RadioDienst-Nachrichten


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RadioM1

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#1
Mir fällt auf das die Nachrichten der RadioDienst GmbH seit heute nicht mehr gesprochen, sondern moderiert werden. Der Sprecher hat mit dem Reporter gesprochen und am Ende des Interviews sich bedankt. Ist das der neue Stil der Nachrichten???
 
#2
Das ist, zumindest im Bayern Format der BLR, schon länger so.
Angeblich soll es ja 2004 auch nur noch ein Nachrichtenformat geben?!
Vielleicht deshalb die Anpassung...hmm
 
#3
das ist im bayernformat zwar auch selten, aber kommt vor und hört sich doch auch nicht schlecht an - oder?
übrigens gibt es bei der blr weiterhin zwei formate - in bayern wird aber nur noch das bayernformat angeboten. das zweite format für die außerbayerischen sender
 
#4
Wenn mich nicht alles täuscht bietet die BLR verschiedene "Formate" bei den Nachrichten an. Ich kenne nur die recht junge Variante die z.B. bei ssl und teutoRADIO läuft (mit einer bunten Meldung am Ende). Vielleicht kann ja mal jemand die Nachrichten der genannten Sender mit denen einer "herkömmlichen BLR-Station" vergleichen?
 
#5
Das ist nur eine Kurzfassung der "normalen" Nachrichten.
Diese Nachrichten werden zwischen 6 und 20 Uhr per FTP verschickt!
Zuständig ist entweder der Bayern- oder der Deutschlandformatsprecher (meist Deutschlandformat).
Diese Nachrichten sind in der Regel ohne Aufsager und O-Töne.
Ausnahme: Robert Allmann hat Dienst oder ganz aktuelle Ereignisse.
Meistens sind diese News so 1'40 lang!
 
#6
Kurznachrichten nur ein Trend oder mehr?

Mich würde eure Meinung zu den Kurz-News der BLR interessieren. Ist 1:40 die Länge der Zukunft? Oder wird dieser Schuß nach hinten losgehen? Was denkt ihr über "bunte" Meldungen in den News?
 
#8
Also bei 1:40 fühle ich mich total uninformiert (wovon dann bestimmt 30 Sekunden für irgendeine Blödsinnsmeldung ist). Nachrichten müssen schon 3-4 Minuten sein, besser 8, wie beim Deutschlandfunk.
 
#9
Ich finde es auffällig, dass Diskussionen dieser Art hier leider oft ohne Rücksicht auf gewisse Zusammenhänge geführt werden.

Egal, was man tut oder läßt: Man sollte genau wissen, WARUM.

Wie lang die Nachrichten sein sollen, kommt natürlich auf das Umfeld und die Positionierung des Senders an. Nehmen wir an, ein Sender positioniert sich ausschließlich über die Musik. Und nehmen wir an, dass dieses Konzept nachweislich funktioniert. Dann können die News sogar kürzer sein als die angesprochenen 1'40", ohne dass es Hörer übel nehmen. Das nur als ein Beispiel.

Um es kurz zu machen, beziehe ich die Frage "1'40 die Länge der Zukunft" mal auf die weitverbreiteten landesweiten AC-Formate. Ganz allgemein: 1'40" kann meiner Meinung nach funktionieren, wenn es ausgesprochen gut gemacht ist. Ich halte es aber für die absolute Untergrenze, weil die meisten Sender dieser Art sich auch als "Heimatsender" (ein altmodisches Wort, aber es ist wohl klar, was gemeint ist) positionieren. Zwei oder zwei einhalb Minuten scheinen mir eher angebracht.
 
#12
Wo hier schon von der "Positionierung eines Senders" geschrieben wurde: Warum positionieren sich eigentlich alle (!!) Sender über die Musik (und machen letztlich doch allesamt denselben Einheitsbrei), anstatt sich über (gut gemachte) Nachrichten zu profilieren?? Oder stoße ich da gerade in eine Marktlücke und sollte diese Idee anstelle hier lieber als Berater den Programmchefs unterbreiten?!
 
#13
@James: Ich bin mir nicht sicher ob Du Dein Posting ernst meinst und wenn ja wie, daher probiere ich es mal mit 2 Versionen einer Antwort:

1. Wenn von einer Sendestunde mit 60 Minuten durchschnittlich rund 45- 50 Minuten Musik gesendet wird (außer MoSho), zzgl. der Werbung und der Verpackungselemente und dann 3-4 Minuten Nachrichten, dann kannst Du Dir die Antwort selbst geben, ok? Es macht nämlich keinen Sinn mit Pfunden zu wuchern, die nicht mal 10 % der Sendezeit ausmachen.

1. Die Idee ein Nachrichtenprogramm, bzw. ein informationsorientiertes Programm zu machen (denn nur so kannst Du Dich damit positionieren) ist verdammt kostenintensiv; in jedem Fall is es bei weitem teurer als eine Musikabspielstation, da Du qualifizierte Journalisten brauchst die einfach kosten. Das kannst Du nicht ausschließlich mit Volontären und Praktikanten machen.

MfG
 
#14
und wenn man das ganze relativ nüchtern betrachtet.

ohne rufa und den radiodienst sähe es in vielen sendern mit news-quali (so gescholten auch wird) sicherlich nit besser aus. eher schlimmer
 
#15
sorry, newstouse, hier muss ich mich einklinken: das is riiiiieesen-blödsinn, den du hier schreibst - zumindest meiner meinung nach.

ich persönlich bin ja auch radio-hörer. und wenn ich "höre", was manchmal bei nachrichten verbrochen wird, dann schalt ich dort ab und hör nie wieder rein - was eben zur konsequenz hat, dass ich nur einigen wenigen sendern lausche. wer glaubt, er kann nur mit einheitsgedudel punkten, der täuscht sich gewaltig. klar kostet das aber kohle. wer jedoch immer noch nicht kapiert hat, dass kostensparen NICHT beim personal, sondern überall anders zu beginnen hat, der fährt seinen sender ohnehin über kurz oder lang in den boden... qualität muss wieder an erster stelle stehen. und sich über qualität zu definieren, oder positionieren - kann ja wohl bitte kein fehler sein, oder?
 
#16
Vielleicht sitze ich damit ein bisschen zwischen den Stühlen, also:
Eine Positionierung über Musik ist aus genanntem Grund sinnvoll. Was der Hörer am meisten abkriegt, muss ihm auch so gut wie irgend möglich gefallen.
Basispositionierung und Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt, also der USP, sind aber etwas Unterschiedliches. Der USP kann sehr wohl über News gehen. Und damit teuer werden.
Welche einzigartige Sache (innerhalb des Sendegebietes) bau ich auf der breiten Basis eines optimalen Musikprogramms auf, das ist die entscheidende Frage.
Gewinnspiel?
Hörernähe?
Nachrichtenkompetenz?
Lokale Kompetenz?
Comedy?
Wie auch immer. Eine alleinige Positionierung über Musik funktioniert nur dann, wenn diese sich deutlich von der Masse abhebt (Klassik, Jazz, SSL).
Wer Musik als höreroptimiert, also researchsgestützt auf eine kaufkräftige Hörerzielgruppe ausrichtet - und damit notwendigerweise ein Musikprogramm wie viele andere, also Konkurrenten macht, muss mehr bieten.
Wer's unterlässt, entsorgt sich selbst.
db
 
#18
@ newstouse: Natürlich hab' ich mein Posting ernst gemeint. Und ich finde die Frage nur logisch: Wenn alle denselben Einheitsbrei (an Musik) spielen, warum dann nicht wenigstens ein deutlicher Unterschied in den News?!
Das sollte so manchem Programmchef auch was wert sein, daß sein Sender so ggf. das Image eines Info-Senders erhält. Daß sich das nicht mit Praktikanten und Volos on air lösen läßt, sollte klar sein.
 
#19
@newstouse (2. Posting) Und wo wir gerade dabei sind:
1. Wenn von einer Sendestunde mit 60 Minuten durchschnittlich rund 45- 50 Minuten Musik gesendet wird (außer MoSho), zzgl. der Werbung und der Verpackungselemente und dann 3-4 Minuten Nachrichten, dann kannst Du Dir die Antwort selbst geben, ok? Es macht nämlich keinen Sinn mit Pfunden zu wuchern, die nicht mal 10 % der Sendezeit ausmachen.
Wer sagt denn, daß sich die Sendestunde auf eine Nachrichtenshow zur vollen Stunde beschränken muß?? Warum nicht auch Nachrichten (oder zumindest Schlagzeilen) zur halben Stunde?
Warum sind Sender, die das Wort eben nicht wie ein Stiefkind behandeln, erfolgreicher? Und Erfolg = Hörer = bessere Argumente für Werbung = mehr Geld.
 
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