Rechnungshof prüft Gewinnspiel von MDR JUMP


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#3
Um es mit M. Slomka zu sagen, Mannis Fan: "Sie wollen doch jetzt nichts unterstellen!"
Es geht immer alles mit rechten Dingen zu. Was glaubst du denn, warum Gewinnspiele immer schön durch die Rechtsabteilung wandern, bevor sie auf Sendung gehen?
Und manche Sender haben ja sogar während des Spiels einen Notar(!) mit im Studio.
Wie sollen da Ungereimheiten möglich sein?

Das sind doch alles nur haltlose Unterstellungen bösartiger Neider!
 
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#6
Es geht doch gar nicht um das Gewinnspiel selbst, sondern um die Finanzierung dessen. Und mit Verlaub, Zeit wirds, dass diesem öffentlich-rechtlich finanzierten Belanglosfunk mal jemand vor die Füße kotzt... ums mal ganz ungeschönt zu formulieren.
 
#7
Dennoch wird es nicht fruchten. Weil es eben durch die eigene Rechtsabteilung gegangen ist. Deshalb muss es nicht rechtlich sauber und moralisch korrekt sein. Aber am Ende wird man es so darstellen können. Vermute ich jedenfalls.
 
#8
Sehe ich so zwingend nicht, denn zwei Juristen, drei Meinungen. Mit anderen Worten: Wenn das Justitiariat des MDR sagt, es habe alles seine sozialistische Ordnung, muß das deshalb noch nicht die Rechtsauffassung der Staatskanzleien sein. Sonst hätte man nicht erst einen Rechnungshof darauf angesetzt.

Über die Äußerung des von der Zeitung zitierten Rundfunkratsmitglieds haben sich übrigens schon Leute ganz furchtbar aufgeregt.
 
#10
Die meisten Gewinnspiele sind per se ein Armutszeugnis. Das gilt für die Inhalte, für die Aufmachung und für die Abwicklung. Und wenn ein Gewinnspiel auf acht oder zwölf Wochen in der MA-Zeit angelegt ist, dann ist auch ziemlich klar, dass der fette Hauptgewinn nicht in der ersten Woche, sondern erst ganz am Schluss vergeben wird. Die Rechtsabteilung sorgt dann dafür, dass der Zufall es genau so richtet.
 
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