Reporter-Aufnahmegeräte


Flashmic- das hat einen 16 Bit Wandler. Wie relevant ist für einen Profi die Bitrate? [...] Habe oft mit Minidisc Sprachaufnahmen gemacht. Entweder zu viel Rauschen oder dann doch wieder übersteuert.
16 Bit reichen vollkommen, zumal das Flashmich einen brauchbaren Limiter und einen auf die Kapsel "abgestimmten" Vorverstärker hat - zumindest rauscht es nicht. Dementsprechend kann man im Setup einen recht geringen Aufnahmepegel festlegen, verschenkt sogar noch ein paar Bits, vermeidet aber ein Pumpen der Atmo durch die Aussteuerungsautomatik. Die ist zwar auch nicht schlecht, kann aber natürlich manchen Situationen nicht gewachsen sein.
Ausgespielt wird üblicherweiswe mit 16 Bit und 48 kHz - man spart sich also noch eine Wandlung von 24 nach 16 Bit.

Wie gut sind die eingebauten Preamps und der Wandler vom H4n? Ist das Zoom geeignet, um regelmäßig Sendetauglich mit externen Mikros aufzunehmen, ohne sich "billig" anzuhören? Klar, ist relativ, aber es gibt ja einen gewissen Standard, den man nicht unterschreiten sollte. Im Vergleich mit 1000 Euro Preamps wird es abstürzen.
Kann man verwenden, klingt nicht "billig".
Beim H4n gibt es allerdings meines Wissens nach keine Umschaltung der XLR-Eingänge zwischen Mic- und Linepegel. Wenn man ab und zu mal an den Presseverteiler muß, sollte man immer ein Dämpfungsglied dabei haben.
 
Genau und was ich mich schon seit 15 Jahren frage: Was ist ein Dämpfungsglied? Wo kriege ich das? Habe nie eins gehabt, aber wollte immer wissen, was es ist und wie ich es "einschleife". Kein Witz.

LG
Sandra
 
Der Zwerg hat ja schon die entsprechende Suche verlinkt, da aber heute ein schöner Tag ist, will ich es doch kurz vertiefen.
Es schwächt ein Audiosignal um einen definierten Wert ab, um beispielsweise mit einem "Line-Signal" (liegt um die 0 dBu) in einen Mikrofoneingang gehen zu können (erwartet grob -60dBu). Steckt man das Line-Signal ohne das Dämpfungsglied - oder auch PAD, wie im angelsächsischen Sprachraum genannt - auf den Eingang, bekommt der Vorverstärker im Aufnahmegerät viel zu viel Spannung und verzerrt, egal wie weit man den Aussteuerungsregler aufdreht.

Es dient also dazu, "laute" Quellen, z. B. Presseverteiler abzuschwächen, damit man sie an Eingänge anschließen kann, die "leise" Signale erwarten - z. B. an Mikrofoneingänge.

Musikfachgeschäft, Studioausstatter. Wenn Du jemanden kennst, der gerne lötet und audiotechnisch ein bisschen Fit ist, ist sowas aber auch schnell selbst gemacht.

Zwischen Ausgang der Quelle und Eingang des Rekorders stecken.

Das Dämpfungsglied sollte aber nur benutzt werden, wenn man keinen passenden Eingang hat. Man schwächte ja ein Line-Signal massiv ab, nur um es dann im Rekorder wieder zu verstärken - und sich dabei je nach Qualität des Geräts ein Rauschen einzufangen.
 
Ah okay, vielen Dank. Habe ich doch schon mal geshen, wie ich feststelle. Frage mich nur, woher ich weiß, wieviel ich jeweils absenken müsste. Denn vielleicht ist die Quelle ja unterschiedlich laut? Brauche ich dann mehrere Varianten?
 
Nein, für diese Regelung hast Du doch immer noch die Aussteuerung des Rekorders. Was ist das eigentlich für ein Rekorder, der keinen Line-Eingang hat oder eine Umschaltung des Eingangs auf Line-In vornehmen kann?

Zum Zoom H4n heißt es auf der Seite des Herstellers, dass der Rekorder auch Line-Pegel über den Jack-Anschluss aufnehmen kann. Der XLR-Anschluss ist ein Kombi-Anschluss, an dem man auch große Klinken anschließen kann.
 
Zitat von radiofan9:
Frage mich nur, woher ich weiß, wieviel ich jeweils absenken müsste. Denn vielleicht ist die Quelle ja unterschiedlich laut? Brauche ich dann mehrere Varianten?
Es gibt umschaltbare Pads (Beispiel mit -15, -20, -25 dB). Die Grobanpassung nimmst Du per Schalter am Pad vor, die Feinabstimmung, wie divy schon sagte, am Rekorder. Gibt auch Abschwächer mit höheren Dämpfungen als im Beispiel. Wenn die Quelle nicht gerade zwischen Flohhusten und Düsenjäger variiert, sollte nach einmaliger Grobanpassung der Dynamikbereich des Rekorders ausreichend sein.
 
Frage mich nur, woher ich weiß, wieviel ich jeweils absenken müsste. Denn vielleicht ist die Quelle ja unterschiedlich laut? Brauche ich dann mehrere Varianten?
Theoretisch braucht man mehrere Varianten, deshalb empfehlen sich ja Dämpfer, die man umschalten kann.

In der Praxis kann man allerdings ganz grob von 2 Verschiedenen Pegelvarianten ausgehen:
- dem Mikrofonpegel, der dürfte zwischen -60 dB(u) (so habe ich ihn aus dem Lehrbuch in Erinnerung) und -40 dB(u) liegen
- dem Linepegel zwischen ~ +2dB(u) und +6dB(u) (letzteres der europäischen Rundfunk übliche Pegel).
Abweichungen sind natürlich immer möglich, man weiß nie genau, wie so ein Presseverteiler eingestellt ist.

Dementsprechend sollte man, wenn man nur ein einfaches Dämpfungsglied hat, mit -40 dB gut fahren.
Wie oben schon gesagt: das ist das letzte Mittel der Wahl. Erstmal schauen, ob der Rekorder einen Line-Eingang hat.
 
Hallo Zusammen, ich bin selbstständige Radioreporterin und würde mir gerne ein Aufnahmegerät zulegen. Habt ihr Erfahrungen, was ist zu empfehlen, was eher nicht?
Es sollte auch nicht zu teuer sein. Also Flashmic ist zu viel;)
Fange ja grad erst an, da ist das Budget auch noch knapp. Also wenn jemand eine günstige Lösung hat, wäre ich sehr dankbar.
Schöne Grüße
Babsi
 
Welche Erfahrungen gibt es denn mit dem Olympus LS-100 und dem Tascam DR-MK II in der Praxis? Insbesondere interessiert mich die Kombination mit dynamischen Mikrofonen: Funktioniert das DR-MK II besser mit einem dynamischen Mikrofon als der Vorgänger?
 
Hallo kokolore!

Du meinst den Tascam DR-100 MK 2.

Tja, ich warte eigentlich auch schon seit fast einem Jahr sehnsüchtig auf einen Testbericht von diesem Teil hier im Forum. Natürlich könnte ich mir bei "Th...n" das Gerät bestellen und selbst mit meinem alten DR-100 vergleichen. Ich persönlich finde dieses "30 Tage lang Ausprobieren" aber etwas unfair dem Verkäufer gegenüber. Denn er muß dann den "Rückläufer" verbilligt weiterverkaufen. Außerdem hätte ich "Angst", das Gerät doch nicht zurück zu schicken... ;)


Fakt ist (und das steht hier schon ansatzweise im Thread), daß mittlerweile die Beschriftung auf der Geräterückseite vollkommen verschwunden ist. Das liegt natürlich hauptsächlich am Handschweiß, lässt sich also beim Gebrauch nicht vermeiden. Das ist eigentlich ein K.O.-Kriterium bei einem "Profigerät". Ja, ich kenne die "namenlosen" Schalter am Gerät. Aber das darf man ja als Hersteller nicht von den Benutzern erwarten.



@Babsi03: Du mußt schon etwas Elan mitbringen und beispielsweise in diesem ellenlangen Thread lesen.
 

Anhänge

Hallo Forum,

wie ich in einer anderen Stelle schon geschrieben habe, versuche ich neben geeigneten Mikros auch ein Aufnahmegerät für möglichst transparente/unverfärbte Sprachaufnahme zu verwenden. Seit 2008 benutze ich das Marantz PMD 671. Da bald eine neue größere Aufnahmeaktion durchgeführt wird, mache ich mir gerade Gedanken, ob es im Vergleich geeignete Geräte gibt (möglicherweise muss ich sowieso noch ein zweites Gerät anschaffen).

Nun habe ich in diesem Forum:
http://taperssection.com/index.php?topic=135293.0
eine Diskussion (die ich auf Englisch leider nicht wirklich verfolgen kann) über die Rauschverhältnisse zwischen pmd-671 und Fostex FR-2LE geführt. Was wird da gesagt und was haltet Ihr davon? Rechnerisch gesehen, welches Gerät rauscht nach den angegebenen Daten weniger?

dlh hat dort folgendes geschrieben:
I am reconsidering my choice of either a Fostex FR-2LE or Marantz PMD671.
I had settled on the FR-2LE because of low noise and dynamic range.
Either unit is within my budget.

(wtd/unwtd)

Fostex FR-2LE -129dBu/-125dBu 84dB

Marantz PMD671 -125dBu/-123dBu 75dB

I'm reconsidering because the 671 has spdif in/out which expands my capabilities if I carry my A/D interface.
(I also have a MicroTrak II which I could use as a bitbucket.)

My question now is how audible will the 2-4 dB of noise be?
How much difference will I hear in the 9dB of dynamic range?
Daraufhin antwortete notlance:
Note that part of the the lower dynamic range of the PMD671 relative to the FR-2LE comes from the slightly lower 0 dBFS level of the PMD671.
(...)
I've never use the PMD671 but I doubt noise would be an issue with it either.
http://www.avisoft.com/tutorial_mic_recorder.htm
Frage 1: Kann Fostex FR-2LE rauschärmere Aufnahmen machen?
Frage 2: Beide Geräte sind ja relativ alt. Gibt es inzwischen welche, die für mein Ziel (Feldforschung) eher in Frage kämen? Welche?

Danke und viele Grüße,
GNU
 
Hallo,
danke für den Hinweis auf Irig. Vielleicht kann noch jemand was dazu sagen, ich habe jedenfalls de Eindruck, dass eine solche Lösung mit den von mir erwähnten Aufnahmegeräten nicht mithalten kann. Auch habe ich nicht vor, Android oder irgendwelches Gerät von Apple zu kaufen, wobei sie vermutlich als - unglückliche - Beispiele aufgelistet wurden.

Kennt sich jemand über technische Aspekte gut aus, so dass etwas über die weiter oben erwähnten Unterschiede zwischen Fostex und Marantz PMD671 gesagt werden kann?

Viele Grüße,
GNU
 
Buongiorno a tutti,

wir schaffen gerade ein neuer Gerät an. Kennt jemand das Tascam DR-05?
(Mit "Suche" habe ich nix gefunden!)

Mich interessiert besonders:

Wie ist der Limiter?
Sind die ext. Mikroeingänge empfindlich bzw. rauscharm?
Hat er einen Stativanschluss?

Grazie, a presto

Nicolai
 
@Nicolai: Grundsätzlich wird im Internet erwartet, daß man zunächst selbst recherchiert, bevor man eine Frage ins Usenet oder ein Forum (wie dieses hier) postet. Insofern mußt du dich fragen lassen, warum du noch nicht

http://www.tascam.eu/de/dr-05.html

bzw. oder u.a.

http://www.audiotranskription.de/tascam-dr05

gefunden hast. Noch ein kleiner Hinweis: Die beiden internen Mikrofone haben Kugelcharakteristik (das habe ich bisher auch noch nicht gewußt) und sind (geschätzt, da die Gerätebreite 61 mm beträgt) gerade mal 50 bis 55 mm voneinander entfernt. Das ist also eine AB-Anordnung mit viel zu kleiner Basis - praktisch fast Mono, da der maximale Laufzeitunterschied nur 0,16 ms (t = s / v --> 0,055 m / 340 msˉ¹) beträgt. Der Pegelunterschied zwischen den Mics ist unbedeutend und reißt daher auch nichts raus, es sei denn, man geht extrem nah an die Mics ran. Das dürfte in der Praxis aber schon am dann unvermeidlichen "Popeffekt" scheitern.



@GNU:
Offenbar will hier niemand an deine Fragen ran. Eine Antwort darauf ist auch nicht ganz so einfach...


Definiere bitte das Wort "Feldforschung" genauer.
Denn sobald du im Freien - selbst auf einer vermeintlich "stillen Wiese" weitab einer Stadt - aufnimmst, rauscht und rumpelt es immer. Gerade tieffrequenter Verkehrslärm trägt viele Kilometer weit. Im Extremfall (und für unser übliches Equipment jetzt etwas übertrieben dargestellt) als Luftdruckschwankung weltweit. (Siehe dazu aber beispielsweise: das Tunguska-Ereignis von 1908 - Zitat aus der englischen Wiki: "It also produced fluctuations in atmospheric pressure strong enough to be detected in Great Britain.", Atomwaffensperrvertrag, Infraschallmessstationen...)

Wir hören das nicht bewußt bzw. unser Gehirn rechnet diese tieffrequenten Störungen automatisch raus (siehe besonders A-Bewertungsfilter = sehr tiefe Frequenzen brauchen einen sehr viel höheren Pegel, um überhaupt wahrgenommen zu werden http://de.wikipedia.org/wiki/Bewertungsfilter ). Aber die Mikrofone (besonders Kugeln) hören nicht "bewertet", sondern linear, und schon "blubbert" es automatisch und auf der Pegelanzeige gut sichtbar "ganz tief unten" in der Aufnahme - und wir sind evt. beim (viel zu lauten) Abhören der Aufnahme unter Kopfhörern enttäuscht. Natürlich ist dieses Geblubber in der Aufnahme vorhanden, was natürlich für die Qualität der Geräte spricht! Wenn man aber die Wiedergabelautstärke wieder verringert - sozusagen 1:1 an die Lautstärke am Aufnahmeort anpasst, dann verschwindet das tieffrequente Geblubber wieder unterhalb der Wahrnehmungsschwelle.

Nach dieser Vorbetrachtung nun ein Blick in die technischen Daten.


Wenn man den von dir genannten Link in dieses englischsprachige Forum weiterverfolgt, dann kommt man automatisch zu dieser (durchaus bekannten) Website mit den Tests verschiedener Recorder:

http://www.avisoft.com/recordertests.htm

Die Meßbedingungen sind eindeutig: Alle Recorder sind auf "maximum gain", also "volle Pulle", eingestellt.

Und nun schauen wir doch mal rein.

1.) Um einen Marantz 671 ins Clipping (0dBFS) zu treiben, muß am Eingang eine Spannung von 2,4mV (-50dBu) anliegen.
2.) Um einen Fostex FR-2LE ins Clipping (0dBFS) zu treiben, muß am Eingang eine Spannung von 4,3mV (-45dBu) anliegen.

Anders ausgedrückt: Ein Mikrofon, welches mit seiner Ausgangsspannung den Fostex gerade so ins Clipping treibt, bräuchte für den selben Effekt am 671 eine 5dB geringere Verstärkung. Man müßte also die Vorverstärkung am 671 um 5dB runterregeln. Damit sinkt natürlich auch das aufgenommene Eigenrauschen des Verstärkers...

Damit sind wir beim unbewerteten Eigenrauschen (zweite Spalte).

Ich sehe da -125dBu für den Fortex und -123dBu für den Marantz 671. Der Fortex rauscht also bei "maximum gain" zunächst 2dB wenigerr. Dafür (und in der Hoffnung, daß man diese Angaben so vergleichen darf), braucht man den Verstärker am 671 nicht "volle Pulle" fahren und kann daher die 5dB von oben abziehen. Damit sollte der Marantz um 3 dB leiser als der Fortex rauschen.

Die Angaben in der ersten Spalte (A-Bewertung) deuten auf einen nicht ganz linearen Frequenzgang beim Fortex hin. Das Ding "verschluckt" wohl die Bässe etwas mehr als andere Geräte. Beim "Überfliegen" der Tabelle scheinen 2dB Unterschied zwischen "bewertet" und "unbewertet" der Durchschnitt zu sein. Beim Fortex haben wir aber 4 dB Unterschied.

Aber das ist nur meine Interpretation dieser Daten.


Grüßle
 
@Nicolai: Grundsätzlich wird im Internet erwartet, daß man zunächst selbst recherchiert, bevor man eine Frage ins Usenet oder ein Forum (wie dieses hier) postet. Insofern mußt du dich fragen lassen, warum du noch nicht

http://www.tascam.eu/de/dr-05.html

bzw. oder u.a.

http://www.audiotranskription.de/tascam-dr05

gefunden hast.

Vielen Dank, mein lieber kleinwüchsiger Freund, für den freundlichen pädagogischen Hinweis. Zu meinem Bedauern muss ich dir jedoch mitteilen, dass ich auch auf diesen Seiten schon war. Und deshalb meine Fragen stelle (das mit dem Stativanschluss hat sich erledigt, sorry!). Stattdessen beantwortest du meine Fragen auch nicht, sondern gibst Hinweise zu Sachen, die mich nicht die Bohne interessieren. So kann man's natürlich auch machen.

Complimenti

Nicolai
 
Stattdessen beantwortest du meine Fragen auch nicht, sondern gibst Hinweise zu Sachen, die mich nicht die Bohne interessieren. So kann man's natürlich auch machen.
Da kommt endlich mal einer mit Sachverstand und dann sowas, pah! :rolleyes:

Zu dem Gerät kann ich Dir aus der Praxis leider nichts sagen, da wir den nicht im Einsatz haben. Beim Überfliegen der technischen Daten fällt allerdings auf, dass er wohl linear bei 48 kHz nur mit 24 Bit arbeitet und 16 Bit nur bei 44,1 kHz anbietet. Das entspricht zumindest nicht den Produktionsstandards der großen Funkhäuser, da wird als Quellmaterial linear, 16 Bit, 48 kHz gerne gesehen (zumindest von mir). Was Dir 24 Bit bringen ist weiter oben schon erörtert worden, außerdem weiß ich ja nicht, was Du damit vorhast.

Stereoaufnahmen mit den eingebauten Mikrofonen dürften wenig räumlich klingen weil die Mikrofoncharakteristik bei dieser Anordnung ungünstig ist, wie Zwerg#8 schon schrieb. Bei den kleinen Rekordern ist außerdem noch die Störanfälligkeit des Miniklinkenanschlusses zu bedenken.
 
Mal abgesehen von den Messwerten: Beide Rekorder spielen in der höchsten Liga, etwas viel besseres gibt es auf dem Markt nicht. Ich hatte vor längerer Zeit mal mein Fostex und ein Marantz zum Vergleich da, ich glaube mit einem Sennheiser MD46. Gefühlt war das Fostex minimal rauschärmer, das kann aber auch daran liegen, dass es den Ruf hat, einen Tick besser Preamps zu haben und meine Ohren sich da möglicherweise haben leiten lassen. Hörbar ist ein Rauschen bei beiden Rekordern nur mit sehr weit aufgedrehtem Gain. Vom Tascam DR-100 (den du, Zwerg ja bestens kennst) meilenweit entfernt, eine ganz andere Liga. Da war ich wirklich geschockt, als ich - ansonsten Fostex-verwöhnt - dessen Preamps hörte.
Von der Tonqualität und dem Rauschverhalten wirst du mit beien Geräten vermutlich glücklich. Und sie sind so gut, dass es keine "verbesserten" Nachfolger gibt. (Das Fostex war vor einigen Jahren sogar noch deutlich günstiger.)
Mein Tip daher: Such dir den Rekorder aus, der dir ansonsten von der Bedienung und Haptik (und vom Preis) her eher zusagt.

Lieben Gruß
Tim
 
Bei den kleinen Rekordern ist außerdem noch die Störanfälligkeit des Miniklinkenanschlusses zu bedenken.
Danke, aber das passt schon, so ist der Gerät eben schön klein. Wg. Mikrofon extern wollte ich wissen, ob es vielleicht sogar möglich ist, ein dynamisches Mic (weil die keine Batterie brauchen) anzuschließen (was ich aber nicht glaube) und ob der Eingang für Electret Mics wirklich genug Power hat. Und ob der Limiter das macht, was er soll, also Spitzen nach oben abschneiden und sonst nix. Wir werden damit nur ein paar O-Töne (Interviews) jagen und den Apparat auch für Sitzungen (20 Teilnehmer und mehr) einsetzen, aber nur protokollarisch, der Sound ist völlig egal, Hauptsache man versteht was. Im Prinzip brauchen wir auch gar kein Stereo. Ich finde das Ding schön klein und preiswert und wenn es das macht, was ich will, wird es auch gekauft. Ich bestelle es und wenn es wider Erwarten Murks ist, schick ich's zurück und teile ich euch meine Erfahrungen hier gern mit.










Natürlich nur, wenn Ihr wollt. ;)

A presto

Nicolai
 
Hallo,

hatte schon jemand von Euch den Nagra SD oder den Nagra Lino in den Fingern gehabt? Letzterer hat ja auch einen spanischen Bruder, den AEQ L-300. Habe diverse Foren gelesen, da wird viel gemutmaßt, aber niemand konnte genaue Aussagen treffen. Hier ist noch ein "Test" des L-300, der mit gut 300,- € für so nen Rasierer auch nicht so teuer ist.
Fakt ist: wie der ARES-M werden die Geräte in China gebaut und nicht in der Schweiz.
 
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