Reporter-Aufnahmegeräte


Sorry, jetzt muss ich euch nochmal behelligen. Viele von euch hassen Klinkenstecker, auch ich gehöre hin und wieder dazu. Das Tascam DR 05 hat ja eine Mini-Stereoklinkenbuchse mit 1,5 Versorgungsspannung für den Anschluss externer Mikros. (Funktioniert auch mit einem externen Stereo-Minimikrofon einwandfrei). Jetzt habe ich mit einem y-Adapter (Konfektionsware Thomann, Stereo-Miniklinkenstecker auf zwei große Monoklinkenbuchsen (die in Wahrheit Stereo sind, aber ein Pin ist nicht belegt)) zwei Electret-Clipmikros (Monoklinke groß, benötigen 1,5 V Versorgungsspannung, funktionieren ansonsten einwandfrei) angeschlossen.

Zuerst: Still ruht der See, Signal maximal bei ca. - 30 dB bei voll aufgedrehtem Regler. Dann habe ich die Stecker (Monoklinke groß) der Mikros ein klein wenig aus den Buchsen (Stereoklinke groß, nur ein Pin belegt) herausgezogen, so dass es gerade ein wenig 'ausrastet', und siehe da: Alles Optimal. Das ist nun aber eine sehr wacklige Angelegenheit. Deshalb meine Frage: Was muss ich tun, damit die Mikros bei voller Einrastung zuverlässig arbeiten?

Danke für eure Hilfe!

Nicolai
 
Das Tascam DR 05 hat ja eine Mini-Stereoklinkenbuchse (..)

habe ich mit einem y-Adapter () auf zwei große ()klinkenbuchsen (Stereo.. aber ein Pin ist nicht belegt)) ()

habe ich die Stecker (Monoklinke groß) der Mikros ein klein wenig aus den Buchsen (Stereoklinke groß, nur ein Pin belegt) herausgezogen, so dass es gerade ein wenig 'ausrastet', und siehe da: Alles Optimal.
Tja, Stereoklinke und Monoklinke sind wohl doch in den Abmessungen ä bizzle 'different' ;).

Manchmal oxidieren die Kontakte, manche Steckerschäfte sind zu kurz ...
 
Zuerst: Still ruht der See, Signal maximal bei ca. - 30 dB bei voll aufgedrehtem Regler. Dann habe ich die Stecker (Monoklinke groß) der Mikros ein klein wenig aus den Buchsen (Stereoklinke groß, nur ein Pin belegt) herausgezogen, so dass es gerade ein wenig 'ausrastet', und siehe da: Alles Optimal. Das ist nun aber eine sehr wacklige Angelegenheit.
Klingt nach falscher Pinbelegung des Adapters, da hilft wohl nur löten...

Es sollte folgendermaßen klappen:
Spitze Miniklinke --> Spitze Klinkenbuchse links
Ring Miniklinke --> Spitze Klinkenbuchse rechts
Schaft Miniklinle --> Schaft Klinkenbuchsen lnks und rechts.

Die Ringe der großen Klinkenbuchsen bleiben frei.
 
In der Tat: Angeblich gleiche Klinkenstecker sind offensichtlich vielfach doch wohl unterschiedlich, was in meinem Anwendungsbeispiel eben zum Totalausfall führt. Die Fotos zeigen, warum. Mithilfe einer Unterlegscheibe ist das Problem einigermaßen stabil zu lösen. Hier erklärt sich also wieder einmal die Aversion vieler von euch gegen Klinkenstecker aller Art. Ich wollte die Electret-Clips (Kugeln) übrigens anschließen, um eine etwas breitere Stereobasis zu bekommen, was nun immerhin prima funktioniert.

Danke nochmal an alle.

Nicolai
 

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Hey Nicolai!

Es kann ja nun wirklich nicht sein, daß du von einem "Klirrgeräusch" schreibst und ich dann in der von dir gelieferten Wavedatei nur etwas Infraschall (Windgeblubber) sehen kann. Wo bitte ist der "Klirr" versteckt?
Dieser Klirr tritt beim DR - 05 immer auf, wenn man man tieffrequenten Schall um sich hat, zum Beispiel im Zug oder im Auto (egal, was für ein Mikro man benutzt, auch welche, die erst ab 100 oder 150 Hz übertragen, lt. Datenblatt). Läßt sich beheben, wenn man das Trittschallfilter (40/80/120 Hz) einschaltet. Wäre ich nie drauf gekommen, dass dieses (deutliche) Geklirre etwas damit zu tun hat. Auf der Aufnahme sieht man auch keinerlei Übersteuerung. Ist das eigentlich normal? Oder schon wieder so ein PSI-Phänomen?
 
Daran soll es nun wirklich nicht scheitern, hier als eine Atmo aus dem Regionalexpress, das Ding in der Mitte ist real nicht zu hören, erst in der Aufnahme, bei meiner "falschen" Datei ist übrigens mit Kopfhörer auch deutlich das Klirren zu hören, das ich meine.
 

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In der Tat: Angeblich gleiche Klinkenstecker sind offensichtlich vielfach doch wohl unterschiedlich, was in meinem Anwendungsbeispiel eben zum Totalausfall führt. Die Fotos zeigen, warum. Mithilfe einer Unterlegscheibe ist das Problem einigermaßen stabil zu lösen. Hier erklärt sich also wieder einmal die Aversion vieler von euch gegen Klinkenstecker aller Art. Ich wollte die Electret-Clips (Kugeln) übrigens anschließen, um eine etwas breitere Stereobasis zu bekommen, was nun immerhin prima funktioniert.
Wundebar, wenn's so funktioniert, notfalls die gange Konstruktion noch mit Gaffa fixieren. Sieht zwar nicht schön aus, erhöht aber die Betriebssicherheit nochmals.
Solltest Du das Zeug täglich brauchen (glaube ich vom Anwenderprofil her bisher nicht) und das so auf Dauer doch zu wackelig sein, Neutrik hat schöne passgenaue Klinkenstecker und Klinkenbuchsen, die sogar arretieren (NP2C und NJ3FC6 wären Deine Kandidaten). Kosten leider "eckig Geld", sind aber eine Investition für die Zukunft und machen seltenst Kontaktprobleme.
 
Hallo Nicolai!

Was du mit Klrr meinst, geht mir immer noch nicht in den Kopf. Viel lustiger ist eigentlich, was in deinem Recorder passiert, unmittelbar bevor du den 80 Hz - Hochpass während der Aufnahme aktivierst. Das hättest du ruhig gleich dazuschreiben können...

Da die Aufnahme im Waveformat vorliegt, kann jeder selbst alle Dinge ganz einfach nachvollziehen.


Der Spaß beginnt bei 6,984 sec. (Sample 308015) in der Aufnahme. Besonders im rechten Kanal sieht man (Bitte reinzoomen!) einen deutlichen Pegelsprung zwischen zwei Samples, der sich akustisch natürlich erstmal als "Knack" bemerkbar macht. Was nun weiter passiert, sieht man in der Waveformdarstellung ganz gut: Die Amplitude steigt, ohne daß man großartig einen Klangnterschied hört. (1) . Das ist also unterster Tiefbass, der hier massiv verstärkt wird. Mal abgesehen davon, daß man die tieffrequenten Schwingungszüge sehr gut sehen kann, bestätigt eine FFT (Bild unten), daß alle Frequenzen unter 30 Hz ab diesem Zeitpunkt massiv verstärkt werden - und das sind nicht nur 6dB...

Warum? Keine Ahnung. In der FFT-Darstellung unten sieht man die "knallgelben Rechtecke" (hohe Energie) in den beiden Kanälen aber ganz deutlich.

Anmerkung: Da Nicolai gleich den 80Hz- Trittschallfilter aktiviert, muß er sich zu diesem Zeitpunkt im Auswahlmenü ("Rec-Settings" oder so) des Recorders befunden haben. Möglicherweise hilft dieser Hinweis bei der Rekonstruktion.

Bei 8,140sec. (Sample 349005) ist der Spuk wieder vorbei: Die Verstärkung der extrem tiefen Frequenzen findet nicht mehr statt und es "knackt" erneut (sogar noch besser sichtbar). Jetzt klingt alles wieder normal.

Um etwa 8,9 sec. hört man einen Tastendruck am Aufnahmegerät - der 80Hz Hochpass wird aktiviert. Das zeigt auch das FFT-Bildchen unten sofort: Die Frquenzen unter 80Hz wirken ab sofort viel dunkler - praktisch wie mit dem Rasiermesser herausgeschnitten.



Was ist hier wirklich passiert? Woher kommt diese kurzzeitige Verstärkung tiefer Frequenzen? Gibt es DR-05- Benutzer mit ähnlichen Erlebnissen? Fragen über Fragen...






1) Früher™ (50/60er) wurden größere "Breitbandlautsprecher" gern in Radios verbaut. Möglicherweise erinnert ihr euch auch noch an diese Lautsprecher mit der Hochton-Tröte (Kalotte) in der Mitte. Problem dabei: Wenn ich ein Signalgemisch von 20 Hz und 1kHz auf den Lautsprecher gebe, dann schwingt die Membran zunächst erstmal mit 20 Hz und die 1kHz-Frequenz "reitet" darauf rum. Es kommt also zu Frequenzmodulation oder zu einem Wobbel-Effekt. Der Klang wirkt bei 20 Hz Wobbelfrequenz schon ziemlich "rauh". Und genau diesen "rauhen" Eindruck hatte ich bei der Aufnahme von Nikolai während dieser knapp 1,2 Sekunden unter Kopfhören (eine Membran) auch. Ich konnte den Gesprächen nicht folgen. Ein Hochpass bei 200 Hz wirkt Wunder...
 

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... hier als eine Atmo aus dem Regionalexpress, das Ding in der Mitte ist real nicht zu hören,
Beide Kanäle enthalten ziemlich die gleiche Kurvenform, rechts ist die Amplitude 1-2 dB höher. Ich habe mal den linken Kanal herausgezoomt:

Ab ca. 7s treten plötzlich Frequenzen von 10-13 Hz auf, die vorher und nachher nicht enthalten sind. War das ein Windstoß? Ohne Ein- und Ausschwingen? Unwahrscheinlich. :rolleyes: Elektromagnetische Wandler (Trafo, Mikro, KH) können derart tiefe Frequenzen oft nicht übertragen. Bei geringen Pegeln kommen die manchmal noch mit, aber bei hohen Pegeln "brechen sie dann zusammen" und neigen zum Knacken/Klirren.

Atmo_Regionalexpress-1.gif

Atmo_Regionalexpress-2.gif



Was war das denn?
 
Du mußt schon "etwas" näher rangehen damit man was sieht, Tonband! (Spar dir das, siehe unten.)

Meine Vermutung ist ein Fehler in der DR-05 Firmware, denn das ist definitiv kein Windstoß. Vielmehr wird hier ein falsch "vorgefiltertes" Signal (die starke Bassanhebung unter 30Hz, die wir in der FFT nachweisen können) kurzzeitig "hart" in die Aufzeichnung aufgeschaltet. Grundsätzlich haben digitale Filter eine kleine Verzögerung des Signals zur Folge, und "irgendwas" muß die Speicherkarte ja schließlich aufzeichnen. Außerdem hören wir in der Aufnahme beim Einschalten des Filters kein Delay und sehen in der Waveform auch kein "Einlaufen des Filters", sondern einen knallharten Sprung in der Waveform. Würde das Signal immer über den EQ laufen (man kann den EQ ja auch mit Filterkoeffizienten laden, die erstmal "nichts" mit dem Eingangssignal machen) würden wir sehen, wie das Filter nach dem "Umladen der Koeffizienten" langsam seine Wirkung entfaltet. Wenn man das "Umladen" softwaremäßig im richtigen Moment macht, "knackt" auch nichts. Oder hat hier schon mal jemand irgendwelche Knack-Geräusche gehört, wenn er mit den Reglern im Soundeditor "rumspielt"?

Mein stark vereinfachtes "Blockschaltbild" vom DR05 sieht also erstmal so wie unten aus. Der "Eingangswahlschalter" macht den "Knack" in der Waveform.

Hinweis: Würde nur ein reines 1kHz Signal am ADC ankommen, dürfte es beim Einschalten des Filters nicht knacken!


Das werden wir gleich versuchen zu überprüfen. Bei meinem DR-100 knackt es nämlich auch, wenn ich während der Aufnahme in den "Input-Settings" am "Low-Cut" spiele. Das werde ich gleich versuchen zu überprüfen. Dazu brauchen wir ein Testsignal....


@Nikolai:

Unten hängt eine genau eine Sekunde lange Wavedatei dran. Sie enthält ein Signalgemisch mit den Frequenzen 30, 60, 100, 200 und 1000 Hz. Diese Datei lädst du bitte in Winamp oder eine anderes Programm und stellts die Wiedergabe auf Wiederholung oder Loop und gibst diesen Ton in moderater Lautstärke über Lautsprecher aus. Dabei darf es nicht im Lautsprecher "knacken", denn nach genau einer Sekunde gehen alle Frquenzen durch den Nulldurchgang...

Mit deinem DR-05 gehst du nun relativ nah an den Lautsprecher ran, pegelst aus und drückst auf Aufnahme.

Während der Aufnahme "spielst" du bitte mit den Einstellungen für den "Trittschalfilter". Dabei kommentierst du für dich bitte dein Vorgehen ("Ich klicke jetzt auf "Low-Cut""), denn du mußt deine Aufnahme ja später auswerten. Eine Videoaufzeichnung ist natürlich für die spätere Analyse noch besser geeignet.


Ich teste meinen DR-100 auch gleich. Dabei werde ich das Signal über einen UKW-Minizünder in einen anderen Raum senden, denn sonst ist mein PC zu laut. Ich muß aber noch etwas warten, bis bei mir hier im Haus "Ruhe" herrscht. Ob die 30 Hz übertragen werden, werde ich sehen. Der Frequenzgang spielt hier aber auch keine Rolle.

Bis denne.
 

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Ich schließe mich gleich mal an: Ist eigentlich der Sound Devices 702 in Hörfunkkreisen im Einsatz oder ist das nur was für uns Filmleute?

Matthias
Ich habe mir das 702 vor ein paar Jahren geleistet und finde es großartig. Wenn man die Handgriffe erstmal drauf hat, ist es auch keineswegs kompliziert, sondern nahezu idiotensicher. Vor allem, weil man dank der LEDs den Pegel in tiefster Dunkelheit wie auch in gleißendem Sonnenlicht sieht. Und auch wichtige Einstellungen per LED angezeigt werden. Die Vorverstärker sind großartig. Der Sound entsprechend voll. Das Ding ist in der passenden Tasche gut handhabbar, die Akkus gibt es überall. Kurzum: Großartig.

Für die kleinen schmutzigen Jobs, etwa mit OKMs, brauche ich aber dringend ein neues Kleingerät. Habe inzwischen leider den Überblick auf diesem Sektor verloren. Irgendwelche aktuellen Tipps? (Minimum: handlich, lange Laufzeit, Plug-in-Power)
 
Hi Featureman!

Ohne Plug-In-Power aber hochwertige Aufnahmen dank einer unkonventionellen Aufnahmetechnik erzielst Du bspw mit Olympus LS-3. Die Anordnung zweier Nieren und einer Kugelkapsel in der Mitte ist zwar nicht gerade aus dem Lehrbuch, bringt im Interview bessere Ergebnisse als alle anderen Handhelds, die ich kenne. Für OKMs ist der Rekorder wie genäht. Er hat allerdings keinen Line-In Eingang und auch keine Plug-in-Power. Aber für Line-In hast Du doch den anderen Klotz, nicht? Ich hatte mir dieses kleine Ding mal zum Ausprobieren gekauft und als Westentascherekorder fürs Jacket behalten.
 
Für die kleinen schmutzigen Jobs, etwa mit OKMs, brauche ich aber dringend ein neues Kleingerät. Habe inzwischen leider den Überblick auf diesem Sektor verloren. Irgendwelche aktuellen Tipps? (Minimum: handlich, lange Laufzeit, Plug-in-Power)
Marantz PMD 620 Mk II oder Olympus LS-11 haben Plug-In-Power und sind klein und handlich. Die eingebauten Mikrofone kann man für ne schnelle Atmo gut verwenden, wenn nicht gerade U-Bahn, Orkan oder Schiffsdiesel zu Gehör gebracht werden sollen. Für Interviewsituationen sind die Mikrofone beider aber eher nicht geeignet. Dafür schaffen es die Rekorder, ein dynamisches Mikro ab 2 mV/Pa einigermaßen unfallfrei zu verstärken.
Der Marantz hat die etwas schlüssigere Bedienung, keinen Schnickschnack und ist recht robust, der Olympus das informativere Display und (vermutlich) längere Batterielaufzeiten, mehr Features, von denen man vermutlich die wenigsten benötigt und braucht einen Tastendruck mehr, bis er losläuft. Bei den Batterielaufzeiten kann ich nur vom PMD 620 Mk I gegen den LS-11 sprechen, deshalb "vermutlich": Marantz etwa 4-5 h, Olympus etwa 8-10 h. Beide brauchen zweimal Ahahh.
 
Hallo zusammen,

eine kurze Frage. Ich möchte gerne mein Flashmic verkaufen, da ich es nicht mehr brauche. Gibt es (abgesehen von EBay) irgendwo ein spezielles Online-Portal, in dem Radio-Equipment gesucht/gehandelt wird?

Danke für eure Hinweise und schönen Tag noch!
 
Zitat von Pianist_Berlin:
Ich schließe mich gleich mal an: Ist eigentlich der Sound Devices 702 in Hörfunkkreisen im Einsatz oder ist das nur was für uns Filmleute?

Featureman hat geschrieben: Ich habe mir das 702 vor ein paar Jahren geleistet und finde es großartig. Wenn man die Handgriffe erstmal drauf hat, ist es auch keineswegs kompliziert, sondern nahezu idiotensicher. Vor allem, weil man dank der LEDs den Pegel in tiefster Dunkelheit wie auch in gleißendem Sonnenlicht sieht. Und auch wichtige Einstellungen per LED angezeigt werden. Die Vorverstärker sind großartig. Der Sound entsprechend voll. Das Ding ist in der passenden Tasche gut handhabbar, die Akkus gibt es überall. Kurzum: Großartig.
Das würde mich auch interessieren! In erster Linie geht bei mir um Gesprächsaufnahmen in verschiedenen Situationen, doch überlege ich vor einiger Zeit, meine Tätigkeit in Richtung Dokumentarfilme auszuweiten. Hier müsste ich mich natürlich allmählich einarbeiten (es geht eher um kleine Projekten). Daher frage ich mich, ob es sinnvoll ist, ein Sound Devices zu erwerben. Und wenn ja, sd 702 oder sd 102T (mit Timekode)?

Wann ist überhaupt Timekode von Vorteil? Ich würde kein DV-Kamera einsetzen, sondern lediglich eine Video-Kamera ( eventuell Panasonic Lumix GH2). Kann mir jemand etwas über diese Konstellation bzg. Timekode? Oder spielt in diesem Zusammenhang Timekode überhaupt keine Rolle (bei der Nachberarbeitung des aufgenommen Material)?

Dann würde ich noch gerne Erfahrungen oder schlaue Kommentare über die Aufnahmequalität beim Vergleich zwischen Sound Devices 102(T) und Fostex FR-2 bzw. Fostex FR-2 LE oder anderen Aufnahmegeräte dieser Klasse (wie Marantz PMD 671). Warum ist SD 102 so teuer im Vergleich zu den übrigen? Spiegelt dies sich bei der Tonaufnahme in Hinsicht feinere Auflösung und transparente (ungefärbter) Ergebnis wieder? Oder sind es eher andere Eigenschaften (oder was auch immer), die das Gerät mehrfach teuer machen? Um ein solches Gerät zu kaufen müsste schon eindeutige Vorteile erkennbar sein!

Auf folgender Seite wird ein Vergleich Vergleich zwischen einigen Aufnahmegeräte dargestellt (soweit ich weiß, unterscheiden sich Sund Devices 102(T) und 722(T) sich lediglich durch der eingebauten Festplatte und durch den Timekode):

http://www.avisoft.com/recordertests.htm

Danke und viele Grüße
GNU
 
Du fragst nach Toneinsätzen für Dokumentarfilmer und nach einem explizit für Filmeinsätze angebotenen Rekorder. Nachdem dies die radioforen sind, wirst Du hier kaum auf Antworten hoffen können.
 
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