Reden wir übers Wetter...


Dagobert Duck

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Eine Wetterstation wird zur Wettervorhersage auch nicht besser sein als eine App.

Meine Empfehlungen:
1) https://wetterkanal.kachelmannwetter.com/
2) https://kachelmannwetter.com/de/vorhersage/2820256-ulm/kompakt/euro
3) https://www.dwd.de/DE/wetter/vorhersage_aktuell/bayern/vhs_bay_node.html

Bei 2) den Ort wählen und vielleicht auch mal durch die verschiedenen Wettermodelle durchklicken. Die liefern nicht immer alle dasselbe Ergebnis. Deshalb sind die Apps so ungenau, die nutzen in der Regel nur ein einziges Wettermodell. Ein Meteorologe schaut sich alle Modelle an und muss sich dann aus Erfahrung entscheiden, welches Szenario er für am wahrscheinlichsten hält.

Bei 3) das Bundesland auswählen. Ein detaillierter Wetterbericht in Textform hat auch manchmal Vorteile. Auch der Bereich Warnungen ist beim DWD sehr detailliert.
 

s.matze

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Seit Tagen ist ja für dieses Wochenende von Rekordwerten (35, 36, 38 heute früh im Deutschlandfunk sogar 39 Grad!) die Rede, die vor allem im Rheintal und Breisgau erreicht werden soll. Dann hieß es neulich der Juli wäre "außergewöhnlich warm und trocken" gewesen.
Mich würde mal interessieren ob jemand tatsächlich diese Werte bei sich gemessen hat?
Für mein Empfinden war der Juli (nach Sichtung des täglichen Wetters in der 20:15-Tagesschau) auf ganz Deutschland bezogen deutlich zu kalt.

Vor allem im Norden und Osten selten mal Tageshöchsttemperaturen über 19 Grad. Wenn man mal die 20 Grad geknackt hat nördlich von Hannover und östlich von Frankfurt am Main konnte man sich ja schon glücklich schätzen. Regen gab es auch genug, teilweise mehrere Tage am Stück.

Ich weiß nicht woher diese Einschätzung kommt, der Juli wäre sehr warm und zu trocken gewesen. Kann ich angesichts des meteorologischen Sommers nicht bestätigen wenn man da als höchsten Wert 26 Grad misst.
Bei den Eulen und Storchen ist oft die gesamte Brut einfach "abgesoffen" !
 
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Maschi

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Seit Tagen ist ja für dieses Wochenende von Rekordwerten (35, 36, 38 heute früh im Deutschlandfunk sogar 39 Grad!) die Rede, die vor allem im Rheintal und Breisgau erreicht werden soll. Dann hieß es neulich der Juli wäre "außergewöhnlich warm und trocken" gewesen.
Mich würde mal interessieren ob jemand tatsächlich diese Werte bei sich gemessen hat?
Für mein Empfinden war der Juli (nach Sichtung des täglichen Wetters in der 20:15-Tagesschau) auf ganz Deutschland bezogen deutlich zu kalt.

Vor allem im Norden und Osten selten mal Tageshöchsttemperaturen über 19 Grad. Wenn man mal die 20 Grad geknackt hat nördlich von Hannover und östlich von Frankfurt am Main konnte man sich ja schon glücklich schätzen. Regen gab es auch genug, teilweise mehrere Tage am Stück.

Ich weiß nicht woher diese Einschätzung kommt, der Juli wäre sehr warm und zu trocken gewesen. Kann ich angesichts des meteorologischen Sommers nicht bestätigen wenn man da als höchsten Wert 26 Grad misst.
Bei den Eulen und Storchen ist oft die gesamte Brut einfach "abgesoffen" !
Es geht, selbst bezogen auf das alte langjährige Mittel war er im Norden eher unterdurchschnittlich, verglichen mit 1981 bis 2010 (leider dort nicht abgebildet) noch deutlicher.

Quelle: http://www.bernd-hussing.de/klima.htm
 
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Radiokult

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Also das es im Norden natürgemäß immer etwas kühler ist, sollte keine allzu neue Erkenntnis sein. Das es ein paar Tage lang bundesweit vor allem nachts für die Jahreszeit etwas zu kühl war, ist auch im Bereich des Möglichen. Alles andere kann ich nicht bestätigen. Auch im Osten ist es definitiv zu trocken. Da helfen auch 3 oder 4 Gewittergüsse nichts. Und Tageshöchstwerte von gerade mal 20 Grad waren hier auch eher selten. Deutschland ist halt flächenmäßig ziemlich groß. Daher sind solche Verallgemeinerungen meistens nicht sonderlich zielführend.
 
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