die den Platz von FM4 deswegen weggenommen haben (zumindest hier in der Kärntner Krone).

107,5 Kronehit? Wieder die alte Frequenz? Dort aber Mono, oder?
 
#43
Na dann scheint klar zu sein, dass Krone Hit die 107,5 künftig im Time Sharing mit der Radiofabrik nutzen kann. Die 94,0 kann die Krone dann auch ohne weiteres juristisches Geplänkel an Energy abtreten. Also gibt es bald eine neue Situation in der Radiolandschaft Salzburgs:

94,0 Energy
106,2 Welle 1
107,5 Krone Hit + Radiofabrik (hier kommt noch zus. die 97,3 MHz hinzu)
104,2 Krone Hit (Studio Hallein)
101,8 (noch) Antenne Salzburg
 

Claudia

Gesperrter Benutzer
#44
Na toll, dazu kommen noch
aus Bayern eingestrahlt: Bayern 3, Antenne Bayern, Untersberg Live, aus OÖ Life-Radio und schließlich ist da noch Ö3.
Wenn ich richtig gezählt habe, sind das dann 10 Radios, die allesamt ( mehr oder weniger) auf dieselbe junge Zielgruppe losgehen.
Dabei lese ich gerade in den Salzburger Nachrichten jede Menge Leserbriefe von Leuten, die sich übers Radio beschweren, meist weil keine Volksmusik nirgends mehr zu hören ist.

Irgendwo habe ich gelesen, daß 15% gerne Country-Musik hören würden, 40% gerne Volksmusik/volkstümliche Musik und überhaupt mehr als die Hälfte der Bevölkerung über 50 Jahre alt ist.
...und dann gehen ALLE Privatradios auf die Jungen los ! Wenn das nicht verrückt ist ?!
 
#46
Ich bin mir sicher, niemand vermisst die Volksmusik im Radio ernsthaft. Ich hege den schweren Verdacht, dass Volkskulturlobbies "Leserbriefterror" machen. Die Hörer werden es Radio Salzburg danken, dass dieses "Spezialisten - Geschrammel" aus der Primetime verbannt wurde. Außerdem erüllt der ORF abends 3 Stunden lang seinen Programmauftrag uns sendet die "reine, unverfälschte" Volksmusik. Das muss reichen :)).

Wenn jetzt nicht midlife crises geschüttelte, schlecht beratene Berufsjugendliche bei Radio Salzburg zum Zuge kommen, sondern der Sender ein konservativ harmonisches Klangdesign a' la RTL Radio - Ihre Hits mit Gefühl (wenn's AC based sein soll) oder a' la NDR 90,3 in Hamburg, MDR 1 Radio Thüringen oder NDR1 Niedersachsen (wenn auch Schlager und Instrumentals laufen dürfen) hinkriegen, schätze ich mal Radio Salzburg wird der Gewinner in der derzeitigen Sbg Radiolandschaft sein. Die NDR Landeswelle für Niedersachsen ist ünrigens mit netto knapp 3 Mio Hörern täglich laut letzter MA Deutschlands meistgehörter Sender (noch vor WDR4) - und das mit einem edelen, harmonischen Schlager, Oldie, Softpopmix, welches man auch ganz gut als "nicht Schlagerfuzzi" hören kann. Gutes Klangdesing halt!

Als Öffentlich Rechtliche haben die Ihre Marktlücke erkannt und lassen sich offenbar nicht vom Jugendwahn der Werbewirtschaft tyrannisieren. Man sollte sich für Hörer über 40 nicht schämen, sondern dankbar sein.
Demographisch werden das sowieso immer mehr, und die zahlen schließlich auch Gebühren.
Mal sehen was Radio Salzburg so zu Wege bringt.
 

Sassa

Gesperrter Benutzer
#47
@Claudia

Du hast noch FM4 vergessen, zwar kein Mainstream-Jugendprogramm, aber Zielgruppe eben auch Jugendliche. Also sind es 11 Radios, die um die Jungen und Mitteljungen kämpfen. So war Irrsinniges !

noch zu dem da:
>>Ich bin mir sicher, niemand vermisst die Volksmusik im Radio ernsthaft. <<

Daß Du Dich da ja nicht täuscht ! Ich habe mal im Berggasthof meiner Freundin ausgeholfen, als Radio Salzburg da zu einer volksmusikalischen Almwanderung im Hochkönigsgebiet aufgerufen hat, da kamen weit über 3000 Hörer und wanderten mit.

Bei keiner anderen Aktion kamen so viele Leute !
 
#48
Der öffentlich-rechtliche Auftrag ist tagsüber nicht aufgehoben ! Man kann diesen nicht erfüllen, daß man Programme bzw. Musikrichtungen, die nicht in den werbeträchtigen Mainstream fallen, alibimäßig in die Nachtstunden verlagert.

Entweder ist man ein gebührenfinanziertes, öffentlich-rechtliches Radio oder nicht.

Ich selbst bin Jazz, Swing und Dixieland-Liebhaber und hätte diese Musik auch gerne tagsüber bei der Arbeit im Begleitmedium Radio.

Seit ich NIE mehr im Radio meine Musik finde, habe ich das Radio abgemeldet und nur noch CD-Player in Betrieb. Warum soll ich, weil ich so einen verschrobenen Musikgeschmack habe, dafür bestraft werden und trotz Gebührenzahlungen darf ich gnädigerweise irgendwann zu Mitternacht meine Musik hören. Nein danke !

Ich kann mir vorstellen, daß die Volksmusikfreunde irgendwann auch so handeln werden.
Jedenfalls wird es sehr, sehr schwer werden, denen in Zukunft eine Rundfunkgebühren-Erhöhung zu erklären !
 
#49
....dann möchte ich mich an dieser Stelle Grunge Rock und Drum and Base Fan outen! Aber ich würde keinem Radiohörer, speziell Volkmusik oder Jazzfans diese Musik tagsüber in einem massenattraktiven Radioprogramm zumuten.
Meine Hörgewohnheit: Wenn ich tagsüber im Büro sitze möchte ich vom Radio informiert und dazwischen ehrlich gesagt nur angenehm berieselt werden. Mit Musik die im HIntergrund ein gutes Feeling macht und mich aber bei der Arbeit oder im Auto nicht stört.
Wenn es mich überkommt - tagsüber - schalte ich auf FM 4 was mir obwohl ich Fan bin nach einer halben Stunde auf die Nerven geht! - oder pfeiffe mir eine CD rein.
Sorry Volksmusik oder Dixie im laufenden Programm würde mir auf die Nerven gehen, genau wie mir meine Lieblingsmusik, wenn ich nur nebenbei höre auf die Nerven geht.
 

Claudia

Gesperrter Benutzer
#50
Es gibt aber Menschen, denen geht aber gerade die jetzt überall laufende Berieselungsmusik auf die Nerven ! Die empfinden Volksmusik oder auch Standard-Tanzmusik ( z.B. Orchester a la James Last) eben als angenehm !

Wieso können Opernliebhaber den ganzen Tag auf Kulturkanälen Arien hören, aber schön begleitende Volksmusik gäbe es nicht. Gerade Volksmusik wird im gesamten Alpenraum z.B. in Gasthöfen gerade als angenehme Begleitmusik gespielt.

Es ist NICHT so, daß alle die bisherigen Mainstream-Dudelmusik als angenehme Begleitung empfinden! Sicherlich ist extreme Rockmusik, wie du es magst, nicht für die Tagesbegleitung geeignet. Aber gerade Volksmusik war sein Jahrzehnten auch eine angenehme Begleitmusik und jetzt soll es das plötzlich nicht mehr sein ?

Das ist eine falsche, subjektive Einschätzung derjenigen, die das halt nicht mögen.
 
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